Burg Karlstein

Unter den böhmischen Burgen ist eine ganz besonders herausragend: die Burg Karlstein. Sie hatte schon mit ihrer Gründung 1348 eine ganz besondere Bedeutung, wurde sie doch von  Karl IV. extra gebaut zur Aufbewahrung der königlichen Schätze und der Reichskleinodien. Auch heilige Reliquien sollten dort untergebracht werden.  Der Kaiser selbst hat auch immer wieder einige Jahre dort verbracht, so ist die Burg eine der wenigen, die von ihrem Gründer auch wirklich zumindest zeitweise selbst bewohnt wurde. Die Burg wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgebaut und ergänzt, bis sie ihr heutiges Aussehen erreichte. Einige wichtige Sehenswürdigkeiten blieben jedoch erhalten. Ganz besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang der einzigartige Wandschmuck aus dem 14. Jahrhundert.  Die 129 Teile umfassende Tafelgemäldesammlung ist wohl einzigartig in Europa. Desweiteren ist noch ein besonders ausgefallener Brunnenturm zu entdecken. Da es in der Burg so viele wertvolle Kunstschätze gibt, kann Burg Karlstein nur in der Gruppe mit einem geschulten Führer besichtigt werden. Das hat aber auch den Vorteil, dass man alle Besonderheiten der Burg, sowie ihre Schönheiten und Schätze gezeigt und erklärt bekommt. Die Führer beantworten eventuell auftretende Fragen gerne und ausführlich. Für größere Gruppen empfiehlt es sich, vorher eine Führung zu reservieren. Die Burg Karlstein hat für die Geschichte Tschechiens eine große Bedeutung und durch die heute ausgestellten Kunstschätze erfährt sie noch einen weiteren Zuwachs an Bedeutung. Daher hat die Burg eine große Anziehungskraft auf Touristen und zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigskeiten in Tschechien. Ein Besuch der Burg einzuplanen ist sicherlich kein Fehler und wird durch bleibende Erinnerungen belohnt.

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