Nationalparks Südafrika
Die Nationalparks Südafrikas zählen zu den absoluten Touristenmagneten des Landes. Eine Reise nach Südafrika ohne Besuch eines der berühmten Nationalparks und eine Tiersafari ist für die meisten Besucher einfach undenkbar. Einige Nationalparks werden noch genauer beschrieben. Hier folgt zunächst nur die Kurzcharakteristik der wichtigsten Gebiete. Der Krüger Nationalpark ist der größte und mit Sicherheit auch bekannteste Nationalpark Südafrikas. Hier können praktisch alle Wildtiere des südlichen Afrikas beobachtet werden. Zwar stehen eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, aber in der Hauptsaison ist ein rechtzeitige Buchung empfehlenswert. Der Kalahari Gemsbok Nationalpark ist der zweitgrößte Park Südafrikas und grenzt an den benachbarten Gemsbok Park in Botswana. Dieses insgesamt als International Peace Park bezeichnete Areal ist doppelt so groß wie der Krüger Nationalpark. Obwohl hier nur eine sehr geringe jährliche Niederschlagsmenge zu verzeichnen ist, gilt der Spruch „die Wüste lebt“ (die Kalahari zählt allerdings offiziell nur zu den Halbwüsten). Touristen können neben unzähligen Vogelarten Antilopen, Springböcke, Gnus, Geparden und Hyänen beobachten. Mit etwas Glück bekommt man auch den König der Wildtiere, den Löwen zu Gesicht. Übernachten können Besucher in fünf Camps. Im nördlichen Teil der Region KwaZulu Natal befindet sich der Nationalpark „The Greater St. Lucia Wetland Park“. Hier treffen Touristen auf eine beeindruckende Küstenlandschaft mit einmaligen Sandstrände, denen ein Korallenriff vorgelagert ist, auf Seen, Lagunen, Sümpfe und Buschland. In diesem Gebiet sind Flusspferde, Krokodile, Schildkröten und viele verschiedene See- und Landvögel zu finden, unter anderem Seeadler und Pelikane. Für die Übernachtung stehen vier Camps zur Verfügung. Hluhluwe und Umfolzi Reserve sind zwei regionalen Reservate, die vor allem das Nashorn unter Schutz stellen. 1.200 Breitmaul- und 300 Spitzmaulnashörner fanden hier eine Heimat.