Sevilla Cathedrale

Zu den großartigsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Spanien zählt die Cathedrale in Sevilla. Für die Besichtigung sollte man sich wirklich ausreichend Zeit nehmen, damit man diesen herausragenden Ort auch nachhaltig auf sich wirken lassen kann. Bereits bei der Planung für den Bau im 15. Jahrhundert wurde die Vorgabe gemacht, das größte Gotteshaus zu schaffen. So wurde die größte gotische Kirche der Welt gebaut. Wie so oft in der damaligen Zeit wurde die Cathedrale auf den Überresten einer Moschee errichtet, von der noch das Minarett aus dem 12. Jahrhundert übrig war. Dieses Minarett, die Giralda, wurde zum Glockenturm umfunktioniert. Im 16. Jahrhundert wurde eine Spitze im Renaissancestil obenauf gesetzt, mit einer vier Meter hohen Figur. Diese Figur ist beweglich und dreht sich im Wind. Von dem spanischen Wort für „drehen: girar) abgeleitet, heißt der Turm daher Giralda. Wem der Aufstieg auf den 97 Meter hohen Turm nicht zu beschwerlich ist, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt. Dieser Anblick wird unvergesslich bleiben. Bei der Besichtigung des Innern der Kirche fällt der Hochalter auf, an dem der unvorstellbare Zeitraum von hundert Jahren gearbeitet wurde. Er beeindruckt durch einen unvergleichlichen Formenreichtum, den man so leicht kein zweites Mal findet. Die Gebeine von dem Entdecker Amerikas, Christopher Columbus sollen in einem Sarkophag ruhen, aber da die sterblichen Überreste mehrmals ihren Ruheort gewechselt haben, kann es heute nicht mehr mit Sicherheit gesagt werden, ob seine Gebeine nun wirklich in dem Sarkophag liegen. Aber man muss das auch nicht so genau wissen, der Eindruck, den man von der Cathedrale erhält, ist auch so ein unvergesslicher

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