Die Weißen Dörfer

Die Weißen Dörfer Andalusiens sind sehr sehenswert und ein Ausflug dorthin ist jedem zu empfehlen, der seinen Urlaub in Andalusien verbringt. Zwischen Arcos de la Frontera und Ronda sind die Dörfer malerisch verstreut und bilden mit ihren weißen Häusern einen weithin sichtbaren Farbkontrast zur Landschaft Andalusiens. Dort herrschen je nach Jahreszeit überwiegend braune und graue Farbtöne vor, dazwischen mischt sich ein Grün in verschiedenen Abstufungen. Die strahlend weißen Häuser sind weithin leuchtend sichtbar. Aufgrund der Hitze in den Sommermonaten würden sich die Wohnräume in den Häusern aufheizen bis zur Unerträglichkeit. In früheren Zeiten, als man noch keine Klimaanlagen oder andere Kühlungstechniken kannte, ging man dazu über,  die Außenwände der Häuser weiß zu kalken. Die Farbe Weiß reflektiert die Sonnenstrahlen und hält das Innere der Gebäude kühl. Heutzutage hat man erkannt, dass die malerische Kulisse der Weißen Dörfer Touristen anlockt und belässt es daher bei der altbewährten Technik. Die Häuser sind auch heute noch gekalkt und sind unter dem Namen „Weiße Dörfer“ bekannt und berühmt geworden. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Sehenswürdigkeit in Spanien entsprechend zu würdigen, und den Weißen Dörfern Andalusiens einen Besuch abzustatten. Von Dorf zu Dorf kann man fahren, immer wieder aussteigen und durch die einzelnen Orte spazieren gehen. Der Zauber der Landschaft wird jeden gefangen nehmen, der auf seiner Entdeckungsreise durch Spanien in diese Gegend kommt. Die Dörfer mit ihren Häuschen bieten ein schönes und lohnendes Motiv für so manches ansprechende Landschaftsbild. Ein kleines Aquarell dieser bezaubernden Gegend macht als Souvenir für zu Hause noch lange Freude.

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