Omsk
Omsk ist Hauptstadt der gleichnamigen Oblast in Westsibirien und hat 1.2 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt am Irtytsch, im asiatischen Teil Russlands. Mit den europäischen Gebieten ist sie durch die Autobahn M5, die transsibirische Eisenbahn und den Flughafen verbunden.
Omsk ist ein wichtiges Handels- und Versorgungszentrum für die sibirischen Städte und eine Universitätsstadt. An 4 Universitäten und 8 höheren Einrichtungen studieren mehr als 63.000 junge Menschen aus aller Welt. Besonders die medizinischen, juristischen und Sportfakultäten sind führend im Landesvergleich.
Am Stadtrand liegen gigantische Industriegebiete, in der Erdöl- und Petroliumverarbeitende Konzerne (Gazprom), Rüstungs- und Raumfahrttechnik- Betriebe, eine Großbrauerei u.a., angesiedelt worden.
Der Altsstadtbereich vereint viele Architekturstile und ist hervorragend saniert. Neben der Nikolaus-Kirche, der Eisenbahn-Akademie und dem Schauspielhaus von 1930 befinden sich in der angesehenen Gemäldegalerie im Gouverneurspalast und im archäologischen Museum mehr als 220.000 Exponate, darunter Gemälde wichtiger russischer Künstler und ein Mammutskelett.
Omsk kennt kurze, warme Sommer und lange, sehr kalte Winter, in denen das Thermometer bis weit unter -20° C fällt. Doch Museen, Theater, viele Einkaufsmöglichkeiten, eine breite Gastronomieszene, Orgelkonzerte und 83 Bibliotheken, locken die Bewohner der Stadt auch im Winter ins Freie. Das sportliche Highlight des Jahres ist der sibirische Halbmarathon, der im Januar gelaufen wird und Sportler aus vielen Ländern anzieht.