Bukarest
Rumänien liegt am Schwarzen Meer und hat als Nachbarstaaten Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Nach der Revolution im Jahr 1989 öffnete sich das Land dem Westen und wurde 2007 EU Mitgliedsstaat.
Die Hauptstadt ist Bukarest mit knapp 2 Millionen Einwohnern. Da die Stadt viele breite Boulevards und einen stark französisch beeinflussten Baustil hat sie den Beinamen Micul Paris, was Kleines Paris bedeutet, erhalten.
Es gibt in Bukarest mehrere Theater. Neben dem Nationaltheater am Nicolae-Balcescu-Boulevard gibt es noch das Teatrul Bulandra und das Teatrul Odeon. Letzteres hat eine Besonderheit zu bieten, da es eine außergewöhnliche gleitende Decke hat, wie sie sonst in keinem europäische Theater zu sehen ist.
Zur Zeit des Soziaismus wurde ein Teil der Altstadt abgerissen um das Centrul Civic zu erbauen, welches als sozialistisches Zentrum diente.
Durch die Veränderungen, die in der Vergangenheit das Gesicht der Stadt geprägt haben, hat es eine Vermischung verschiedener Baustile gegeben, die einen besonderen Reiz ausmachen. Dort stehen sozialistische Plattenbauten, ein Stück weiter findet man Häuser im Zuckerbäckerstil.
Im Dorfmuseum, welches außerhalb des Zentrums liegt, erhält man einen Einblick in Bauernhäuser verschiedener Epochen. Hier werden originale Häuser aus dem ganzen Land ausgestellt.
Wer die Geschichte des Landes erkunden möchte kann dies im nationale Museum für die Landesgeschichte Rumäniens tun. Die Ausstellung reichen von der Urgeschichte bis ins 20. Jahrhundert.
Nachdem im Jahr 1948 die Monarchie abgeschafft wurde zog das Nationale Kunstmuseum in den Königlichen Palast um, wo es sich noch heute befindet. Hier werden Exponate nationaler Künstler ausgestellt.
Liebhaber der Musik kommen im Saal des Rumänischen Atheneums auf ihre Kosten, da hier das erste philharmonische Orchester Rumäniens beheimatet ist.