Toledo

18. Juli 2008

Die Hauptstadt der spanischen Provinz Toledo ist auch die Hauptstadt der Region Kastilien – La Mancha. Sie liegt am Fluss Tajo und hat ca. 70.000 Einwohner. Toledo bietet dem interessierten Besucher eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. Alleine die Altstadt mit ihren vielen Kirchen, Klöstern und Museen muss man gesehen haben. Während der zurückliegenden Epochen wurden immer wieder andere Baustile in der Stadt verwendet, sodass heute eine faszinierende Mischung aus fast allen Baustilen und Epochen das Stadtbild prägen. Am besten erkundet man die Altstadt zu Fuß. Nur so kann man alles entdecken, was Toledo zu bieten hat. Dass diese Sehenswürdigkeiten zum Unesco – Weltkulturerbe erhoben wurden, wundert nicht. Die Kathedrale von Toledo sei hier extra erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde sie erbaut und sie hat bis heute ihre Ausstrahlung nicht verloren. Für die Besichtigung sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn das Besondere liegt im Detail. Unbedingt besucht werden sollten auch die beiden Synagogen. Sie stammen aus dem Mittelalter und beeindrucken durch ihren exzellenten Erhaltungszustand. Die Stadt Toledo blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück. Noch heute spürt man beim entspannten Spaziergang durch die malerischen Gassen der Altstadt den Hauch der Geschichte. Immer wieder nahm die Stadt eine führende Rolle ein, sei es als Zentrum der Arabischen Sprache, sei es als Waffenschmiede Europas. Während des Mittelalters war Toledo ein Zentrum in ganz Europa. Auch literarisch wurde Toledo verewigt, der Ritter von der Traurigen Gestalt, Don Quixotte, oder auch der Mann von La Mancha, dessen Hauptstadt Toledo ist, wurde von seinem Erschaffer hierher versetzt.

Nationalparks Südafrika

17. Juli 2008

Die Nationalparks Südafrikas zählen zu den absoluten Touristenmagneten des Landes. Eine Reise nach Südafrika ohne Besuch eines der berühmten Nationalparks und eine Tiersafari ist für die meisten Besucher einfach undenkbar. Einige Nationalparks werden noch genauer beschrieben. Hier folgt zunächst nur die Kurzcharakteristik der wichtigsten Gebiete. Der Krüger Nationalpark ist der größte und mit Sicherheit auch bekannteste Nationalpark Südafrikas. Hier können praktisch alle Wildtiere des südlichen Afrikas beobachtet werden. Zwar stehen eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, aber in der Hauptsaison ist ein rechtzeitige Buchung empfehlenswert. Der Kalahari Gemsbok Nationalpark ist der zweitgrößte Park Südafrikas und grenzt an den benachbarten Gemsbok Park in Botswana. Dieses insgesamt als International Peace Park bezeichnete Areal ist doppelt so groß wie der Krüger Nationalpark. Obwohl hier nur eine sehr geringe jährliche Niederschlagsmenge zu verzeichnen ist, gilt der Spruch „die Wüste lebt“ (die Kalahari zählt allerdings offiziell nur zu den Halbwüsten). Touristen können neben unzähligen Vogelarten Antilopen, Springböcke, Gnus, Geparden und Hyänen beobachten. Mit etwas Glück bekommt man auch den König der Wildtiere, den Löwen zu Gesicht. Übernachten können Besucher in fünf Camps. Im nördlichen Teil der Region KwaZulu Natal befindet sich der Nationalpark „The Greater St. Lucia Wetland Park“. Hier treffen Touristen auf eine beeindruckende Küstenlandschaft mit einmaligen Sandstrände, denen ein Korallenriff vorgelagert ist, auf Seen, Lagunen, Sümpfe und Buschland. In diesem Gebiet sind Flusspferde, Krokodile, Schildkröten und viele verschiedene See- und Landvögel zu finden, unter anderem Seeadler und Pelikane. Für die Übernachtung stehen vier Camps zur Verfügung. Hluhluwe und Umfolzi Reserve sind zwei regionalen Reservate, die vor allem das Nashorn unter Schutz stellen. 1.200 Breitmaul- und 300 Spitzmaulnashörner fanden hier eine Heimat.

Planung Reise nach Südafrika

17. Juli 2008

Für die Planung einer Reise nach Südafrika sollten einige Dinge besondere Beachtung finden. Eine bevorzugte Reisezeit gibt es dabei nicht unbedingt. Der Reisetermin kann deshalb von den ganz persönlichen Urlaubsvorstellungen abhängig gemacht werden. Die beste Zeit für Wildtiersafaris ist der zeitige Frühling (auf der Südhalbkugel der Erde also August bis Oktober). Eine Walbeobachtung ist am besten von Juni bis Ende Oktober möglich. Der Sommer kann sehr heiß werden, die höher gelegenen Regionen sind während des Sommers zwar angenehm warm, dafür kann es aber in den Bergen neblig und regnerisch werden. Die Kapprovinz besucht man am besten im Frühling, dies ist die ideale Zeit, um die Blüte der unzähligen wilden Blumen zu erleben. Der Winter ist im Tiefland sehr mild, in höheren Lagen kann es aber Frost geben und manchmal sogar schneien. Die meisten Touristen besuchen Südafrika in der Zeit von Mitte Dezember bis Ende Januar. Die Großstädte und die bekannten Nationalparks sind in dieser Zeit oft stark frequentiert, weshalb eine rechtzeitige Buchung von Unterkünften empfohlen wird.  Die Anreise mit dem Flugzeug dauert von Deutschland rund 10 Stunden. South African Airways fliegt täglich nonstop von Frankfurt nach Johannesburg. Auch deutsche Fluggesellschaften bieten weitere Nonstopverbindungen an. Der Vorteil einer Reise nach Südafrika ist die fehlende Zeitverschiebung, deshalb droht kein Jetlag. für die Einreise gibt keine internationalen Impfvorschriften. Von Reisenden kann allerdings eine Gelbfieberimpfung verlangt werden, wenn sie in Südafrika aus einem von der Krankheit befallenen Land einreisen (eventuell bei Transit durch andere afrikanische Staaten). Die Provinz Mpumalanga und der Norden von Natal sind Malariagebiete. Eine entsprechende Prophylaxe ist bei einer Reise in diese Landesteile deshalb dringend zu empfehlen.

Südafrika

17. Juli 2008

Südafrika zählt zu den touristisch am besten erschlossenen und deshalb am häufigsten besuchten Ländern Afrikas. Bevor einige wichtige touristisch interessante Gebiete kurz beschrieben werden, hier zunächst ein geographischer Überblick des Landes. Die Republik Südafrika besitzt eine Fläche von rund 1,2 Millionen km², das entspricht ungefähr der 3,5-fachen Fläche Deutschlands. Eine genaue Angabe zur Einwohnerzahl ist schwierig. Fast in jeder Quelle stößt man auf andere Zahlen. Sie liegt wahrscheinlich bei etwa 45 Millionen. Die Hauptstadt der Republik heißt Pretoria. Die Einwohnerzahl der Hauptstadt wird in einigen Quellen mit 1,2 Millionen angegeben, in anderen mit fast zwei Millionen. Auf jeden Fall ist Pretoria einen Millionenstadt aber nicht die größte Stadt Südafrikas. Diese heißt Johannesburg und in ihr leben über drei Millionen Menschen. Das Land liegt zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean und bildet die Südspitze des afrikanischen Kontinents, wie schon der Name verrät. Höchste Erhebung ist der 3.446 Meter hohe Berg Niesuthi. Südafrika wird nach der offiziellen Auflösung der Homelands, die das Land früher als eigene Staaten betrachtete, heute in neun Provinzen gegliedert. Da die politische Gliederung aber für Touristen eher uninteressant ist, sollen nachfolgend die wichtigsten touristisch interessanten Regionen und Sehenswürdigkeiten erwähnt werden. Kapstadt (Cape Town) und das grüne Weinland, der Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung zählen zu den Highlights des Landes. Wer hier nicht war, hat Südafrika nicht gesehen. Im Nordosten liegt Durban, auch das Miami des Südens genannt. Mit seinem subtropischen Klima und den kilometerlangen Sandstränden ist die Stadt ganzjährig ein beliebtes Reiseziel. Der Krüger National Park ist wegen seines einzigartigen Wildtierbestands eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Afrikas.

Sevilla

16. Juli 2008

Zu jeder Rundreise durch Spanien gehört ein Besuch der wunderschönen Stadt Sevilla unbedingt dazu. Sevilla ist für sich schon im Gesamten eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Spanien. Man war nicht in Spanien, wenn man Sevilla nicht besucht hat. Auch für die Spanier selbst, hat diese Stadt eine besondere Bedeutung. Ihr wurde sogar die Oper „Der Barbier von Sevilla“ gewidmet, aber noch wichtiger für die Spanier ist, dass die Oper, die als Nationaloper der Spanier gilt, in Sevilla spielt, nämlich „Carmen“. Sevilla war unglaubliche 800 Jahre lang von den Mauren besetzt, was sich an der Bauweise der Gebäude deutlich bemerkbar macht. Die Stadt selbst ist aber wesentlich älter, bereits die Phönizer und die Karthager bewohnten die Region des heutigen Stadtgebiets. Sevilla bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, für deren Besichtigung man unbedingt ein paar Tage einplanen sollte. Für den Besuch der berühmten Kathedrale mit der Giralda, dem Glockenturm mit der beweglichen Turmfigur auf der Spitze sollte schon alleine ein Tag reserviert werden. Bei allem Verständnis dafür, dass Touristen in erster Linie die bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen und bestaunen wollen, sollte doch nicht vergessen werden, dass eine Stadt noch mehr zu bieten hat, so auch Sevilla. In den zahlreichen Restaurants sollten einheimische Spezialitäten ausprobiert werden, die Gazpacho in erster Linie zu nennen. Das ist eine kalte Gemüsesuppe, die in Spanien sehr gern gegessen wird. die Sherrysaucen von Sevilla sind berühmt und sind es wert, ausprobiert zu werden. Die beste Reisezeit für einen Besuch von Sevilla ist das Frühjahr oder der Herbst. In den Sommermonaten muss man schon sehr hitzeresistent sein, um einen Aufenthalt in der brodelnden Stadt als angenehm zu empfinden.

Spanien - Allgemein

16. Juli 2008

Spanien ist ein beliebtes Reiseland der Deutschen. Das Land bietet vielfältige Möglichkeiten, welche jede für sich attraktiv ist. Zunächst mag man an Hotelburgen und Strandurlaub denken, Pauschaltourismus mit All-Inclusiv-Angeboten, oder auch Billigurlaub. Weitere Assoziationen, die einem bei dem Gedanken an Spanien in den Sinn kommen, sind Sangria, Sonne, Lebenslust. Doch Spanien hat weit mehr als das zu bieten. Das Land und die Nation haben eine lang zurückliegende Geschichte. In der Weltgeschichte hat Spanien schon immer eine wesentliche und wichtige Rolle gespielt. Die Sprache hat sich außerdem neben Englisch zur Weltsprache etabliert. Unter den Sehenswürdigkeiten des Landes finden sich viele bedeutende Bauwerke, Kathedralen und Paläste, in welchen sich wichtige Ereignisse, Phasen und Momente der spanischen Geschichte abgespielt haben. Aber auch die Landschaft ist überaus sehenswert. Schon alleine die Vielfältigkeit der Küstenlandschaften rund um Spanien ist faszinierend. Bizarre Steilküsten bis hin zu flachen Sandstränden, mit allen Abstufungen dazwischen sind anzutreffen. Nicht zuletzt sei auch der Jakobsweg erwähnt, der über Frankreich kommend in Spanien endet, in der Stadt Santiago de Campostella. Den Jakobsweg zu pilgern hat nie an Aktualität verloren, gegenwärtig erfährt er allerdings einen ganz aktuellen Boom. Spanienurlaub kann sehr vielfältig sein. Ob man kulturell interessiert ist, oder historische Orte besuchen möchte, oder ob man als Pilgerreisender unterwegs ist, man findet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten vor, die schwer beeindruckt. Für Gäste, die sich erholen wollen und einen Strand- und Badeurlaub erleben wollen, bieten die Strände und Hotelanlagen beste Möglichkeiten dafür an. Das sonnige Klima gibt das Übrige für ein Höchstmaß an Erholung dazu.

Sevilla Cathedrale

14. Juli 2008

Zu den großartigsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Spanien zählt die Cathedrale in Sevilla. Für die Besichtigung sollte man sich wirklich ausreichend Zeit nehmen, damit man diesen herausragenden Ort auch nachhaltig auf sich wirken lassen kann. Bereits bei der Planung für den Bau im 15. Jahrhundert wurde die Vorgabe gemacht, das größte Gotteshaus zu schaffen. So wurde die größte gotische Kirche der Welt gebaut. Wie so oft in der damaligen Zeit wurde die Cathedrale auf den Überresten einer Moschee errichtet, von der noch das Minarett aus dem 12. Jahrhundert übrig war. Dieses Minarett, die Giralda, wurde zum Glockenturm umfunktioniert. Im 16. Jahrhundert wurde eine Spitze im Renaissancestil obenauf gesetzt, mit einer vier Meter hohen Figur. Diese Figur ist beweglich und dreht sich im Wind. Von dem spanischen Wort für „drehen: girar) abgeleitet, heißt der Turm daher Giralda. Wem der Aufstieg auf den 97 Meter hohen Turm nicht zu beschwerlich ist, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt. Dieser Anblick wird unvergesslich bleiben. Bei der Besichtigung des Innern der Kirche fällt der Hochalter auf, an dem der unvorstellbare Zeitraum von hundert Jahren gearbeitet wurde. Er beeindruckt durch einen unvergleichlichen Formenreichtum, den man so leicht kein zweites Mal findet. Die Gebeine von dem Entdecker Amerikas, Christopher Columbus sollen in einem Sarkophag ruhen, aber da die sterblichen Überreste mehrmals ihren Ruheort gewechselt haben, kann es heute nicht mehr mit Sicherheit gesagt werden, ob seine Gebeine nun wirklich in dem Sarkophag liegen. Aber man muss das auch nicht so genau wissen, der Eindruck, den man von der Cathedrale erhält, ist auch so ein unvergesslicher

Sagrada Familia

14. Juli 2008

Ein beeindruckendes Beispiel von Kirchenbaukunst ist die Sagrada Familia, die weltberühmte Basilika in Barcelona. Der volle Name der Kirche lautet Temple Expiatori de la Sagrada Familia und bedeutet: die Sühnekirche der Heiligen Familie. Es hat sich aber eingebürgert, das Bauwerk kurz „Sagrada Familia“ zu nennen. Von Antoni Gaudi entworfen, wurde der Bau im Jahr 1882 begonnen und ist bis heute nicht fertig gestellt. Besonders bemerkenswert sind die schmalen, ja fast zierlich wirkenden Türme. Das fertige Bauwerk soll einmal über 18 solcher Türme verfügen. Zwölf sollen für die zwölf Apostel stehen, vier für die vier Evangelisten. Einer soll Maria geweiht werden, und der achtzehnte Turm soll für Jesus Christus stehen.  Im Innenraum findet sich das Grab des Architekten, Antoni Gaudi. Ob und wann die Kirche fertig gestellt werden wird, steht in den Sternen. Geplant ist aber, dass die Bauarbeiten im Jahr 2026 abgeschlossen sein sollen. Derzeit sind erst acht der geplanten achtzehn Türme vollendet. Der Innenraum ist vollendet, sowie die Apsis und die Krypta. Im Mittelschiff stehen schon die meisten Säulen, das nächste Projekt, nämlich ein Dach für das Mittelschiff steht vor seinem Abschluss. Bereits jetzt, auch im unvollendeten Zustand, zieht die Kirche als Sehenswürdigkeit Scharen von Touristen an. Alleine im Jahr 2004 besuchten über zwei Millionen Menschen das unvollendete Bauwerk. Ein Besuch in Barcelona wird meistens mit einer Besichtigung der Sagrada Familia verbunden. Von Beginn an wurde das Bauvorhaben immer wieder von Protesten begleitet. Die Finanzierung erfolgt, ebenfalls von Anfang an, alleine durch Spenden und Zuwendungen. Heute sind ein großer Teil der Geldgeber Japaner.

Santiago de Compostela

14. Juli 2008

Die Hauptstadt der Region Galizien ist eine der wichtigsten Pilgerorte der Christenheit. Neben Rom und Jerusalem wurde Santiago de Compostela durch die katholische Kirche zur Heiligen Stadt ernannt.  Der Name der Stadt erinnert an den Heiligen Jakobus, einer der Apostel, auf dessen vermuteter Grabstelle erst eine Kapelle und später die Kathedrale errichtet wurde. Der damalige Papst versprach im 13. Jahrhundert den Erlass aller Sünden demjenigen, der nach Santiago de Compostela pilgert. Scharen von Menschen sind seitdem diesem Aufruf gefolgt und pilgerten in die Stadt. In heutiger Zeit sind es jährlich bis zu 75.000 Menschen, welche die Stadt besuchen. Daraus hat sich der Jakobsweg entwickelt, der in Santiago endet. Der wohl berühmteste aller Pilgerwege führt quer durch Europa, auch in Deutschland gibt es Stationen dieses berühmten Pilgerweges, dann durch Frankreich nach Spanien. Viele Pilger befestigen in alter Tradition noch heute eine Jakobsmuschel vorwiegend am Hut, um sich als Pilger sozusagen auszuweisen. Aber nicht nur die Kathedrale mit dem Grab des Jakobus ist sehenswert, vielmehr besticht die Stadt durch die belebende Mixtur aus Tradition und modernem Leben. Als Universitätsstadt beherbergt die Stadt viele Studenten, welche für erfrischendes Leben im historischen Umfeld sorgen. Im Universitätsviertel stehen einige sehenswerte Gebäude, zum Beispiel der Monroy-Palast im Renaissance-Stil. die Kathedrale ist natürlich die herausragendste Sehenswürdigkeit in Santiago de Compostela und in Spanien überhaupt. Aber auch die historische Altstadt ist einen Besuch wert. Das Nachtleben in Santiago de Compostela findet vorwiegend dort statt. In malerischen Gassen inmitten historischer Gebäude findet man Lokale und Kneipen, in denen man gut essen kann.

Ronda

14. Juli 2008

Wer eine Reise durch Andalusien unternimmt, kommt an Ronda nicht vorbei. Ronda ist zweifelsohne der Ort mit der meisten Ausstrahlung von Romantik und Schönheit in ganz Andalusien, wenn nicht in ganz Spanien. Diese besondere Sehenswürdigkeit darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Wer an der Küste Urlaub macht, kann Ronda bequem als Tagesausflug erreichen. Mit dem Mietauto die malerischen Straßen entlang zu fahren, bis man Ronda erreicht, ist allein schon ein Erlebnis für sich. Das Besondere an Ronda ist die Brücke über einen Felsspalt, welche die beiden Stadtteile verbindet. Die Stadt erstreckt sich über ein Felsplateau, dessen Seiten 165 Meter tief steil abfällt. Dieses Felsplateau ist keilförmig gespalten und die dadurch getrennten Stadtteile sind nur durch die Brücke verbunden. Die Schlucht, durch den sich der Fluss Rio Guadalevin schlängelt, ist 80 Meter tief. Dieses sehenswerte Bauwerk, die Puente Nuevo wurde bereits im 18. Jahrhundert erschaffen, und verbindet das alte Ronda, genannt La Ciudad was Die Stadt bedeutet) mit dem neuen Ronda, genannt El Mercadillo, der kleine Markt. Dadurch erhält die Stadt ihren unverwechselbaren Charakter. Historisch interessant und bemerkenswert ist, dass die Mauren hier erst 1485 von den Katholiken besiegt wurden. Spuren von den Mauren sind noch heute zu entdecken, doch was man heute so bewundert, sind die Einflüsse der Zeit im 18. Jahrhundert. Ronda ist in einigen literarischen Werken verewigt, so zum Beispiel im 10. Kapitel des Buches „Wem die Stunde schlägt“ von Ernest Hemingway. Auch als Filmkulisse hat der malerische Ort bereits mehrmals gedient. In der Opernverfilmung Carmen ist die romantische Ausstrahlung von Ronda wie geschaffen.