Ston – die Stadt der Mauer

21. Juli 2008

Wenn man auf diese Stadt Ston zufährt dann sticht einem sofort die Mauer ins Auge, welche sich den ganzen Hang hinauf windet. Diese waren einst ein Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage der längsten in Kroatien und wie man heute weiß, die längste Maueranlage sogar in Europa. Man kann auch auf den Mauern spazieren gehen und einer der herrlichen Ausblicke genießen über die Stadt Ston und über die Salinen im Süden.
Diese Stadt ist in zwei Teile aufgeteilt und so spricht man über Veliki und dem Wehrdorf Mali Ston.
Diese uralte Stadt besticht mit seinem prächtigen Blumenmeer und liegt an der Landenge dieser Halbinsel.
Wenn man etwas über die Städte in Kroatien schreibt, dann muss man immer wieder auch die Erbeben von 1996 erwähnen und kommt dabei nicht herum wie auch des öfteren über den doch so schrecklichen Krieg, welcher ebenfalls seine Spuren hinterlassen hat.
Das Erdbeben machte aus dem Dörfchen Veliki Ston ein richtiges Trümmerfeld nd vieles musste neu aufgebaut werden und im Gegensatz dazu, blieb Mali Ston fast unverwüstet. Nur einige Risse in der Mauer wurden festgestellt.
Beide Orte sind kulturell sehr schön und haben auch einiges zu bieten, denn die Bastionen mit deren rechteckigen Türmen ist auch ein sehr schöner Anblick und man kann sich an den Stränden gut erholen, da es nicht wie so oft üblich, so viele Touristen in dieser Stadt gibt. Dies liegt jedoch daran, dass auch heute noch viele Urlauber durch die folgen des Krieges von einem Urlaub in Kroatien zurückschrecken. Man sollte sich jedoch nicht davon abschrecken lassen, denn es ist eine vergangene Zeit und wieder sehr ruhig.

Die Insel Mljet

21. Juli 2008

Es ist die Insel der Mungos und der Legenden. Mungos wurden im 20.Jhr. aus Indien mitgebracht und es handelt sich hierbei um eine Schleichkatze, welche die Schlangen auf dieser Insel verspeisen soll. Die Insel ist mehr als zwei Drittel bewaldet mit Kiefern und Steineichen und reich an Seen, was die Insel natürlich von allen anderen Inseln in Kroatien unterscheidet. Deswegen steht diese Insel auch unter Naturschutz und ist für alle, die in Ruhe und Abgeschiedenheit wandern wollen ein perfektes Urlaubsziel.
Man muss nun keine angst haben, wenn man auf dieser Insel wandert, dass man Schlangen begegnet, denn diese wurden durch die Mungos ausgerottet. Man diese Mungos heute in jedem Gebüsch hören, jedoch sind diese nicht gefährlich und somit kann man hier sorglos wandern.
Was sicherlich sehr interessant sein dürfte zu erfahren ist, dass diese Insel ein eigenes Gesetz hat, welche schon sehr speziell auf diese Insel Verfasst ist und einzigartig in Kroatien sein dürfte.
So hat man 1436 ein Gesetz erlassen, welches heute eher an Umweltschutz erinnern dürfte, denn ein jeder der Heiraten wollte musste 10 Olivenbäume, 10 Feigenbäume und 10 Weinstöcke pflanzen und bei Viehdiebstahl konnte ein Richter sogar den Täter von der Insel verbannen. Auch die Jungfrauen wurden hier schon geschützt, denn ohne Absicht diese Frau zu heiraten, durfte man sich nicht an dieser Frau heranwagen und auf Tötung stand sogar die Todesstrafe.
Nein, man muss heute keine Angst mehr haben, dass man selber einmal auf diese art und Weise bestraft wird, denn diese Gesetze sind außer Kraft gesetzt. In aller Ruhe kann man hier seinen Urlaub verbringen.

Insel Lastovo

20. Juli 2008

Die Insel Lastovo war früher eine reine Militärinsel von Kroatien und somit für Touristen gesperrt. Erst seit 1989 kann man hier als Tourist auf die Insel kommen und einen Urlaub hier verbringen.
Die Insel gehört zum Archipel von Korcula und zugleich zu der Region Dubrovnik. Lastovo ist sehr reich an Fischfanggründen und bis heute noch nicht richtig auf die Touristen eingestellt. Man könnte jetzt also sagen, dass es ein guter Geheimtipp in Kroatien ist, da man noch viel Gemütlichlkeit und Ruhe für seinen Urlaub hat.
Die Insel Lastovo ist eine Hauptinsel, da diese von mehreren kleineren Insel umgeben ist. Mit ihren 47km2 ist diese auch sehr überschaulich. Man findet hier sehr viele Höhlen und auch noch sehr nennenswert ist, dass es auf dieser Insel über 50 Kirchen und Kapellen gibt. Ist schon sehr beachtlich aber Kroatien war schon immer ein sehr religiöses Land.
Die höchste Erhebung auf dieser Insel ist mit 450m der Berg Hum, welcher sich genau in der Inselmitte befindet.
Die 1.300 Einwohner von Lastovo leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, also vom Anbau von Oliven und Obst, viele aber auch vom Weinanbau, welcher sicherlich in Kroatien bekannt sein dürfte. Auch der Fischfang ist hier noch eine wichtige Einnahmequelle und mittlerweile wird auch ein wenig der Tourismus zu einer Einnahmequelle.
Im Süden findet man einen flachen und sandigen Strand vor, welcher in einer gut geschützten Bucht liegt und man hier herrlich baden kann am Meer.
Zum Archipel der Lastovo Insel zählen weitere 46 kleine jedoch unbewohnte Insel. Die westlich liegenden Insel sind mit ihren Buchten gut geschützt und so findet man hier auch noch den heißbegehrten Hummer vor.

Insel Hvar oder auch Lavendelinsel genannt

20. Juli 2008

Es könnte eine der beliebtesten Inseln in Kroatien sein und dafür sprechen auch viele Zahlen des Tourismus, welche Jahr für Jahr sich zum teil immer wieder steigern.
Zwar mag dies zu einem gewissen Teil sehr erfreulich sein für die Inselbewohner, jedoch bringt der Tourismus auch immer wieder einiges an negativen mit sich.
Jetzt hat diese Insel auch einen zweiten Namen, denn man nennt diese auch die Lavendelinsel. Dies liegt daran, dass im Juni hier ein richtiges Meer an lilafarbenen Blütenteppich entsteht. Nicht nur der Lavendel sprießt hier prächtig sondern der Rosmarin und Salbei wächst hier sehr gut, dank dem milden Klima auf dieser Insel.
Die gleichnamige Stadt Hvar ist sehr sehenswert mit der Spanischen Festung und bietet einen schönen Anblick auf die farbprächtigen Wiesen.
Trotz der steigenden Touristenzahlen kann man hier noch gut in Ruhe baden gehen, denn die vielen Buchten entlang der Ostküste sind trotz allem noch wenig bebaut und auch wenig unberührt.
Die Insel ist die zweitgrößte nach Cres und mit ihren 300km2 zugleich auch die viertgrößte der Adriainseln. Man mag fast sagen, dass es nicht nur die beliebteste Insel in Kroatien ist, sondern zugleich die Insel der Küchenkräuter, wie man diese ruhig auch nennen dürfte.
Die Inselbewohner leben , wie man es sich denken mag davon, eben neben den Fischfang. Man kann sich hier auch einmal etwas anderes erlauben, indem man einen Tagessausflug zum Angeln unternimmt, da es noch reiche Fanggründe hier gibt.
Man kann also vieles hier erleben und durchaus nicht nur seinen Urlaub am Meer bzw. am Strand verbringen.

Insel Cres

20. Juli 2008

Die Insel scheint von weitem als eine zerklüftete Hügelkette und die Landschaft ist kahl und karg und auch sehr wenig besiedelt.
Cres ist eine schöne Insel in Kroatien aber nur sehr häufig eine Durchgangsinsel jedoch hat diese auch im Grunde ihren eigenen Reiz.
Die Insel mit ihren ca. 66km länge und bis zu 11km breite hat ca. 3300 Einwohner und liegt in der nordwestlichen Kvarner Bucht. Es ist zugleich die zweite größte Insel in Kroatien neben der Insel Krk.
Es gibt auch noch eine weitere Besonderheit dieser Insel, denn alle Inseln in Kroatien verlaufen zum Festland parallel aber die Insel Cres verläuft in Nord-Süd-Richtung und lässt den Sturm somit ungehindert vom Küstengebirge hinuntertoben. Deshalb findet man im Westteil dieser Insel so gut wie keinen Baum, denn dies hält die Natur auch nicht aus.
Die Insel ist auch durch eine Fernsehserie „der Sonne entgegen“ bekannt geworden wo hier in einigen Orten gedreht wurde. Dies tat dem Tourismus auch gut, denn so hat die Insel mehr bekanntheitsgrad erreicht.
Sicherlich kann man hier auf der Insel auch viel an Sehenswürdigkeiten bestaunen und ein Aufenthalt lohnt sich zu jeder Zeit.
Man findet hier viele Spuren der Römer, welche hier auch eine Art Imperium aufbauten und man heute also noch Zeugnisse vorfindet.
Auch für Ihr gutes Klima ist die Insel bekannt, obwohl diese nicht gerade günstig liegt. Herrliche Strände in zum Teil ruhiger Lage findet man vor und auch die Inselbewohner sind sehr freundlich. Natürlich kann man hier auch sehr gut Fisch essen, denn das Meer bietet hier viel an Reichtum.

Zagreb Sehenswürdigkeiten

19. Juli 2008

Wer durch das heutige Zagreb spaziert, ist nahezu überall mit den Spuren der Vergangenheit konfrontiert. Dem interessierten Besucher wird ein Tag nicht reichen, bis er alles gesehen und erkundet hat. Wer es sich zeitlich erlauben kann, tut gut daran, sich einige Tage Zeit zu nehmen, um die vielen Sehenswürdigkeiten der stolzen Stadt bewundern zu können. Am besten beginnt man mit dem Stadtspaziergang mitten im Zentrum, am Ban Jelacic Platz. Nachdem man sich das Reiterstandbild von König Banus angeschaut hat, kann man sich im Touristenbüro mit Informationsmaterial für die weiteren Unternehmungen eindecken. Direkt hinter dem Ban Jelacic Platz befindet sich der Kaptol Platz mit der mächtigen und beeindruckenden Kathedrale Maria Himmelfahrt. Wer sie nicht von innen besichtigen will, wird schon alleine von den beiden Türmen begeistert sein, die sich 105 Meter hoch in den Himmel strecken. Sie gelten als das Wahrzeichen der Stadt. Die Mariensäule vor der Kirche wartet mit schön anzuschauenden Engelsfiguren auf. Wenn man dann weiter gehen will, bewegt man sich am besten in Richtung des zentralen Marktplatzes. Das Besondere an diesem Platz ist der Aufbau über zwei Ebenen, Terrassen ähnlich. Wenn man vormittags dort ist, kann man bei einem Bummel durch die Marktstände die Vielfalt des Angebotes an Obst, Gemüse und Blumen bewundern. Einen weiteren sehenswerten Marktplatz kann man im Preradovic Platz entdecken, dem Blumenmarkt. Den ganzen Tag über werden hier frische Schnittblumen angeboten. Alleine schon der Duft, der über den Platz weht, ist Genuss. Hier kann man auch gut eine Pause einlegen in einem der dortigen Straßencafes.

Zagreb für Historiker

19. Juli 2008

Unterstadt – Oberstadt – Gradec – Kaptol … Alle diese Ortsbezeichnungen haben etwas gemeinsam: sie verbinden sich zur Stadt Zagreb. Die Hauptstadt Kroatiens bietet allerlei Interessantes und Sehenswertes, aber es lohnt sich ganz sicher auch, einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte zu werfen. Erst wenn man sich damit beschäftigt hat, ist eine Besichtigung der Stadt in ihrer heutigen Form so richtig lohnenswert. Sehenswürdigkeiten gibt es genug, um eine Reise nach Zagreb in Erwägung zu ziehen. Aber nun erst einmal zum historischen Rückblick. Aus den beiden Siedlungen Gradec und Kaptol erwuchs die Stadt Zagreb. 1557 wurde sie zum ersten Mal als Hauptstadt Kroatiens bezeichnet. Die so genannte Unterstadt entwickelte sich parallel dazu zu einem wichtigen Zentrum für Handel. Als 1850 Gradec und Kaptol vereinigt wurden, gesellte sich auch die Unterstadt dazu und damit war die heutige Form von Zagreb geboren. Kaptol war schon vor der Vereinigung das klerikale Zentrum Kroatiens und ist das bis heute geblieben. Entsprechend prachtvolle und eindrucksvolle Kirchenbauten lassen den Besucher heute noch staunen. Gradec dagegen, seiner traditionellen Rolle als Handelszentrum durch die Unterstadt beraubt, entwickelte sich zum Mittelpunkt für Wissenschaft und Kultur. Der Name änderte sich in „Oberstadt“. Ob diese Namenswahl dazu diente, gegenüber der „Unterstadt“ einen gewissen Status auszudrücken, soll hier ungeklärt bleiben. Wie viele Städte seinerzeit wurde auch Zagreb von Katastrophen heimgesucht. In manchen mittelalterlichen Städten waren es verheerende Brände, in Zagreb dagegen war es ein schweres Erdbeben, welches 1880 schwere Schäden anrichtete. Die Stadt erholte sich von diesem Schlag und nutzte die Chance, städtebaulich zu modernisieren. Dieses Ereignis hatte damit neben all dem Schrecken auch etwas Gutes für die Weiterentwicklung von Zagreb.

Zagreb jüngste Geschichte

19. Juli 2008

Bis 1918 war Kroatien ein Teil des österreichisch-ungarischen Königreiches. Dann wurde in Zagreb, welches schon damals bis heute das politische Zentrum Kroatiens war und ist, vom kroatischen Parlament das Ende aller staatsrechtlichen Beziehungen nach Österreich und Ungarn beschlossen und verkündet, mit der Auswirkung, dass Kroatien nicht mehr zur österreichischen Monarchie gehörte. Anschließend trat Kroatien dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen bei. Eine kurze Zwischenepisode erlebte Zagreb während des Zweiten Weltkrieges, denn für kurze Zeit bestand ein formal unabhängiger Staat, der jedoch unter deutscher und italienischer Führung war. Zagreb wurde zur Hauptstadt dieses Staatengebildes ernannt. Pünktlich zum Kriegsende am 08. Mai 1945 ließ Tito die Stadt einnehmen, damit gehörte Kroatien zur kommunistischen Volksrepublik Jugoslawien. Es wundert nicht, dass gerade in Zagreb sich in den Siebzigerjahren das Zentrum des Widerstands gegen eben dieses Regime zentrierte. Jedoch vorerst ohne Erfolg. Der Aufstand, der als „Kroatischer Frühling“ in die Geschichte einging, wurde brutal niedergeschlagen. Der Weg in die Freiheit und der Niedergang des Kommunismus in der alten Form war jedoch nicht mehr aufzuhalten. Geprägt von den Entwicklungen in ganz Europa gelang es dem kroatischen Parlament, 1991 die Unabhängigkeit Kroatiens auszurufen. Zagreb wurde wieder … oder besser gesagt „blieb“ … Hauptstadt. Während des folgenden Jugoslawienkrieges war Zagreb immer wieder das Ziel von Angriffen. Trotzdem behauptete sich Kroatien in seinem Bestreben nach Unabhängigkeit, was auch schließlich gelang. Es bleibt zu hoffen, dass dieser momentane Zustand des Friedens und der Unabhängigkeit anhält, nicht zuletzt damit sich diese wundervolle und stolze Stadt weiter in Richtung Europa entwickeln kann.

Karoo Nature Reserve und das Valley of Desolation

18. Juli 2008

Seit Oktober 2005 wurde das Karoo Nature Reserve und das Valley of Desolation der 22. Nationalpark Südafrikas und trägt seit dieser Zeit die Bezeichnung Camdeboo National Park. Der Park umschließt die Region um den Ort Graaff-Reinet am Ostkap zu großen Teilen. Der etwa 16.000 Hektar große Camdeboo National Park wird von vier völlig unterschiedliche Landschaftsformen geprägt: dem bizarren Valley of Desolation im Westen, einem Wildschutzgebiet, dem Van Ryneveld Dam im Norden und dem Bergland der Eastern Section im Südosten. Die Nationalparkverwaltung von Südafrika plant derzeit eine Vergrößerung des Areals und einen Zusammenschluss mit dem nur etwa 80 Kilometer entfernt liegenden Mountain Zebra National Park. Bei Umsetzung dieses Vorhabens würde ein riesiger Park mit einer Länge von 120 Kilometern entstehen bei einer Fläche von 520.000 Hektar. Das “Tal der Trostlosigkeit” (Valley of Desolation) ist die Hauptattraktion des Parks. Spektakuläre Felsaussichten und unzählige Wanderrouten kennzeichnen das Gebiet. Bergsteiger und Kletterer haben viele der Felsformationen erschlossen. Zwei markante Aussichtspunkte werden täglich von hunderten Touristen besucht, obwohl wegen der steilen Bergstraßen keine Reisebusse hierher gelangen. Findige ortsansässige Veranstalter übernehmen den Transport in Kleinbussen. Obwohl im ganzen Park Zebras, Büffel und Antilopen beheimatet sind, ist nördlich des Van Rynveld Dam ein separates Wildschutzgebiet eingerichtet worden. Mit dem Auto kann auf einem etwa 10 Kilometer langen Rundkurs der Park zur Besichtigung der Tiere befahren werden. Im südöstlichen Teil des Parks herrscht die typische Landschaft der Karoo vor, mit vier bis zu 1.500 Meter hohen Berge. Das Gebiet ist bisher kaum erschlossen und Heimat für Bergzebras und mehrerer Antilopenarten. Mehrere kürzere und längere Wanderwege führen durch das Gebiet. Bei mehrtägigen Touren sollten die Übernachtungen vorher reserviert werden. Eine solche Tour bedarf ohnehin einer sorgsamen Planung (Trinkwasser und Lebensmittel sowie ein Schlafsack sind unbedingt mitzuführen).

Blyde River Canyon Nature Reserve

18. Juli 2008

Das Blyde River Canyon Nature Reserve liegt in der Region Mpumalanga östlich von Johannesburg. Das 26.000 Quadratkilometer große Blyde River Nature Reserve gehört zu den spektakulärsten Naturerscheinungen Südafrikas. Der Canon selbst ist eine 26 Kilometer lange und bis zu 800 Meter tiefe gigantische Schlucht. Direkt am Zusammenfluss von Blyde River und Treu befinden sich Felsformationen aus Dolomitgestein. Bourke´s Luck, wie man diese Formation nennt, hat schon viele Besucher in Erstaunen versetzt. Der Name geht auf einen Goldsucher zurück, der hier sein Glück versuchte. Tatsächlich fand er auch Gold und zog viele Abenteurer nach sich. Unzählige Löcher zeugen heute noch von den Grabungen. Am Bourke´s Luck befindet sich ein Besucherzentrum mit einem kleinen geologischen Museum. Nördlich der Felsformation befindet sich der Aussichtspunkt Lowveld Viewpoint. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den Blyde River und dem dahinter liegenden fast 800 m tieferen Lowveld mit dem Krüger National Park. Kurz hinter dem Lowveld Viewpoint tauchen die Gesteinskuppen der Three Rondavels auf, die fast wie die traditionellen afrikanische Rundhütten ausschauen. Es gibt mehrere Wanderrouten durch den Nationalpark. Der Blyderiverspoort Hiking Trail führt von God´s Window zum Blydepoort Dam im Norden. Der Weg zieht sich durch unterschiedliche und abwechslungsreiche Landschaften, wie die völlig baumlosen Busveld, weiter zum Bourke´s Luck und in das Tal des Canyons. Für diese etwa 65 Kilometer lange Trekking-Tour sollten mindestens vier Tage eingeplant werden. Unterwegs gibt es Berghütten zum Übernachten. Der 25 Kilometer lange Yellowood Hiking Trail ist eine Rundwanderung, die am Bourke´s Luck beginnt und durch das bewaldete Bergland zwischen Blyde und Lowveld führt. Da für diese Tour mehr als ein Tag eigeplant werden sollte, findet der Wanderer auch zwei Übernachtungsmöglichkeiten.