Pakxé
Die südliche Provinz Champasak mit ihrer Hauptstadt Pakxé und ca. 70.000 Einwohnern ist eine von 16 Provinzen des südostasiatischen Landes Laos. Pakxé bildet einen Verkehrsknotenpunkt für die Region, da die zweitgrößte Stadt des Landes unmittelbar an der Grenze zu Thailand, Kambodscha und Vietnam liegt - im so genannten Vierländereck. Als Binnenland bietet Laos den Touristen keinen Zugang zum Meer, so dass Pauschalurlauber die Nachbarländer bevorzugen. Dennoch bietet insbesondere die nahezu unberührte und äußerst fruchtbare südliche Region des Landes zahlreiche Attraktionen für Naturliebhaber und Kulturinteressierte. Obwohl Pakxé viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, entwickelt sich die Stadt zu einem aufstrebenden Wirtschaftsstandort, da sie von dem Zusammenfluss von Mekong - Mutter aller Flüsse - und Xédôn profitiert und eine der wenigen sehr sehenswerten Mekong-Brücken besitzt. Insbesondere sind die asiatischen Märkte der Stadt ein einzigartiges Erlebnis. Erntefrisches Obst und zahlreiche Gewürze beleben den Geruchssinn, der fangfrische große Mekong-Fisch hingegen wartet auf zeitnahe Zubereitung. Laotische Köstlichkeiten wie Frösche, Schlangen oder Echsen sind keine Seltenheit. Pakxé eignet sich hervorragend, um das Umland und seine Natur zu erkunden. Mit dem Moped gelangt der Reisende in einem Tagesausflug zum Bolaven Plateau, bekannt für seine Kaffeeplantagen. In den hier angesiedelten Research-Centern wird dem Interessierten gern die Herstellung des Kaffees erläutert. Weiterhin kann der Besucher von hier aus Trekkingtouren oder Elefantensafaris unternehmen. Ca. 40 km östlich von Pakxé liegt eine der schönsten Naturschauspiele des Landes - der 150 m hohe Tad Fane Wasserfall mit seinen Schluchten. Hier gibt es noch monumentale Bäume und Riesenfarne sowie Libellen von 15 cm Länge.