Sehenswürdigkeiten Nagoya

Auf der “Hauptinsel” Honshu gelegen liegt die Stadt Nagoya im Schatten der gleichnamigen Burg. Wie in vielen anderen japanischen Städten verbinden sich hier Shogun-Tradition und industrielle Moderne zu einer für den Europäer reizvollen und ungewohnten Mischung. Nagoya hat seine eigenen, ganz speziellen Nudeln (Kishimen-Nudeln), sauer eigelegtes Gemüse (Moriguchi-zuke) und Süßigkeiten (Uiro), aber auch Auto- und Spielautomatenindustrie. Als national beliebtestes Glücksspiel sind diese Automaten für das Pachinko-Spiel ein ernstzunehmeder Wirtschaftsfaktor.

Für Touristen interessant sind vor allem die Burg, Das Heiligtum Atsuta-jingu und drei der zahlreichen Museen: Das Kunstmuseum der Präfektur Aichi (Aichi Art Center, in der Nähe des U-Bahnhofs Sakae, geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr), das Tokugawa-Kunstmuseum und das Design-Museum (geöffnet Mittwoch bis Montag 11-20 Uhr).
Die Burg wurde 1612 von der Tokugawa-Dynastie gebaut, im zweiten Weltkrieg zerstört und 1959 teilweise wieder aufgebaut. Sie beherbergt nun ein historisches Museum mit Erinnerungen an die Tokugawa-Familie und alten Einrichtungsgegenständen. Die Burg von Nagoya ist täglich von 9-16:30 Uhr geöffnet.

Der Atsuta-Schrein ist das zweitwichtigste Heiligtum Japans und bewacht eines der drei heiligen Throninsignien der japanischen Kaiserfamilie: Das Schwert Kusanagi-no-tsurugi. Leider kann es jedoch nicht besichtigt werden.

Das Tokugawa-Kunstmuseum (Bus bis Shindeki. geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr) beherbert die Schätze der Tokugawa-Familie. Ein besonderes Kleinod davon ist die Bildrolle des Genji Monogatari. Aus Gründen der Konservation wird sie allerdings leider nur selten ausgestellt.

Als Ausflugsziele in der Umgebung bieten sich Inuyama mit seiner alten Burg und dem nahe gelegenen Freilichtmuseum Meiji-mura, Gifu mit den Kormoranfischern und Seki als Handwerksstadt der Schwertindustrie an.

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