Sehenswürdigkeiten Kobe

Kōbe ist eine Großstadt auf der japanischen Insel Honshū, in welcher mehr als 1.5 Millionen Menschen leben. Das bekannteste Bauwerk ist der 108 Meter hohe Kōbe Tower. Dieser Stahlturm hebt sich durch Form und Farbe von den übrigen Gebäuden im Hafenbereich ab. Auf einer Aussichtsplattform in 90 Meter Höhe kann der Besucher über die Stadt schauen. Auch wenn die modernen Stadtviertel es kaum vermuten lassen, in der City finden sich Straßenzüge, in denen das Flair an die Vergangenheit erinnert. In Chinatown zum Beispiel oder in Kitano, wo noch alte Siedlerhäuser im Westernstil stehen. Ein Bauwerk, das gerade in einem Erdbebengebiet zu bauen, Mut erfordert, ist die 1998 fertig gestellte Akashi-Kaikyō-Brücke (auch Perlenbrücke genannt), die Kōbe mit Matsuho auf der benachbarten Insel Awaji verbindet. Die Mittelspannweite zählt stolze 1991 Meter, die Brücke ist 3.911 Meter lang.

An Museen hat Kōbe eine Menge zu bieten, rein äußerlich ist schon das Maritime Museum mit seiner außergewöhnlichen Dachkonstruktion zu nennen, weiter gibt es ein Städtisches Museum, Kunstmuseum und das Science Museum mit Planetarium.

Ein anderes Highlight in Kōbe sind die Arima Onsen, heiße Quellen, die zu den ältesten Japans zählen. Diese sind Eisen- und salzhaltig. Das Wasser der Quellen ist mehr als 40 Grad warm und rot. Die Arima Onsen sind mit einer Seilzug-Bahn zu erreichen.

Der Rokko, der 930 Meter hohe Hausberg der Stadt, ist eine weitere natürliche Sehenswürdigkeit in Kōbe. An seinen Hängen sind im Herbst nicht nur die schöne Laubfärbung zu bewundern, sondern auch eine der ersten japanischen Golfanlagen, diese natürlich das ganze Jahr über.

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