Hiroshima
Nachdem die Stadt Hiroshima durch den ersten Einsatz einer Atombombe zu Kriegszwecken am 6. August 1945 zu über 80% zerstört worden war, bauten die Japaner die Hauptstadt der gleichnamigen Präfektur Hiroshima wieder zu einem wichtigen Industriezentrum auf, das heute wieder über eine Million Einwohner zählt.
Rund um Hiroshima, das im Süden der größten der japanischen Insel Honshu liegt, herrscht ein subtropisches Klima. Das heißt man muss mit warmen, niederschlagsreichen Sommern rechnen und milden, eher trockenen Wintern.
Eine besonders schöne Reisezeit für Hiroshima stellt der Frühling dar, da hier die berühmte Kirschblüte stattfindet, die auch jedesmal für die Japaner selbst ein Ereignis darstellt.
Hiroshima besitzt ein ausgezeichnet ausgebautes Verkehrsnetz. Neben dem größten japanischen Straßenbahnnetz, über das Hiroshima verfügt, kann man in der Stadt auch mit dem Bus oder der Einschienenbahn von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten fahren. Außerdem besteht Anschluss an den Shinkansen-Schnellzug sowie Fährverbindungen, um benachbarte Inseln bereisen zu können.
So kann man beispielsweise die in der Bucht vor Hiroshima gelegene Insel Miyajima besuchen, wo man auch den auf Pfählen im Wasser gebauten Itsukushima-Schrein, ein Wahrzeichen Japans, bestaunen kann.
Touristischer Anziehungspunkt im Stadtgebiet ist die wiederaufgebaute Burg von Hiroshima.
Außerdem sollte beim Besuch Hiroshimas ein Halt an der so genannten Atombombenkuppel nicht fehlen, eine Ruine, die ein Mahnmal für den ersten Atombombenabwurf darstellt. In unmittelbarer Nähe lädt auch der Friedensgedenkpark und das Friedensmuseum zum Besuch ein.