Fukuoka
Fukuoka mit seinen Kirschblüten, Schreinen und Sumo-Ringern
Auf der Insel Kyushu bei China befindet sich Japans achtgrößte Stadt Fukuoka. Fast 1,5 Mio. Einwohner haben sich hier an der Bucht von Hakata niedergelassen.
Die Nähe zum asiatischen Kontinent sorgt hier für Klimaverhältnisse, die etwa den mitteleuropäischen entsprechen und für Europäer keine Umstellung erforderlich machen.
Auch in kulturell-historischer Hinsicht hat Fukuoka viele kontinentale Einflüsse zu verzeichnen. Besonders die Handelsbeziehungen zu Korea und China haben ihre Spuren in einem goldenen Kaisersiegel oder einem Gästehaus hinterlassen. Aus dem 7. Jahrundert stammen die Grundmauern der Siroyama-jo-Fluchtburg.
Das Schloss von Fukuoka ist mit seinen Ruinen Zeitzeuge für die Adelswohnungen der frühen Neuzeit. Von der starken Gläubigkeit der Fukuokanern zeugen viele religiöse Bauten. Schreine wie der Sumiyoshi-Schrein zeigen zudem den Baustil des späten Mittelalters. Weitere bedeutsame Gebäude sind der Kinryuji-Tempel, die Munukata-Schreine, der Hakozaki-Schrein, der Shofuku-ji-Tempel und das buddhistische Kloster Myoko-ji. Was eine Zen-Meditation bedeutet wird hier einmal wöchentlich auch kostenlos präsentiert. Unter den Parkanlagen ist vor allem der Nishi-Park mit seinen Kirschbäumen sehenswert. Ein einzigartiges Schauspiel ist die alljährliche Kirschblüte, die beim Abfallen der Blätter die Baumreihen in einen rosa Regenfall verwandeln.
Noch farbenfroher sind Verschiedene Feste in Fukuoka. Am Hakata-dontaku nach dem Neujahrstag ziehen kostümierte Gruppen durch die Stadt. Zu sehen sind auch farbenfrohe, humorvolle Umzüge zu Ehren von Gebetsschreinen wie der Tamaseri oder das von Sumo-Ringern gefeierte Sumiyoshi-Schrein-Fest. Dabei kommt es auch zu amüsanten Szenen.
Die Hotels in Fukuoka verfügen in der Regel über eine klimatisiert, westeuropäische Standardausstattung der Zimmer und Appartments. Dabei rangieren die Preise zwischen 50 und 150 €/Nacht.