Portmore

Wie die meisten größeren Städte, liegt auch Portmore an der Küste der Karibikinsel Jamaika . Sie ist mit geschätzten 170.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes überhaupt und wird gelegentlich als Vorort der Hauptstadt Kingston bezeichnet. Tatsächlich liegen die beiden Städte im Süden auch nur wenige Kilometer voneinander entfernt. Portmore hatte bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts erhebliche Wachstumsstörungen, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurden hier zahlreiche Wohnhäuser sozusagen fast gleichzeitig am Reißbrett entworfen. Seit sechs Jahren wird an einem weiteren Wohnungsbau-Projekt gearbeitet. Nicht zuletzt sollen diese Projekte verhindern, dass die Hauptstadt überdimensional anwächst. Besondere Attraktionen hat Portmore außer der einzigen Pferderennbahn des Landes, auf Grund ihrer Künstlichkeit eher weniger, doch lässt sich von hier aus die Insel mit Mietauto oder per Bus ergründen (es wird empfohlen, nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr allein über Land zu fahren). Nordöstlich von Portmore befindet sich das höchste Gebirge der Insel, die Blue Mountains, die sich besonders zum Wandern gut eignen. Das eigentliche Touristenzentrum Jamaikas ist Montego Bay im Nordwesten mit den schönsten Badestränden und einem Korallenriff. Sehenswert sind außerdem die unterirdischen Höhlensysteme mit Grotten, die sich bis zu 40 Meter unter der Erde befinden, die Thermalquellen, die Blue Lagoon sowie 200 Meter hohen Dunns River Falls bei Ochos Rios. Von Portmore aus können natürlich auch der nahe gelegenen ehemaligen Hauptstadt Spanish Town sowie der neuen Hauptstadt Kingston Besuche abgestattet werden. Sehenswert in letzterer sind die Hope Botanical Gardens sowie das Bob-Marley-Museum.

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