Sizilien
Die italienische Insel Sizilien verfügt über eine Fläche von rund 25700 Quadratkilometern und heute leben dort circa 5 Millionen Einwohner. Sizilien’s Hauptstadt ist Palermo und die Insel ist heute die größte im Mittelmeer.
Die Insel befindet sich südwestlich vor der Stiefelspitze Italiens. Siziliens wichtigstes Erkennungsmerkmal ist der Vulkan Ätna, welcher mit einer Höhe von 3345 Metern zu den höchsten und aktivsten Vulkanen Europas gehört. Neben der Hauptstadt Palermo sind die wichtigsten Städte der Insel Catania, Messina und Syrakus.
Gekennzeichnet ist die Insel vor allem durch eine Landschaft aus Hügeln und Bergen, die heute rund 80% des gesamten Gebietes einnehmen. Direkt im Zentrum der Insel befindet sich der Lago di Pergusa, welcher heute der einzige natürliche See vulkanischen Ursprungs ist. Die Küste der Insel verfügt über eine Länge von rund 1000 Kilometern und bietet Urlaubern sehr viele schöne Strände und Buchten.
Das Klima Sizilien’s zeichnet sich durch ein mediterranes Klima aus. Die Sommer sind in der Regel heiß und trocken, während die Winter meist feucht, aber mild sind. An den Küstengebieten sind die Temperaturen meist etwas höher wie im Landesinneren. Im Sommer liegen die durchschnittlichen Temperaturen an der Küste bei rund 26 Grad, im Winter bei 10 Grad Celsius. Im Landesinneren fallen die Temperaturen im Sommer mit rund 19 Grad etwas niedriger aus. In den Monaten von Mai-September fallen meist nur kurze Regenschauer, während die Monate von Oktober-Februar zu den regenreichsten zählen.
Sizilien gehört heute, trotz des bergigen Landschaftsbildes und einer großen Rodung, zu den vegetationsreichsten Inseln des Mittelmeeres. Auf der Insel finden sich rund 3000 unterschiedliche Pflanzenarten. Der ursprünglich reiche Bestand an unterschiedlichen Tierarten wurde durch die Rodung fast vollständig ausgerottet, während jedoch die Meeresfauna der Insel vor allem an den Küsten besonders reich ist. Im Meer finden sich viele Thunfische, Schwertfische und Krustentiere.