Liparische Inseln
Die Liparischen Inseln umfassen 7 bewohnte Inseln. Im Jahr 1997 wurden diese von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da diese allesamt vulkanischen Ursprungs sind. Die größte Insel der insgesamt 7 Inseln ist Lipari, mit einer Fläche von rund 37 Quadratkilometern, gefolgt von Salina mit einer Fläche von 27 Quadratkilometern. Danach folgen die Insel Vulcano, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Die kleinste Insel ist Panarea mit einer Fläche von nur 3,4 Quadratkilometern.
Auf der Insel Stromboli befindet sich der Vulkan Stromboli. Dieser ist heute der einzige, ständig aktive Vulkan Europas. Der Vulkan Grande Fossa auf der Insel Vulcano ist ebenfalls noch aktiv.
Durch das Mittelmeerklima herrschen auf den Inseln in den Monaten von Mai-Oktober meist rund 20 Grad, während der Juli der heißeste Monat mit einer Temperatur von rund 28 Grad Celsius ist. Die Winter sind relativ mild, mit einer Temperatur im Januar von rund 13 Grad Celsius. Besonders angenehm sind jedoch die Wassertemperaturen, welche im Winter bei rund 15 Grad liegen, im Sommer bei circa 26 Grad. Die meisten Niederschläge finden meist im Herbst statt, während pro Jahr rund 600 Millimeter Regen fallen.
Die Flora und Fauna des Landes zeichnet sich vorwiegend durch Pflanzen aus, welche oft in Europa vorkommen, wie zum Beispiel Erikagewächse, Wermut oder Ginster. Auf den Inseln wachsen ebenfalls rund 70 unterschiedliche Heilpflanzen sowie Kapernsträucher. Die vorhandenen Bäume auf den Inseln sind meist Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume. Die vulkanischen Böden der Insel werden heute für den Anbau von Rebsorten genutzt. Zu den vegetationsreichsten Inseln gehört Salina, da diese über eine Süßwasserquelle verfügt.