Jakarta
Jakarta ist liegt an der Nordwestküste der Insel Java. Die Hauptstadt Indonesiens ist mit mehr als 17.5 Millionen Einwohnern eine der größten Metropolregionen der Welt und hat den größten Seehafen der Republik.
Rund 45 km entfernt von der Küste liegen die „Thousand Islands“, eine geschützter Nationalpark, der aus 105 kleinen Inseln besteht.
Aufgrund ihrer besonderen Einteilung in verschiedene Unterstädte, ist sie eine Provinz und wird von einem Gouverneur regiert.
Das tropische Klima, das auf der Insel herrscht, ist niederschlagsreich, besonders im Dezember bis März und hat durchschnittliche Tagestemperaturen von 30°C. Durch die Luftfeuchtigkeit und den Smog, liegt immer Dunst über der Stadt, durch den die Sonne selten dringt.
Jakarta ist ein Schmelztiegel asiatischer Völker und das wichtigste Handels- und Wirtschaftszentrum Indonesiens.
Hochhäuser, große Einkaufszentren, moderne Themenparks und Marinas für Luxusyachten bestimmen immer mehr das Stadtbild Jakartas und verdrängen die traditionellen Straßenszenen, Geschäfte und Basare.
Einige restaurierte Häuser im Kolonialstil stehen am Rathausplatz, wo sich mehrere Museen befinden, unter anderem das Nationalmuseum. Auf dem Unabhängigkeitsplatz stehen das Nationaldenkmal „Monas“, eine Kathedrale (von 1900) mit sehenswerten Teakholz-Türmen, der Palast des Präsidenten und der Monumentalbau der Istiqlal- Moschee, mit Raum für 120.000 Menschen.
Im Theater aus niederländischer Kolonialzeit werden noch Aufführungen gegeben, aber beliebter und immer gut besucht sind die Aufführungen der Legenden und Märchen der Insel Java, aufgeführt als Stabpuppentheater „Wayang“ oder Schattenspiele mit Musik. Bekannte Theater sind das Ria Loka und das Bharata Theatre.