Sehenswürdigkeiten Chennai

Chennai liegt in Südostindien am Golf von Bengalen, genauer gesagt an der Koromandelküste. Bevor Chennai 1996 umbenannt wurde, war es unter dem Namen Madras bekannt.

Diese beeindruckende Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten, die sich kein Tourist entgehen lassen sollte.

Eine von vielen bekannten Sehenswürdigkeiten ist das Fort St. George. Es war 1640 das erste britische Fort, das in Indien errichtet wurde. Mittlerweile wird es als Verwaltungs- und Regierungsgebäude genutzt. Im Fort Museum kann man viele interessante Ausstellungsstücke aus der Geschichte Chennais bewundern. Man sieht dort nicht nur alte Waffen, Münzen und Porzellan, sondern auch Objekte der East India Company, die als Gründer des Fort St. George bekannt sind.

Direkt am Fort befindet sich die St. Mary´s Church, welche die älteste anglikanische Kirche im Land ist. Sie wurde 1680 errichtet und beherbergt unter anderem die ältesten britischen Grabsteine, die in Indien existieren.

Eine weitere bemerkenswerte Sehenswürdigkeit ist der Sri Kapaleeswarar Kovil. Er ist der größte Tempel in Chennais und einer der bedeutendsten Tempel im Shivaismus, einer hinduistischen Glaubensrichtung. Er beeindruckt vor allem durch die imposante Architektur und die zahlreichen Bronzefiguren, die sich im Innenhof befinden. Alljährlich findet hier im April und Mai ein großes Tempelfest statt.

Der bekannteste Strand von Chennai, Marina Beach, hat ebenfalls eine besondere Attraktion zu bieten. An diesem 13 Kilometer langen Sandstrand befinden sich an der Straßenseite steinerne Statuen von berühmten Personen, unter anderem auch von Mahathma Gandhi.

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