Sehenswürdigkeiten Bengaluru

Bengaluru im Süden Indiens ist dank der vielen dort beheimateten Ausländer besonders farbenfroh und multikulturell. Neben modernen Kinos, westlich orientierten Shopping Malls und europäischen Nobelautos gehören fliegende Händler mit ihren Handkarren, verschleierte Frauen und selbst freilaufende Rinder zum Stadtbild.

Die Millionenstadt zeichnet sich unter anderem durch ihre – für indische Verhältnisse – äußerst zahlreichen und überaus üppigen Parks und Gärten aus. Der Cubbon Park mit einer Gesamtfläche von 120 Hektar ist die grüne Lunge der sehr verkehrsreichen Metropole. In die gepflegte, englisch beeinflusste Anlage betten sich bedeutende kulturhistorische Einrichtungen wie das Staatliche Museum und die Kunstgalerie Venkatappa mit Sammlungen früherer und zeitgenössischer indischer Kunstwerke.

Der Rote Garten La Bagh ist ein Mekka für Blumenliebhaber aus aller Welt. Im 18. Jahrhundert angelegt, hat er sich besonders der Zucht und Ausstellung von Rosen verschrieben und ist Heimat von mehr als 1.500 Arten. Die jährliche Blumenschau am indischen Unabhängigkeitstag ist eine besonders prachtvolle Attraktion.

Für europäische Gäste sehr exotisch ist das Viertel Shivaji Nagar, ein verwinkelter Stadtteil mit engen Gässchen, in denen sich Besuchern Einblicke in das traditionelle Leben und Arbeiten Indiens eröffnen. Mobile Garküchen mit indischen Speisen, kleine Kunsthandwerksgeschäfte, Seiden- und Sandelholzhändler und Handwerksbetriebe jeder Art prägen das Bild des reich bevölkerten Areals.

Ein architektonischer Schatz Bengalurus ist die Festung, die Sultan Hyder Ali Mitte des 16. Jahrhunderts errichten ließ. Rudimente des sowohl indisch als auch persisch orientierten Bauwerks sind die mächtigen Mauern und das imposante Delhi-Tor. Auch Paläste wie der prunkvolle Vidhana Soudha im Zentrum der Stadt und die zahllosen Tempel machen die reiche Kulturgeschichte des Landes erlebbar.

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