Sehenswürdigkeiten Ahmedabad

Ahmedabad ist eine Industriestadt und liegt rund 50 km von der Westküste Indiens entfernt am Fluss Sabarmati. Sie wurde im 15. Jahrhundert gegründet und ist heute das wirtschaftliche Zentrum der Provinz Gujarat, in dem hauptsächlich Textilindustrie angesiedelt wurde.

Ahmedabad hat rund 4 Millionen Einwohner und deshalb sind Versorgungsprobleme im Energie- und Trinkwasserbereich vorhanden und die Luftverschmutzung durch die Industrie ist enorm.

Auch wenn Ahmedabad keine historische Altstadt mit typischen Häusern mehr hat, gibt es einige sehenswerte Bauten und Orte, die sich im Stadtgebiet verteilen.

Das Shreyas Art/Folk Museum zeigt interessante Exponate aus dem Bereich des einheimischen Kunsthandwerks und im Calico- Museum, nahe dem Jamalpur-Tor, befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Textilindustrie.

Im nordwestlichen Stadtteil Sabarmati befindet sich das ehemalige Wohnhaus Mahatma Ghandis, heute ein Museum.

Am Hauptbahnhof stehen zwei schmale Minarette, die bis Ende der 80er Jahre für Besucher geöffnet waren. Sie können in Schwingungen versetzt werden.
Die älteste Moschee der Stadt ist die Ahmed Shah Moschee aus dem Jahre 1414, deren Säulen aus einem Hindu-Tempel stammen. Die Freitagsmoschee wurde 1423 gebaut und ist der größte sakrale bau der Stadt.

In der Nordstadt, etwas abseits, steht der weiße Marmortempel Hathisinh aus dem Jahr 1840.

Rund 4 km vom Zentrum liegen die – heute verlassenen- Quellen von Dada Hari, ein künstliches, treppenförmig gestaltetes Fließgewässer von 1499.

Der Kankaria See im Südosten ist ein großes Erholungsgebiet für die Einwohner Ahmedabads. Hier befinden sich auch der Zoo und ein Kinderpark.

Eine Besonderheit in der Gastronomie Ahmedabads und der Provinz Gujarat, besteht darin, dass nur vegetarische Gerichte serviert werden. Eine Ausnahme bildet Hühnerfleisch.

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