Bengaluru
Bengaluru, bis 2006 noch Bangalore genannt, ist die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Karnataka. Sie gilt als eine der saubersten und –obwohl Metropole mit mehr als 5 Millionen Einwohnern- ruhigsten Städte Indiens. Einst Erholungsort britischer Kolonialherren, ist Bengaluru heute eines der wichtigsten und größten Raumfahrt- und IT-Zentren des Landes.
Durch die Zuwanderung von Menschen aus ganz Indien und Elektronik-Spezialisten aus aller Welt, hat die Stadt ein modernes, kosmopolitisches Flair, das sich auch in den Einkaufszentren, Kinos, Pubs und Restaurants widerspiegelt. Die Universität bietet moderne Studiengänge an.
Die Nachteile der explosionsartigen Entwicklung liegen in der starken Luftverschmutzung durch den Verkehr. Das Wasser- und Stromnetz können den Überlastungen häufig nicht standhalten.
Ein großer Flughafenneubau, der 30 km nördlich der Altstadt liegt, soll ab 2008 den alten, kleinen Wirtschaftsflugplatz entlasten.
Bengaluru ist in Südindien bekannt für seine schönen Park- und Gartenanlagen. Die historischen Bauten und Anlagen der Stadt sind nicht so interessant, wie in anderen Städten, aber die Metropole ist ein guter Ausgangspunkt für Besichtigungstouren in der Umgebung, wo sich viele Attraktionen befinden.
Im Süden der Stadt liegen die Ruinen des „Tipu Fort“. In der Nähe befindet sich auch der Sommerpalast des Tipu, erbaut um 1790. Zum Palastgelände gehört der Ventakarama Swamy Tempel. Ebenfalls sehenswert sind der Bull-Tempel, Dodda Ganapathi und die größte Tempelanlage, Iskcon, ein Hare Krishna Tempel neuern Datums, der sich auf einem Hügel über das Zentrum erhebt. Der königliche Palast von Bangalore ist wieder für Besucher geöffnet und die großen Parks( Lal Bagh und Cubbon Park) sind einen Spaziergang wert. Besondere Souveniers sind Seidentextilien und Sandelholz-Schnitzereien.