Potsdam

Fragt man kulturinteressierte Deutsche nach Sehenswürdigkeit in der Umgebung der Hauptstadt Berlin, so werden die meisten sofort Schloss Sanssouci in Potsdam nennen. Aber nicht nur das Schloss sondern Potsdams Schlösser und Gärten insgesamt wurden als eine bedeutende deutsche Kulturlandschaft in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen. Nicht nur die historischen Anlagen locken die Besucher in Scharen an, auch das Gelände der Bundesgartenschau von 2002, der heutige über 60 Hektar große Volkspark Bornstedter Feld zählt zu den Touristenmagneten. Aber bleiben wir zunächst beim berühmten Schloss Sanssouci. Es wurde im Jahr 1744 nach Plänen von Knobelsdorf als Rokokobau errichtet. Die Anlage des Landschaftsparks geht auf die Pläne von Lennè zurück. Zu dieser Parkanlage gehören auch noch der Park Babelsberg und der Neue Garten. Um das berühmte Schloss gruppieren sich außerdem das Chinesische Teehaus, die Orangerie und die Bildergalerie. Will man alle Sehenswürdigkeiten dieses Areals in Ruhe genießen, reicht ein einziger Tag kaum aus. Neben Sanssouci und dem angrenzenden Areal hat sich in jüngster Zeit noch ein weiteres Highlight etabliert. Es handelt sich um die Potsdamer Biosphäre. In einem riesigen Gewächshaus auf dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau von 2002 können sich Besucher auf eine Tour durch den Dschungel begeben. Wasserfälle, tausende typische Pflanzen des Regenwaldes verbinden sich mit künstlichen Dschungelgeräuschen und stündlich inszenierten Gewittern zu einer einmaligen Show. Auf einer Unterwasserstation lassen sich naturwissenschaftliche Entdeckungen ebenso machen, wie auf einem Höhenweg durch die Baumkronen des künstlichen Dschungels. Absolut spektakulär ist auch der Ausbruch eines künstlichen Geysirs, der eine bis zu 6 Meter hohe Fontäne „ausspuckt“.

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