Potsdam
Welches die Landeshauptstadt Brandenburg ist, zählt mit seinem 20 Schlössern und Palais zum UNESCO Weltkulturerbe und ist auch bekannt als die Stadt der Schlösser.
Schloss Sanssouci (welches aus dem französischen kommt und „ohne Sorge“ bedeutet) und nach eigenen Skizzen des preußische König Friedrich der Große von 1745 bis1747 durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut wurde. Im Stil des Rokoko errichtet, diente es als Sommerresidenz, Lustschloss und war der Lieblingsort des Königs. Sanssouci welches auf dem terrassierten Weinberg errichtet wurde, gilt als Hauptwerk deutscher Rokokoarchitekur. Die Räume sind original ausgestattet und zeugen somit von Pracht und Eleganz aus dieser Epoche, worin von Watteau, Panini und Pesne Meisterwerke ausgestellt sind. Im Ostteil des Schlosses liegt die Königswohnung, die ehemaligen Gästezimmer liegen im Wessteil und im Halbrund das „Rothenburgzimmer“, im Halbovalen Mittelbau auf der Südseite liegt im Inneren der Marmorsaal welches die Außenfassade der Schriftzug aus Bronzebuchstaben des Schlossnamens birgt. Die Hinterseite welches die Gartenseite ist, ist das Gebälk auf Karyatiden (ersetzen Säulen oder Pfeiler bei Portalen und in der Fassadengliederung) und Atlanten (haben im Unterschied zur Karyatiden die Arme erhoben, um die Last abzustützen) gestützt die Bacchanten und Bacchantinnen die, die Endverzierungen an den Karyatiden und Atlanten bilden, sind aus der Werkstatt des Bildhauers Friedrich Christian Glume. An das Schloss schließt sich der gleichnamige Park an, welcher in Zeitversetzten Epochen weitere Bauwerke beherbergt wie das barocke Neue Palais durch Friedrich den Großen 1763 begonnen und 1769 fertig gestellt, das Orangerieschloss von Friedrich Wilhelm IV 1851-1864 erbaut, das Marmorpalais im Stil des Frühklassizismus durch Friedrich Wilhelm II. in den Jahren 1787–1792 errichtet. Auf dem Areal des Park Sanssouci befinden sich auch die Historische Mühle und der Botanische Garten.