Passau
Die Universitätsstadt liegt im Dreiflüssezentrum der Donau, des Inn und der Ilz von daher auch als Dreiflüssestadt bekannt, welche von der mächtigen Burg Veste Oberhaus überschattet wird. Die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs vom Hochstift Passau wurde im Jahr 1219 gegründet und auf dem St. Georgsberg linksseitig der Donau und gegenüberliegend der rechtsseitigen Altstadt von Passau erbaut und thront seit her über der Stadt. Die Burg diente zusätzlich auch als Herrschaftszentrum, Verwaltungs- und Wirtschaftsmittelpunkt der Fürstenbischöfe. Mit ihren 65.000 Quadratmeter umbauten Fläche, welche erbaut wurde um militärischen Rückhalt zu gebieten, gehört die Veste Oberhaus mit zur größten und mächtigsten Burganlage Europas. Fünf Mal und zwar 1250, 1298, 1367 und 1482 von Feinden, davon zwei mal von den eigenen Bürgern Passaus bedroht blieb sie in den umkämpften Jahren stets Erfolg- und Siegreich. Die weltliche Macht der Bischöfe büßten Sie durch die Säkularisation 1802 ein. Zunächst diente die Veste Oberhaus als Grenzfestung gegen Osterreich dem Kaiser Napoleon Bonaparte. Als „Bastille Bayerns“ bis 1918 gefürchtet wurde die Veste Oberhaus 1822 als Staatsgefängnis für politische Gefangene und als Militärstrafanstalt umfunktioniert und genutzt. Die Stadt Passau übernahm 1932 die Burg und richtete das Oberhausmuseum darin ein, welche seit 1991 wechselnde historische Sonderausstellungen und diverse Dauerausstellung zum Handel, Wandel und der Stadtgeschichte präsentiert. Zudem beherbergt die Burg im Generalsgebäude von 1597 eine Jugendherberge, im Observatorium aus dem 18 Jahrhundert einen Aussichtsturm der einen Atemberaubenden Blick über das Land und die Stadt Passau gewehrt, eine Sternenwarte und einen Restaurant wo man, nach der Geschichtlichen Erforschung und Entdeckungsreise, die kulinarischen Spezialitäten des Landes genießen kann.