Museumsinsel Berlin
Von der UNESCO 1999 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, zählt die Museumsinsel zu den absoluten Attraktionen für einen Berlinbesuch. Sie liegt mitten im Zentrum von Berlin zwischen der Spree und dem Kupfergraben. Das älteste Gebäude auf der Museumsinsel ist das Alte Museum, wie schon der Name andeutet. Im Obergeschoss dieses Museums befindet sich passen zum Namen eine Sammlung aus dem Altertum. Es beherbergt das Ägyptische Museum, dessen Umzug allerdings bereits für 2009 avisiert ist. Der absolute Publikumsmagnet des Ägyptische Museums ist dabei die Büste der Nofretete. Im Untergeschoss des Museums befindet sich ein Teil der Antiksammlung. Erbaut wurde das Alte Museum nach Plänen Schinkels im Jahr 1830. Das jüngste Museum auf der Insel wurde fast genau 100 Jahre später erbaut. Es handelt sich um das Pergamonmuseum. Die Spuren der starken Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs sind auf der Museumsinsel bis heute noch nicht ganz beseitigt. Einige Museen werden derzeit saniert, wie zum Beispiel das Neue Museum. Das bereits erwähnte Pergamonmuseum mit dem gleichnamigen Altar gehört zu den absoluten Publikumsmagneten. In Spitzenzeiten muss manchmal mit langen Schlangen vor dem Altar gerechnet werden. Eine der bedeutendsten Sammlungen der deutschen Kunst aus dem 19. Jahrhundert enthält die Nationalgalerie. Das Vorderasiatische Museum zeigt auf der gewaltigen Ausstellungsfläche von fast 2000 Quadratmetern eine der herausragenden Sammlungen an orientalischen Kunstwerken, die es auf der Welt gibt. Im Bodemuseum wurde nach umfangreichen Arbeiten zur Sanierung im Jahr 2006 das Münzkabinett wieder eröffnet. Daneben findet man hier das Museum für byzantinische Kunst und eine Skulpturensammlung. Weiterhin finden interessierte Besucher auf der Museumsinsel auch ein Museum für islamische Kunst.