Hannover

Die Landeshauptstadt Niedersachsens ist für seinen Herrenhäuser Garten, da er als der schönste und größte Garten Deutschland gilt und zu den bedeutendsten Barockgärten Europas zählt, bekannt. Der Herrenhauser Garten lädt nach einem Stadtbummel zum Entspannen, zur Seele baumeln lassen, sowie zur Erkundschaftung und Verzauberung durch die Blütenbracht und Fülle ein. Die zahlreichen Wasserspiele und die mit liebe und Sinnlichkeit angelegten Sonder- und Mustergärten lassen so manchen den Alltag vergessen. Wie schon erwähnt ist der Herrenhäuser Garten ein Barockgaren und seine Gründung ist im Jahre 1666 dem Calenberger Herzog Johann Friedrich zu verdanken. Sein Ausbau und dessen Pflege gehen auf die des Herzogs Frau Sophie Kurfürstin von Hannover und Mutter des ersten Hannoveraners zurück. Der Herrenhäuser Garten setzt sich aus mehreren Einzelgärten zusammen, dem Berggarten welcher ursprünglich als Nutzgarten des Hofes angelegt wurde und später zum Botanischen umgebaut wurde. Im Herzen des Berggartens liegt das Mausoleum, wo die Mitglieder der hannoverschen Königsfamilie ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Des weiteren hat der Berggarten das Pflanzhaus mit der größten Orchideensammlung Europas zu bieten welches eine Sammlung an seltener und fremdländischer Gewächse bietet, und mit seiner Blütenpracht so manchen Besucher „die Sinne raubt“. Des weiteren zählt der Georgengarten, welcher die Orangerie, das Wallmodenschloss, welches heut das Wilhelm-Busch-Museum beherbergt und die Herrenhäuser Allee mit seiner 2km länge, dazu. Der letzte Garten der zu dem Herrenhäuser Garten zählt ist der Welfengarten. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover wird seid 1879 von dem in dem Welfengarten liegenden Welfenschloss beherbergt. Der in den 80er Jahren als Drogenumschlagsplatz genutzte Garten, wird heute von einer friedlichen, studentischen Atmosphäre beherrscht, welcher im Sommer Freiluft- und Theateraufführungen anbietet.

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