Berliner Zoo

Der Berliner Zoo gilt als einer der artenreichsten Tierparks der Welt, nach Meinung der Berliner ist er natürlich überhaupt der artenreichste der Welt. Gleich, ob dieses Superlativ nun zutrifft oder nicht, auf jeden Fall sind im Berliner Zoo etwa 14.000 Tiere aus 1.500 Arten von allen Erdteilen der Welt beheimatet. Die absoluten Stars sind trotz der großen Artenvielfalt die Affen, Seehunde, Giraffen und Elefanten. Natürlich immer wieder gern gesehen sind die großen Raubtiere und die Jungtiere, die gerade geboren wurden. Besonderen Anteil nahmen die Berliner an ihren Pandabären, die sich nur schwer in Gefangenschaft fortpflanzen. Oft nimmt auch die regionale Boulevar-Presse lebhaft Anteil am Geschehen im Park, wie das Beispiel des kleinen Eisbären „Knut“ bewies. Der Berliner Tierpark hat eine gute Balance gefunden zwischen  alten historischen Tierhäusern aus der Anfangszeit des Tierparks und den modernen Gehegen des High-Tech-Zeitalters. Ein Beispiel für ein solches modernes Gehege ist das ganz neue Robben-Pinguin-Areal. Mit den Unterwasserfenstern bietet es den Besuchern einen besonderen Service zur Beobachtung der Tiere. Zootouren gibt es für die ganze Familie zu bestimmten Terminen im Winter auch in der Nacht. In speziellen Führungen lässt sich auch mal ein ein Blick hinter die Kulissen des „normalen“ Zoo-Alltags werfen. Für die ganz Kleinen gibt es einen Streichelzoo. Und wenn einigen Kindern die vielen Tiere auf die Dauer doch zu langweilig werden sollten, gibt es ja da noch den Abenteuerspielplatz mit den vielen Attraktionen. Speziell für Kinder, die natürlich einen großen Teil der Besucher bilden, gibt es eine ganze Anzahl von Veranstaltungen, die Einblick in das Leben der Tiere in freier Wildbahn geben und die das Verständnis für die Verhaltensweisen der Tiere entwickeln helfen.

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