Archiv für die Kategorie ‘Südafrika’

Sehenswürdigkeiten Port Elizabeth

Dienstag, 17. Juni 2008

Port Elizabeth, eine der größten Städte Südafrikas liegt am Eastern Cape und der Mündung des Flusses Baaken. Die Millionenstadt hat eine bewegende Vergangenheit und ist ein Tourismuszentrum.

Zwischen dem Meer und weiten Hügeln wurde Port Elizabeth gegründet und in diesem Areal liegt die geschützte Altstadt wie eine eigene Insel inmitten der geschäftigen neuen Stadtteile, die weiter außerhalb des historischen Areals angesiedelt wurden.

Fast alle Sehenswürdigkeiten der Altstadt sind entlang des rund 5 km langen „Donkin Heritage Trail“ zu finden. Am autofreien Marketplace steht der 52 m hohe Turm Campanile, mit einer Aussichtsplattform. Sein Glockenspiel mit 23 Glocken wird dreimal täglich gespielt. Gleich daneben steht das Rathaus, das eine beeindruckende Front zeigt und an den Kolonialstil erinnert. Zum Ensemble gehören die St. Mary `s Kirche und eine öffentliche Bibliothek. Unter der Adresse Castle Hill No 7 finden Besucher ein Geschichtsmuseum in einem Pfarrhaus von 1827, das aus Sandstein und seltenem Gelbholz gebaut wurde.

Das zentrale Gebiet der Donkin Reserve befindet sich an der gleichnamigen, hügeligen Straße mit restaurierten, viktorianischen Häusern. Der Platz wurde sehr einfach gehalten. Auf einer Rasenfläche stehen eine Steinpyramide und ein historischer Leuchtturm, heute die städtische Touristeninformation. Südwestlich davon befindet sich das Fort Frederick, gebaut 1799, das zur Verteidigung dienen sollte, von dem aus aber nie ein Schuss fiel.

Die schönsten Strände sind Kings- und Hunswood Beach, rund 1,5 km vom Zentrum entfernt. Hier befinden sich auch Restaurants, Geschäfte und Süßwasserbadebecken für Kinder.

Rund 2 km östlich der Altstadt liegt der “Port Elizabeth Museum Complex & Ocenarium“, mit Schlangen- und Tropenhaus, Museum und Ozeanarium.

Port Elizabeth

Dienstag, 17. Juni 2008

Benannt nach dem berühmten Staatsmann und Apartheidskämpfer vereint die Stadt Nelson Mandela bzw. die “Nelson Mandela Metropolitan Municipality” seit 2001 Port Elizabeth und die kleineren Gemeinden Uitenhage und Despatch. In der gesamten Community leben ungefähr 1,5 Millionen Menschen. Port Elizabeth ist die 5. größte Stadt Südafrikas, und dank Wirtschaft und Tourismus Zentrum der Provinz Ostkap.

Port Elizabeth liegt in der Algoa Bay am Indischen Ozean und ist eine Stadt des Urlaubsvergnügens genauso wie der kleinen Sehenswürdigkeiten. In der Bucht erstrecken sich mehrere Strände über 40 km, hier kann man jeder Art von Wassersport frönen. In Stadtnähe befindet sich beispielsweise Hobie Beach, wo jährlich die internationalen Surf-Weltmeisterschaften und das Splash-Festival stattfinden.

Wer vom Meer auch an Land nicht genug bekommen kann, ist im Ozeanarium und dem dazugehörigen naturwissenschaftlichen Museum gut aufgehoben. Die täglichen Delphinvorführungen sind gut besucht, der Schlangenpark beherbergt eine Vielzahl von Reptilien. Die südafrikanische Tierwelt zu Lande kann man im Addo Elephant Park erkunden. 70 km nördlich von Port Elizabeth leben in diesem 1931 gegründeten Nationalpark 170 verschiedene Tierarten. Wer will, kann tagsüber mit dem Auto ohne Führung durch den Park fahren, nachts finden geführte Touren statt.

Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten von Port Elizabeth zählt Donkin Reserve, eine kleine Parkanlage mit einer Steinpyramide zum Gedenken an die Namensgeberin der Stadt, Elizabeth Donkin. Ein 140 Jahre alter Leuchtturm, der heute die Touristen-Information beherbergt, ist dort ebenfalls zu besichtigen. Eines der ältesten Häuser der Stadt, Castle Hill No.7, wurde 1827 errichtet und beherbergt heute das Historische Museum. Campanile, ein 1923 erbauter Aussichtsturm, ist bei Touristen beliebt, um Panorama-Urlaubsfotos von Port Elizabeth zu schießen. Market Square und die nach einem Brand 1977 neu errichtete City Hall laden zum Flanieren und Shoppen ein. Auf dem Platz findet auch ein bekannter Flohmarkt statt.

Sehenswürdigkeiten Mangaung

Dienstag, 17. Juni 2008

Das multikulturelle Leben Südafrikas spiegelt sich insbesondere in der unterschiedlichen Namensgebung der Stadt wider: in der afrikanischen Bantusprache heißt die Stadt Mangaung - Heimstätte der Geparden - und die niederländische Bezeichnung ist Bloemfontein - Blumenquelle. Zudem trägt die sechstgrößte Stadt des Landes Südafrika und Provinzhauptstadt der Region Free State noch den Beinamen Stadt der Rosen. Diesen blumigen Namen erhielt die Stadt durch ihre Sehenswürdigkeit King’s Park Rose Garden, eröffnet durch den Prince of Wales im Jahre 1925, in dem mehr als 4.000 Rosensorten wachsen. Für Natur- und insbesondere Blumenliebhaber ist der unweit gelegene Bloemfontein Botanical Gardens mit urwüchsigem Wald und Sümpfen, vielen Pflanzen und Tieren die richtige Adresse sowie das Orchid House im Hamilton Park am Naval Hill. Ganzjährig blühen hier in der tropischen Oase die schönsten Orchideen und weitere exotische Blumen. Naval Hill bietet dem Besucher nicht nur einen herrlichen Panoramablick über Mangaung, sondern auch das Lamont Hussey Observatory - ein Theater - und das Franklin Game Reserve. Auf 192 Hektar können Giraffen, Affen, zahlreiche Raubvögel, Gnus, Springböcke und Antilopen fußläufig bestaunt werden. Kulturell hat Mangaung vielfältige Angebote, neben dem National Museum und dem National Women’s Memorial, steht dem Besucher ein abendlicher Besuch einer Oper, eines Theater- oder Ballettstücks im Sand du Plessis Theater viel Abwechslungsreiches bevor. Bei einem Spaziergang durch Mangaung sind zwei Kirchen sehenswert. Die Anglican Cathedral im viktorianischen Stil 1863 errichtet, in der 1892 der Schriftsteller J.R.R. Tolkien getauft wurde sowie die Doppelturmkirche Tweetoiringkerk aus dem Jahr 1881 im gotischen Stil - einzigstes Exemplar in Südafrika.

Mangaung

Dienstag, 17. Juni 2008

Zwei bezeichnende Namen gibt es für die sechstgrößte Stadt Südafrikas. Der niederländische Name Bloemfontein bedeutet ‘Blumenquelle’, in den afrikanischen Bantusprachen wird die Stadt Mangaung genannt, was wiederum ‘Heimstatt der Geparden’ bedeutet. Die Hauptstadt der Provinz Free State wird zudem häufig als ‘Stadt der Rosen’ bezeichnet. Im Kings Park, einer der zahlreichen hübschen Grünanlagen, findet man mehr als 4000 Rosensorten.

Die Stadt mit ihren ca. 500.000 Einwohnern liegt zentral in Südafrika in einem landwirtschaftlich geprägten Gebiet. Als Sitz des obersten südafrikanischen Gerichtshofes hat Bloemfontein auch politisch einen hohen Stellenwert.

Die Geschichte der Stadt begann 1840 als Johannes Nicolaas Brits mit dem Burentrek an eine von Blumen umgebene Quelle kam, dort seine Farm errichtete und ihr den Namen Bloemfontein gab. Nur zwei Jahre später, als sich mehrere Siedlungen gebildet hatten, wurde Bloemfontein Hauptstadt der neu gegründeten Region Oranje Vrystaat. Aus dieser Zeit stammen noch zahlreiche gut erhaltene historische Bauten, so wie der First Raadsaal, das älteste und sehr sehenswerte Gebäude der Stadt.

Ein besonderes Highlight bei einer Tour durch Bloemfontein ist sicher der Naval Hill, ein Hügel mit traumhafter Aussicht inmitten der Stadt, auf dem sich ein kleines Wildreservat mit Giraffen, Zebras, Antilopen und anderen Tieren befindet.

Die Loch Logan Waterfront gegenüber vom Kings Park zeigt die Moderne der Stadt und bietet die Gelegenheit zu Restaurant- und Kinobesuchen, Einkäufen und mehr.

Wer über die Stadtgrenzen hinaus die beeindruckende wilde Natur Südafrikas kennenlernen will, für den lohnt sich ein Ausflug in den Golden Gate Highlands Nationalpark, dessen beeindruckende Bergwelt die Heimat zahlreicher Tiere wie Gnus, Antilopen und Bergzebras bildet.

Sehenswürdigkeiten Kapstadt

Dienstag, 17. Juni 2008

Kapstadt ist wohl eines der schönsten Fleckchen der Erde. Wer einmal dort war, möchte immer wieder dahin. Die Natur Kappstadts, wie das Naturschutzgebiet rund um das Kap der guten Hoffnung, ist einmalig. Das Naturschutzgebiet am Kap umfasst eine Fläche von über 7500 Hektar Land und 40 km Küstenlinie. Neben dem Dia Cross und dem da Gamma Denkmal findet man am Kap eine vielzahl seltener Vögel, Reptilien und Paviane.

Wenn Sie in Kapstadt sind sollten Sie sich auf keinen Fall einen Ausflug auf den Tafelberg entgehen lassen. Entweder mit der gläsernen Seilbahn oder auch über einen der Wanderwage, auf denen man manchmal sogar Paviane und Steinböcke immer aber den drolligen “Dassie” trifft. In der Nähe des Tafelbergs finden Sie den Lions Head, auf dem sich früher eine Signalstation befand, die mit Kanonenschüssen und Flaggen die Ankunft von Schiffen signalisierte.

Kapstadt ist die Stadt, der besten Künstler Südafrikas. In unzähligen Museen und Galerien kann man die unterschiedlichsten Werke betrachten. In der Bucht von Falls Bay kann man die großen Robben und Pinguin Kolonien bewundern, die leider auch so manches mal den großen weißen Hai anlocken. Der beste Ort zum Whhle Watching in Kapstadt ist Hermanus. Nirgendwo sonst sieht man so viele der sanften Riesen. Aber auch zum shoppen hat Kapstadt einiges zu bieten. Neben den großen Shopping Malls finden Sie Kapstadts Flohmärkte, Handwerkermärkte und Kunstmärkte. In den Sommermonaten findet in der Innenstadt, in der Church Street täglich ein Antiquitätenmarkt Stadt. Am Green Market Square ein Textilien und Kunstmarkt. Auch kulinarisch hat Kapstadt einiges zu bieten. Ob in einem der Restaurants an der Waterfront oder in einem der umliegenden Orte. Das Essen in Kappstadt ist sehr gut und preiswert.

Kapstadt lohnt sich immer, zu jeder Jahreszeit.

Kapstadt

Dienstag, 17. Juni 2008

Ganz im Süden Afrikas liegt Kapstadt. Die traumhaft schöne Stadt zählt zu den beliebtesten Reisezielen Südafrikas. Kapstadts Geschichte begann mit Ankunft Jan van Riebeecks im Jahre 1652, der hier eine Proviantstation gründete. Noch heute weisen historische Spuren auf jene Zeit hin. Auch aus dieser Zeit stammen das älteste Gebäude dieser Region, das „Castle of Good Hope“ und der Platz „Grand Parade“. Dem Klang Südafrikanischer Trommeln folgend gelangt man zum Green-Market-Square, der sehr gern von Touristen besucht wird. Auf der Suche nach Souvenirs wird der Besucher hier auf jeden Fall fündig. So bieten die zahlreichen Markstände zum Beispiel wunderschöne Masken, reizvolle Ketten oder andere, für Afrika typische, Andenken. Kapstadt ist ein Ort der Antikgeschäfte und Flohmärkte. Doch auch kulturell hat Kapstadt einiges zu bieten, wie zum Beispiel das „Military Museum“, in dem der Besucher die Militärgeschichte am Kap ab dem Jahre 1510 besichtigen kann. Zahlreiche andere kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten machen einen Besuch in Kapstadt unvergesslich.

Wer sich gerne sportlich betätigt, hat hier die freie Auswahl. Natürlich laden traumhafte Badestrände zum Schwimmen und Verweilen ein. Es besteht ein breites Wassersportangebot, wie zum Beispiel Surfen und Wellenreiten. Golfer können ihrem Hobby auf einem der wunderschön angelegten Golfplätze am Kap nachgehen. Täglich werden Bootstouren angeboten, bei denen der Besucher die Möglichkeit hat, Wale zu beobachten. Sicher ein einzigartiges Erlebnis für die ganze Familie.

Die Gastronomie in Kapstadt bietet eine große Vielfalt an traditionellen Spezialitäten und internationalen Gerichten. Den Abend kann der Besucher in bunten Bars, schönen Restaurants oder einer der zahlreichen Diskotheken ausklingen lassen.

Kapstadt ist ein sicherer Garant für schöne Urlaubstage, denn nicht umsonst zählt diese Region zu den schönsten der Welt.

Sehenswürdigkeiten Johannesburg

Dienstag, 17. Juni 2008

Johannesburg ist die größte Stadt Südafrikas mit über 3 Millionen Einwohnern; sobald der Großraum hinzugerechnet wird, darf von einer Metropole mit 8 Millionen Einwohnern gesprochen werden. Die Stadt reizt nicht mit ihren prachtvollen Bauwerken oder reichhaltigen Kunstschätzen, sie reizt mit ihrem Gesamtbild und ist nicht nur ein geeigneter Stop-over und somit das Tor Südafrikas für die Reiseziele Kapstadt oder Durban beziehungsweise den berühmten Kruger-Nationalpark oder den Pilanesberg National Park.

Im Gegenteil: das Carlton Center mit 50 Stockwerken und mit über 200 m Höhe zählt zu Johannesburgs schönsten Sehenswürdigkeiten. Im höchsten Gebäude Afrikas sind auf den untersten Stockwerken über 180 Einkaufsmöglichkeiten untergebracht, während die Plattform des 50. Stockwerks eine spektakuläre Aussicht - auch Carlton Panorama genannt - auf gesamt Johannesburg verspricht. Das Carlton Center befindet sich an der Ecke Von Weilich and Main Street, Gauteng 2000.

Eine Reise in die Vergangenheit ermöglicht ein Ausflug in die Gold Reef City: eine Reproduktion der Stadt Johannesburg im frühen 19. Jahrhundert. Gezeigt wird eine Goldgräbersiedlung mit Häusern und zeitgenössischem Mobiliar: die Mine - Gesamtförderungsvolumen bis zu ihrer Stilllegung 1,4 Mio kg Gold - kann besichtigt werden: Shaft 14, Northern Parkway, Gauteng 2159.

Südafrikas Tiere sind nicht nur in den Nationalparks, sondern auch in diversen Tierparks und Zoos zu bestaunen, beispielsweise im Johannesburg Zoo, Jan Smuts Avenue, Parkview, Gauteng 2193 oder im Bunny Park, Pretoria Road, Rynfield, Gauteng 1459.

Eine zweistündige Show im Planetarium verspricht einen gelungenen Nachmittag: 14 Yale Road, Braamfontein, Gauteng 2001, sowie eine Sun City Tour einen erlebnisreichen Casinoabend: Valley of the Waves, Gauteng 0316.

Johannesburg

Dienstag, 17. Juni 2008

Johannesburg ist eine Stadt mit vielen Facetten. Für jeden Geschmack wird etwas geboten: Johannesburg verfügt über ausgezeichnete Museen und Galerien, Restaurants und zahlreiche weitere Ausgehmöglichkeiten. Besucher sollten allerdings - wie generell in Südafrika und Namibia - darauf achten, in der Dunkelheit nicht in entlegenen Gegenden spazierenzugehen - insbesondere nicht allein.

Sehenswürdigkeiten
Im Carlton Centre in der Commission Street, der das höchste Gebäude Afrikas ist, befindet sich das “Top of Africa”, eine Aussichsterrasse im 50. Stockwerk. Hier hat man eine phänomenale Aussicht über Johannesburg und das Umland. In dem Gebäude befinden sich auch weitere Bars und Restaurants.

Gold Reef City ist eine Art Freilichtmuseum mit angegliedertem Freizeitpark. Hier kann man nachgestellte Goldgräbersiedlungen bewundern.

Kultur
Die fünf Bühnen des Market Theatre Complex, auf denen schon zu Zeiten der Apartheid Schwaze und Weiße gemeinsam gespielt haben, bieten Theater für jeden Geschmack - vom klassischen bis zum experimentellen Theater.

Shopping
Wer in Johannesburg einkaufen gehen möchte, wird auf eine bunte Mischung von Händlern aus aller Herren Länder antreffen. Neben den Angeboten an afrikanischem Kunsthandwerk, das besonders von schwarzafrikanischen Eingeborenen gefertigt wird, gibt es in Johannesburg Händler aus Portugal, Indien und China. Wer afrikanische Kräuter, die bei den Zulu als Heilmittel eingesetzt werden, erwerben möchte, ist im African Herbalist Shop an der richtigen Adresse.

Vororte
Einige der Vororte Johannesburgs, besonders die im Norden und der gesamte Bereich um den Grüngürtel Braamfonteinspruit sind landschaftlich sehr reizvoll. Touristen, die einen etwas ruhigeren Urlaub verleben wollen, sind hier goldrichtig. Im Umland von Johannesburg gibt es auch zahlreiche großzügige Golfplätze, die zur Entspannung einladen.

Sehenswürdigkeiten Durban

Dienstag, 17. Juni 2008

Durban, in der Sprache der Zulus Ethekwini ‘die ruhige Lagune’ genannt, liegt am Indischen Ozean und ist der beliebteste Urlaubsort der Südafrikaner. Durban lockt mit weißen Stränden, sonnigem Wetter und warmen Wassertemperaturen. Vor 150 Jahren war an der Stelle der heutigen lebhaften Hafenstadt ein Urwald mit wilden Tieren.

Durbans Attraktionen - die herrlichen Strände vom Addington Beach bis zum Country Club Beach - mit zahlreichen touristischen und sportintensiven Angeboten, beispielsweise Wellenbrettreiten oder diversen Bootsfahrten, sind nicht die einzigen. Durban lebt von seinen multikulturellen Angeboten: Durbans Nachkommen stammen größtenteils von indischen Arbeitern ab, die einst englische Kolonialherren für die Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen holten. Daher muss ein Durbanbesucher den täglich stattfindenden Markt auf der Victoria Street (Indian Market) unbedingt besuchen. Die ca. 180 Stände bieten orientalische und afrikanische Köstlichkeiten und Waren an, beispielsweise Räucherstäbchen, Gewürze, Fleisch und Fisch oder tropische Früchte, sogar Korbwaren, Schmuck und edle Stoffe. Die Kulturvielfalt Durbans zeichnet sich auch im Zusammenleben unterschiedlicher Religionen aus. So steht die größte Moschee Südafrikas - die Jumma Musjid Moschee - seit über 100 Jahren in Durban. Besichtigungen sind in der Grey Street Mosque möglich.

Neben Vergnügungsparks auf der goldenen Meile - Golden Mile genannt - mit einer Drahtseilbahnfahrt über die Strandregionen und vielen weiteren Attraktionen wie das Water Wonderland, können Durbanbesucher zahlreiche Tierparks besuchen. Direkt in der Goldenen Meile locken Seaworld und das daran angeschlossene Delphinarium mit Seehund- und Delphinvorführungen. Nicht weniger interessant sind die Giftentnahmevorführungen des Fitzsimons-Schlangenparks oder der Umgeni-Vogelpark mit zahlreichen exotischen Vogelarten und traumhauft angelegten Gärten.

Durban

Dienstag, 17. Juni 2008

Durban ist die zweitgrößte Stadt von Südafrika. Sie liegt an der südöstlichen Küste, am Indischen Ozean und bildet den Mittelpunkt der Region “eThekwini metropolitan muncipality”, in der mehr als 3.1 Millionen Menschen leben. Im Westen schützen die Drakesberge mit einer Höhe von rund 3000 m das Stadtgebiet.

Durban ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum und verfügt über den größten Seehafen des Kontinents. In den Industriegebieten sind Autoindustrie, Erdölraffinerien und Zuckerrohr-Verarbeitende Firmen angesiedelt. Wegen dem angenehm subtropischen Klima und den langen Sandstränden kommen Touristen aus aller Welt nach Durban.

Die Großstadt hat ein modernes Antlitz mit breiten Boulevards und Shoppingmeilen. Das größte Einkaufszentrum Afrikas, die Gateway Mall befindet sich im Zentrum. Es gibt viele verschiedene sakrale Bauten, wie Kirchen, Tempel (Hare Krishna und Hindu) und die große Juma- Moschee mit Platz für 5000 Gläubige. Neben der Moschee ist ein großer indischer Markt angesiedelt. Es gibt keine historische Architektur außer dem Rathaus, in dem sich eine Kunstgalerie und das Natural Science und das Lokal History Museum befinden. Im Kulturzentrum am Hafen, dem Bat- Centre finden viele Veranstaltungen und Live Konzerte statt. Das Restaurant “Trans- Afrikan- Express“ serviert Gerichte aus ganz Afrika.

Sehenswert sind der botanische Garten, der Schlangenpark und das Aquarium.

Der Hauptgrund eines Urlaubs in Durban sind aber die Strände. Beliebt sind die Beachfront und die Golden Mile. Hierher kommen Surfer und Wassersportler aus aller Welt. Die Strände sind mit Hainetzen gesichert. An den Strandpromenaden befinden sich zahlreiche gute Restaurants, Bars und Discos. Beliebte Nachtclubs liegen in der West Street und nahe der Umbilo Road.