Archiv für die Kategorie ‘Südafrika’

Karoo Nature Reserve und das Valley of Desolation

Freitag, 18. Juli 2008

Seit Oktober 2005 wurde das Karoo Nature Reserve und das Valley of Desolation der 22. Nationalpark Südafrikas und trägt seit dieser Zeit die Bezeichnung Camdeboo National Park. Der Park umschließt die Region um den Ort Graaff-Reinet am Ostkap zu großen Teilen. Der etwa 16.000 Hektar große Camdeboo National Park wird von vier völlig unterschiedliche Landschaftsformen geprägt: dem bizarren Valley of Desolation im Westen, einem Wildschutzgebiet, dem Van Ryneveld Dam im Norden und dem Bergland der Eastern Section im Südosten. Die Nationalparkverwaltung von Südafrika plant derzeit eine Vergrößerung des Areals und einen Zusammenschluss mit dem nur etwa 80 Kilometer entfernt liegenden Mountain Zebra National Park. Bei Umsetzung dieses Vorhabens würde ein riesiger Park mit einer Länge von 120 Kilometern entstehen bei einer Fläche von 520.000 Hektar. Das “Tal der Trostlosigkeit” (Valley of Desolation) ist die Hauptattraktion des Parks. Spektakuläre Felsaussichten und unzählige Wanderrouten kennzeichnen das Gebiet. Bergsteiger und Kletterer haben viele der Felsformationen erschlossen. Zwei markante Aussichtspunkte werden täglich von hunderten Touristen besucht, obwohl wegen der steilen Bergstraßen keine Reisebusse hierher gelangen. Findige ortsansässige Veranstalter übernehmen den Transport in Kleinbussen. Obwohl im ganzen Park Zebras, Büffel und Antilopen beheimatet sind, ist nördlich des Van Rynveld Dam ein separates Wildschutzgebiet eingerichtet worden. Mit dem Auto kann auf einem etwa 10 Kilometer langen Rundkurs der Park zur Besichtigung der Tiere befahren werden. Im südöstlichen Teil des Parks herrscht die typische Landschaft der Karoo vor, mit vier bis zu 1.500 Meter hohen Berge. Das Gebiet ist bisher kaum erschlossen und Heimat für Bergzebras und mehrerer Antilopenarten. Mehrere kürzere und längere Wanderwege führen durch das Gebiet. Bei mehrtägigen Touren sollten die Übernachtungen vorher reserviert werden. Eine solche Tour bedarf ohnehin einer sorgsamen Planung (Trinkwasser und Lebensmittel sowie ein Schlafsack sind unbedingt mitzuführen).

Blyde River Canyon Nature Reserve

Freitag, 18. Juli 2008

Das Blyde River Canyon Nature Reserve liegt in der Region Mpumalanga östlich von Johannesburg. Das 26.000 Quadratkilometer große Blyde River Nature Reserve gehört zu den spektakulärsten Naturerscheinungen Südafrikas. Der Canon selbst ist eine 26 Kilometer lange und bis zu 800 Meter tiefe gigantische Schlucht. Direkt am Zusammenfluss von Blyde River und Treu befinden sich Felsformationen aus Dolomitgestein. Bourke´s Luck, wie man diese Formation nennt, hat schon viele Besucher in Erstaunen versetzt. Der Name geht auf einen Goldsucher zurück, der hier sein Glück versuchte. Tatsächlich fand er auch Gold und zog viele Abenteurer nach sich. Unzählige Löcher zeugen heute noch von den Grabungen. Am Bourke´s Luck befindet sich ein Besucherzentrum mit einem kleinen geologischen Museum. Nördlich der Felsformation befindet sich der Aussichtspunkt Lowveld Viewpoint. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über den Blyde River und dem dahinter liegenden fast 800 m tieferen Lowveld mit dem Krüger National Park. Kurz hinter dem Lowveld Viewpoint tauchen die Gesteinskuppen der Three Rondavels auf, die fast wie die traditionellen afrikanische Rundhütten ausschauen. Es gibt mehrere Wanderrouten durch den Nationalpark. Der Blyderiverspoort Hiking Trail führt von God´s Window zum Blydepoort Dam im Norden. Der Weg zieht sich durch unterschiedliche und abwechslungsreiche Landschaften, wie die völlig baumlosen Busveld, weiter zum Bourke´s Luck und in das Tal des Canyons. Für diese etwa 65 Kilometer lange Trekking-Tour sollten mindestens vier Tage eingeplant werden. Unterwegs gibt es Berghütten zum Übernachten. Der 25 Kilometer lange Yellowood Hiking Trail ist eine Rundwanderung, die am Bourke´s Luck beginnt und durch das bewaldete Bergland zwischen Blyde und Lowveld führt. Da für diese Tour mehr als ein Tag eigeplant werden sollte, findet der Wanderer auch zwei Übernachtungsmöglichkeiten.

Nationalparks Südafrika

Donnerstag, 17. Juli 2008

Die Nationalparks Südafrikas zählen zu den absoluten Touristenmagneten des Landes. Eine Reise nach Südafrika ohne Besuch eines der berühmten Nationalparks und eine Tiersafari ist für die meisten Besucher einfach undenkbar. Einige Nationalparks werden noch genauer beschrieben. Hier folgt zunächst nur die Kurzcharakteristik der wichtigsten Gebiete. Der Krüger Nationalpark ist der größte und mit Sicherheit auch bekannteste Nationalpark Südafrikas. Hier können praktisch alle Wildtiere des südlichen Afrikas beobachtet werden. Zwar stehen eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, aber in der Hauptsaison ist ein rechtzeitige Buchung empfehlenswert. Der Kalahari Gemsbok Nationalpark ist der zweitgrößte Park Südafrikas und grenzt an den benachbarten Gemsbok Park in Botswana. Dieses insgesamt als International Peace Park bezeichnete Areal ist doppelt so groß wie der Krüger Nationalpark. Obwohl hier nur eine sehr geringe jährliche Niederschlagsmenge zu verzeichnen ist, gilt der Spruch „die Wüste lebt“ (die Kalahari zählt allerdings offiziell nur zu den Halbwüsten). Touristen können neben unzähligen Vogelarten Antilopen, Springböcke, Gnus, Geparden und Hyänen beobachten. Mit etwas Glück bekommt man auch den König der Wildtiere, den Löwen zu Gesicht. Übernachten können Besucher in fünf Camps. Im nördlichen Teil der Region KwaZulu Natal befindet sich der Nationalpark „The Greater St. Lucia Wetland Park“. Hier treffen Touristen auf eine beeindruckende Küstenlandschaft mit einmaligen Sandstrände, denen ein Korallenriff vorgelagert ist, auf Seen, Lagunen, Sümpfe und Buschland. In diesem Gebiet sind Flusspferde, Krokodile, Schildkröten und viele verschiedene See- und Landvögel zu finden, unter anderem Seeadler und Pelikane. Für die Übernachtung stehen vier Camps zur Verfügung. Hluhluwe und Umfolzi Reserve sind zwei regionalen Reservate, die vor allem das Nashorn unter Schutz stellen. 1.200 Breitmaul- und 300 Spitzmaulnashörner fanden hier eine Heimat.

Planung Reise nach Südafrika

Donnerstag, 17. Juli 2008

Für die Planung einer Reise nach Südafrika sollten einige Dinge besondere Beachtung finden. Eine bevorzugte Reisezeit gibt es dabei nicht unbedingt. Der Reisetermin kann deshalb von den ganz persönlichen Urlaubsvorstellungen abhängig gemacht werden. Die beste Zeit für Wildtiersafaris ist der zeitige Frühling (auf der Südhalbkugel der Erde also August bis Oktober). Eine Walbeobachtung ist am besten von Juni bis Ende Oktober möglich. Der Sommer kann sehr heiß werden, die höher gelegenen Regionen sind während des Sommers zwar angenehm warm, dafür kann es aber in den Bergen neblig und regnerisch werden. Die Kapprovinz besucht man am besten im Frühling, dies ist die ideale Zeit, um die Blüte der unzähligen wilden Blumen zu erleben. Der Winter ist im Tiefland sehr mild, in höheren Lagen kann es aber Frost geben und manchmal sogar schneien. Die meisten Touristen besuchen Südafrika in der Zeit von Mitte Dezember bis Ende Januar. Die Großstädte und die bekannten Nationalparks sind in dieser Zeit oft stark frequentiert, weshalb eine rechtzeitige Buchung von Unterkünften empfohlen wird.  Die Anreise mit dem Flugzeug dauert von Deutschland rund 10 Stunden. South African Airways fliegt täglich nonstop von Frankfurt nach Johannesburg. Auch deutsche Fluggesellschaften bieten weitere Nonstopverbindungen an. Der Vorteil einer Reise nach Südafrika ist die fehlende Zeitverschiebung, deshalb droht kein Jetlag. für die Einreise gibt keine internationalen Impfvorschriften. Von Reisenden kann allerdings eine Gelbfieberimpfung verlangt werden, wenn sie in Südafrika aus einem von der Krankheit befallenen Land einreisen (eventuell bei Transit durch andere afrikanische Staaten). Die Provinz Mpumalanga und der Norden von Natal sind Malariagebiete. Eine entsprechende Prophylaxe ist bei einer Reise in diese Landesteile deshalb dringend zu empfehlen.

Südafrika

Donnerstag, 17. Juli 2008

Südafrika zählt zu den touristisch am besten erschlossenen und deshalb am häufigsten besuchten Ländern Afrikas. Bevor einige wichtige touristisch interessante Gebiete kurz beschrieben werden, hier zunächst ein geographischer Überblick des Landes. Die Republik Südafrika besitzt eine Fläche von rund 1,2 Millionen km², das entspricht ungefähr der 3,5-fachen Fläche Deutschlands. Eine genaue Angabe zur Einwohnerzahl ist schwierig. Fast in jeder Quelle stößt man auf andere Zahlen. Sie liegt wahrscheinlich bei etwa 45 Millionen. Die Hauptstadt der Republik heißt Pretoria. Die Einwohnerzahl der Hauptstadt wird in einigen Quellen mit 1,2 Millionen angegeben, in anderen mit fast zwei Millionen. Auf jeden Fall ist Pretoria einen Millionenstadt aber nicht die größte Stadt Südafrikas. Diese heißt Johannesburg und in ihr leben über drei Millionen Menschen. Das Land liegt zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean und bildet die Südspitze des afrikanischen Kontinents, wie schon der Name verrät. Höchste Erhebung ist der 3.446 Meter hohe Berg Niesuthi. Südafrika wird nach der offiziellen Auflösung der Homelands, die das Land früher als eigene Staaten betrachtete, heute in neun Provinzen gegliedert. Da die politische Gliederung aber für Touristen eher uninteressant ist, sollen nachfolgend die wichtigsten touristisch interessanten Regionen und Sehenswürdigkeiten erwähnt werden. Kapstadt (Cape Town) und das grüne Weinland, der Tafelberg und das Kap der Guten Hoffnung zählen zu den Highlights des Landes. Wer hier nicht war, hat Südafrika nicht gesehen. Im Nordosten liegt Durban, auch das Miami des Südens genannt. Mit seinem subtropischen Klima und den kilometerlangen Sandstränden ist die Stadt ganzjährig ein beliebtes Reiseziel. Der Krüger National Park ist wegen seines einzigartigen Wildtierbestands eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Afrikas.

Essen Südafrika

Dienstag, 17. Juni 2008

Urlaub in Südafrika das ist schon ein Traum für sich. Dazu kommt allerdings noch, dass das Essen in Südafrika einfach nur Spaß macht.

Es gibt sehr viele sehr gute Restaurants die typisches Essen in Südafrika anbieten, die Auswahl ist riesengroß und vieles, für das man bei uns teures Geld bezahlt, gibt es hier zu recht günstigen Preisen und da auch das Auge mit ißt, ist das Ambiente vielerorts einfach nur wunderschön. Südafrika als Weinland hat in dieser Hinsicht ebenfalls viel zu bieten, so zum Beispiel als Grundbasis die Rebsorten Pinot Noir und Chardonnay. Aber auch gutes Bier wird hier gerne getrunken, z.B. Castle, Lions, Mitchells, Pietersburg und auch Hofbräu München und Windhoek-Lager. Zusätzlich gibt es noch sehr gute Liköre etc.. Aber es muss nicht unbedingt hochprozentig sein - der Rooibos-Tee wird auch gerne angeboten.

Die südafrikanische Küche ist ein gelungener Mix aus englischer, französischer, indischer, malaiischer, schwarzafrikanischer und burisch-niederländischer Küche. Versuchen sollte man unbedingt - wird aber sowieso sehr gerne als Beilage serviert - der Putu oder Milie Pap, also der Brei aus Maismehl der mit sehr scharfer Tomatensauce serviert wird. Besonders gut schmeckt auch der Bobotie, der süßsaure Hackbraten mit Curry und einer leckeren Sauce aus Aprikosen, der sogenannten Blatjang. Auch die vielen Eintöpfe sollte man unbedingt versuchen, wie zum Beispiel den Waterblommetjie-bredie. Bekannt ist auch das Burengericht Potjiekos, das ist Lammfleisch mit Süßkartoffeln.

Viel Fleisch (Rind und Lamm) steht an erster Stelle und Braai (das Grillen) ist des Südafrikaners liebste Hauptbeschäftigung. Wild - z.B. Kudu, Springbock, Zebra, Impala, Warzenschwein, Strauß und Krokodil - total lecker.

Sehenswürdigkeiten Somerset West

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Stadt Sommerset West liegt rund 50 km östlich von Kapstadt am Fuß des Helderbergs. Sie gilt als eine der schönsten Wohngegenden am gesamten Kap und hat rund 100.000 Einwohner.

Der zugehörige Ort “Strand“ schließt sich direkt an das Stadtgebiet von Somerset West an und ist ein belebter Ferien- und Geschäftsbereich, an dessen weiten Stränden viele Arten Wassersport betrieben werden können. In Strand entstanden sehr große Appartementanlagen, die vorwiegend an Pensionäre und Familien als Ferienwohnungen verkauft wurden.

Die Innenstadt von Somerset West ist ruhig und beschaulich, lädt zum Verweilen in einem der Restaurants oder zum Einkaufen ein. Sehenswert ist der Country Craft Market in 186 Main Road auf dem von September bis Mai an mehr als 150 Ständen anspruchsvolles Kunsthandwerk angeboten wird.

Da die Stadt von der Regierung um 1970 in ein Seebad umgestaltet wurde, ist keine historische Bausubstanz vorhanden. Nur eine alte Moschee aus der Zeit der Malay Sklaven existiert noch.

Nach Sommerset West kommen vorwiegend Natur- und Badeurlauber. Im Umkreis des Ortes wurden vier hervorragende Golfplätze angelegt, auf denen auch Gäste den südafrikanischen Nationalsport ausüben können.

Rund 4 km außerhalb, an der Laurensfoard Road liegt das Vergelegen Wine Estate, eines der schönsten Weingüter des Landes, das um 1700 gegründet wurde. Die beeindruckende Anlage wird von einem englischen Garten umrahmt, an dessen Eingang von 300 Jahre alten Kampferbäumen beschattet wird, die unter Denkmalsschutz stehen. Sehenswert sind die Rosen- und Kräutergärten, der Weinkeller und das zugehörige Restaurant.

An derselben Straße liegt auch der 400 ha große Naturpark Helderberg, der sich gut für Naturbeobachtungen, Wanderungen und Radtouren eignet.

Somerset West

Dienstag, 17. Juni 2008

Das 1819 nach Lord Charles Somerset benannte Somerset West zählt heute zu den wohl schönsten sowie beeindruckendsten Gegenden Südafrikas. An der Südspitze des Afrikanischen Kontinents gelegen, bietet sich dem Tourist ein wahres landschaftliches Paradies mit einer einzigartigen Fauna.

Im Gegensatz zu den mitteleuropäischen Jahreszeiten liegt die ideale Reisezeit zwischen November und März. Dann ist es hier trocken und heiß. Durch die Nähe zum Meer weht jedoch immer eine leichte Brise, so dass die gefühlte Temperatur weit angenehmer ist als einige Kilometer landeinwärts.

Bedingt durch die zentrale Lage bildet Somerset West den idealen Ausgangspunkt zu einem Tagesausflug nach Kapstadt oder Stellenbosch.

Begehrte Anziehungspunkte der Stadt sind das historische Weingut “Vergelegen” und der “Helderberg Naturpark”.
Desweiteren finden im Sommer regelmäßig, vor dem Touristen Informationszentrum an der Main Road, der “Country Craft Market” und der “Helderberg Veldwinkel Markt” statt.
Das breitgefächerte Angebot an den über 200 Ständen hält für jeden das passende Souvenir bereit.

Südafrika gilt ganzjährig als wahres Eldorado für Golfspieler. Somerset West bietet seinen Gästen 4 ausgezeichnete Golfplätze, welchen allen Ansprüchen gerecht werden.
Die anderen zahlreichen Plätze der näheren Umgebung können Sie mit einem Mietwagen bequem erreichen oder Sie schließen sich einer der angebotenen Golftouren an, welche sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Für Badebegeisterte präsentieren sich einige Strände umrahmt von traumhafter Kulisse ihren Gästen. Flach abfallend oder stürmisch aufbrausend. Ob Schwimmer oder Surfer - hier findet jeder seinen idealen Ort der Ruhe und Ausgeglichenheit.

Atmen Sie durch und lassen Sie sich fesseln von unbeschreiblichen Erlebnissen in einer der schönsten Regionen dieser Erde.

Somerset West - Sie sind angekommen!

Sehenswürdigkeiten Pretoria

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Stadt Pretoria befindet sich im Norden der Republik Südafrika und ist auch dessen Hauptstadt.

Den Mittelpunkt der Stadt bildet der Church Square, der gleichzeitig dessen historisches Zentrum bildet.
In der Mitte des Platzes befindet sich eine Statue des ehemaligen Präsidenten Paul Kruger.
Um den Platz herum befinden sich der Justizpalast, das Old Capitol Theatre und das alte Rathaus (Ou Raadsaal auf afrikaans).

Auch besichtigt werden sollten die, im frühen 20. Jahrhundert von Sir Herbert Baker entworfenen, Union Buildings im Nordosten der Stadt.
In dem Gebäude wurde im Mai 1994 Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Afrikas, in sein Amt eingeführt.
Die Gebäude des Regierungssitzes sind nicht für Touristen zugänglich, doch ein Besuch der Gärten lohnt sich auf jeden Fall.

Wer in Pretoria seinen Urlaub verbringt und etwas Ruhe und Entspannung benötigt, der sollte den botanischen Garten besuchen.
Der Garten bietet mehr als 500 verschiedene in Afrika beheimatete Baumarten zu sehen, alle Baume und Pflanzen sind zur besseren Orientierung beschriftet.
Besichtigt werden kann der botanische Garten von Montag bis Freitag je von 9- 16.45 Uhr und Sonntags von 9- 16.45 Uhr.

Im Pretoria National Zoo können knapp 150 Säugetierarten und mehr als 300 Vogelarten besichtigt werden.
Ebenfalls gibt es ein Aquarium und ein Reptilienhaus.
Der Zoo hat täglich von 8 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Die Stadt bietet auch eine Unzahl an Museen, wie das Technologie Museum oder das Naturkundemuseum.

Pretoria

Dienstag, 17. Juni 2008

Nicht Kapstadt oder Johannesburg, sondern Pretoria heißt die Hauptstadt Südafrikas. Die Stadt mit ihren 1,8 Millionen Einwohner (inklusive Außenbezirke) liegt im Nordosten des Landes in der Region Gauteng und etwa 55 km nördlich von Johannesburg. 2005 wurde entschieden, dass der Name Pretoria durch Tshwane ersetzt werden soll, übersetzt bedeutet dies ‘Wir sind alle gleich’. Der neue Stadtname soll wie in vielen anderen Orten des Landes das neue Bild Südafrikas, das seine afrikanische Tradition schätzt und sich vom ehemaligen Apartheitsregime abgrenzt, stärken.

Die Stadt, die überwiegend von Beamten bewohnt wird, ist deutlich ruhiger als das nahegelegene Johannesburg, doch sie gehört zu den schönsten Städten Südafrikas und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Die beste Reisezeit ist das südafrikanische Frühjahr, welches im Oktober beginnt. Zu dieser Zeit wird das Stadtbild von mehr als 70.000 violett blühenden Jacaranda-Bäumen geprägt.

Der Church Square mit seiner imposanten Paul Kruger-Statue (ehemaliger Präsident) stellt seit jeher den historischen Mittelpunkt von Pretoria dar. Dieser eignet sich gut als zentraler Ausgangspunkt für Stadttouren.

Gleich angrenzend an den Church Square befinden sich einige Sehenswürdigkeiten: das Parlamentsgebäude Raadsaal, die alte Staatsbank, der Justizpalast, das Hauptpostamt sowie das Old Capitol Theatre.

Die Regierungsgebäude, die sogenannten Union Buildings, befinden sich im nordöstlichen Teil der Innenstadt. Auch wenn sie für Besucher nicht zugänglich sind, lohnt sich ein Besuch allein schon aufgrund der traumhaften Aussicht, die man von den auf einem Hügel gelegenen Gebäuden hat. Der am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaute Komplex ist zudem Dank seines klassizistischen Baustils aus hellem Sandstein schon von außen eine Sehenswürdigkeit und die zauberhaften Gartenanlagen laden zu Spaziergängen ein.

Kulturinteressierte werden sich an den zahlreichen Museen erfreuen und für Familien ist besonders der Besuch in Pretorias Zoo - einem der größten der Welt - oder im ältesten Park der Stadt - dem Burgers Park - ein großes Vergnügen.