Archiv für die Kategorie ‘Spanien’

Teneriffa

Donnerstag, 10. Juli 2008

Eine der beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen ist die kanarische Insel Teneriffa. Da Teneriffa eine Vulkaninsel ist, hat die Landschaft dort und die Natur einen ganz besonderen und unverwechselbaren Charakter. Das Klima ist ausgeglichen, was dazu führt, dass die Insel auch bei Touristen sehr beliebt ist, die heißes Tropenklima nicht so gut vertragen können. Die Hauptattraktion der Insel ist wohl die Natur selbst. Die Besonderheit der Bodenbeschaffenheit und des Klimas machen es möglich, dass man auf Teneriffa Pflanzen findet, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Der Pflanzenfreund und Botaniker wird auf seinen Entdeckungstouren über die Insel seine reine Freude haben, und er wird immer wieder auf die Insel zurück wollen. Aber Achtung: das Sammeln oder Abschneiden und Ausführen der Pflanzen ist streng verboten. Also nur schauen und photographieren. Aber auch Tierfreunde kommen auf ihre Kosten. Hier seien ganz besonders die Wale genannt. Zwischen Teneriffa und Gomera tummeln sich die Wale in großer Zahl und lassen sich beobachten. Was für ein Urlaubserlebnis! Aber über die Schönheiten der Flora und Fauna sollen die übrigen Sehenswürdigkeiten nicht vergessen werden. Als Weltkulturerbe der Unesco ist die Altstadt von La Laguna auf jeden Fall zu nennen. Der Hafen und die Altstadt von Santa Cruz ist ebenfalls sehr sehenswert. Hier kann ein Einkaufsbummel kombiniert werden mit Besichtigung und Bewunderung von historischen Gebäuden. Ebenfalls in Santa Cruz lädt das Museumsviertel zu einem Tag der Bildung ein. Wer dann wieder lieber in die Natur will, sollte den Loro Park besuchen, dort findet man die größte Papageiensammlung der Welt.

Tarifa

Mittwoch, 09. Juli 2008

Die südlichste Stadt auf dem europäischen Festland liegt in Spanien, und zwar in Andalusien, in der Provinz Cadiz. Wer historische Luft schnuppern möchte, dem sei eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten in Tarifa wirklich wärmstens empfohlen. Durch die geographische Lage der Stadt – sie liegt nahe der Straße von Gibraltar – war Tarifa im Laufe der Jahrhunderte immer wieder Schauplatz von Ereignissen der Geschichte. Ein Streifzug durch die Museen der Stadt lohnt sich für den historisch interessierten Besucher immer wieder. So kann u.a. ein Schädel bewundert werden, der auf ein Alter von sage und schreibe 60.000 Jahren geschätzt wird. Damit weisen die Experten nach, dass bereits so weit zurück eine Besiedelung der Gegend stattgefunden hat. Tarifa wurde immer wieder von unterschiedlichen Kulturen bewohnt. Die Phönizer hinterließen ihre Zeugnisse genauso wie die Herrschaft der Muslime. Später übernahmen die Katholiken die führende Rolle und hinterließen ebenfalls ihre eindeutigen Spuren.  So gehören heute die Bauwerke unterschiedlichen Stils zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Spanien. Aber nicht nur Archäologisches und Historisches kann in Tarifa bewundert werden. Durch die geographische Lage an der Meerenge Gibraltar herrschen einmalige Windverhältnisse vor, um Wassersport betreiben zu können. So wurde Tarifa zum Mekka für Windsurfer. Diese Mischung aus modernem Tourismus und dem Hauch der Geschichte, der durch die Gassen weht, macht Tarifa so einmalig und reizvoll. Ein Urlaub in Tarifa ist mit Sicherheit sehr lohnenswert, aber selbst wenn man im andalusischen Umland sein Feriendomizil aufgeschlagen hat, sollte man einen Trip nach Tarifa unternehmen. Die Sehenswürdigkeiten dort sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Tarragona

Mittwoch, 09. Juli 2008

Wer als Spanienurlauber auch archäologisch interessiert ist, dem sei ein Besuch der sehenswerten Stadt Tarragona angeraten. Tarragona ist schon in ihrer Gesamtheit eine Sehenswürdigkeit, aber wenn man erst auf Entdeckungsreise geht, wird man von einer Fülle von einzelnen Sehenswürdigkeiten in Tarragona überrascht. Mit einem Blick zurück erfährt man, dass die Stadt bereits in der Antike bewohnt war, erst von den Iberern, dann von den Römern. Interessanterweise galt schon damals die Stadt als Ferienort, denn bei den Römern galt es als erstrebenswert, dort den wohlverdienten Ruhestand zu verbringen. Aus dieser Zeit stammen die archäologischen Schmuckstücke, die jedes Archäologenherz höher schlagen lassen. So kann zum Beispiel heute noch das Amphitheater besichtigt werden, ebenso das Grabmal Torre del Escipion und das Mausoleum von Centcelles. Die Aquäduktbrücke de les Ferreres ist auch bekannt unter dem Namen Pont del Diable und ist unbedingt sehenswert. Das Forum Romanum und der Triumphbogen Arc de Bera runden das Bild der Prägung aus der Römerzeit ab. Aufgrund der Vielzahl römischer Bauten wurde im Jahr 2000 die Stadt als archäologisches Ensemble von Tarraco zum Unesco Welterbe ernannt. Wer genug hat von der Besichtigung von Ausgrabungen und römischer Hinterlassenschaften, folgt der Straße La Rambla Nova zu einer Steilküste am Stadtrand, von wo aus ein atemberaubender Blick über das Meer geboten wird. Wer das Glück hat, zum Zeitpunkts des Karnevals in der Stadt zu sein, wird eine ganz andere Art von Spanienurlaub erleben. Ein Fest, das man so schnell nicht vergisst. In der ersten Juliwoche findet ebenfalls ein Ereignis statt, dessen Teilnahme lohnenswert ist: da findet nämlich ein internationaler Feuerwerkswettbewerb statt.

Madrid

Dienstag, 08. Juli 2008

Die Hauptstadt Spaniens ist eine der größten Metropolen Europas. Ein Besuch in Madrid, mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten wird ein unvergessliches Erlebnis sein. Die Stadt ist in 21 Stadtbezirke aufgeteilt, welche es leicht machen, sich dort zu orientieren. Madrid blickt auf eine lange und bedeutende Geschichte zurück. Aber auch heute spielt es eine wichtige Rolle in Spanien. Als Finanz- und Handelszentrum stellt es den derzeitigen Wirtschaftsmittelpunkt dar, aber auch in kultureller Hinsicht ist Madrid das Zentrum Spaniens. Wer Madrid besucht, nimmt sich besser ausreichend Zeit. Um alle Sehenswürdigkeiten besichtigt zu haben, und die Stadt in all ihren Facetten erlebt zu haben, braucht man schon mindestens einige Tage.  Unzählige Gebäude, Kirche, Paläste prägen die Stadt. Museen, all das macht Madrid, die Hauptstadt Spaniens aus. Und erst die Plätze! Um allen sehenswerten Plätzen einen Besuch abzustatten, braucht man noch einmal mehrere Tage. Es empfiehlt sich also, sich in einem der unzähligen Hotels einzumieten, und Madrid nach und nach zu erkunden. Es lohnt sich, denn die Stadt ist bis heute ein Mittelpunkt, eine Metropole. Wer kunstinteressiert ist, sollte die Museen der Stadt nicht vernachlässigen. Das weltberühmte Prado Museum befindet sich in Madrid und erfreut mit seinen unermesslich wertvollen Schätzen jedes Sammlerherz. Wer es gern unterhaltsam hat, dem sei ein Besuch des Wachsfigurenmuseums angeraten.  Desweiteren gibt es noch viele andere Museen, die einen Besuch wert sind. Viel Augenmerk sollte auch auf die Straßen gerichtet werden. Feudale Einkaufsstraßen wechseln sich ab mit solchen, an denen sich Kultureinrichtungen ballen. Es sei noch angemerkt, dass im Jahr 2016 die Olympischen Spiele in Madrid stattfinden.

Marbella

Dienstag, 08. Juli 2008

In der Provinz Malaga liegt das malerische Hafenstädtchen Marbella. Im Hafen liegen viele Yachten von wohlhabenden Besitzern. Die Stadt hat sich als Treffpunkt der Reichen und Schönen einen Namen gemacht. Für Touristen ist sie wohl auch deswegen sehenswert, obwohl Marbella außerdem noch einiges Interessantes zu bieten hat. So findet man beim Bummel durch die Stadt elegante Geschäfte, aber auch hübsche Häuser sind zu bewundern. In der Altstadt gibt es einige sehr empfehlenswerte Restaurants und Straßencafes. Sich dort niederzulassen, und das Flair dieser Stadt auf sich wirken zu lassen, ist ein reines Vergnügen. Bei einem Spaziergang auf der Strandpromenade kann man gleichzeitig die Meeresluft genießen. Eine Besichtigung eines von mehreren Yachthafens ist sicherlich auch sehr unterhaltend. Wenn man Glück hat, erhascht man vielleicht sogar einen Blick auf einen prominenten Besucher dieser sehenswerten Stadt. Wer während seines Besuches von Marbella einen Strandtag einlegen möchte, dem sei der Playa de la Bajadilla ans Herz gelegt, oder auch der Playa de Fontanilla. Der Plaza de Salvador Dali ist nicht nur unter Kunstliebhabern ein beliebter Treffpunkt und gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Zu erreichen ist Marbella am besten per Flugzeug. Der nächste Flughafen befindet sich in Malaga, den man im Direktflug aus Deutschland bequem anfliegen kann. Dann geht’s weiter mit dem Mietwagen, die wenigen Kilometer nach Marbella sind schnell überwunden. Unter den vielen schönen und eleganten Hotels findet sich bestimmt für Jedermann ein geeignetes, von dort aus können dann die Spaziergänge zur Erkundung dieser sehenswerten Stadt unternommen werden.

Barcelona

Montag, 07. Juli 2008

Die katalanische Stadt Barcelona ist mit ihren 1,6 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens. Wer auf seiner Rundreise durch Spanien einmal auch Großstadtluft schnuppern möchte, findet in Barcelona wichtige und bedeutende Sehenswürdigkeiten, die Spanien im allgemeinen so interessant machen. Barcelona ist im Laufe seiner 2000 jährigen Geschichte immer wieder von verschiedenen Kulturen bewohnt worden. Jede davon hat seine Zeugnisse und Spuren hinterlassen, welche in der heutigen Zeit jährlich unzählige Touristen in die Stadt locken. Aber römische Ausgrabungen oder Reste von Moscheen und prachtvolle Paläste aus früherer Zeit gibt es in Spanien vielerorts zu bewundern. Was Barcelona architektonisch so besonders und einmalig macht, ist der ihr eigene Baustil Modernisme. Er hat sich aus dem Jugendstil heraus entwickelt und stellt noch heute ein besonderes Markenzeichen der Stadt dar. Der herausragendste Vertreter dieses Baustils Modernisme ist Antoni Gaudi, der in Barcelona gelebt und geschaffen hat. Viele einmalige Bauwerke sind durch seine Hand entstanden, die heute als wichtigste Sehenswürdigkeiten in Spanien gelten. Auch die Sagrada Familia, eine unvollendete Kirche, hat er geschaffen. Diese Kirche ist zusammen mit einigen anderen herausragenden Gebäuden der Stadt zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt worden. Für eine weitere Besichtigung sehr zu empfehlen ist auch der Deutsche Pavillon zur Eröffnung der Weltausstellung im Jahr 1929. Dieses Kleinod sollte in jedem Besichtigungsprogramm eingeplant werden. Und noch eine Einmaligkeit ist in Barcelona zu finden: die Hafenseilbahn. Ein technisches Meisterwerk, und eine bedeutende Sehenswürdigkeit. Für Liebhaber von Gemälden ist Barcelona ebenfalls eine Reise wert. Werke von Miro und Picasso können in jeweils eigenen Museen bewundert werden.

Cadiz

Montag, 07. Juli 2008

Eine der Sehenswürdigkeiten Spaniens, die man unbedingt gesehen haben muss, wenn man seinen Urlaub in Spanien verbringt, ist das Städtchen Cadiz. Die andalusische Stadt liegt am Meer und besonders in den Sommermonaten weht vom Meer eine Brise, welches das heiße Klima erträglich macht. Die Strände der Stadt sind auch bei Spaniern sehr beliebt, die in Scharen aus Madrid oder Barcelona anreisen, um ein paar Urlaubstage zu verbringen. Cadiz zählt als die älteste Stadt Europas, denn sie wurde schon im 11. Jahrhundert vor Christus gegründet. Das Stadtbild wird von Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert geprägt. Prächtige barocke Fassaden warten zu Recht auf Bewunderung. Die zum Teil baufälligen Häuser werden nach und nach saniert, sodass aus der Stadt Cadiz eine Perle werden wird, die zu besichtigen sehr lohnenswert ist. Aber Cadiz ist bereits jetzt eine Sehenswürdigkeit in Spanien. Sehenswert ist auf jeden Fall die Kathedrale aus dem 18. Jahrhundert. Wer sich für das Leben von früher interessiert und auch für geschichtliche Hintergründe, dem sei ein Besuch eines der zahlreichen Museen empfohlen. Wer das Flair dieses bezaubernden Städtchens einfach nur auf sich wirken lassen will, schlendert am besten durch die Straßen und Gassen, lässt sich auf einem der vielen kleinen und großen Plätzen in einem Cafe nieder und schaut dem bunten Treiben ringsum zu. Plätze gibt es viele in Cadiz, und jeder für sich hat seinen eigenen Charme. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen solchen Bummel durch Cadiz zu unternehmen. In den bezaubernden Geschäften findet sich bestimmt auch ein nettes Mitbringsel für die Lieben daheim.

Die Weißen Dörfer

Montag, 07. Juli 2008

Die Weißen Dörfer Andalusiens sind sehr sehenswert und ein Ausflug dorthin ist jedem zu empfehlen, der seinen Urlaub in Andalusien verbringt. Zwischen Arcos de la Frontera und Ronda sind die Dörfer malerisch verstreut und bilden mit ihren weißen Häusern einen weithin sichtbaren Farbkontrast zur Landschaft Andalusiens. Dort herrschen je nach Jahreszeit überwiegend braune und graue Farbtöne vor, dazwischen mischt sich ein Grün in verschiedenen Abstufungen. Die strahlend weißen Häuser sind weithin leuchtend sichtbar. Aufgrund der Hitze in den Sommermonaten würden sich die Wohnräume in den Häusern aufheizen bis zur Unerträglichkeit. In früheren Zeiten, als man noch keine Klimaanlagen oder andere Kühlungstechniken kannte, ging man dazu über,  die Außenwände der Häuser weiß zu kalken. Die Farbe Weiß reflektiert die Sonnenstrahlen und hält das Innere der Gebäude kühl. Heutzutage hat man erkannt, dass die malerische Kulisse der Weißen Dörfer Touristen anlockt und belässt es daher bei der altbewährten Technik. Die Häuser sind auch heute noch gekalkt und sind unter dem Namen „Weiße Dörfer“ bekannt und berühmt geworden. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Sehenswürdigkeit in Spanien entsprechend zu würdigen, und den Weißen Dörfern Andalusiens einen Besuch abzustatten. Von Dorf zu Dorf kann man fahren, immer wieder aussteigen und durch die einzelnen Orte spazieren gehen. Der Zauber der Landschaft wird jeden gefangen nehmen, der auf seiner Entdeckungsreise durch Spanien in diese Gegend kommt. Die Dörfer mit ihren Häuschen bieten ein schönes und lohnendes Motiv für so manches ansprechende Landschaftsbild. Ein kleines Aquarell dieser bezaubernden Gegend macht als Souvenir für zu Hause noch lange Freude.

Gibraltar

Sonntag, 06. Juli 2008

Die Kontinente Afrika und Europa liegen am nähesten beieinander an der Straße von Gibraltar, oder auch Meerenge von Gibraltar genannt. Der Ort Gibraltar liegt auf der europäischen Seite und setzt sich zusammen aus der Stadt Gibraltar und dem Naturschutzgebiet. Ein Besuch von Gibraltar lohnt sich immer. Das Naturschutzgebiet Upper Rock, welches zu dem spanischen Gebiet Gibraltar gehört, ist gegen Eintritt zu besichtigen, während die Stadt Gibraltar ebenfalls sehr sehenswert ist. Das touristische Zentrum wird autofrei gehalten, was für den Besucher sehr angenehm ist. Die anderen Teile Gibraltars sind nicht erschlossen und ist unter Umständen sehr mühevoll zu erreichen.  Ein besonderes Markenzeichen von Gibraltar sind die Affen. Es handelt sich um Berberaffen. Freilebend kommen sie an keinem anderen Ort in Europa vor, nur in Gibraltar. Daher nennt man den Ort auch Affenfelsen. Man weiß nicht genau, woher die Affen ursprünglich kamen. Der Legende nach soll die britische Herrschaft dann beendet sein, wenn der letzte Affe Gibraltar verlassen hat. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Tropfsteinhöhle St. Michaels Cave und die Gorham-Höhle mit Funden aus der Neandertal-Zeit. Der Leuchtturm ist beliebtes Postkartenmotiv und sollte auf jeden Fall bei einem Besuch Gibraltars gewürdigt werden. Er wurde 1841 in Betrieb genommen. An der Stelle befindet sich auch eine Moschee. Aber es sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten, die diesen Ort auszeichnen. Das Gefühl, am südlichsten Punkt Europas zu stehen, ist schon alleine eine Reise dorthin wert. An der Stelle, an der die Kontinente so nah zusammen sind, wie sonst nirgendwo zu verweilen, bereichert jeden Urlaub in Spanien.

Alhambra

Sonntag, 06. Juli 2008

Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Europa gehört die Alhambra in Spanien. Auf einem Hügel in der Stadt Granada steht die Rote Burg, die Alhambra, mächtig und imposant. Im Maurischen Stil erbaut, stellt es ein wichtiges Bauwerk der Islamischen Kunst dar. Nicht nur Baukunst gibt es zu bewundern, sondern man hat von dort auch einen einmaligen Blick über Granada und die umliegende Landschaft. Die Stadtburg selbst ist umgeben von einer mächtigen Mauer. Innerhalb dieser Burgmauer befindet sich der älteste erhaltene Teil, die Zitadelle, außerdem die Nesridenpaläste, der Palast Karls des Fünften, und noch weitere Gebäude, wie zum Beispiel ein Hotel und eine Kirche. Diese Form, diese Ansammlung verschiedener Gebäude, ummauert und damit zu einem Ganzen vereint, ist eine Burgform, die typisch für das Mittelalter ist. Man findet diese Burgform auch bei anderen Burgen in Europa, aber die Alhambra ist ein besonders beeindruckendes Exemplar. Bei einer Besichtigung der Anlage kann man sich leicht vorstellen, wie das Leben in der Alhambra damals ausgesehen haben mag. Ein reges Treiben erfüllte die Mauern, Handwerker, Händler, Besucher und Bewohner der Anlage gaben der Burg Leben. Vor einer Besichtigung empfiehlt es sich, Tickets vorzubestellen. Pro Tag können nur 7.700 Besucher eingelassen werden. Das heißt, man plant am besten seinen Besuch der Alhambra genau und bestellt das Ticket zum Beispiel über das Internet. Es wäre doch schade, wenn man extra anreist, und könnte dann keine Eintrittskarte mehr ergattern. Das Kleinod der Baukunst, die am  meisten besuchte Sehenswürdigkeit in Granada zum Greifen nah, und dann wäre kein Einlass möglich.