Archiv für die Kategorie ‘Spanien’

Toledo

Freitag, 18. Juli 2008

Die Hauptstadt der spanischen Provinz Toledo ist auch die Hauptstadt der Region Kastilien – La Mancha. Sie liegt am Fluss Tajo und hat ca. 70.000 Einwohner. Toledo bietet dem interessierten Besucher eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. Alleine die Altstadt mit ihren vielen Kirchen, Klöstern und Museen muss man gesehen haben. Während der zurückliegenden Epochen wurden immer wieder andere Baustile in der Stadt verwendet, sodass heute eine faszinierende Mischung aus fast allen Baustilen und Epochen das Stadtbild prägen. Am besten erkundet man die Altstadt zu Fuß. Nur so kann man alles entdecken, was Toledo zu bieten hat. Dass diese Sehenswürdigkeiten zum Unesco – Weltkulturerbe erhoben wurden, wundert nicht. Die Kathedrale von Toledo sei hier extra erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde sie erbaut und sie hat bis heute ihre Ausstrahlung nicht verloren. Für die Besichtigung sollte man sich etwas Zeit nehmen, denn das Besondere liegt im Detail. Unbedingt besucht werden sollten auch die beiden Synagogen. Sie stammen aus dem Mittelalter und beeindrucken durch ihren exzellenten Erhaltungszustand. Die Stadt Toledo blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück. Noch heute spürt man beim entspannten Spaziergang durch die malerischen Gassen der Altstadt den Hauch der Geschichte. Immer wieder nahm die Stadt eine führende Rolle ein, sei es als Zentrum der Arabischen Sprache, sei es als Waffenschmiede Europas. Während des Mittelalters war Toledo ein Zentrum in ganz Europa. Auch literarisch wurde Toledo verewigt, der Ritter von der Traurigen Gestalt, Don Quixotte, oder auch der Mann von La Mancha, dessen Hauptstadt Toledo ist, wurde von seinem Erschaffer hierher versetzt.

Sevilla

Mittwoch, 16. Juli 2008

Zu jeder Rundreise durch Spanien gehört ein Besuch der wunderschönen Stadt Sevilla unbedingt dazu. Sevilla ist für sich schon im Gesamten eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Spanien. Man war nicht in Spanien, wenn man Sevilla nicht besucht hat. Auch für die Spanier selbst, hat diese Stadt eine besondere Bedeutung. Ihr wurde sogar die Oper „Der Barbier von Sevilla“ gewidmet, aber noch wichtiger für die Spanier ist, dass die Oper, die als Nationaloper der Spanier gilt, in Sevilla spielt, nämlich „Carmen“. Sevilla war unglaubliche 800 Jahre lang von den Mauren besetzt, was sich an der Bauweise der Gebäude deutlich bemerkbar macht. Die Stadt selbst ist aber wesentlich älter, bereits die Phönizer und die Karthager bewohnten die Region des heutigen Stadtgebiets. Sevilla bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, für deren Besichtigung man unbedingt ein paar Tage einplanen sollte. Für den Besuch der berühmten Kathedrale mit der Giralda, dem Glockenturm mit der beweglichen Turmfigur auf der Spitze sollte schon alleine ein Tag reserviert werden. Bei allem Verständnis dafür, dass Touristen in erster Linie die bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen und bestaunen wollen, sollte doch nicht vergessen werden, dass eine Stadt noch mehr zu bieten hat, so auch Sevilla. In den zahlreichen Restaurants sollten einheimische Spezialitäten ausprobiert werden, die Gazpacho in erster Linie zu nennen. Das ist eine kalte Gemüsesuppe, die in Spanien sehr gern gegessen wird. die Sherrysaucen von Sevilla sind berühmt und sind es wert, ausprobiert zu werden. Die beste Reisezeit für einen Besuch von Sevilla ist das Frühjahr oder der Herbst. In den Sommermonaten muss man schon sehr hitzeresistent sein, um einen Aufenthalt in der brodelnden Stadt als angenehm zu empfinden.

Spanien - Allgemein

Mittwoch, 16. Juli 2008

Spanien ist ein beliebtes Reiseland der Deutschen. Das Land bietet vielfältige Möglichkeiten, welche jede für sich attraktiv ist. Zunächst mag man an Hotelburgen und Strandurlaub denken, Pauschaltourismus mit All-Inclusiv-Angeboten, oder auch Billigurlaub. Weitere Assoziationen, die einem bei dem Gedanken an Spanien in den Sinn kommen, sind Sangria, Sonne, Lebenslust. Doch Spanien hat weit mehr als das zu bieten. Das Land und die Nation haben eine lang zurückliegende Geschichte. In der Weltgeschichte hat Spanien schon immer eine wesentliche und wichtige Rolle gespielt. Die Sprache hat sich außerdem neben Englisch zur Weltsprache etabliert. Unter den Sehenswürdigkeiten des Landes finden sich viele bedeutende Bauwerke, Kathedralen und Paläste, in welchen sich wichtige Ereignisse, Phasen und Momente der spanischen Geschichte abgespielt haben. Aber auch die Landschaft ist überaus sehenswert. Schon alleine die Vielfältigkeit der Küstenlandschaften rund um Spanien ist faszinierend. Bizarre Steilküsten bis hin zu flachen Sandstränden, mit allen Abstufungen dazwischen sind anzutreffen. Nicht zuletzt sei auch der Jakobsweg erwähnt, der über Frankreich kommend in Spanien endet, in der Stadt Santiago de Campostella. Den Jakobsweg zu pilgern hat nie an Aktualität verloren, gegenwärtig erfährt er allerdings einen ganz aktuellen Boom. Spanienurlaub kann sehr vielfältig sein. Ob man kulturell interessiert ist, oder historische Orte besuchen möchte, oder ob man als Pilgerreisender unterwegs ist, man findet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten vor, die schwer beeindruckt. Für Gäste, die sich erholen wollen und einen Strand- und Badeurlaub erleben wollen, bieten die Strände und Hotelanlagen beste Möglichkeiten dafür an. Das sonnige Klima gibt das Übrige für ein Höchstmaß an Erholung dazu.

Sevilla Cathedrale

Montag, 14. Juli 2008

Zu den großartigsten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Spanien zählt die Cathedrale in Sevilla. Für die Besichtigung sollte man sich wirklich ausreichend Zeit nehmen, damit man diesen herausragenden Ort auch nachhaltig auf sich wirken lassen kann. Bereits bei der Planung für den Bau im 15. Jahrhundert wurde die Vorgabe gemacht, das größte Gotteshaus zu schaffen. So wurde die größte gotische Kirche der Welt gebaut. Wie so oft in der damaligen Zeit wurde die Cathedrale auf den Überresten einer Moschee errichtet, von der noch das Minarett aus dem 12. Jahrhundert übrig war. Dieses Minarett, die Giralda, wurde zum Glockenturm umfunktioniert. Im 16. Jahrhundert wurde eine Spitze im Renaissancestil obenauf gesetzt, mit einer vier Meter hohen Figur. Diese Figur ist beweglich und dreht sich im Wind. Von dem spanischen Wort für „drehen: girar) abgeleitet, heißt der Turm daher Giralda. Wem der Aufstieg auf den 97 Meter hohen Turm nicht zu beschwerlich ist, wird mit einem atemberaubenden Blick über die Stadt belohnt. Dieser Anblick wird unvergesslich bleiben. Bei der Besichtigung des Innern der Kirche fällt der Hochalter auf, an dem der unvorstellbare Zeitraum von hundert Jahren gearbeitet wurde. Er beeindruckt durch einen unvergleichlichen Formenreichtum, den man so leicht kein zweites Mal findet. Die Gebeine von dem Entdecker Amerikas, Christopher Columbus sollen in einem Sarkophag ruhen, aber da die sterblichen Überreste mehrmals ihren Ruheort gewechselt haben, kann es heute nicht mehr mit Sicherheit gesagt werden, ob seine Gebeine nun wirklich in dem Sarkophag liegen. Aber man muss das auch nicht so genau wissen, der Eindruck, den man von der Cathedrale erhält, ist auch so ein unvergesslicher

Sagrada Familia

Montag, 14. Juli 2008

Ein beeindruckendes Beispiel von Kirchenbaukunst ist die Sagrada Familia, die weltberühmte Basilika in Barcelona. Der volle Name der Kirche lautet Temple Expiatori de la Sagrada Familia und bedeutet: die Sühnekirche der Heiligen Familie. Es hat sich aber eingebürgert, das Bauwerk kurz „Sagrada Familia“ zu nennen. Von Antoni Gaudi entworfen, wurde der Bau im Jahr 1882 begonnen und ist bis heute nicht fertig gestellt. Besonders bemerkenswert sind die schmalen, ja fast zierlich wirkenden Türme. Das fertige Bauwerk soll einmal über 18 solcher Türme verfügen. Zwölf sollen für die zwölf Apostel stehen, vier für die vier Evangelisten. Einer soll Maria geweiht werden, und der achtzehnte Turm soll für Jesus Christus stehen.  Im Innenraum findet sich das Grab des Architekten, Antoni Gaudi. Ob und wann die Kirche fertig gestellt werden wird, steht in den Sternen. Geplant ist aber, dass die Bauarbeiten im Jahr 2026 abgeschlossen sein sollen. Derzeit sind erst acht der geplanten achtzehn Türme vollendet. Der Innenraum ist vollendet, sowie die Apsis und die Krypta. Im Mittelschiff stehen schon die meisten Säulen, das nächste Projekt, nämlich ein Dach für das Mittelschiff steht vor seinem Abschluss. Bereits jetzt, auch im unvollendeten Zustand, zieht die Kirche als Sehenswürdigkeit Scharen von Touristen an. Alleine im Jahr 2004 besuchten über zwei Millionen Menschen das unvollendete Bauwerk. Ein Besuch in Barcelona wird meistens mit einer Besichtigung der Sagrada Familia verbunden. Von Beginn an wurde das Bauvorhaben immer wieder von Protesten begleitet. Die Finanzierung erfolgt, ebenfalls von Anfang an, alleine durch Spenden und Zuwendungen. Heute sind ein großer Teil der Geldgeber Japaner.

Santiago de Compostela

Montag, 14. Juli 2008

Die Hauptstadt der Region Galizien ist eine der wichtigsten Pilgerorte der Christenheit. Neben Rom und Jerusalem wurde Santiago de Compostela durch die katholische Kirche zur Heiligen Stadt ernannt.  Der Name der Stadt erinnert an den Heiligen Jakobus, einer der Apostel, auf dessen vermuteter Grabstelle erst eine Kapelle und später die Kathedrale errichtet wurde. Der damalige Papst versprach im 13. Jahrhundert den Erlass aller Sünden demjenigen, der nach Santiago de Compostela pilgert. Scharen von Menschen sind seitdem diesem Aufruf gefolgt und pilgerten in die Stadt. In heutiger Zeit sind es jährlich bis zu 75.000 Menschen, welche die Stadt besuchen. Daraus hat sich der Jakobsweg entwickelt, der in Santiago endet. Der wohl berühmteste aller Pilgerwege führt quer durch Europa, auch in Deutschland gibt es Stationen dieses berühmten Pilgerweges, dann durch Frankreich nach Spanien. Viele Pilger befestigen in alter Tradition noch heute eine Jakobsmuschel vorwiegend am Hut, um sich als Pilger sozusagen auszuweisen. Aber nicht nur die Kathedrale mit dem Grab des Jakobus ist sehenswert, vielmehr besticht die Stadt durch die belebende Mixtur aus Tradition und modernem Leben. Als Universitätsstadt beherbergt die Stadt viele Studenten, welche für erfrischendes Leben im historischen Umfeld sorgen. Im Universitätsviertel stehen einige sehenswerte Gebäude, zum Beispiel der Monroy-Palast im Renaissance-Stil. die Kathedrale ist natürlich die herausragendste Sehenswürdigkeit in Santiago de Compostela und in Spanien überhaupt. Aber auch die historische Altstadt ist einen Besuch wert. Das Nachtleben in Santiago de Compostela findet vorwiegend dort statt. In malerischen Gassen inmitten historischer Gebäude findet man Lokale und Kneipen, in denen man gut essen kann.

Ronda

Montag, 14. Juli 2008

Wer eine Reise durch Andalusien unternimmt, kommt an Ronda nicht vorbei. Ronda ist zweifelsohne der Ort mit der meisten Ausstrahlung von Romantik und Schönheit in ganz Andalusien, wenn nicht in ganz Spanien. Diese besondere Sehenswürdigkeit darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Wer an der Küste Urlaub macht, kann Ronda bequem als Tagesausflug erreichen. Mit dem Mietauto die malerischen Straßen entlang zu fahren, bis man Ronda erreicht, ist allein schon ein Erlebnis für sich. Das Besondere an Ronda ist die Brücke über einen Felsspalt, welche die beiden Stadtteile verbindet. Die Stadt erstreckt sich über ein Felsplateau, dessen Seiten 165 Meter tief steil abfällt. Dieses Felsplateau ist keilförmig gespalten und die dadurch getrennten Stadtteile sind nur durch die Brücke verbunden. Die Schlucht, durch den sich der Fluss Rio Guadalevin schlängelt, ist 80 Meter tief. Dieses sehenswerte Bauwerk, die Puente Nuevo wurde bereits im 18. Jahrhundert erschaffen, und verbindet das alte Ronda, genannt La Ciudad was Die Stadt bedeutet) mit dem neuen Ronda, genannt El Mercadillo, der kleine Markt. Dadurch erhält die Stadt ihren unverwechselbaren Charakter. Historisch interessant und bemerkenswert ist, dass die Mauren hier erst 1485 von den Katholiken besiegt wurden. Spuren von den Mauren sind noch heute zu entdecken, doch was man heute so bewundert, sind die Einflüsse der Zeit im 18. Jahrhundert. Ronda ist in einigen literarischen Werken verewigt, so zum Beispiel im 10. Kapitel des Buches „Wem die Stunde schlägt“ von Ernest Hemingway. Auch als Filmkulisse hat der malerische Ort bereits mehrmals gedient. In der Opernverfilmung Carmen ist die romantische Ausstrahlung von Ronda wie geschaffen.

Kanarische Inseln

Freitag, 11. Juli 2008

Die Inseln vor der Küste Nordwestafrikas gehören zu Spanien. Wer sie kennt, versteht, warum sie zu den begehrtesten Urlaubszielen der Deutschen gehören. Ihre Schönheit liegt vor allem im Reichtum der Natur aber auch das Klima locken jährlich Touristen an. Gran Canaria, Lanzerote und Fuerteventura sind die drei Inseln, auf denen man bevorzugt einen erholsamen Badeurlaub verbringen kann. Komfortable Hotels bieten angenehme Unterkunft, meistens verfügen dieses Hotels über einen Pool. Der Gast kann dann wählen, ob er den Strand und das Meer genießt, oder eine Ruhepause am Pool einlegt. Wer lieber wandert und durch die Natur streift, dem sei besonders ein Urlaub auf Teneriffa, Gomera, La Palma oder El Hierro empfohlen. Durch ihre geografische Lage regnet es dort öfter als auf den restlichen Inseln, daher ist die Vegetation wesentlich üppiger und grüner. Wanderer erfreuen sich besonders an den Schönheiten der Natur, die hügeligen Landschaften sind auch für Trekking bestens geeignet. Eine dieser Sehenswürdigkeiten auf den Kanaren ist die Kraterlandschaft im Zentrum von Teneriffa. Der höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide ist mit seinen 3.718 Metern ebenfalls eine gern besuchte Attraktion auf der Insel Teneriffa. Er ist ein Vulkan, aber seit einigen Jahrhunderten schon ruht er und bedeutet keine Gefahr mehr. Eine weitere dieser Sehenswürdigkeiten in Spanien, ist die Maska Schlucht, ebenfalls auf der Insel Teneriffa. Der dazugehörige Ort ist touristisch geprägt, und angenehme Cafes und andere Lokale belohnen den Touristen, der den Weg zur Maska Schlucht gefunden hat. Der grünste Teil der Insel; Las Montanas del Anaga is mit seiner Naturschönheit besonders sehenswert.

Prado Madrid

Freitag, 11. Juli 2008

Madrid ist häufig das Ziel einer Städtereise für ein verlängertes Wochenende. Aber auch bei Rundreisen wird Madrid gern als Etappe integriert. Neben anderen ganz wichtigen Sehenswürdigkeiten, findet der kunstinteressierte Besucher dort ein Museum, das weit über die spanischen Landesgrenzen hinaus berühmt ist. Diese Sehenswürdigkeit darf sich kein Madridbesucher entgehen lassen. Es ist die Rede vom Prado Museum, welches u.a. eine der größten und bedeutendsten Gemäldesammlung der Welt beherbergt. Dazu kommen Skulpturen und Zeichnungen, sowie weitere Kunstschätze, die ebenfalls sehr bedeutend sind. Den Grundstein des Bestandes bilden schon die königlichen Sammlungen  von Karl IV.  Wer die Werke des 17. und des 18. Jahrhunderts liebt, findet im Prado Museum die Sammlung spanischer Malerei aus dieser Epoche. Das Gebäude selbst ist schon eine Sehenswürdigkeit an sich. Der Bau begann schon 1785 und endete mit der Einweihung im Jahr 1819. In der heutigen Form beherbergt es die unglaubliche Zahl von über 3000 Gemälden. Die Werke zusammen haben einen unschätzbaren Wert. Bilder von Rubens, Velazquez und Bosch, um nur einige Künstler zu nennen, von denen Gemälde in der Sammlung sind, ziehen Besucherströme von Kunstliebhabern an. Weltweit gibt es keine Pinakothek mit ähnlicher Bedeutung und Kenner der Malerei wissen das. Wenn es möglich ist, sollte für den Besuch des Prado Museums in Madrid ein ganzer Tag eingeplant werden. Die Werke großer Künstler haben es verdient, dass ihnen Beachtung geschenkt wird. Wenn jemand für sich den Anspruch erhebt, alle berühmten und bedeutenden Museen der Welt besuchen zu wollen, gehört das Prado Museum in jedem Fall mit dazu.

Stierkampf

Donnerstag, 10. Juli 2008

Eine umstrittene Art von Urlaubsvergnügen stellt der Besuch eines Stierkampfes dar. Der Stierkampf hat in Spanien eine lange Tradition, er wird auch Corrida genannt. Es gelten feste Regeln und Rituale, deren Ablauf genau eingehalten wird. Im Gegensatz zum französischen Stierkampf wird bei der spanischen Art der Stier am Ende getötet. Tierschützer und andere Gegner prangern unter anderem auch an, dass der Stier zum Kampf gezwungen wird, und am Ende doch getötet wird. Bis es soweit ist, wird das Tier mit Speeren verletzt, auch das wird kritisiert. Befürworter meinen dagegen, dass durch die Ausschüttung von Adrenalin der Stier für die Dauer des Spektakels ein vermindertes Schmerzempfinden hat. Stierkämpfer werden in Spanien hoch geschätzt und als Helden verehrt. Auch den Tieren wird großer Respekt gezollt. Sie sind von Geburt an für den Kampf vorgesehen und leben bis zu dem großen Tag gut umsorgt und umhegt bei besten Bedingungen. Auch das führen Befürworter als Argument für den Stierkampf an, dass es den Tieren viel besser geht, als ihren Genossen, die von vornherein für den Verzehr bestimmt sind. In früheren Zeiten, wurde das Fleisch der im Kampf getöteten Stiere an die Armen der Stadt verteilt. Durch die hygienischen Bestimmungen und Vorschriften der Gegenwart, ist das nicht mehr möglich. Es darf nur Fleisch von Tieren verzehrt werden, das nach den Schlachtvorschriften getötet worden ist. Es gibt wohl keine andere kulturelle Veranstaltung, die so gegensätzliche Empfindungen hervor ruft wie der Stierkämpfe. Es gibt nur Gegner oder Befürworter und beide Parteien bringen ihre Argumente mit Leidenschaft vor. Wer zu den Befürwortern gehört, wird sicherlich auf diese spektakuläre Sehenswürdigkeit nicht verzichten wollen.