Russland ist ein Staat in Osteuropa und Nordasien sowie zugleich der flächenmäßig größte Staat der Erde.
Die drei größten Städte Russlands sind Moskau (10,10 Mio), Sankt Petersburg (4,58 Mio) sowie Nowosibirsk (1,42 Mio).
Das Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern, prägt große Teile des Landes. Moskau, Jekaterinburg ,
Nowosibirsk und Bomnak liegen mit Ihren vier Klimastationen alle etwa auf 55° nördlicher Breite von West nach Ost. Ausgeprägte Differenzen zwischen dem wärmsten und kältesten Monat des Jahres lassen sich hier gut erkennen.
Die Gesamtbevölkerung Russland beträgt 142.400.000 (Stand Juli 2006), was einer Bevölkerungsdichte von 8,3 Einwohner pro km² entspricht. Neben den Russen leben noch fast 100 andere Völker, darunter die Tataren, die Ukrainer, die Armenier, die Tschuwaschen, die Baschkiren , sowie die Deutschen. Trotzdessen das Russland das zweitwichtigste Einwanderungsland der Welt darstellt, erlebt es einen Bevölkerungsrückgang von ca. 670.000 Einwohner pro Jahr.
Bezüglich der Infrastuktur Russlands, stösst man umgehend auf die Transsibirische Eisenbahn, die als berühmteste Verkehrsachse Russlands gilt. Das gesamte Eisenbahnnetz beträgt rund 87.000 Kilometer, parallel das Straßennetz mit etwa 540.000 Kilometer oder 72.000 Kilometer Wasserstraßen. Eine große Bedeutung galt schon immer der Luftfahrt. Besonders wichtig, der nationale Flugverkehr in entlegenen Gebieten, deren Erschließung auf dem Landweg sehr beschwerlich wäre und sich auch größtenteils nicht lohnen würde. Straßenbahnen, O-Busse und Vorortzüge existieren in allen größeren Städten, sowie U-Bahn in Metropolen ab einer Million Einwohner.
Neben dem russischen Rubel (1€ = 33,84 RUB) findet auch der US-Dollar im Alltag Verwendung. Aufgrund häufiger Bankeninsolvenzen, Finanzkriesen, lagern Russen Ihre Ersparnisse in Euro und Dollar oder kaufen Immobilien.
Der Tourismus beschränkt sich auf wenige, kulturell interessante Städte und Regionen. Individualtouristen werden häufig durch Visabeschaffung, sprachliche Hürden und ähnliche Probleme abgeschreckt. 2001 kamen 21,2 Millionen Auslandsgäste nach Russland, was 7,5 Milliarden US-Dollar ins Land fließen lies.
Spürbar, nach dem Zerfall der UDSSR, stieg die Armut im Jahre 1999 auf über 40%, im Vergleich 2002 sank diese wiederum auf etwa 20-25%. Eine spürbare Verbesserung bis heute ist eingetreten, allerdings lebt der Großteil der Nicht-Armen Bevölkerung meistens nur knapp über der Armutsgrenze.