Archiv für die Kategorie ‘Russland’

Puschkin Museum

Dienstag, 17. Juni 2008

Das Museum für bildende Künste, benannt nach dem Nationaldichter Alexander Sergejewitsch Puschkin, ist eine der bedeutensten Kunstsammlungen Russlands. Das Museum, welches 1912 eröffnet wurde, beherbergt Sammlung von einer halben Million Kunstwerken.

Im Erdgeschoss befindet sich die antike Kust, unter Anderem auch Meisterwerke von Pietro Perugino, Rubens, Botticelli und Rembrandt. Desweiteren auch Exponate aus dem alten Ägypten, Mesopotamien, Griechenland und Rom.

Skulpturen aus dem antiken Griechenland sowie Rom, als auch aus dem Mittelalter under Renaissance befinden sich im ersten Obergeschoss. Die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts findet man in den restlichen Sälen. Eine Ausstellung aller Werke gleichzeitig ist nicht möglich, deshalb wird die Ausstellung regelmäßig geändert.

Wolchonka Uliza 12
Anreise: Metrostation Kropotkinskaja.
Öffnungszeiten: Di-So 10.00-18.00 Uhr.
Tel: (095) 203 79 98/69 74. Fax: (095) 203 46 74.

E-Mail: finearts@gmii.museum.ru
Internet: www.museum.ru/gmii

Eintritt: 300 Rbl (ausländische Besucher); 60 Rbl (Russen).

Roter Platz, Basilius-Kathedrale

Dienstag, 17. Juni 2008

Der berühmteste Platz Moskaus, der Rote Platz, bekannt durch seiner Größe, sowie geschichtlichen Bedeutung. Die Begrenzung im Südosten durch die Basilius-Kathedrale, Südwesten durch die Kremlmauer mit dem Leninmausoleum und dem Moskauer Kreml, im Nordwesten durch das Historische Museum und im Nordosten durch das Kaufhaus GUM.

Der Name gilt seit dem 16. Jahrhundert und bedeutet nichts anderes als “schöner Platz”. Weder der Kommunismus noch die Farbe der Mauern (welche bis zum 19. Jahrhunder weiß waren), haben dazu beigetragen. Krasny, was ursprünglich schön bedeutet, würde im Laufe der Zeit mit der Bedeutung “rot” angenommen. Nach einem Brand, 1493, lies Zar Iwan III, die unmittelbar an den Kreml angrenzende freigewordene Stelle nicht erneut bebauen. Der Hauptmarktplatz Moskau wurde dorthin somit verlagert.

Viele Besucher gelten dem Lenin-Mausoleum, in dem der einbalsamierte Leichnam des Gründers der Sowjetunion, in einem Glassarg, untergebracht ist.

Die Basilius-Kathedrale, eigentlich: Kathedrale des Basilius des Glückseligen, wurde durch den Zaren Iwan IV (Iwan der der Schreckliche) errichtet. Eine Legende besagte, Iwan der Schreckliche stellte dem Architekten des Baus die Frage ob er in der Lage wäre, nochmals eine so schöne Kathedrale zu bauen. Seine Antwort eine noch viel schönere Kathedrale errichten zu können, bezahlte der Architekt damit, das der Zar ihm die Augen ausstechen lies um eine vergleichbare Schönheit zu vermeiden.

Mit dem Status eines Museums, bietet die Kathedrale unter anderem den Besuchern Einblick in die Waffen aus der Zeit Iwan des Schrecklichen. Seit 1991 finden in der Kathedrale in unregelmäßigen Abständen auch Gottesdienste statt.

Anreise-Informationen:

Krasnaja Ploschtschad 4
Anreise: Metrostation Kitaj-Gorod.
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10.00-16.30 Uhr.
Eintritt: 100 R
Tel: (095) 298 33 04.
Internet: www.shm.ru

Kreml

Dienstag, 17. Juni 2008

Der Kreml (wörtlich: Festungsstadt) das Herz Moskaus und des russischen Staats. 1485 bis 1495 wurden die Mauern und Türme erbaut, die noch gegenwärtig gut erhalten sind. Von 1276 bis 1712 war der Kreml die Residenz von Prinzen und Zaren, ab 1918 der Regierungssitz der kommunistischen Regierung.

Die Erzengel-Kathedrale (Archangelskij Sobor) welche 1505 errichtet wurde, beherbergt heute die sterblichen Überreste  der Prinzen und Zaren, die zwischen 1325 und 1696 vom Kreml aus regierten. Einen Besuch bilden beispielsweise die Rüstkammer und der Diamantenfonds. Staats- sowie Kirchenschätze wie beispielsweise die Fabergè-Eier (in der Rüstkammer) und der 180 Karat Diamant, den man Katharina der Großen schenkte, (im Diamantenfonds) werden hier ausgestellt. Die Zarenkanone (40 Tonnen) bzw. die Zarenglocke (200 Tonnen) befinden sich ebenfalls im Kreml, und sind die größten Ihrer Art.
Die Mauern des Kreml, welche eine Gesamtlänge von 2235 Metern besitzen, bilden in etwa ein Dreieck. Die Höhe dieser variiert zwischen 5 und 19 Metern mit einer Dicke zwischen 3,5 - 6,5 Meter.

Sollten Sie von englischsprachigen Führern vor den Toren angesprochen werden, lohnt es sich auf alle Fälle zu handeln.

Anreise-Informationen:

Krasnaja Ploschtschad (Roter Platz)
Anreise: Metrostationen Biblioteka imeni Lenina oder Aleksandrovskij Sad.
Öffnungszeiten: Fr-Mi 10.00-17.00 Uhr.
Eintritt: 290 Rbl.
Tel: (095) 203 03 49, 202 42 56. Fax: (095) 203 42 56.
E-Mail: press@kremlin.museum.ru
Internet: www.kremlin.museum.ru

Moskau

Dienstag, 17. Juni 2008

Über Moskau zu lesen oder es mit eigenen Augen zu sehen sind zwei Dinge. Als Städtetourist liegt Moskau sowieso auf dem Reiseplan. Moskau, eine Hauptstadt des Glamours. Edle Shoppingpassagen lassen manches Herz höher schlagen.

Seit dem 14. Jahrhundert ist Moskau das Zentrum Russlands. Mit seinen 10.406.578 Einwohnern auch die größte Stadt Europas. Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum, mit Hoch- und Fachschulen sowie zahlreichen Theatern, Museen, Galerien und dem bekannten 540 Meter hohen Ostankino-Turm. Über 600 Kirchen gibt es im Stadtgebiet Moskaus zu sehen und wird daher seit dem 16. Jahrhunder als Drittes Rom bezeichnet. Seit 1990 weist die Stadt auch zwei Weltkulturerbe auf, der Kreml sowie der Rote Platz im Zentrum der Stadt.

“Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott” lautet ein russisches Sprichwort.

Die Anreise Moskaus stellt sich problemlos dar. 3 Flughäfen (Scheremetjewo, Wnukowo und Demodedovo), ein hables Dutzend Bahnhöfe stellt Moskau dem Touristen zur Verfügung. Wer gerne mit dem Schiff anreisen möchte, kann nach Lettland mit der Fähre fahren bis Liepaja. Die weitere Strecke muss jedoch leider mit dem Auto bzw. der Bahn bewältigt werden.

Shopping in Moskau? Kein Problem! Das Vorzeigeobjekt der sowjetischen Wirtschaft ist das Kaufhaus GUM am Roten Platz gegenüber des Kreml. Oftmals lohnt es sich jedoch die Waren dort nur zu besichtigen und in anderen Gegenden der Stadt wesentlich günstiger zu kaufen. Eine beliebte Einkaufsstraße inder Umgebund ist die Novyi Arbat. Eine wichtige Durchgangsstraße westlich des Kremls. Die Abat Uliza, als Parallelstraße zur Novyi Arbat ist ebenfalls empfehlenswert. Richtung Norden verlaufend, Twerskaja Uliza, ist wohl die schickste Einkaufsstraße Moskaus mit gehobenen Boutiquen.

Sehenswürdigkeiten Kasan

Dienstag, 17. Juni 2008

Die westrussische Millionenstadt Kasan liegt an der Wolga. Die Hauptstadt der Republik Tatarstan kann auf eine mehr als 1000 Jahre alte Geschichte zurückblicken.
In Kasan , das als islamisches Zentrum Russlands gilt, verbanden sich auf eine eindrucksvolle und friedliche Weise viele Religionen und ließen viele bemerkenswerte sakrale Bauwerke entstehen.

In erhöhter Lage, am Ufer der Wolga steht der gigantische Kreml, der als einer der Schönsten weltweit gilt. Die wehrhafte, historische Zitadelle ist auf der UNESCO-Liste als Weltkulturerbe eingetragen.

Innerhalb der Anlage befinden sich mehrere Gebäude. Der Gouverneurspalast und die zugehörige Schlosskirche wurden zwischen 1843 und 1853 erbaut. Der 78 m hohe Sujumbike- Turm hat 7 Stockwerke. Er gilt als Wahrzeichen der Stadt und wurde nach der letzten Kasaner Herrscherin benannt. Hinter dem Turm steht ein Mausoleum, in dem sich Sarkophage der ehemaligen Kasaner Herrscher befinden.

Im Zentrum des Kreml steht die orthodoxe „Maria Verkündigungs-Kathedrale“, deren seltene Gottesdienste von den jeweils regierenden Zaren besucht wurden.
Im Jahr 2005 wurde in unmittelbarer Nähe die Kul- Kalif- Moschee eröffnet. Sie gilt als größte Moschee Russlands.

Als modernstes Bauwerk gilt die Metro Kasans mit ihren künstlerisch gestalteten Stationen.

Im Stadtzentrum befindet sich die Baumann- Street, eine Flaniermeile mit vielen historischen Gebäuden im klassizistischen Baustil.

Im „Jalil Opera and Ballet Theatre“, eröffnet 1851 werden internationale Opern-und Tanzfestivals veranstaltet. Das „Kachalov Drama Theater“ ist eines der größten dramaturgischen Theater Russlands. Zur protestantischen Sakralarchitektur des 19. Jahrhunderts wird die St. Katharina –Kirche gerechnet, die heute als Begegnungs- und Jugendzentrum genutzt wird.

Kasan

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Stadt Kasan liegt zwischen Moskau und dem Uralgebirge am Mittellauf der Wolga. Sie ist mit ihren 1,1 Millionen Einwohnern, größtenteils Tataren und Russen, die Hauptstadt der Republik Tatarstan. Das vorherrschende Kontinentalklima lässt die Sommer angenehm warm werden und beschert in den Wintermonaten Temperaturen bis -30°C. So wird die Wolga doppelt genutzt: In der kalten Jahreszeit dient sie zum Schlittschuhlaufen, Spazieren gehen und Eissurfen, während in den Sommermonaten der Wolgastrand zum Baden und für Wassersport genutzt wird.

Das Wahrzeichen von Kasan, der Kreml, thront am Ufer der Wolga, ist einer der Schönsten seiner Art und wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Stadt enorm gemausert, auch aufgrund der 1000-Jahrfeier im Jahr 2005. Unter anderem wurde die Fußgängerzone erneuert und eine Mischung aus traditionellen Kiosken und westlichen Geschäften schaffen ein wunderbares Flair zum Shoppen und Bummeln.

Auch die verschiedenen Einkaufszentren bieten alles, was das Herz begehrt und aus kulinarischer Sicht finden sich in Kasan jede Menge guter Cafés und Restaurants. In der “Pyramide” gibt es zu dem eine moderne Bowlingbahn. Gegenüber, auf der anderen Seite des Flusses, liegt ein kleiner Freizeitpark mit verschiedenen Fahrgeschäften. Vom dortigen Riesenrad aus hat man einen herrlichen Ausblick über Kasan und den Kreml.

Auch ein Bootsausflug über die Wolga ist sehr interessant und macht Lust auf einen Ausflug ins ländliche Umland.

Durch die riesige Stadt selbst kommt man entweder mit der kleinen Metrolinie, dem Taxi, Bus oder der Straßenbahn, wobei die zwei letzteren Möglichkeiten ein Erlebnis für sich darstellen.

Sehenswürdigkeiten Jekaterinburg

Dienstag, 17. Juni 2008

Jekaterinburg, von 1924 bis 1991 nach einem Mitarbeiter Lenins Swerdlowsk genannt, ist heute die drittgrößte Stadt Russlands und ein wichtiges Tourismusziel. Jekaterinburg liegt nur einige Kilometer vom fiktiven Grenzpunkt zwischen Europa und Asien entfernt im Ural. Ihre Gründung verdankt Jekaterinburg seinen reichen Metall- und Erzvorkommen, die Zar Peter der Große 1723 erschließen wollte. Die Stadt bekam ihren Namen nach Peters Gattin Katherina I. In Jekaterinburg war es auch, wo sich 1918 das Schicksal von Peters Nachfahren, Nikolaus II. und Alexandra entschied, die mit ihren Töchtern Olga, Tatjana, Maria und Anastasia sowie dem Zarewitsch Alexeij ermordet wurden.

Das Ipatjewhaus, in dem der Mord stattfand, rissen die Kommunisten 1977 ab, um zu vermeiden, daß dort ein Wallfahrtsort entstand. 1998 wurden die Romanows nach Petersburg überführt und in der St. Peter und Paul Kirche beigesetzt. Gleichzeitig wurde die Kathedrale “Auf dem Blut” Wosnesenskaja Gorka erbaut, die heute Wallfahrtsort vieler zarenbegeisterter Besucher ist. Dort werden bereits seit einigen Jahren auch Ikonen der Zarenfamilie angeboten.

Doch ist die “auf dem Blut Kathedrale” durchaus nicht das einzige Wahrzeichen Jekaterinburgs. Die Himmelfahrtskathedrale wurde bereits im 18. Jahrhundert erbaut. Die ursprüngliche Kirche aus Holz wurde 1789 in eine Kathedrale aus Stein umgebaut und 1818 fertiggestellt.

An die Schutzpatronin der Stadt, die heilige Katherina, erinnert heute noch eine Kapelle im russischen Stil.

Im Zentrum von Jekaterinburg, am Fluß Isset befindet sich ein historischer Park, der an die Anfangszeiten Jekaterinburgs erinnert. Der historische Damm Plotinka wurde 1723 gebaut und erwies sich als wichtig für die weitere Entwicklung der Stadt.

Am Leninprospekt liegen die heutige Konzerthalle, die früher als Kanzlei diente, das erste Theater der Stadt und das Opernhaus von Jekaterinburg

Jekaterinburg

Dienstag, 17. Juni 2008

Jekaterinburg, die mit ca. 1,4 Millionen Einwohnern viertgrößte Stadt Russlands , liegt im Ural, nur ungefähr 40 km von der imaginären Linie, welche Europa und Asien trennt, entfernt. Nach Moskau und St. Petersburg ist Jekaterinburg, das zwischen 1924 und 1991 Swerdlowsk hieß, die wichtigste Region Russlands. Neben bedeutenden Industrie- und Bildungseinrichtungen haben sich hier auch die Generalkonsulate mehrerer Länder niedergelassen, darunter auch das Deutschlands und der USA. Es herrscht typisch hochkontinentales Klima, der Zeitunterschied zu Mitteleuropa beträgt +4 Stunden. Die Stadt kann mit dem Flugzeug oder dem Zug, bequem erreicht werden. Jekaterinburg, das auch die Geburtsstadt Boris Jelzins ist, ist auch die Transsibirische Eisenbahn angebunden.

Das Gebiet um das heutige Jekaterinburg wurde bereits im 11. Jahrhundert urbar gemacht, die industrielle Erschließung geschah jedoch erst im 17. Jahrhundert. Ein Jahrhundert später wurde Jekaterinburg zum Zentrum von Russlands metallverarbeitender Industrie. Offiziell wurde die Stadt 1723 durch Wassili Tatischtschew gegründet. Weltweite Berühmtheit erlangte Jekaterinburg durch die Ermordung des letzten russischen Zaren Nikolaus II. durch die Bolschewiken im Jahre 1918. An dieser Stelle befindet sich heute eine Kathedrale, die zu den größten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt.

Touristen sollten es nicht versäumen, die berühmte Swjato-Wosnesenski-Kathedrale sowie die Bergkanzlei zu besichtigen. Die Heilige-Dreifaltigkeits-Kathedrale, in der der berühmte Grigori Jefimowitsch Rasputin Mönch war, sollte ebenfalls auf keinem Besichtigungsprogramm stehen. Jekaterinburg ist geprägt von verschiedesten Architekturstilen. Das im Stil des sozialistischen Klassizismus erbaute Rathaus legt davon genauso Zeugnis ab wie das Wahrzeichen der Stadt, der unvollendete Fernsehturm.

Viele Theater-, Konzert- und Opernaufführungen sowie Museen, und ein Zirkus runden einen Besuch in Jekaterinburg ab.

Russland

Dienstag, 17. Juni 2008

Russland ist ein Staat in Osteuropa und Nordasien sowie zugleich der flächenmäßig größte Staat der Erde.
Die drei größten Städte Russlands sind Moskau (10,10 Mio), Sankt Petersburg (4,58 Mio) sowie Nowosibirsk (1,42 Mio).
Das Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern, prägt große Teile des Landes. Moskau, Jekaterinburg ,
Nowosibirsk und Bomnak liegen mit Ihren vier Klimastationen alle etwa auf 55° nördlicher Breite von West nach Ost. Ausgeprägte Differenzen zwischen dem wärmsten und kältesten Monat des Jahres lassen sich hier gut erkennen.

Die Gesamtbevölkerung Russland beträgt 142.400.000 (Stand Juli 2006), was einer Bevölkerungsdichte von 8,3 Einwohner pro km² entspricht. Neben den Russen leben noch fast 100 andere Völker, darunter die Tataren, die Ukrainer, die Armenier, die Tschuwaschen, die Baschkiren , sowie die Deutschen. Trotzdessen das Russland das zweitwichtigste Einwanderungsland der Welt darstellt, erlebt es einen Bevölkerungsrückgang von ca. 670.000 Einwohner pro Jahr.

Bezüglich der Infrastuktur Russlands, stösst man umgehend auf die Transsibirische Eisenbahn, die als berühmteste Verkehrsachse Russlands gilt. Das gesamte Eisenbahnnetz beträgt rund 87.000 Kilometer, parallel das Straßennetz mit etwa 540.000 Kilometer oder 72.000 Kilometer Wasserstraßen. Eine große Bedeutung galt schon immer der Luftfahrt. Besonders wichtig, der nationale Flugverkehr in entlegenen Gebieten, deren Erschließung auf dem Landweg sehr beschwerlich wäre und sich auch größtenteils nicht lohnen würde. Straßenbahnen, O-Busse und Vorortzüge existieren in allen größeren Städten, sowie U-Bahn in Metropolen ab einer Million Einwohner.

Neben dem russischen Rubel (1€ = 33,84 RUB) findet auch der US-Dollar im Alltag Verwendung. Aufgrund häufiger Bankeninsolvenzen, Finanzkriesen, lagern Russen Ihre Ersparnisse in Euro und Dollar oder kaufen Immobilien.

Der Tourismus beschränkt sich auf wenige, kulturell interessante Städte und Regionen. Individualtouristen werden häufig durch Visabeschaffung, sprachliche Hürden und ähnliche Probleme abgeschreckt. 2001 kamen 21,2 Millionen Auslandsgäste nach Russland, was 7,5 Milliarden US-Dollar ins Land fließen lies.

Spürbar, nach dem Zerfall der UDSSR, stieg die Armut im Jahre 1999 auf über 40%, im Vergleich 2002 sank diese wiederum auf etwa 20-25%. Eine spürbare Verbesserung bis heute ist eingetreten, allerdings lebt der Großteil der Nicht-Armen Bevölkerung meistens nur knapp über der Armutsgrenze.