Archiv für die Kategorie ‘Rumänien’

Bukarest

Mittwoch, 18. Juni 2008

Rumänien liegt am Schwarzen Meer und hat als Nachbarstaaten Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Nach der Revolution im Jahr 1989 öffnete sich das Land dem Westen und wurde 2007 EU Mitgliedsstaat.
Die Hauptstadt ist Bukarest mit knapp 2 Millionen Einwohnern. Da die Stadt viele breite Boulevards und einen stark französisch beeinflussten Baustil hat sie den Beinamen Micul Paris, was Kleines Paris bedeutet, erhalten.

Es gibt in Bukarest mehrere Theater. Neben dem Nationaltheater am Nicolae-Balcescu-Boulevard gibt es noch das Teatrul Bulandra und das Teatrul Odeon. Letzteres hat eine Besonderheit zu bieten, da es eine außergewöhnliche gleitende Decke hat, wie sie sonst in keinem europäische Theater zu sehen ist.

Zur Zeit des Soziaismus wurde ein Teil der Altstadt abgerissen um das Centrul Civic zu erbauen, welches als sozialistisches Zentrum diente.

Durch die Veränderungen, die in der Vergangenheit das Gesicht der Stadt geprägt haben, hat es eine Vermischung verschiedener Baustile gegeben, die einen besonderen Reiz ausmachen. Dort stehen sozialistische Plattenbauten, ein Stück weiter findet man Häuser im Zuckerbäckerstil.

Im Dorfmuseum, welches außerhalb des Zentrums liegt, erhält man einen Einblick in Bauernhäuser verschiedener Epochen. Hier werden originale Häuser aus dem ganzen Land ausgestellt.

Wer die Geschichte des Landes erkunden möchte kann dies im nationale Museum für die Landesgeschichte Rumäniens tun. Die Ausstellung reichen von der Urgeschichte bis ins 20. Jahrhundert.

Nachdem im Jahr 1948 die Monarchie abgeschafft wurde zog das Nationale Kunstmuseum in den Königlichen Palast um, wo es sich noch heute befindet. Hier werden Exponate nationaler Künstler ausgestellt.

Liebhaber der Musik kommen im Saal des Rumänischen Atheneums auf ihre Kosten, da hier das erste philharmonische Orchester Rumäniens beheimatet ist.

Satu Mare

Mittwoch, 18. Juni 2008

Satu Mare gehört zu einem Bezirk in Transsilvanien und beeindruckt den Reisenden durch seine wunderschönen Landschaften und den vielen Sehenswürdigkeiten. Diese Stadt gehörte viele Jahrhunderte lang dem Ungarischen Königreich und wurde 1721 als Freistadt ernannt und wurde eine der wichtigsten Handels und Handwerkerstädte Transsilvaniens.1920 wurde die Stadt durch die Unterzeichnung Trianon, Rumänien angehörig und 1940 durch den Weltkrieg wieder an Ungarn abgegeben. 4 Jahre darauf gehörte die Stadt dann erneut zu Rumänien und blieb es bis heute. Hier leben ca. 115000 Einwohner dessen geschichtliche Rückverfolgung bis ins 10. Jahrhundert reicht. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen hier die Dinu Lipatti Philharmonie oder das Teatru de Nord , in welchem man klassische aber auch moderne Stücke anschauen kann. Aber auch zu berühmten Persönlichkeiten wie z.B. Monika Weber oder Ernest Klein, findet man hier besondere Sehenswürdigkeiten zu denen auch die Elternhäuser der beiden gehören.

Wer sich mehr für die Bauten interessiert, der wird hier anhand vieler Bauten, Gebäude und Denkmäler aus den verschiedensten Epochen , fündig werden. Hierzu zählt z.B. auch die römisch-katholische Kalvarienkirche, die orthodoxe Kathedrale und die Heilige Erzengel Michael und Gabriel Kirche. Eine besondere Touristenattraktion ist auch der Feuerwehrmännerturm, den man besichtigen kann und auch die Synagoge in Satu Mare , die Anfang des 20. Jahrhunderts im maurischen Stil erbaut wurde. Ebenfalls Sehenswert ist auch das Denkmal der Soldaten der 4. Armee, das zur Huldigung derer errichtet wurde.

In satu Mar kann man nicht nur viele Sehenswürdigkeiten betrachten, sondern auch die Stadt läd den Besucher zum Einkaufsbummel oder auch entspannen in eines der schönen Restaurants oder Cafes ein. Hier lässt sich für jeden Geschmack etwas finden und wer sich lieber der Ruhe der Natur widmen möchte, der kann einen der herrlichen Wanderwege nutzen um einen schönen Spaziergang durch die Flora und Fauna zu machen.

Sibiu

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Stadt Sibiu, zu deutsch Hermannstadt, liegt in Siebenbürgen und hat 170000 Einwohner. Sie war 2007 europäische Kulturhauptstadt.

Da Herrmannstadt weder im 2. Weltkrieg noch von Seiten des kommunistischen Regimes Schaden genommen hat ist die mittelalterliche Festung gut erhalten geblieben.
Es gibt viel zu entdecken, da neben den Ringen, die früher die Verteidigungslinien der Stadt gebildet haben, auch die Festung besichtigt werden kann.

Im Nationalmuseum Brukenthal erwarten den Besucher eine Sammlung Europäischer Malerei, eine Galerie der rumänischen Kunst und ein Kupferstichkabinett.
Es gibt ein Apothekenmuseum, in welchem verschiedene Exponate aus dem 16. bis 19. Jahrhundert gezeigt werden, die von Apothekern verwendet wurden.
Im Museum der Jagdwaffen und Jagdtrophäen erhält man einen Einblick in Waffen und anderes Jagdzubehör sowie in die Trophäen.
Der Museumskomplex Astra besteht aus einem Freilichtmuseum, welches sich dem bäuerlichen Handwerk widmet, dem Franz Binder Völkerkundemuseum und dem Emil Sigerus-Museum für siebenbürgisch-sächsische Volkskunde und Kunst. Die Gründung des Astra, Siebenbürgische Gesellschaft für rumänische Literatur und Kultur, fand bereits im Jahr 1861 statt.

Als eine Sehenswürdigkeit gilt auch die Stadtpfarrkirche, welche im Stil des Barock erbaut wurde. Der Bau wurde im Jahr 1520 fertig gestellt. In der Kirche sind besonders wertvolle Gegenstände der Evangelischen Kirche.

Die Natur genießen und von den kulturellen Eindrücken etwas entspannen kann man um Sibiu herum in 15 Naturschutzgebieten, die zum Wandern einladen.
Als Besonderheit gelten die Salzseen im Wasserkurort Ocna Sibiului. Hier kann man warme Bäder nehmen, sich mit einer Schlammpackung einreiben lassen oder eine Aerosoltherapie machen.

Die Anreise nach Sibiu kann mit dem Flugzeug erfolgen, da die Stadt über einen eigenen Flughafen verfügt. Per Eisenbahn ist die Erreichbarkeit problematisch, da die nächstgelegenen Bahnhöfe nicht an Sibiu angebunden sind.

Transsilvanien

Mittwoch, 18. Juni 2008

Transsilvanien zählt mit seinen ca 7,3 Millionen Einwohnern zu einem sehr historischen Gebiet in Rumänien. Seit 1920 ( bis 1918 gehörte es zu Ungarn) ist Transsilvanien oder auch das Siebengebirge offizieller Teil von Rumänien und bildet sogleich das Zentrum.

Siebenbürgen wird in mehreren Teilen aufgeteilt und zwar in den Südlicheren - die Walachei – und in den östlicheren Teil – Moldau und Bukowina –aufgeteilt die sich in Landesteilen durch die Ostkarpaten und den Südkaparten ( Transsilvanische Alpen ) trennen.
Siebenbürgen besitzt eine Gesamtfläche von ca. 57000 qkm und bietet einiges an Sehenswürdigkeiten mit geschichtlichen Hintergründen.

Eine der Bekanntesten ist die Törzburg in Bran , die auch als das Dracula Schloss bekannt ist.
Das Schloss liegt auf einem Felsen in Siebenbürgen und liegt ca 30 km im südl. Bogen der Gebirgskette. Rundherum befinden sich kleinere Schluchten und schöne Spazierwege. Das Schloss wurde 1337 erbaut und durch Bram Stokers Dracula Geschichte sehr bekannt und zu dem ein beliebtes Touristenziel.

Zu den weiteren interessanten Sehenswürdigkeiten in Siebenbürgen zählt auch die Hermannstadt ( Sibiu ), dessen Gründung um 1150 war und die Altstadt zu den schönsten Altstädten in Rumänien gehört. Hier befindet sich auch der Bruckenthal Palast, welcher im17. Jahrhundert gebaut wurde, so wie der Erlenpark und auch in sehr schöner Botanischer Garten.

In Siebenbürgen befinden sich viele weitere zahlreiche Kirchenburgen und wunderschöne Wanderwege, von denen man sich einen herrlichen Panoramaüberblick einholen kann.
Die Anreise nach Siebenbürgen ist von Budapest aus mit dem Zug oder Auto relativ einfach möglich. Auch fliegt seit geraumer Zeit eine Billigairline aus Deutschland dieses Gebiet an.