Archiv für die Kategorie ‘Malediven’

Mishimas Migili

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Insel Mishimas Mighili ist auch unter dem Namen Dhoni Mighili bekannt. Sie ist nur 100 Meter lang und an der breitesten Stelle 80 Meter breit und liegt im Osten des Ari-Atolls. Die Insel ist komplett von einem weißen Sandstrand umgeben und nur wenige Meter entfernt befindet sich ihr Hausriff. Dieses bietet eine farbenfrohe Unterwasserwelt und eignet sich gut zum Schnorcheln und Tauchen. Vom knapp 80 Kilometer entfernten Flughafen aus erreicht man die Insel in einer halben Stunde mit dem Wasserflugzeug oder aber innerhalb von zwei Stunden mit dem Boot. Auf ihr befindet sich ein Luxusressort dessen sechs luxuriös ausgestattete Villen maximal zwölf Besuchern Platz bieten. Jede Villa besitzt einen eigenen kleinen Garten und einen Pool. Des weiteren gehört zu jedem Bungalow eine Segeljacht mit Kapitän und Butler, diese stehen den Gästen während ihres gesamten Aufenthalts zur Verfügung. Die Yachten sind den traditionellen Fischerbooten der Malediven, den Dhonis, nachempfunden und können genutzt werden um Ausflüge zu einsamen Buchten, Tauchrevieren und den Nachbarinsel zu unternehmen. Auf Mishimas Mighili gibt es zahlreiche Freizeitangebote für die Gäste. So können diese in einem Luxus- Spa entspannen oder die Angebote der Tauchschule nutzen. Diese veranstaltet täglich Ausflüge zu den Tauchrevieren der Umgebung. Auf Mishimas Mighilie herrschen gute Bedingungen zum Windsurfen, die notwendige Ausrüstung kann ausgeliehen werden, das selbe gilt für Kajaks. Die Insel besitzt ein kleines Restaurant und eine Bar, beide bieten den Besuchern einheimische Spezialitäten aber auch internationale Küche. Der Koch des Restaurants erfüllt rund um die Uhr auch die individuellen Wünsche der Gäste.

Ellaidhoo

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Insel Ellaidhoo liegt an der Ostseite des Ari-Atolls und bietet Tauchern paradiesische Bedingungen. Gerade 300 x 300 Meter groß, wird die Insel von einer flachen, künstlich angelegten Korallenmauer umgeben, die den Sand vor der Erosion der Brandung schützt. Das nur etwa 15 bis 30 Meter vom Ufer entfernte Hausriff, fällt bereits nach wenigen Metern mit seinen schroffen Steilwänden jäh ins Meer ab. Als Sehenswürdigkeit für Taucher gilt das gleich am Bootsanleger versenkte Wrack eines Frachters.

Obwohl die Insel sehr klein ist – man kann sie in etwa 15 Minuten zu Fuß umrunden – hat sie alles, was von einem mitten im tiefblauen Meer gelegenen exotischen Eiland erwartet wird: Kokospalmen, weißer Korallenstrand und im Innern der Insel beinahe dschungelartige Vegetation mit undurchdringlichen Büschen und Bäumen. Trotz des verlockenden Strandes ist Ellaidhoo wegen des nah heranreichenden Riffs keine Badeinsel.

Dafür bietet das Hausriff alles, was das Taucherherz begehrt: schon in ca. 6 Metern Tiefe findet man Höhlen, in denen Weichkorallen, Gorgonien und eine Vielzahl anderer winziger Lebewesen ihren Lebensraum gefunden haben. Doch auch größere Fische, wie Stachelrochen und Riffhaie kann man hier beobachten; ab und zu dreht auch eine Schildkröte ihre gemächlichen Runden. Um das Wrack des gesunkenen Frachters herum lassen sich Zackenbarsche beobachten. Mit etwas Glück entdeckt man auch Delphine und Walhaie. Auf Ellaidhoo werden Tauchkurse und Exkursionen angeboten, die noch mehr Möglichkeiten bieten, die beeindruckende Unterwasserwelt dieses idyllischen Fleckchens Erde zu erkunden.

Ellaidhoo ist ein liebevoll saniertes und für den Individualtourismus geeignetes Inselparadies, in dem moderner Komfort mit unverfälschter Natur harmonisch vereint ist.

Athurugau

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Insel erinnert, wenn man sie aus der Luft betrachtet, an einen Halbmond, sie hat eine sehr pregnante Form.

Palmen und Mangrovenbäume bilden vorwiegend die Flora der Insel. Die Malediven sind für einmalig schöne Strände, zahlreiche Wassersportmöglichkeiten und Urlaub par excellence bekannt. Diese Charaktere hat auch Athurugau zu bieten. Die Insel gehört zum Ari-Atoll und ist ca. 90 km vom Male-Atoll, der Hauptinsel, entfernt. Möchte man von diesem zentralen Platz nach Athurugau gelangen, ist es auf Grund der Entfernung angeraten, ein Wasserflugzeug zu nutzen, welches innerhalb kurzer Zeit auf der Insel ist.

Besonders erwähnenswert ist, dass das Hausriff sage und schreibe nur 20 Meter vom Strand entfernt ist. Hier kann man einmalig Schnorcheln oder Tauchen. Es ist auch für Anfänger dieser Sportarten sehr zu empfehlen.

Sehr viele Sportmöglichkeiten werden auf der Insel in den einzelnen Resorts angeboten. So kann man Tischtennis und Volleyball spielen, eine Schnorchelausrüstung ausleihen, Windsurfen, Segeln, Wasserski fahren oder Angeln.

Auch zur Infrastruktur der Insel Athurugau kann man nur Positives sagen. In zwei besonders schönen Inselboutiquen kann man stöbern, tolle Strandbars laden ein, sich zu erfrischen, Restaurants, Coffee-Shops und Discotheken sind zahlreich vorhanden, sodass man auch am Ende eines erholsamen Tages noch sehr viel erleben kann.

Die Insel ist erst seit 1990 für den Tourismus erschlossen. Sie hat sich aber weitestgehend ihren Charme erhalten. Das traumhafte Südseeflair, welches man hier genießen kann, wird nicht von Touristenmengen gestört, man kann sich hier wohlfühlen und einen entspannten und relaxten Urlaub verbringen. Das Klima ist sehr angenehm.

Der Tsunami hat auch vor dieser Insel keinen Halt gemacht, aber Athurugau ist doch weitestgehend verschont geblieben, sodass die Urlauber weiterhin auf die Insel kommen können.

Herathera - Das Inselparadies

Dienstag, 17. Juni 2008

Denkt man an die Malediven, tauchen sofort Bilder weißer Sandstrände unter Palmen auf. Türkisfarbenes Wasser, das in sanften Wellen sein Muster in den heißen Sand malt. Braungebrannte Insulander, kalte Cocktails und heiße Partys am Abend.
All das findet man auf der Malediveninsel Herathera.
Die Inselgruppe der Malediven besteht aus etwa 2000 kleinen Inseln, von denen gerade einmal ca. 200 bewohnt sind. Die Hauptstadt der Republik ist Male. Erschaffen durch Korallen, liegen die Inseln wie Perlen im Wasser und warten förmlich auf den Besucher.
Herathera.
Der erste Schritt auf die Insel ist wie der erste Schritt in das Paradies auf Erden. Sämtliche Phantasien werden tatsächlich erfüllt. Kilometerlange, weiße Sandstrände laden zum Faulenzen ein. Das angenehm warme Wasser bietet sich zum Schwimmen an. Die vor der Insel liegende Unterwasserwelt ist ein El Dorado für Taucher und Schnorchler. Einige wenige Hotels und Resorts, alle in gehobenem Stil erwarten den Inselbesucher.
Ausspannen, - Urlaub machen. - Das heißt nicht unbedingt nur faul in der Sonne und am Strand liegen.
Die vielfältigen Sportmöglichkeiten schaffen Abwechslung und Bewegung. Zum einen natürlich der hervorragend eingerichtete Fitnesscenter, zum anderen Fußballplatz, Tennisplätze und Beach Volleyball. Ein Fahrradverleih ermöglicht die Erkundung der Insel auf dem Drahtesel. Natürlich gibt es neben Tauchen und Schnorcheln die Möglichkeiten Bootstouren zu unternehmen oder andere Wasservergnügen zu testen. Kleine Kinder können sich in den unterschiedlichsten, sicheren Pools austoben. Für die ruhigere Zeit am Abend stehen neben Billiard, internationalen SatellitenTV-Sendern und Dart auch diverse Clubs zur Verfügung.
Eine ruhige, kleine, überschaubare Insel im Indischen Ozean. Herathera - Ein Paradies auf Erden.

Atoll im Paradies - die Insel Gan

Dienstag, 17. Juni 2008

Wenn man ins Paradies reisen möchte, muss dafür nur einen maximal 10 stündigen Flug in Kauf nehmen. So lange dauert die Reise von Deutschland aus zu den Malediven.
Wie Perlen an einer Kette, reihen sich die 26 ringförmigen Hauptatolle im türkisblauen Pazifik.
Von der Hauptstadt Male ist die Insel Gan auf dem Seenu oder Adduatoll am weitesten entfernt. Aber die weite Reise zu diesem Weltwunder lohnt sich.
Mit einer üppigen Vegetation aus Mangobäumen, Kokospalmen und exotischen Blumen, stillen Buchten und traumhaften Lagunen, ist Gan ein echtes Urlaubsparadies.
Nirgendwo auf den Malediven ist das “Inselhüpfen” einfacher, als auf Gan. Durch vier Dämme mit den Nachbarinseln verbunden, muss man kein Boot chartern um auf Entdeckungstour zu gehen, zu Fuss oder per Fahrrad kann man sich bequem umsehen.
Gan gilt als Insel der Individualisten, denn hier gibt es (noch) keinen Massentourismus. Zwei Strände laden zum ausspannen und sonnenbaden ein. Für Taucher ist Gan, wie alle anderen Inseln auch, eine Offenbarung.
In glasklarem und 24° Grad warmen Wasser kann man in den seichten Buchten schnorcheln oder mit einem Boot auf das offene Meer hinaus fahren und dort die herrliche Unterwasserwelt mit Flora und Fauna erkunden.
In Gan gibt es keine Hektik und keinen Trubel. Die Atmosphäre ist heiter und entspannt
Die Unterkünfte oder Resorts haben durchweg eine sehr hohe Qualität. Ein stets freundliches und zuvor kommendes Personal vermittelt dem Gast das Gefühl, willkommen zu sein.
Wer einen unvergesslichen Urlaub im Paradies machen möchte, sollte sich für die Malediven und ganz besonders für Gan entscheiden.

Geschichte der Malediven

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Malediven, eine Inselgruppe von zweitausend bewohnten und unbewohnten Koralleninseln im Indischen Ozean, besitzen eine wechselvolle Geschichte, die weit über das Jahr ihrer ersten schriftlichen Erwähnung zurückgeht. Funde des buddhistischen Kulturkreises deuten auf eine Erstbesiedlung durch Singhalesen hin. Später ließen sich, auf dem Weg nach Ceylon gestrandete Araber auf den Inseln nieder. Die älteste überlieferte schriftliche Erwähnung der Malediven stammt aus dem Jahr 1153, dem Jahr der Annahme des islamischen Glaubens durch die Malediver. Die ab diesem Zeitpunkt schriftlich geführte Chronik der islamischen Sultane reicht bis in das Jahr 1968 und liefert interessante Aussagen zu über 815 Jahren maledivischer Geschichte. Diese Geschichte ist eng mit der Geschichte einiger führender europäischer Seefahrernationen verbunden, die ihr Augenmerk u.a. auf Ceylon gerichtet hatten. Nachdem die Portugiesen durch Sultan Hassan IX. 1558 zu Hilfe gerufen wurden, um aufständische Malediver zu bekämpfen, begann die portugiesische Besatzungszeit. Sie war mit tiefen Eingriffen in das Leben der Maledivenbewohner verbunden. In dem Anliegen, die maledivische Bevölkerung zum Christentum zu bekehren, zerstörten die Portugiesen alle Moscheen und errichteten im Gegenzug Kirchen. Dies stieß unter den Einheimischen auf erbitterten Widerstand, der 1573 zur Vertreibung der Besatzer führte. Im 17. Jahrhundert richteten die Holländer ihr Augenmerk auf die maledivische Inselgruppe. Vorherrschend am Handel interessiert, kam es zum Abschluss eines holländisch-maledivischen Handelsvertrages, der einem losen Tributverhältnis glich. Nachdem 1802 die Engländer Ceylon übernommen hatten, wurden die Malediven 1887 britisches Protektorat. Nach der Ausrufung der vollständigen Unabhängigkeit Malediviens am 26.07.1965, ist der Inselstaat von 1968 bis heute eine präsidiale Republik mit parlamentarischen Ansätzen.

Malediven Unterwasserwelt

Dienstag, 17. Juni 2008

Zerbrechliche Schönheit

Bei den Malediven handelt es sich um eine Kette kleiner Inseln und Atolle im Indischen Ozean, wobei die Atolle über die Jahrhunderte von allerlei farbenprächtigen Steinkorallenarten erschaffen wurden. In den Korallenriffen rund um die Malediven leben die farbenprächtigsten und fremdartigsten Lebewesen.

Bei einigen davon scheint der Unterschied zwischen Tier und Pflanze fließend zu sein, wie etwa bei Seeanemonen, Seenadeln und Schwämmen. Viele der Riffbewohner sind auf bestimmte Korallenarten spezialisiert oder leben in Symbiose mit anderen Meeresbewohnern, wie etwa auf Seeigeln lebende Krabben.

Leuchtende Papageienfische knabbern an den Korallen, wodurch dieser feine Kalksand entsteht und verjagen Seeigel und Nacktschnecken. Muränen lauern versteckt in Höhlen und schnellen blitzschnell heraus, wenn Beutefische unvorsichtig zu nahe kommen. Durch die bunten Korallen wuseln Korallenfische, während sich Schaukelfische fast unsichtbar zwischen Pflanzen in der Strömung wiegen.

Schwärme von blaugelben Doktorfischen, schillernden Fledermausfischen und gelbschwarz gestreiften Wimpelfischen ziehen im Zickzack wie ein einzelnes Lebewesen durch die Korallenstöcke. In den Höhlen der Korallenriffe oder in alten Schiffswracks halten sich gerne Amenhaie und Karettschildkröten auf.

Besonders interessant sind die Putzerfische, die sich selbst Raubfischen unbeschadet nähern können. Haie, Zackenbarsche und Muränen suchen diese Putzerfische sogar selbst auf, um sich von lästigen Parasiten befreien zu lassen.
Steinfische passen sich ihrer Umgebung so exakt an, dass sie kaum zu bemerken sind, während sich Rochen in den Sandboden buddeln. Garnelen dagegen vertrauen lieber ihrer Transparenz.
Makrelen und Thunfischen tummeln sich zwischen den Riffen. Manchmal sind sogar Wale und Delfine zu sehen. Die riesigen Walhaie sind leider selten anzutreffen.

So märchenhaft schön diese Unterwasserwelt auch ist, so angreifbar ist sie. Aus diesem Grund ist jeder Besucher angehalten, das empfindliche Ökosystem der Korallenriffe und ihrer Flora zu achten.

Essen Malediven

Dienstag, 17. Juni 2008

Der Nähe zum Meer wegen ist Fisch ein sehr häufiges und entsprechend absolut frisch verwendetes Nahrungsmittel auf den Malediven. Weil die Fische an einem Tag gefangen und gleich zubereitet werden können, ist das Fischgericht auf den Malediven, egal ob gebraten, gegrillt oder gekocht, ein besonderer Genuß für jeden Fischfreund. Gern wird die Kokosnuss, die auf den Malediven angebaut wird, mit dem Fisch in Form von Kokos-Curry kombiniert. Ein weiteres Fischgericht ist das “Mas riha”. Hierbei handelt es sich um ein Fischgulasch, das mit einer Currysoße serviert wird. Der Thunfisch wird auf den Malediven gern in folgender Zubereitung gegessen: Thunfisch wird stark zerkleinert, geraspelt, und mit Zwiebeln, Chillischoten und Limettensaft angemacht. Wer dies essen möchte, muß “Masooni” bestellen. Roshi, ein dünnes Fladenbrot, das aus Weizenmehl und Kokosraspeln auf Backblechen gebacken wird, ist das typische Brot der Malediven. Es wird in kleine Stücke gerissen und in Fischsosse (Riha hakuru) - eine aus stark eingekochtem Fischfond zubereitete Sosse - gedippt verzehrt. Lediglich “dem Urlauber zuliebe” wird in Hotels das europäische Brot serviert. Die Kokosnuss wird, außer als Zugabe zu herzhaften Gerichten, auch gern als Dessert serviert, einfach gekühlt und in Spalten zerteilt oder weiterverarbeitet als Kokosnuss-Creme oder Kokosnusskuchen, die sehr häufig auf Hotelbuffets zu finden sind. Ein süßer Gewürzkuchen, “Gulhi bokibaa” genannt, wird als Zwischenmahlzeit oder als Dessert gegessen. Der schwarze Tee ist auf den Malediven das hauptsächliche Heißgetränk. Diesen kann man auf ausdrücklichen Wunsch bei der Bestellung auch gesüßt erhalten. Unbedingt probieren sollte man auf den Malediven auch die kleinen, sehr süßen und sehr aromatischen Bananen, die in der Landessprache “Donkeo” genannt werden.

Sehenswürdigkeiten Male

Dienstag, 17. Juni 2008

Male ist die Hauptstadtinsel der Malediven, die im indischen Ozean liegen. Die Insel liegt am südlichen ende des nördlichen “Kaafu-Atolls“ und hat eine Größe von nur 2.74 qkm. In der Hauptstadt leben rund 105.000 Einwohner auf engstem Raum.

Male ist seit mehr als 800 Jahren das Zentrum der Wirtschafts- und Finanzzentrum der Malediven. Alle Regierungen hatten und haben hier ihren Sitz. Hier befinden sich auch medizinische Einrichtungen, Behörden und höhere Schulen.

Die Insel wurde mehrfach vergrößert, doch immer noch kann sie bei einem einstündigen Spaziergang umrundet werden. Taxifahrten kosten laut Gesetz nicht mehr als $1 pro Fahrt, ein günstiger Urlaub vor Ort.

Auf der Insel geht es etwas hektisch zu. Male ist eine Durchgangsstation für die Reisenden, die auf der Flughafeninsel ankommen und von dem Dhonihafen an der Nordspitze aus oder mit dem Wassertaxi auf ihre Urlaubsinsel weiterreisen. Im kleinen Hafen liegen auch andere Wassertaxis, Yachten und Fischerboote. Kreuzfahrtschiffe haben hier eine Anlegestation für ihre Tenderboote.

Vom Nordhafen aus, entlang am Marine Drive, kann man die Sehenswürdigkeiten auf einem kurzen Spaziergang kennen lernen. Die Einkaufsstraße „ Chandani Magu“ kreuzt die Promenade der Marina und in einer Querstraße, der „Meduziraraiy Magu“, liegt der Sultanspark mit dem einzigen Museum des Landes. Gleich nebenan steht die schöne Freitagsmoschee mit dem islamischen Zentrum. Ihr gegenüber liegt der repräsentative, bewachte Präsidentenpalast, der für öffentliche Zeremonien genutzt wird.
Laut Erlass der Regierung, darf kein Haus auf der Insel höher sein, als die Goldene Kuppel der Freitagsmoschee.
Male hat zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants mit internationaler Küche, aber keinen eigenen Strand.

Male

Dienstag, 17. Juni 2008

Beim Anflug wirkt die Stadt Malè in den Malediven wie eine auf dem Reissbrett geplante Modellstadt: kein Zentimeter Nutzfläche ist an den Indischen Ozean verschenkt und die gesamte Stadt ist von einem rechtwinkligen Straßennetz und niedrigen, weißen Häusern durchzogen.

Diesem ersten Eindruck entspricht das ozeanisch-monsunale Klima in Malè vollkommen. Auf kurzwährende Regenschauer folgen von längerfristige Sonnenzeiten und auch der Wind sorgt für die optimale Belüftung der Region und der Stadt.

Dieses Klima trifft in den Malediven und Malè ursprünglich auf kleine, aus dem Ozean herausschauende Sandflächen mit Palmen. Doch nicht nur die Palmen sind gewichen. Durch die zunemende Bevölkerung der beliebten Stadt ist über ein Drittel zusätzlichen Inselfläche vom Indischen Ozean gewonnen und bebaut worden. Die Dämme rings um die Stadt dienen nicht nur als eine Art Hafenanlage, sondern wirken wie eine Umrisszeichnung. In der Stadt selbst ragen weiße Häuserfronten, Sportanlagen oder auch islamische Bauten mit goldenen Kuppeln empor.

Wenn nicht schon Malè selbst eine Sehenswürdigkeit ist, dann sind es sicher drei konkrete Bauten. Die mit ihrer goldenen Kuppel alles überragende Freitagsmoschee ist gleichsam archtektonische Richtlinie, welche Höhe andere Bauten nicht überschreiten dürfen. Sehenswert sind auch der überaus prächtige Friedhof, der repräsentative Regierungspalast und der auf zwei ehemaligen Einzelinseln erbaute Flughafen auf “Hulule”.

Auch zum Einkauf empfiehlt sich Malè mit günstigeren Preisen für Souveniers, Zigaretten, Foto- oder Taucherzubehör gegenüber den “Hotelinseln”. In Hinterhöfen verkaufen Einheimische Palmblätter oder Treibholz.

Malè ist vor allem bei Tauchern wegen der sehenswerten Unterwasserwelt auf der ganzen Welt beliebt.

Zu erreichen ist Malè nach dem ersten kontinentalen Flug per Bootstaxi oder mit dem Wasserflugzeug, die auch Rundflüge anbieten.