Luang Prabang
Dienstag, 17. Juni 2008In den nördlichen Bergen, tief versteckt im Dschungel und am Ufer des gewaltigen Mekong, liegt die alte Königsstadt Luang Prabang.
Die Stadt, in der die laotischen Herrscher lange Jahre residierten, ist auch heute noch das wichtigste Zentrum des laotischen Buddhismus. Die Zeit fließt in Luang Prabang so gemächlich, wie das Wasser des Flusses. Wie seit ewiger Zeit treten die Mönche jeden Morgen den Weg durch die Straßen an, um von der Bevölkerung mit Essen versorgt zu werden.
Im Jahr 1994 wurde Luang Prabang auf die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit gesetzt.
Beim Spaziergang durch die Stadt blickt man in freundliche, ruhige Gesichter, kann in Straßenküchen oder einfachen Restaurants wunderbare Gerichte genießen und findet hinter fast jeder Ecke einen neuen Wat, einen Tempel, schöner als der andere. Am Flussufer erhebt sich der Königspalast, in dem religiöse Reliquien ausgestellt sind. Besonders schön sind die Wat Xieng Muang und der Wat Visonnarath, eine Tempelanlage, erbaut im 16. Jahrhundert, mit dem That Pathoum, der „Melonenstupa“.
Wenn die Dämmerung über die Berge zieht, öffnet der Nachtmarkt, auf dem man schauen und kaufen kann. Besonders schön sind kunsthandwerkliche Arbeiten.
Ausflüge in die Umgebung sollten zu den Höhlen von Pak Ou, nördlich von Luang Prabang, in der sich Hunderte von Buddha-Statuen befinden, und den Wasserfällen Tat Se und Kuang- Si führen, in deren Naturbecken das Baden erlaubt ist.