Archiv für die Kategorie ‘Jamaika’

Kingston

Dienstag, 17. Juni 2008

singen UB40 und sie haben recht. Puderzuckerstrände, Reggae und Rastafaris, bunt und voller Lebensfreude begegnet einem Kingston. Die Hauptstadt Jamaikas liegt zwischen Bergen und türkisfarbenem Meer im Südosten der Insel. Historische Kolonialbauten versus moderne Architektur, umweht von karibischem Charme. Aus allen Ecken und Enden klingt der unvergleichliche Sound Jamaicas – Reggae. Sehenswert sind das Ward Theatre und die Kingston Parish Church am William Grant Park in Downtown Kingston. Die im Jahre 1699 errichtete Kirche wurde durch ein Erdbeben völlig zerstört und 1907 wieder aufgebaut. Devon House war im Besitz des ersten farbigen Millionärs Jamaikas. Das Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert. Nach seiner Restaurierung zogen kleine Kunstgewerbeläden und Restaurants ein. Die National Art Gallery am Ocean Boulevard beherbergt eine Sammlung nationaler Kunst von den Anfängen bis zur Moderne. Im 30 ha großen Park warten die Statuen historischer Persönlichkeiten geduldig auf Betrachter. Spektakuläre Wasserfälle, Goldregen, Bougainvillea, Oleander in leuchtenden Farben und ein atemberaubender Panoramablick wetteifern im Hope Botanical Garden um die Gunst der Besucher. Im Schatten eines mächtigen Banyan Baumes stolzieren einige Klinklins, karibische Vögel. Schnitzereien, Schmuck und andere landestypische Souvenirs gibt es am Crafts Market, am Jubilee Market verlocken exotische Früchte zum Naschen. Wenn einer den Reggae berühmt gemacht hat – dann der legendäre Bob Marley. Ihm ist in Uptown Kingston ein Museum gewidmet. Es ist der karibische Rhythmus, die Leichtigkeit, das Lebensgefühl der Inselbewohner, die den Besucher unwillkürlich mitreißen. Und - Rum und Reggae. Um mit UB40 zu schließen: There is magic in Kingston town. Go Jamaica!

Jamaika

Dienstag, 17. Juni 2008

Jamaika gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen in der Karibik. Insgesamt besuchen rund 1,5 Millionen Touristen jedes Jahr die Insel.

Jamaika gehört zu den Großen Antillen und ist die drittgrößte Insel dieser Gruppe. Nur in der südlichen Küstenregion gibt es auf Jamaika ebene Flächen, überwiegend ist die Insel gebirgig. Hier liegt auch der Blue Mountain Peak mit seinen 2256 m Höhe. Dieser höchste Berg der westindischen Inseln liegt im Gebirge Blue Mountain im Osten von Jamaika.

In Jamaika herrscht ein tropisches Klima. Das bedeutet, es ist ganzjährig warm mit einigen heißen Tagen und die Niederschläge fallen recht häufig. Sie sind aber in der Regel nur von kurzer Dauer, fallen dafür öfter.

Negril, Montego Bay und Ocho Rios sind die touristischen Zentren der Insel. Sie liegen im Norden Jamaikas und werden vor allem von europäischen Pauschaltouristen bereist. Individualtouristen aus Europa besuchen eher den Süden der Insel.

Um auf Jamaika mobil zu sein, bietet sich die Reise mit dem Bus an. Die Nutzung eines Busses ist auch nach der Anreise mit dem Flugzeug ratsam. Es gibt zwar auch Einzeltaxis, jedoch setzt deren Nutzung häufig etwas Verhandlungsgeschick voraus, damit die Fahrt nicht zu teuer wird. Private Taxis und Sammeltaxis sind hier die bessere Variante. Das Straßennetz ist eher in schlechtem Zustand, was gut zu wissen ist, falls man die Nutzung eines Mietwagens plant.

Für die Einreise nach Jamaika benötigt man lediglich einen gültigen Reisepass. Spezielle Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Das Klischee der singenden und tanzenden Jamaikaner ist tatsächlich Realität. Jeder, der auf die Insel kommt, wird erleben, dass beinahe alle Einheimischen auf irgendeine Art und Weise mit der Musik verbunden sind.