Archiv für die Kategorie ‘Italien’

Sardinien

Mittwoch, 18. Juni 2008

Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, mit einer Fläche von rund 24000 Quadratkilometern. Die Hauptstadt der Insel ist Cagliari, und insgesamt leben auf Sizilien heute circa 1,7 Millionen Einwohner.

Sardinien ist rund 180 Kilometer vom italienischen Festland entfernt und in viele unterschiedliche Gebiete unterteilt, welche sich unter anderem durch die vorhandenen Ebenen und Gebirge ergeben. Sardinien umfasst heute einschließlich der kleineren, vorgelagerten Inseln, eine gesamte Küstenlänge von rund 1846 Kilometern. Zu diesen Küsten gehören unter anderem die Costa Verde, die Costa Paradiso sowie die Costa Smeralda.

Das Klima der Insel ist vorwiegend mediterran. Der Frühling und Herbst zeichnen sich meist durch warme Temperaturen aus, während die Sommer in der Regel heiß ausfallen. Durch die mediterranen Temperaturen leidet die Insel durch einen geringen Niederschlag von jährlich 500-600 Millimetern unter einer chronischen Wasserarmut, und im Winter wird diese durch die milden Temperaturen zudem nicht von zum Teil heftigen Winden verschont.

Die Insel Sardinien ist besonders reich an einer vielfältigen Flora und Fauna. Die gesamte Insel gilt heute als Naturreservat, indem tausende seltene Tiere und Pflanzen eine Heimat gefunden haben. Neben unterschiedlichen Salamandern finden sich zudem Reptilienarten, wie zum Beispiel die Griechische Landschildkröte, die Breitrandschildkröte oder die Europäische Sumpfschildkröte.
Zu den beliebtesten Touristenzielen gehören auf der Insel die Orte Alghero, Anghelu Ruju, Nuraghe Lose, Romanzesu, Santa Cristina und Su Nuraxi.

Sardinien bietet Urlaubern eine große Auswahl an kulinarischen Spezialitäten, wie zum Beispiel dem Pecorino – Schafskäse -, das Pane Carasau, das Porcheddu – Spanferkel – oder das Il culugionis – eine Nudelspezialität -.

Sizilien

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die italienische Insel Sizilien verfügt über eine Fläche von rund 25700 Quadratkilometern und heute leben dort circa 5 Millionen Einwohner. Sizilien’s Hauptstadt ist Palermo und die Insel ist heute die größte im Mittelmeer.

Die Insel befindet sich südwestlich vor der Stiefelspitze Italiens. Siziliens wichtigstes Erkennungsmerkmal ist der Vulkan Ätna, welcher mit einer Höhe von 3345 Metern zu den höchsten und aktivsten Vulkanen Europas gehört. Neben der Hauptstadt Palermo sind die wichtigsten Städte der Insel Catania, Messina und Syrakus.

Gekennzeichnet ist die Insel vor allem durch eine Landschaft aus Hügeln und Bergen, die heute rund 80% des gesamten Gebietes einnehmen. Direkt im Zentrum der Insel befindet sich der Lago di Pergusa, welcher heute der einzige natürliche See vulkanischen Ursprungs ist. Die Küste der Insel verfügt über eine Länge von rund 1000 Kilometern und bietet Urlaubern sehr viele schöne Strände und Buchten.

Das Klima Sizilien’s zeichnet sich durch ein  mediterranes Klima aus. Die Sommer sind in der Regel heiß und trocken, während die Winter meist feucht, aber mild sind. An den Küstengebieten sind die Temperaturen meist etwas höher wie im Landesinneren. Im Sommer liegen die durchschnittlichen Temperaturen an der Küste bei rund 26 Grad, im Winter bei 10 Grad Celsius. Im Landesinneren fallen die Temperaturen im Sommer mit rund 19 Grad etwas niedriger aus. In den Monaten von Mai-September fallen meist nur kurze Regenschauer, während die Monate von Oktober-Februar zu den regenreichsten zählen.

Sizilien gehört heute, trotz des bergigen Landschaftsbildes und einer großen Rodung, zu den vegetationsreichsten Inseln des Mittelmeeres. Auf der Insel finden sich rund 3000 unterschiedliche Pflanzenarten. Der ursprünglich reiche Bestand an unterschiedlichen Tierarten wurde durch die Rodung fast vollständig ausgerottet, während jedoch die Meeresfauna der Insel vor allem an den Küsten besonders reich ist. Im Meer finden sich viele Thunfische, Schwertfische und Krustentiere.

Liparische Inseln

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Liparischen Inseln umfassen 7 bewohnte Inseln. Im Jahr 1997 wurden diese von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, da diese allesamt vulkanischen Ursprungs sind. Die größte Insel der insgesamt 7 Inseln ist Lipari, mit einer Fläche von rund 37 Quadratkilometern, gefolgt von Salina mit einer Fläche von 27 Quadratkilometern. Danach folgen die Insel Vulcano, Stromboli, Filicudi und Alicudi. Die kleinste Insel ist Panarea mit einer Fläche von nur 3,4  Quadratkilometern.
Auf der Insel Stromboli befindet sich der Vulkan Stromboli. Dieser ist heute der einzige, ständig aktive Vulkan Europas. Der Vulkan Grande Fossa auf der Insel Vulcano ist ebenfalls noch aktiv.

Durch das Mittelmeerklima herrschen auf den Inseln in den Monaten von Mai-Oktober meist rund 20 Grad, während der Juli der heißeste Monat mit einer Temperatur von rund 28 Grad Celsius ist. Die Winter sind relativ mild, mit einer Temperatur im Januar von rund 13 Grad Celsius. Besonders angenehm sind jedoch die Wassertemperaturen, welche im Winter bei rund 15 Grad liegen, im Sommer bei circa 26 Grad. Die meisten Niederschläge finden meist im Herbst statt, während pro Jahr rund 600 Millimeter Regen fallen.

Die Flora und Fauna des Landes zeichnet sich vorwiegend durch Pflanzen aus, welche oft in Europa vorkommen, wie zum Beispiel Erikagewächse, Wermut oder Ginster. Auf den Inseln wachsen ebenfalls rund 70 unterschiedliche Heilpflanzen sowie Kapernsträucher. Die vorhandenen Bäume auf den Inseln sind meist Mandel-, Feigen-, Johannisbrot- und Olivenbäume. Die vulkanischen Böden der Insel werden heute für den Anbau von Rebsorten genutzt. Zu den vegetationsreichsten Inseln gehört Salina, da diese über eine Süßwasserquelle verfügt.

Elba

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Insel Elba gehört zum Toskanischen Archipel, welches insgesamt 7 Hauptinseln umfasst. Das Archipel befindet sich vor der toskanischen Küste Italiens, direkt im Mittelmeer.

Elba ist rund 20 Kilometer vom italienischen Festland entfernt und in insgesamt 8 Gemeinden leben heute rund 32000 Einwohner. Die Gemeinden der Insel Elba sind Portoferraio, Campo nell’Elba, Capoliveri, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Rio Marina und Rio nell’Elba. Die Gemeinde Portoferraio ist gleichzeitig die Hauptstadt der Insel Elba.

Die Insel Elba ist aufgrund ihrer Küstenlänge von 147 Kilometern und einer Oberfläche von rund 224 Quadratkilometern die drittgrößte Insel Italiens. Auf der Insel befindet sich der Monte Capanne, welcher mit einer Höhe von 1019 Metern den höchsten Punkt der Insel darstellt. Aufgrund ihrer Lage beträgt die durchschnittliche Jahrestemperatur der Insel rund 16 Grad Celsius.

Die Insel wurde bereits vor 750 v.Chr. besiedelt. Nach den Ilvaten folgten die Etrusker, welche die reichhaltigen Eisenvorkommen nutzten. Die Insel wurde anschließend von den Griechen besetzt, welche die Insel Aithalia tauften. Im Jahre 246 v.Chr. folgten die Römer, welche die Insel rund 800 Jahre besetzten. Im Jahr 787 wurde die Insel dem Papst übertragen, welcher jedoch auf der Insel keine ausreichende Herrschaft ausüben konnte. Im späteren Verlauf war die Insel immer wieder zahlreichen Angriffen durch arabische Muslime ausgesetzt.

Im Jahr 1015 entschied sich der Papst die Insel Elba an die Seemacht Pisa als Dank für den Kampf gegen die Sarazenen zu schenken. Diese errichteten auf Elba viele unterschiedliche Befestigungsanlagen, Wachttürme und Kirchen. Von diesen Bauten sind heute noch sehr viele auf der Insel vorhanden.

Im Laufe der Jahre war die Insel immer wieder unterschiedlichen Kriegen ausgesetzt, und der bekannteste spätere Besitzer ist zweifellos Napoleon Bonaparte. Dieser landete auf der Insel am 04.05.1814 und führte umfangreiche Reformen durch. Napoleon floh am 26.02.1815 von seinem Exil auf Elba wieder zurück nach Frankreich, wodurch die Insel im Wiener Kongress dem vereinten Königreich Italien zugesprochen wurde.

Auf der Insel Elba begann ab den 1960er Jahren die Entwicklung des Tourismus und im Jahr 1982 wurde die letzte aktive Eisenmine auf der Insel geschlossen. Im Jahr 1998 wurde auf Elba der Nationalpark Parco Nazionale Arcipelago Toscano gegründet, welcher sicher stellen soll, dass der Tourismus sich langsam entwickelt.

Italienische Inseln - Pantelleria

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Insel Pantelleria ist eine italienische Insel im Mittelmeer. Auf einer Fläche von rund 83 Quadratkilometern leben dort heute circa 7600 Einwohner. Die Insel befindet sich circa 85 Kilometer von Sizilien entfernt. Mit einer Länge von 14 Kilometern und einer Breite von 9 Kilometern dient diese zudem Vögeln im Vogelflug von Italien nach Afrika als Zwischenstation.
Zu den wichtigsten Einnahmequellen gehören, neben dem Anbau von Wein und Kapern, der Tourismus. Aufgrund des vulkanischen Ursprungs verfügt die Insel über zahlreiche Thermalquellen. Der höchste Berg der Insel ist der Pantellerias mit einer Höhe von 836 Metern, gefolgt von dem Monte Gibele mit einer Höhe von 700 Metern.

Das Klima der Insel ist durch die Lage im Mittelmeer beeinflusst. Im Sommer herrscht vorwiegend ein heißes, warmes und trockenes Wetter. Auf der Insel fallen nur geringe Niederschläge und in der Regel geht immer ein Wind, entweder der heiße Scirocco aus dem Süden oder der kalte Mistral aus dem Nordosten.

Urlauber erhalten die Möglichkeit zweimal am Tag mit zwei Fährlinien die Stadt Trapani auf Sizilien zu erreichen. Neben der Fährverbindung gibt es zudem eine Flugverbindung nach Trapani, Palermo und Rom.

Besonders bekannt auf der Insel ist der Specchio di Venere, ein Binnensee vulkanischen Ursprungs. Entstanden ist dieser schätzungsweise vor rund 16000 Jahren. Der See ist die einzige, natürliche Süßwasseransammlung auf der Insel. Gespeist wird der See durch heiße Quellen mit einer Temperatur von 34-56 Grad Celsius. Am See leben heute 6 unterschiedliche Libellenarten und 8 Wasserkäferarten.

Alghero

Mittwoch, 18. Juni 2008

Alghero ist eine Stadt der italienischen Insel Sardinien. Auf einer Gesamtfläche von rund 224 Quadratkilometern leben heute circa 40300 Einwohner. Alghero liegt direkt an der  Westküste und verfügt noch heute über viele mittelalterliche Baudenkmäler. Die bis heute erhaltenen Türme und Mauern charakterisieren die Stadt Alghero.

Die Altstadt von Alghero und der Hafen gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen von Touristen. In der Stadt finden sich sehr viele Hotels, Piazzas, Kirchen, Museen und wunderschöne Strände.
Eine Sehenswürdigkeit liegt rund 10 Kilometern von Alghero entfernt, die Nekropole von Anghelu Ruju. Die Nekropolo ist einer der größten und wichtigsten im gesamten Mittelmeerraum, da die vorhandenen Anlagen niemals ausgeraubt wurden. In den Jahren von 1903-1907 wurden von Antonio Taramelli 37 Domus de Janas sowie ein Einzelgrab entdeckt. Die Ausgrabungen weisen darauf hin, dass diese aus den Jahren 3400-2700 v. Chr. – der Ozieri-Kultur – und der Bonnanaro-Kultur stammen. Bei den Ausgrabungen wurden vorwiegend Kammern freigelegt, die man über Treppen, Schächte oder Dromoi erreicht. Von der freigelegten Hauptkammer gehen viele seitliche Zellen von unterschiedlicher geometrischer Form ab. Die entdeckten dekorativen Elemente bestehen aus Säulen, Pfeilern, Pilastern und Sockeln. In einigen der Zellen fand man ebenfalls Überreste von 2-30 Toten.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Grotta die Nettuno. Diese Tropfsteinhöhle befindet sich in der Nähe von dem Capo Caccia. Die Grotte befindet sich am Fuß einer 110 Meter steilen Felswand und kann aufgrund ihrer Lage, knapp einen Meter über dem Meeresspiegel, nur bei einer ruhigen See besichtigt werden. Wahlweise kann die Grotte über eine Treppe mit insgesamt 654 Stufen oder mit einer Bootstour besichtigt werden. Das Höhlensystem verfügt über insgesamt 4 Kilometer lange Gänge, wovon jedoch nur einige hundert Meter für Touristen zugänglich sind. Während der Führung können Urlauber schöne Kalksteinablagerungen, Tropfsteingebilde und einen rund 120 Meter langen Salzwassersee besichtigen.

Cagliari

Mittwoch, 18. Juni 2008

Cagliari ist die Hauptstadt der Autonomen Region Sardinien und die größte Stadt Sardiniens. Auf einer Fläche von rund 85 Quadratkilometern leben heute circa 160000 Einwohner. Die Altstadt von Cagliari befindet sich auf einer Hügelspitze, von der man den Golf von Cagliari überblicken kann.
Die Stadt Cagliari zeigt Besuchern viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Dom zu Cagliari aus dem 13. Jahrhundert. Erbaut wurde der Dom zuerst im gotisch-pisanischen Stil und nach einigen Um- und Ausbauten erhielt dieser im 14. Jahrhundert den katalanisch-gotischen Stil. Einige Jahre später bauten die Spanier den Dom im barocken Stil auf. Im Jahr 1933 wurde der Dom abgerissen und nach den pisanischen Plänen wieder aufgebaut. Heute sind noch original Teile des Seitenschiffes und der Campanile erhalten. Besonders sehenswert ist der über dem Türsturz des Hauptportales eingemauerte Sarkophag. Im Inneren des Domes findet sich vorwiegend der Barockstil. Besonders schön sind der Altar mit Steinintarsien, die Deckengemälde, die sakralen Skulpturen und der kunstvoll geflieste Boden aus Buntmarmor. Die Krypta enthält rund 300 Grabkammern von sardischen Märtyrern und das vorhandene Gewölbe ist mit rund 600 Rosetten verziert.

Das größte römische Bauwerk auf Sardinien ist das Theater Anfineatro Romano aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Mit einer Fläche von rund 1150 Quadratmetern wurde das Theater direkt in den Hang gebaut, während ebenfalls die vorhandenen Sitzreihen zum Teil in Stein gehauen sind und zu früheren Zeiten Platz für rund 20000 Besucher boten.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Basilika Nostra Signora di Bonaria. Die Basilika ist heute eine gut besuchte Wallfahrtskirche und besticht durch eine imposante Barockfassade.
Für Naturliebhaber bietet sich der Botanische Garten zu Cagliaria an, welcher im Jahr 1866 zum ersten Mal eröffnet wurde. Nach Zerstörungen während des 2. Weltkrieges wurde dieser neu angelegt und mit einheimischen Gewächsen, Heilpflanzen, einer Kakteensammlung und anderen seltenen Pflanzen aus allen Teilen der Welt neu strukturiert.

Catania

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Stadt Catania ist nach Palermo die zweitgrößte Stadt auf der Insel Sizilien. Auf einer Gesamtfläche von 180 Quadratkilometern leben circa 303000 Einwohner. Catania zählt zu den spätbarocken Städten und wurde bereits von der UNESCO im Jahr 2002 zum Weltkulturerbe erklärt.
Im Jahr 1669 und 1693 wurde die Stadt fast vollständig durch einen Vulkanausbruch und ein Erdbeben zerstört. Der Baumeister Giovanni Battista Vaccarini baute die Stadt im Stil des römischen Barocks wieder auf und heute gehören viele Bauwerke und Denkmäler zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

In der Kathedrale von Catania befindet sich das Grab des Komponisten Vincenzo Bellini. Das ursprüngliche Kirchengebäude wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut, jedoch durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört. Der Baumeister Vaccarini baute die Kathedrale im Barockstil wieder auf. Direkt vor der Kathedrale befindet sich auf der Piazza del Duomo der Elefantenbrunnen, das Wahrzeichen der Stadt Catania. Der Elefant wurde aus schwarzem Lavagestein gefertigt und trägt einen Obelisken aus hellem Granit.

Ebenfalls sehenswert ist die Badia di Sant’Agata, eine ehemalige Abtei. Diese beinhaltet zudem eine Barockkirche. Zu den anderen Sehenswürdigkeiten gehören ebenfalls die Kirche San Benedetto, das Benediktinerkloser San Nicola und die Collegiata.

In Catania existieren ebenfalls viele Palazzi, wie zum Beispiel das Palazzo Biscari, welches heute zu den bedeutendsten von Catania zählt. Im Inneren des Palastes befinden sich Stilelemente aus dem Rokoko. Besuchern empfiehlt sich ebenfalls der Besuch des Palazzo degli Elefanti, des Palazzo Valle und des Palazzo Reburdone.

Das Amphitheater wurde aus Lavagestein und Marmor erbaut und fasste zu den Zeiten der Antike rund 7000 Zuschauer. Zum Teil ist das Amphitheater heute von barocken Gebäuden überbaut.
Im Castello Ursino befindet sich heute das Museo Civico, indem Besucher unterschiedliche griechische Skulpturen besichtigen können. Erbaut wurde das Castello in den Jahren um 1240.

Lipari

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Insel Lipari gehört zur Inselgruppe der Liparischen Inseln. Auf einer Gesamtfläche von rund 37 Quadratkilometern leben dort heute circa 11000 Einwohner. Die Insel Lipari gehört zur Region Sizilien und befindet sich in der Provinz Messina.

Die Insel bietet Urlaubern viele Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Burgberg mit der Burganlage aus dem 16. Jahrhundert. Innerhalb des Burgringes befindet sich zudem die Kathedrale San Bartolomeo, die heute die Konkathedrale des Erzbistums Messina-Lipari-Santa Lucia del Mela ist. Die Kirche befindet sich auf einem rund 60 Meter hohen Felsen, direkt am Meer. Geweiht wurde die Kirche dem Schutzpatron der Liparischen Inseln, dem Apostel Bartholomäus. Erbaut wurde die erste Benediktinerabtei bereits im Jahr 1084. Nachdem die alte Kathedrale im Jahr 1544 durch einen Überall zerstört wurde, begann man mit dem erneuten Aufbau im Jahr 1654 im barocken Stil. Die Fassade und der vorhandene Glockenturm stammen aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Im Jahr 1861 stürzte ein Oberteil der Fassade ein, welche danach ebenfalls wieder neu aufgebaut wurde. Der Barockaltar stammt aus dem Jahr 1725 und ist aus vergoldetem und bemaltem Holz.

Das Museo Archeologico Eoliano befindet sich ebenfalls auf dem 60 Meter hohen Felsen und wurde im 16. Jahrhundert durch die damalige spanische Regierung errichtet. Das Museum ist heute in unterschiedliche Räume aufgeteilt, in denen unterschiedliche Gegenstände gezeigt werden. Im Saal 1 befinden sich Gegenstände ab Mitte des 5. Jahrtausends bis Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. Im Saal VI können Touristen Gegenstände ab dem Jahr 2000 v. Chr. besichtigen.

In dem Nebengebäude befinden sich Gegenstände der umliegenden Inseln. In weiteren Räumen werden zudem die Geologie der Liparischen Inseln und der Vulkanismus erklärt.

Mailand

Mittwoch, 18. Juni 2008

Mailand ist die zweitgrößte Stadt von Italien mit einer Gesamtfläche von rund 182 Quadratkilometern. Heute leben rund 1,3 Millionen Einwohner in Mailand. Die Stadt zählt heute zu den Zentren von Italien in Bezug auf Mode, Design, Wirtschaft und Medien. Zudem gilt Mailand als moralische Hauptstadt.

Das bekannteste Bauwerk der Stadt ist der Mailänder Dom. Die Kirche ist nach der Basilika Notre-Dame de la Paix, dem Petersdom in Rom und der Kathedrale von Sevilla die viertgrößte Kirche der Welt. Insgesamt weist der Dom eine Länge von 157 Metern und eine Breite von 109 Metern auf. In dem fünfschiffigen Dom finden rund 40000 Menschen bei Gebeten und Messen einen Platz. Die Glasfenster des Chors gehören zu den größten der Welt. Ende des 14. Jahrhunderts wurde mit dem Bau des Doms begonnen, dieser wurde jedoch erst im Jahre 1858 vollkommen fertiggestellt. Der Bau umfasst insgesamt rund 4000 Statuen und der Baustil der Kirche ist gotisch. Die Fertigstellung der Fassade wurde erst unter der Regierung von Napoleon abgeschlossen und weist aus diesem Grund eine Mischung aus barocken und neugotischen Elementen auf. Die Besonderheit der Kirche ist die auf der zentralen Sturmspitze angebrachte, vergoldete Madonnenstatue.

Ebenfalls sehenswert ist die Santa Maria delle Grazie. Die Dominikanerkirche wurde im Jahr 1980 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Berühmt geworden ist die Kirche vor allem durch das von 1494-1498 geschaffene Secco – Das Abendmahl – von Leonardo da Vinci.
Am Piazza Castello, im Nordwesten der Altstadt, befindet sich das Castello Sforzesco. Das Kastell wurde in den Jahren um 1450 erbaut und diente als Ersatz für die im Jahr 1447 zerstörte Burg der Familie Visconti. In dem Schloss sind heute unter anderem einige Museen untergebracht, wie zum Beispiel das Museo d’Arte Antica.