Archiv für die Kategorie ‘Indien’

Sehenswürdigkeiten Bengaluru

Dienstag, 17. Juni 2008

Bengaluru im Süden Indiens ist dank der vielen dort beheimateten Ausländer besonders farbenfroh und multikulturell. Neben modernen Kinos, westlich orientierten Shopping Malls und europäischen Nobelautos gehören fliegende Händler mit ihren Handkarren, verschleierte Frauen und selbst freilaufende Rinder zum Stadtbild.

Die Millionenstadt zeichnet sich unter anderem durch ihre – für indische Verhältnisse – äußerst zahlreichen und überaus üppigen Parks und Gärten aus. Der Cubbon Park mit einer Gesamtfläche von 120 Hektar ist die grüne Lunge der sehr verkehrsreichen Metropole. In die gepflegte, englisch beeinflusste Anlage betten sich bedeutende kulturhistorische Einrichtungen wie das Staatliche Museum und die Kunstgalerie Venkatappa mit Sammlungen früherer und zeitgenössischer indischer Kunstwerke.

Der Rote Garten La Bagh ist ein Mekka für Blumenliebhaber aus aller Welt. Im 18. Jahrhundert angelegt, hat er sich besonders der Zucht und Ausstellung von Rosen verschrieben und ist Heimat von mehr als 1.500 Arten. Die jährliche Blumenschau am indischen Unabhängigkeitstag ist eine besonders prachtvolle Attraktion.

Für europäische Gäste sehr exotisch ist das Viertel Shivaji Nagar, ein verwinkelter Stadtteil mit engen Gässchen, in denen sich Besuchern Einblicke in das traditionelle Leben und Arbeiten Indiens eröffnen. Mobile Garküchen mit indischen Speisen, kleine Kunsthandwerksgeschäfte, Seiden- und Sandelholzhändler und Handwerksbetriebe jeder Art prägen das Bild des reich bevölkerten Areals.

Ein architektonischer Schatz Bengalurus ist die Festung, die Sultan Hyder Ali Mitte des 16. Jahrhunderts errichten ließ. Rudimente des sowohl indisch als auch persisch orientierten Bauwerks sind die mächtigen Mauern und das imposante Delhi-Tor. Auch Paläste wie der prunkvolle Vidhana Soudha im Zentrum der Stadt und die zahllosen Tempel machen die reiche Kulturgeschichte des Landes erlebbar.

Bengaluru

Dienstag, 17. Juni 2008

Bengaluru, bis 2006 noch Bangalore genannt, ist die Hauptstadt des südindischen Bundesstaates Karnataka. Sie gilt als eine der saubersten und –obwohl Metropole mit mehr als 5 Millionen Einwohnern- ruhigsten Städte Indiens. Einst Erholungsort britischer Kolonialherren, ist Bengaluru heute eines der wichtigsten und größten Raumfahrt- und IT-Zentren des Landes.

Durch die Zuwanderung von Menschen aus ganz Indien und Elektronik-Spezialisten aus aller Welt, hat die Stadt ein modernes, kosmopolitisches Flair, das sich auch in den Einkaufszentren, Kinos, Pubs und Restaurants widerspiegelt. Die Universität bietet moderne Studiengänge an.

Die Nachteile der explosionsartigen Entwicklung liegen in der starken Luftverschmutzung durch den Verkehr. Das Wasser- und Stromnetz können den Überlastungen häufig nicht standhalten.

Ein großer Flughafenneubau, der 30 km nördlich der Altstadt liegt, soll ab 2008 den alten, kleinen Wirtschaftsflugplatz entlasten.

Bengaluru ist in Südindien bekannt für seine schönen Park- und Gartenanlagen. Die historischen Bauten und Anlagen der Stadt sind nicht so interessant, wie in anderen Städten, aber die Metropole ist ein guter Ausgangspunkt für Besichtigungstouren in der Umgebung, wo sich viele Attraktionen befinden.

Im Süden der Stadt liegen die Ruinen des „Tipu Fort“. In der Nähe befindet sich auch der Sommerpalast des Tipu, erbaut um 1790. Zum Palastgelände gehört der Ventakarama Swamy Tempel. Ebenfalls sehenswert sind der Bull-Tempel, Dodda Ganapathi und die größte Tempelanlage, Iskcon, ein Hare Krishna Tempel neuern Datums, der sich auf einem Hügel über das Zentrum erhebt. Der königliche Palast von Bangalore ist wieder für Besucher geöffnet und die großen Parks( Lal Bagh und Cubbon Park) sind einen Spaziergang wert. Besondere Souveniers sind Seidentextilien und Sandelholz-Schnitzereien.

Klimatabelle Ahmedabad

Dienstag, 17. Juni 2008

Max-Temp
Min-Temp
Sonnenstd.
Regentage
Januar
36° 12° 9 <1
Februar 41° 14° 10 <1
März
44° 19° 9 <1
April
46° 24° 10 <1
Mai
48° 26° 11 1
Juni
47° 27° 8 5
Juli
42° 26° 4 14
August
40° 25° 4 15
September
41° 24° 7 6
Oktober
43° 21° 9 1
November
39° 17° 9 1
Dezember
36° 13° 9 <1

Sehenswürdigkeiten Ahmedabad

Dienstag, 17. Juni 2008

Ahmedabad ist eine Industriestadt und liegt rund 50 km von der Westküste Indiens entfernt am Fluss Sabarmati. Sie wurde im 15. Jahrhundert gegründet und ist heute das wirtschaftliche Zentrum der Provinz Gujarat, in dem hauptsächlich Textilindustrie angesiedelt wurde.

Ahmedabad hat rund 4 Millionen Einwohner und deshalb sind Versorgungsprobleme im Energie- und Trinkwasserbereich vorhanden und die Luftverschmutzung durch die Industrie ist enorm.

Auch wenn Ahmedabad keine historische Altstadt mit typischen Häusern mehr hat, gibt es einige sehenswerte Bauten und Orte, die sich im Stadtgebiet verteilen.

Das Shreyas Art/Folk Museum zeigt interessante Exponate aus dem Bereich des einheimischen Kunsthandwerks und im Calico- Museum, nahe dem Jamalpur-Tor, befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Textilindustrie.

Im nordwestlichen Stadtteil Sabarmati befindet sich das ehemalige Wohnhaus Mahatma Ghandis, heute ein Museum.

Am Hauptbahnhof stehen zwei schmale Minarette, die bis Ende der 80er Jahre für Besucher geöffnet waren. Sie können in Schwingungen versetzt werden.
Die älteste Moschee der Stadt ist die Ahmed Shah Moschee aus dem Jahre 1414, deren Säulen aus einem Hindu-Tempel stammen. Die Freitagsmoschee wurde 1423 gebaut und ist der größte sakrale bau der Stadt.

In der Nordstadt, etwas abseits, steht der weiße Marmortempel Hathisinh aus dem Jahr 1840.

Rund 4 km vom Zentrum liegen die – heute verlassenen- Quellen von Dada Hari, ein künstliches, treppenförmig gestaltetes Fließgewässer von 1499.

Der Kankaria See im Südosten ist ein großes Erholungsgebiet für die Einwohner Ahmedabads. Hier befinden sich auch der Zoo und ein Kinderpark.

Eine Besonderheit in der Gastronomie Ahmedabads und der Provinz Gujarat, besteht darin, dass nur vegetarische Gerichte serviert werden. Eine Ausnahme bildet Hühnerfleisch.

Ahmedabad

Dienstag, 17. Juni 2008

Die Stadt Ahmedabad liegt im indischen Bundesstaat Gujarat am Fluss Sabarmati, rund 50 km vom Arabischen Meer entfernt. In ihrem Ballungsgebiet leben ca. 4,9 Millionen Menschen. Sie ist damit die 6. größte Stadt Indiens.

Die Sehenswürdigkeiten von Ahmedabad bieten eine interessante Mischung des religiösen, geschichtlichen und politischen Indiens .
Berühmt wurde die Stadt in jüngerer Zeit vor allem durch das Wirken von Mahatma Gandhi, der hier sein “Ashram” (hinduistisches Meditationszentrum) gründete. Das Harijan Ashram, wo der pazifistische Staatsmann lebte und wirkte, ist heute für die Öffentlichkeit zugänglich. Sein Wohnhaus wurde zu einem Museum umgebaut. Es beherbergt neben einer Bibliothek auch eine Bildergalerie und zeigt die illustrierte Lebensgeschichte des bekannten Menschenrechts- und Friedensvertreters auf.

Im weiteren gibt es in Ahmedabad viele architektonische Meisterwerke zu bewundern, darunter zahlreiche Moscheen. Die größte und herausragendste unter ihnen ist die Jami Masjid-Moschee. Sie wurde 1423 n. Chr. unter dem Stadtgründer Ahmed Sahah erbaut. Eine Sehenswürdigkeit für sich sind ihre “schwankenden Minarette”, die ihren Namen bekamen, weil sie von Menschenhand zum Schwanken gebracht werden können.
Beeindruckend ist auch die Sidi Sayid Moschee von 1572, deren Bogenfenster mit kunstvollen Steinschnitzereien geschmückt sind.

Die Textilindustrie ist seit langem ein wirtschaftlicher Träger der Stadt. Im Calico Museum kann man Stoffexponate wie Teppiche, Stickereien, teure Brokatstoffe und die Bekleidung der Maharadschas bewundern. Die Ausstellungsstücke stammen teilweise aus dem 17. Jahrhundert.

Beliebter Freizeitort für die Stadtbewohner ist der künstlich angelegte Kankaria See, wo ein Zoo und ein Kinderpark kurzweiliges Vergnügen für Alt und Jung bieten.

Klimatabelle Agra

Dienstag, 17. Juni 2008

Max-Temp
Min-Temp
Sonnenstd.
Regentage
Januar
31° 8 2
Februar 36° 10° 9 2
März
43° 16° 9 2
April
46° 22° 10 1
Mai
48° 27° 9 2
Juni
48° 30° 7 5
Juli
46° 27° 6 14
August
43° 26° 5 14
September
41° 25° 7 7
Oktober
41° 19° 9 2
November
36° 12° 9 <1
Dezember
31° 8 1

Sehenswürdigkeiten Agra

Dienstag, 17. Juni 2008

Südöstlich der Indischen Hauptstadt Delhi liegt die Stadt Agra . Großmogul Akbars Burgfestung, der Palast von Shah Jahan und die Moti Mahal, eine große Perlenmoschee sind noch aus der Zeit erhalten (1526-1648), als Agra Hauptstadt des Mogulreiches war. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist jedoch das Taj Mahal. Es wurde als Mausoleum für Shah Jahan und seine Gattin in Agra erbaut. Ein imposanter Bau in wunderschöner Kulisse. Das Gebäude hat eine Höhe von 58 Metern und ist 56 Meter breit. Mit edlen Inschriften und zahlreichen Edelsteinen verziert bietet es einen atemberaubenden Anblick. Es wurde auf einer 100 Quadratmeter großen Marmorplattform errichtet und ist von traumhaft schönen Gartenanlagen umgeben. Das Taj Mahal wurde zum Weltkulturerbe ernannt. Dort befindet sich ebenfalls ein traditionelles Spiel, das Pachisi genannt und mit lebenden Figuren gespielt wird. Ebenso sehenswert ist das Itimad ud Daula, ein Mausoleum, das 1628 erbaut wurde und auch das „Baby-Taj-Mahal“ genannt wird. Mit diesem Bau fand ein Stilwandel der Architektur in Indien statt, denn erstmals wurde ein Gebäude aus Marmor errichtet. Ein weiterer Anziehungspunkt für Touristen ist der Meena Bazar und das Rote Fort. Eine aus Marmor und rotem Sandstein erbaute Anlage mit großem Palastgebäude, die sich entlang des Flusses Yamuna erstreckt. Der Besucher hat hier auch die Möglichkeit, die größte Marmormoschee der Welt zu besichtigen, die Moti Mashad. Etwas abseits des Zentrums, im Norden der Stadt Agra, befindet sich der Tempel Dayal Bagh. Die Bauarbeiten dauern bereits 80 Jahre an und sollen in etwa 120 Jahren beendet werden. Der Besucher hat die Gelegenheit, den Bauarbeiten beizuwohnen und die Entstehung schönster Einlegearbeiten zu verfolgen.

Agra

Dienstag, 17. Juni 2008

Die indische Stadt Agra liegt im Norden des Landes in der Gangesebene, am Fluss Jumna.
Hier leben rund 250.000 Menschen.

Agra ist ein Touristenzentrum, die meistbesuchte Stadt Indiens . Sie wird hauptsächlich von Touristen auf der Durchreise besucht.

Grund ist das weltberühmte Taj Mahal, Grabmal einer Königsgemahlin und Zeugnis einer unsterblichen Liebe. Das Gebäude, von 20.000 Arbeitern aus weißem Marmor gebaut und mit edlen Inschriften und Edelsteinen verziert, liegt in einem 18 ha großen Park, der direkt an den Fluss grenzt und eine Moschee sowie Grabmäler weiterer Angehöriger der königlichen Familie beherbergt. Das Taj Mahal gehört zum Weltkulturerbe der Menschheit. Um eine Beschädigung und Verschmutzung durch Abgase einzudämmen, darf in weitem Umfeld keine Industrie neu angesiedelt werden. Ein Grüngürtel soll das einzigartige Gebäude zusätzlich schützen.

Am anderen Ufer des Jumna, etwas abseits, befindet sich das Grabmal Itmad- Du- Daulah, das 33 Jahre vor dem Taj Mahal errichtet wurde und ebenfalls wertvolle Einlegearbeiten aufweist. Leider wird es weitaus weniger beachtet.

Zu den sehenswerten Orten Agras gehören auch der Meena Bazar und das Rote Fort. Die aus rotem Sandstein und Marmor errichtete Anlage darf nur durch das südliche Tor, Amar Singh, betreten werden. Die Palastgebäude erstrecken sich in Richtung des Flusses. Besonders eindrucksvoll ist die „Perlenmoschee“ Moti Mashad, die größte Marmormoschee der Welt.

Im Norden der Stadt, rund 8 km vom Zentrum entfernt, liegt die Baustelle des Tempels Dayal Bagh. Bereits vor 80 Jahren wurde der Bau begonnen und soll in ungefähr 120 Jahren vollendet sein. Besucher haben die Möglichkeit, den Arbeitern bei der Erstellung der Einlegearbeiten zuzusehen.

Indien

Dienstag, 17. Juni 2008

Indien liegt am Indischen Ozean in Südasien und ist etwa neunmal so groß wie Deutschland. Die ca. 15 Mio Einwohner- große Hauptstadt ist Neu-Delhi . Die Landessprachen sind Hindi und Englisch. Sie kommen mit Englisch also gut in Indien zurecht.

Das Klima Indiens ist monsunabhängig (Juli-September). Von April bis Juni ist eine heiße Trockenzeit, in der die Temperaturen zwischen 40° und 50° Celsius liegen. In Nordindien wechseln die Jahreszeiten stärker.

Sie finden vielfältige kulturelle und religiöse Sehenswürdigkeiten, aber auch weitläufige Strände in den Küstengebieten im Osten, Westen und Süden des Landes um einfach nur zu entspannen.

Beliebte touristische Ziele sind unter anderen: Rajasthan mit seiner rosafarbenen Stadt Jaipur, Varanasi- ein religiöses Zentrum, Goa sowie der Himalaya.
Der Hinduismus und sein Kastensystem prägen Indiens Gesellschaft erheblich. Etwa 80 % der Bevölkerung sind Hindus. Die Ausrichtung einer Hochzeit ist für viele Familien z.T. ruinös. Die Feste sind jedoch sehr beeindruckend.

Im Hinduismus spielten Tänze und Musik schon immer eine wichtige Rolle. Es werden mythologische Themen aber auch Gebete dargestellt. Der Tanz ist eine der am höchsten entwickelten Kunstformen Indiens und sollte deshalb im Kulturprogramm des Indienurlaubs nicht fehlen.

Indien wird als Wellness-Oase, vor allem wegen der bekannten ayurvedischen Lebensphilosophie, immer beliebter. Auch die indische Küche ist lecker und vielseitig: es gibt gut gewürzte vegetarische Reiscurries sowie ayurvedische Gerichte, meist wenig Fleisch.

Viele Touristen entdecken Indien aber in Form einer Rundreise und finden diverse Angebote: über Pauschal- bis Individualreisen.