Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Berlin „ Knut geht um die Welt“

Montag, 23. Juni 2008

Einst die Hauptstadt der DDR, geteilt in OST und WEST, jetzt nach achtzehn Jahren der wieder Vereinigung eine Millionenmetropole welche nicht nur Jung anzieht, sondern auch interessant für internationale Schauspieler geworden ist. Zusätzlich das neuste Comingout und wohl neben der Aussage des bekannten Präsidenten der USA John F. Kennedy „ICH BIN EIN BERLINER“, „ ICH BIN SCHWUL UND DAS IST AUCH GUT SO“ von Klaus Wowereit in die Schlagzeilen geradene Berlin, welches dadurch zusätzlich in aller Welt und Munde bekannt geworden ist.

Berlin welches das Brandenburger Tor errichtet in den Jahren 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. als wichtigstes und bekanntestes Wahrzeichen besitzt, den Fernsehturm der über die gesamte Stadt ragt und den Reichstag mit seiner Gläsernen Kuppel wo so manches hitziges Gespräch der Politik geführt wird und für namensreiche Verfilmungen als Kulisse dienen sollte, zählt mit ihren über 3,4 Millionen Einwohnern zur bevölkerungsreichsten und flächengrößten Stadt Deutschlands. Mit seinem Museumsreichtum und dessen unterschiedlichsten Themenvielfalt wie zum Beispiel dem höchsten Dinosaurierskelett der Welt machen den Besuch der Stadt interessant. Sein Reichtum an Parkanlagen und Zoologischen Gärten welches letztes Jahr „Knut“ den kleinen Eisbären haben um die Welt gehen lassen und tausende Besucher in die Millionenmetropole gelockt haben, hat bewiesen, das es wert ist sich Berlin näher anzusehen. Sich auf Kulturelle Entdeckungsreise zu begeben, zu erforschen was Berlin für Schauspieler so interessant macht und was die Jugend fasziniert sich der Großstadt anzuschließen. Sich selbst vielleicht in der Ban der Großstadt ziehen zu lassen und sich von dem Flair welches die Stadt Berlin ausstrahlt inspirieren und begeistern zu lassen.

Frauenkirche Dresden

Donnerstag, 19. Juni 2008

Nicht alle bekannten Bauwerke in Dresden gehören in das Barock-Zeitalter. So hatte auch die barocke Frauenkirche einen „Vorgänger“, die Marienkirche, die bereits 1366 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Bau der neuen Frauenkirche entstand aus dem Problem, dass die alte Marienkirche zu klein geworden war. Die Stadt Dresden wuchs über ihre mittelalterlichen Grenzen hinaus. So begann bereits 1722 die Planung für den Neubau. Beauftrag wurde George Bähr, die Grundsteinlegung erfolgte 1726, die Weihe fand 1734 statt. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt nur der Innenraum fertig. Weder die „Steinerne Glocke“, die heute das Erscheinungsbild prägt, noch der Altar waren vollendet und auch die Orgel fehlte. Bereits damals waren bautechnische und finanzielle Streitigkeiten auf der politischen Tagesordnung. Weder Bähr noch der Kurfürst und König August der Starke erlebten die Vollendung der steinernen Kuppel. Erst 1743 wurde die Frauenkirche endgültig fertig gestellt.  Interessant ist ein viel später entdeckter Fakt, der Bähr wohl schlaflose Nächte bereitet hätte. Statische Untersuchungen von 1938 wiesen Bährs Irrtum nach, dass sich die Last der Kirchenkuppel auf die Außenmauern verteilen würde. Die gesamte Last lag auf den Kirchenpfeilern und war viel zu hoch. Diese Tatsache machte umfangreiche Sicherungsarbeiten notwendig. Zwar überstand die Frauenkirche die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945 ohne bedeutende Schäden, der Funkenflug der brennenden Stadt aber dringt durch die zerbrochenen Fensterscheiben ein und setzt die Kirche in Brand. Das Feuer breitet sich auch in die Katakomben aus, wo es eingelagertes Filmmaterial in Brand setzte. Die gewaltige Hitze der Filmdosen ließ die Kirche regelrecht von innen ausglühen. Am 15. Februar 1945 bricht die Kirche in sich zusammen. Der Wiederaufbau der Frauenkirche erfolgte seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts, die Fertigstellung im Jahr 2005.

Dresdner Semperoper

Donnerstag, 19. Juni 2008

Die Dresdner Semperoper zählt nicht nur zu den wichtigsten historischen Bauwerken Dresdens sondern auch zu den schönsten Opernhäusern Europas. Dabei beeindruckt das Gebäude architektonisch sowohl von außen wie von innen. Besonders am Abend erstrahlt die Semperoper in ihrem Glanz. Die Geschichte der Oper ist lang und von vielen Katastrophen geprägt. 1838 bis 1841 errichtete Gottfried Semper das erste Hoftheater, welches aber bereits 1869 wegen Fahrlässigkeit ausbrannte. Als Ersatz wurde im gleichen Jahr hinter dem Zwinger ein Holzbau errichtet, der im Volksmund „Bretterbude“ genannt wurde. Erneut beauftragte man Semper mit dem Bau eines neuen Hoftheaters, das zwischen 1871 und 1878 entstand - direkt neben dem abgebrannten erstem Gebäude. Das Opernhaus wurde völlig neu entworfen. Die Ausführung des Baus übernahm Manfred Semper, der Sohn Gottfrieds, der selbst dem Bau nicht beiwohnte. Gottfrieds Bruder Emanuel Semper war für die Ausgestaltung der Oper zuständig. Viele bedeutende Dresdner Künstler dieser Zeit hinterließen mit ihrem Schaffen der plastischen und malerischen Ausgestaltung der Fassade und des Innenraumes ein bleibendes Andenken. Äußerst eindrucksvoll ist das Portal der Semperoper mit Ausmalungen von Paul Kießling. Die Dichterfiguren Shakespeare, Goethe, Schiller, Sophokles, Molière und  Euripides zieren die Fassade des imposanten Gebäudes. Auch das Innere wird von prachtvollen Malereien, Skulpturen und Kronleuchtern geprägt. Die Akustik gilt als einzigartig. Im Opernhaus wirkten viele prominente Dirigenten. Genannt seien stellvertretend nur Fritz Busch und Karl Böhm. In der Bombennacht des Zweiten Weltkriegs, am 13. Februar 1945 wurde die Semperoper schwer beschädigt und brannte aus. Wegen der großen Bedeutung des Bauwerkes wurde bereits kurz nach dem Krieg der Wiederaufbau beschlossen. Der schwierige Bau musste lange geplant werden und erfolgte schließlich in der Zeit von 1977 bis 1985. Heute erstrahlt die Semperoper wieder in ihrer ursprünglichen Form auf dem Dresdener Theaterplatz in neuem und zugleich altem Glanz.

Museumsinsel Berlin

Donnerstag, 19. Juni 2008

Von der UNESCO 1999 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, zählt die Museumsinsel zu den absoluten Attraktionen für einen Berlinbesuch. Sie liegt mitten im Zentrum von Berlin zwischen der Spree und dem Kupfergraben. Das älteste Gebäude auf der Museumsinsel ist das Alte Museum, wie schon der Name andeutet. Im Obergeschoss dieses Museums befindet sich passen zum Namen eine Sammlung aus dem Altertum. Es beherbergt das Ägyptische Museum, dessen Umzug allerdings bereits für 2009 avisiert ist. Der absolute Publikumsmagnet des Ägyptische Museums ist dabei die Büste der Nofretete. Im Untergeschoss des Museums befindet sich ein Teil der Antiksammlung. Erbaut wurde das Alte Museum nach Plänen Schinkels im Jahr 1830. Das jüngste Museum auf der Insel wurde fast genau 100 Jahre später erbaut. Es handelt sich um das Pergamonmuseum. Die Spuren der starken Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs sind auf der Museumsinsel bis heute noch nicht ganz beseitigt. Einige Museen werden derzeit saniert, wie zum Beispiel das Neue Museum. Das bereits erwähnte Pergamonmuseum mit dem gleichnamigen Altar gehört zu den absoluten Publikumsmagneten. In Spitzenzeiten muss manchmal mit langen Schlangen vor dem Altar gerechnet werden. Eine der bedeutendsten Sammlungen der deutschen Kunst aus dem 19. Jahrhundert enthält die Nationalgalerie. Das Vorderasiatische Museum zeigt auf der gewaltigen Ausstellungsfläche von fast 2000 Quadratmetern eine der herausragenden Sammlungen an orientalischen Kunstwerken, die es auf der Welt gibt. Im Bodemuseum wurde nach umfangreichen Arbeiten zur Sanierung im Jahr 2006 das Münzkabinett wieder eröffnet. Daneben findet man hier das Museum für byzantinische Kunst und eine Skulpturensammlung. Weiterhin finden interessierte Besucher auf der Museumsinsel auch ein Museum für islamische Kunst.

Jüdische Museum in Berlin

Donnerstag, 19. Juni 2008

Das Jüdische Museum in Berlin befindet sich auf der Lindenstraße 9 bis 14 und ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Montag sogar bis 22 Uhr. Nicht nur die Ausstellungen sind ein besonderes Erlebnis für den interessierten Berlin-Touristen, sondern bereits die Architektur beeindruckt. Der Museumskomplex besteht aus zwei Gebäuden. Der Altbau ist im barocken Stil errichtet, der Neubau wurde vom jüdischen Architekten Daniel Libeskind entworfen, der sein Werk „between the Lines“ betitelte. Im Neubau beeindruckt bereits die Fenstergestaltung. Eine sogenannte Linie der Verbundenheit bringt den kulturellen Austausch zwischen Nichtjuden und Juden zum Ausdruck. Eine zweite Linie durchzieht das gesamte Museum mit einer Folge von hohlen Innenräumen, die den Massenmord an den Juden im Zweiten Weltkrieg, den Holocaust symbolisiert. Das jüdische Museum beeindruckt den Besucher aber nicht nur durch die äußere Architektur, sondern natürlich auch durch die Ausstellungen. Gezeigt wird zunächst die über zweitausendjährige Geschichte des jüdischen Volkes in einer Dauerausstellung. Wechselnde thematische Ausstellungen gibt es zum Beispiel zu kulturhistorischen Themen, zeitgenössischen Kunstinstallationen oder Kunstwerken aus verschiedenen internationalen Kunstsammlungen. Im Rafael Roth Learning Center werden multimedial aufbereitete Themen angeboten. Speziell für Kinder gibt es jeden ersten und dritten Sonntag im Monat Führungen, zum Beispiel zu den Themen jüdische Traditionen im Wandel der Zeit oder zur Architektur von Daniel Libeskind. Aber es gibt im Museum nicht nur viele Dinge zu bestaunen und zu sehen, es wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Im Restaurant Liebermanns wird ein Lunchbuffet und koscheres Essen à la carte angeboten nach Rezepten der askenasischen Juden. Weiterhin befindet sich eine Snack-Bar im Museumsgebäude.

Berliner Zoo

Donnerstag, 19. Juni 2008

Der Berliner Zoo gilt als einer der artenreichsten Tierparks der Welt, nach Meinung der Berliner ist er natürlich überhaupt der artenreichste der Welt. Gleich, ob dieses Superlativ nun zutrifft oder nicht, auf jeden Fall sind im Berliner Zoo etwa 14.000 Tiere aus 1.500 Arten von allen Erdteilen der Welt beheimatet. Die absoluten Stars sind trotz der großen Artenvielfalt die Affen, Seehunde, Giraffen und Elefanten. Natürlich immer wieder gern gesehen sind die großen Raubtiere und die Jungtiere, die gerade geboren wurden. Besonderen Anteil nahmen die Berliner an ihren Pandabären, die sich nur schwer in Gefangenschaft fortpflanzen. Oft nimmt auch die regionale Boulevar-Presse lebhaft Anteil am Geschehen im Park, wie das Beispiel des kleinen Eisbären „Knut“ bewies. Der Berliner Tierpark hat eine gute Balance gefunden zwischen  alten historischen Tierhäusern aus der Anfangszeit des Tierparks und den modernen Gehegen des High-Tech-Zeitalters. Ein Beispiel für ein solches modernes Gehege ist das ganz neue Robben-Pinguin-Areal. Mit den Unterwasserfenstern bietet es den Besuchern einen besonderen Service zur Beobachtung der Tiere. Zootouren gibt es für die ganze Familie zu bestimmten Terminen im Winter auch in der Nacht. In speziellen Führungen lässt sich auch mal ein ein Blick hinter die Kulissen des „normalen“ Zoo-Alltags werfen. Für die ganz Kleinen gibt es einen Streichelzoo. Und wenn einigen Kindern die vielen Tiere auf die Dauer doch zu langweilig werden sollten, gibt es ja da noch den Abenteuerspielplatz mit den vielen Attraktionen. Speziell für Kinder, die natürlich einen großen Teil der Besucher bilden, gibt es eine ganze Anzahl von Veranstaltungen, die Einblick in das Leben der Tiere in freier Wildbahn geben und die das Verständnis für die Verhaltensweisen der Tiere entwickeln helfen.

Potsdam

Donnerstag, 19. Juni 2008

Fragt man kulturinteressierte Deutsche nach Sehenswürdigkeit in der Umgebung der Hauptstadt Berlin, so werden die meisten sofort Schloss Sanssouci in Potsdam nennen. Aber nicht nur das Schloss sondern Potsdams Schlösser und Gärten insgesamt wurden als eine bedeutende deutsche Kulturlandschaft in die Liste des UNESCO-Kulturerbes aufgenommen. Nicht nur die historischen Anlagen locken die Besucher in Scharen an, auch das Gelände der Bundesgartenschau von 2002, der heutige über 60 Hektar große Volkspark Bornstedter Feld zählt zu den Touristenmagneten. Aber bleiben wir zunächst beim berühmten Schloss Sanssouci. Es wurde im Jahr 1744 nach Plänen von Knobelsdorf als Rokokobau errichtet. Die Anlage des Landschaftsparks geht auf die Pläne von Lennè zurück. Zu dieser Parkanlage gehören auch noch der Park Babelsberg und der Neue Garten. Um das berühmte Schloss gruppieren sich außerdem das Chinesische Teehaus, die Orangerie und die Bildergalerie. Will man alle Sehenswürdigkeiten dieses Areals in Ruhe genießen, reicht ein einziger Tag kaum aus. Neben Sanssouci und dem angrenzenden Areal hat sich in jüngster Zeit noch ein weiteres Highlight etabliert. Es handelt sich um die Potsdamer Biosphäre. In einem riesigen Gewächshaus auf dem ehemaligen Gelände der Bundesgartenschau von 2002 können sich Besucher auf eine Tour durch den Dschungel begeben. Wasserfälle, tausende typische Pflanzen des Regenwaldes verbinden sich mit künstlichen Dschungelgeräuschen und stündlich inszenierten Gewittern zu einer einmaligen Show. Auf einer Unterwasserstation lassen sich naturwissenschaftliche Entdeckungen ebenso machen, wie auf einem Höhenweg durch die Baumkronen des künstlichen Dschungels. Absolut spektakulär ist auch der Ausbruch eines künstlichen Geysirs, der eine bis zu 6 Meter hohe Fontäne „ausspuckt“.

Filmpark Babelsberg

Donnerstag, 19. Juni 2008

Direkt vor den Toren Berlins gibt es „Film zum Anfassen“. Im Filmpark Babelsberg bekommt die ganze Familie einen Einblick in die Welt von Film und Fernsehen. Hier befinden sich die Filmstudios, in denen schon die UFA vor dem Zweiten Weltkrieg so manchen Filmklassiker drehte. Nach dem Krieg entstanden viele Filme der DEFA und so manche bekannte Fernsehserie, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut, wie zum Beispiel das bei allen Kleinen so beliebte Sandmännchen. Heute wird beispielsweise die Vorabendsoap „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“ für den Fernsehsender RTL im Filmpark produziert. Einen Einblick in das ganze Geschehen bekommen Besucher mit einem Tagesticket. Zu besuchen sind unter anderem ein 3D-Kino, das Sandmannhaus, die Heimat des bereits erwähnten Sandmännchens oder Janoschs Traumland, die Heimat des kleinen Tigers. In einer spektakulären Stunt-Show werden Szenen aus bekannten amerikanischen Actionfilmen und Serien gezeigt, in denen Auto zu Hauf in Schrott verwandelt wurden. Eine besondere Attraktion für die kleinen Besucher ist der Dschungelspielplatz mit Seilbahn, Pendelwippe und einer Wippbrücke. Viele Originalkulissen aus DEFA-Produktionen sind zu sehen, wie eine komplette Westernstraße, die in den zahlreichen DDR-Indianerfilmen zum Einsatz kam. Ebenfalls für Kinder gibt es ein Radio zum „Mitmachen“. Das Kinderradio Teddy ist das europaweit erste Kinderradio, bei dem talentierte Jungen und Mädchen selbst mitmachen können. Es sendet 15 Stunden täglich. Junge Radiomoderatoren werden ständig gesucht, schließlich ist es kein Job für viele Jahre. Aber vielleicht taucht der eine oder andere bzw. die eine oder andere später im Funk oder Fernsehen der Erwachsenen auf. Wer weiß? Für kulinarische Genüsse sorgt ein eigenes Erlebnisrestaurant mit dem Namen „Prinz Eisenherz“ im Filmpark.

Tropical Islands

Donnerstag, 19. Juni 2008

Einst als Produktionsstätte für einen riesigen Heißluftballon erbaut, lädt heute die ehemalige Produktionsstätte des Cargo Lifters, der allerdings nie gebaut wurde, etwa 60 Kilometer südlich von Berlin Badefreunde und Erholungssuchende in die Tropical Islands ein. Die riesige Halle ist bereits von der Autobahn aus zu sehen. Beeindruckend an den ‘Tropical Islands’ ist schon die Halle. Die riesigen Ausmaße von 360 m Länge, 210 m Breite und 107 m Höhe kann man sich nur schwer vorstellen. Das muss man einfach gesehen haben. Der Eifelturm würde liegend in die Halle passen und die New Yorker Freiheitsstatue stehend. Die Erholungssuchenden können sich im tropischen Paradies 24 Stunden „am Stück“ erholen, denn das Naherholungszentrum mit dem ständig warmen Wasser und angenehmen Klima hat rund um die Uhr geöffnet und auch fast das ganze Jahr über, von Wartungszeiten mal abgesehen. Was erwartet die Besucher nun konkret in der Riesenhalle? Zunächst sind da natürlich die Badebereiche zu nennen, wie zum Beispiel die etwa 4000 Quadratmeter große Südseelagune oder die Bali Lagune mit 32 Grad Celsius warmen Wasser, Rutsche und Wasserfällen. Beachvolleyballer können sich am Paradiesstrand austoben. Hier kann auch Fußball oder Beach Soccer, wie man das heute gern nennt, gespielt werden. Wer sich nicht den ganzen Tag bewegen möchte, kann das breite Kulturangebot in Anspruch nehmen. Wechselnde Unterhaltungsshows an der Südseelagune oder im Tropendorf lassen keine lange Weile aufkommen. Für das leibliche Wohl der Besucher wird ebenfalls bestens gesorgt, vom Schnellimbiss über das Spezialitätenrestaurant bis zur Bar mit den coolen Drinks ist alles im Angebot. Und auch Kinder kommen nicht zu kurz. Ständig werden spezielle Kinderprogramme angeboten.

Zwinger Dresden

Donnerstag, 19. Juni 2008

Der Dresdner Zwinger gilt heute als ein Edelstein deutscher Barockarchitektur. Der Zwinger, der zwischen der Semperoper und dem Postplatz in Dresden liegt, wurde einem römischen Amphitheater nachempfunden. Die Bezeichnung “Zwinger” stammt eigentlich aus dem Festungsbau und bezeichnete einen unbebauten Bereich zwischen einer äußeren und einer inneren Wehrmauer. Der Dresdener Zwinger war aber zu keiner Zeit als Festungsbau geplant, sondern von Anfang an als Rahmen für Hoffeste und Endpunkt von höfischen Umzügen durch die Stadt gedacht. Einen Festungsbezug hat der Zwinger dennoch. Errichtet wurde das Bauwerk auf den Resten von Festungsmauern. Der zu damaliger Zeit gewaltige Bau entstand in den Jahren 1710 bis 1732. In nur 22 Jahren schufen der deutsche Architekt Matthäus Daniel Pöppelmann und der bedeutende deutsche Bildhauer Balthasar Permoser dieses Kunstwerk. Durch die einzigartige Verbindung von Plastik und Architektur gehört der Zwinger heute zu den wichtigsten Werken des Barocks. Die Darstellungen von Gestalten der griechischen Mythologie entstanden in den Werkstätten Permosers. Beispiele dieser Plastiken finden wir im Saal des Wallpavillons, der von Satyren gestützt wird und auf dem Dach des Wallpavillons, wo Hercules Saxonicus die Weltkugel trägt, was die Bürde des König symbolisiert. Der in der ganzen Welt bekannte und wohl am meisten fotografierte Teil des Zwingers ist das Kronentor. Die Spitze bildet eine polnischen Königskrone. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Zwinger fast vollständig zerstört. Als eines der ersten bedeutenden sächsischen Kunstwerke begann der Wiederaufbau bereits 1946. Wegen der Anfälligkeit des weichen Sandsteins gegenüber Luft- und Regenverschmutzungen müssen die Fassaden und die Figuren des Zwingers regelmäßig saniert werden. Heute befinden sich im Zwinger bedeutende Ausstellungen und Sammlungen wie zum Beispiel die Gemäldegalerie Alte Meister.