Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Magdeburg

Mittwoch, 25. Juni 2008

Ist die Landeshauptstadt von Sachsen Anhalt. Mit seinen Zahlreichen Sehenswürdigkeiten, neben den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Dom, Ulrichplatz, Elbe (Schleinufer) und das Magdeburger Rathaus. Wohl eines der Bautechnischen Interessantesten, sowie eines der gigantischsten Verkehrsprojekte ist die Sehenswürdigkeit das Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Den Mittelpunk bildet die längste Kanalbrücke Europas mit ihren 918m, welche über die Elbe hinweg führt. Die Kanalbrücke schafft die Verbindung zwischen den Mittelkanal zum Elbe- Havel- Kanal, womit der Wasserstraßenausbau zwischen Hannover-Magdeburg-Berlin verwirklicht wurde. Um die Höhenunterschiede zwischen Mittelkanal und Elbe- Havel- Kanal überwinden zu können, wurde die Doppelsparschleuse Hohenwarthe errichtet welche 2003 eröffnet wurde, dazu gehört die Schleuse Niegripp. Umgekehrt um vom Mittellandkanal zur Elbe wechseln zu können wurde das Abstiegsbauwerk das Schiffshebewerk Rothensee und die parallel dazu erbaute Sparschleuse Rothensee, welches 2001 eröffnet wurde, errichtet. Die Idee zu einer Ost- West- Verbindung gab es bereit schon 1877. Das Schiffshebewerk Rothensee wurde bereit 1938 fertig gestellt, wobei dies als Provisorium gebaut wurde. Es entstanden Pläne die oft Niedrigwasser führende Elbe mit einer Kanalbrücke zu überqueren und wurde mit dem Bau der Widerlager, die Pfeilergründungen und vier Bögen der Kanalbrücke sowie der Bau des Doppel- Schiffshebewerk Hohenwarthe versucht den Plänen nach zu kommen. Durch den zweiten Weltkrieg erfolgte 1942 ein Baustopp, welches das Projekt nach dem Weltkrieg durch die DDR, da kein großes Interesse an der Ost- West- Verbindung bestand und des weiteren die Kosten für den Bau für die DDR zu enorm gewesen wären, das Projekt nicht weiter geführt. Nach über 60 Jahren des stillliegenden Projektes und der Wiedervereinigung von DDR und BRD, wurde das Projekt mit der Sprengung, da man an die Solidität der Pfeiler und Widerlager zweifelte, wieder aufgenommen. Am 10. Oktober 2003 wurde das Wasserstraßenkreuz Magdeburg für den Schiffsverkehr freigegeben und Magdeburg erhält nach dem Jahrhundertbauwerk ein weiteres touristisches Highlight.

Meissen

Mittwoch, 25. Juni 2008

Weit über die Deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt, durch seine Porzellankunst ist die Porzellanmanufaktur. Eine der größten Sehenswürdigkeit von Meißen. Mit der Gründung im Jahre 1720 nahm die Porzellangeschichte Meißens seinen Lauf. In traditioneller Handarbeit wurden Tafelservice, Figuren und Accessoires von den Mitarbeitern per Hand ausgeformt, bearbeitet und in verschiedenen Malerabschnitten kunstvoll von Hand bemalt. Das Markenzeichen die „gekreuzten Schwerter“ sind die älteste ununterbrochen in Verwendung stehende Zeichen und eines der bekanntesten der Welt. Im Jahr 1705 arrestiert August der Starke, den geflohenen Apothekergehilfe Johann Friedrich Böttger in der Albrechtsburg Meißen, welcher zunächst als Goldmacher experimentiert. 1707 beginnt in der Jungfernbastei in Dresden die Zusammenarbeit mit Ehrenfried Walter von Tschirnhaus, Physiker und Mathematiker, Gottfried Pabst von Ohain, Oberbergrat, sowie Freiberger Berg- und Hüttenleuten und findet zuerst eine Rezeptur des braunen Feinsteinzeuges, des „roten Porzellans“ auch als „Jaspisporzellan“ bekannt. Die erste Notiz über einen weisen durchscheinenden Scherbens, welches das erfolgreiche Brennen belegt, findet sich 15.01.1708 und gilt als Geburtsurkunde des europäischen Hartporzellans. Böttger kündigt die Herstellung von feinkeramischen Erzeugnissen aus roten und weißen Porzellan. Womit am 23.01.1710 öffentlich bekannt gegeben wird das die Porzellan-Manufaktur Meißen gegründet und die erste Produktionsstätte des europäischen Porzellans die Meißner Albrechtsburg ist. Böttger fungiert ab da als Administrator. Am 13.03.1719 stirbt Friedrich Böttger. Durch die Flucht des Geheimnisträgers Samuel Stöltzel nach Wien, lernt dieser den Porzellanmaler Johann Gregorius Höroldt kennen und kehrt mit diesem 1720 nach Meißen zurück, wo Gregorius Höroldt als Verantwortlicher für die Malerei des Meissner Porzellan verpflichtet wird. Höroldt entwickelt eine Palette von Aufglasurfarben und Dekoren welche in der Folgezeit, Stil prägend der europäischen Porzellanmalerei sind und es werden erste erfolgreiche Brände von Gefäßen mit unterglasurblauer Farbe dekoriert und erzielt. In den Ausstellungsräumen der Meissner Porzellanmanufaktur finden sich Relikte und die Geschichte, aus dieser Zeit wo man auf den Spuren der Vergangenheit wandeln kann und sich der Porzellanerstellung in den einzelnen Schritten vom Formen bis zur Endbemalung erklären, anschauen und widmen kann.

Kölner Dom

Mittwoch, 25. Juni 2008

Im Jahr 1248 wurde der “Alte Dom” weggerissen und an dieser Stelle befindet sich jetzt das Wahrzeichen Kölns, der “neue Dom”. Das Bauwerk ist mit seinen 157 Metern die dritthöchste Kirche der Welt, im Baustil der Gothik. Im Jahr 1996 wurde der Kölner Dom von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und als eines der prachtvollsten Meisterwerke der gotischen Baukunst eingestuft. Das Hauptschiff des Doms mit seinen Gewölbe über 43 Metern, ist es das zweit höchste Gewölbe der Welt. Mit 104 Sitzplätzen im Chorgestühl bietet der Dom den größten Platz deutscher Kirchen. Das Besondere an dem Gestühl ist das es immer einen reservierten Platz für den Papst und den Kaiser vorweist. Seit 1924 beherbergt der Kölner Dom die größte frei schwingende Glocke der Welt, die St. Petersglocke. Es gibt im Dom insgesamt 11 Glocken. Zum Hauptgeläut zählen stolze 8 Glocken und das Dachreitergeläut umfasst drei weitere Glocken. Die größte Glocke hat einen Durchmesser von 3,22 Meter und wiegt sage und schreibe 24 Tonnen. Im Dom findet man zwei Orgeln die von einem zentralen Spieltisch angespielt werden können. Im Jahr 2006 hat man dann durch ein Hochdruckwerk mit 2 Fanfarenregistern mit insgesamt 122 Pfeifen erweitert. Auch sehr sehenswert im Kölner Dom sind die Grabmale die insgesamt 24 Erzbischöfe ihre Ruhestätte fanden, dazu gehören unter anderem Engelbert der III von der Mark, Konrad von Hochstaden und Friedrich der III von Saarwerden. Wunderschön anzusehen sind natürlich aber auch die Fenster in Glasmaltechnik. Im Kölner Dom findet man ein Fenster das aus 14.500 gleichgroßen Farbquadraten besteht.

Flensburg

Dienstag, 24. Juni 2008

Welches nach Kiel und Lübeck die dritt größte Stadt ist, erlitt während des zweiten Weltkriegs kaum Schäden, so dass sie eine gewisse Zahl an unbeschädigten Sehenswürdigkeiten wie das Nordertor nachweisen kann. Das Nordertor ist das heutige Wahrzeichen der Stadt und begrenzte eins die Stadt Flensburg nach Norden. Das Nordertor welches ein Stadttor ist, ist im Landesteil Schleswig das einzig erhaltene Stadttor. 1595 Kontrolltor aus rotem Backstein und mehreren Stufengiebeln erbaut. Diente es zur Abkontrolle von stätig Neuzureisenden und Einreisenden, das Tor wurde geschlossen wenn es dunkel wurde. Das Flensburger Stadtwappen, das Wappen des dänischen Königs Christian IV, sowie die über dem Torbogen angebrachte Inschrift Friede ernährt, Unfriede verzehrt schmücken die Nordseite des Tores. Flensburg hatte im 19. Jahrhundert mehrere Stadttore nachzuweisen die aber dem Abrissen zum Opfer vielen, wie das Rote Tor oder das Friesische Tor. Durch die Repräsentation Deutscher Bauwerke auf den Briefmarken der Deutschen Bundespost, welche den damaligen Wert von 30 Pfennig für Standartbriefe hatte, wurde das Nordertor 1966 geradezu weltbekannt. Die Bebauung des Tores auf der Westseite der Norderstraße reichte Ursprünglich bis an das Tor heran. Von dem nördlichen Stadtteil schlossen sich Armenwohnungen an die Ostseite des Tores, welche um 1900 für den Erhalt des Tores und zur Platzschaffung für den zunehmenden Verkehr abrissen wurden. Die elektrische Straßenbahn fuhr 1907 um das Tor herum, welches um die Jahre 1920 durch ein ansprechendes aus rotem Backstein bestehendes Verwaltungsgebäude, der Platz wieder geschlossen wurde. Nach Abbruch des Gebäudes, wurde in den 70er Jahren durch städtebauliche Situation und dem zwischenzeitlichen Verlust der Nachbarhäuser als unbefriedigend empfunden. Besserungen und Umgestaltung erhoffte man sich 1990, durch Andeutung der Stadtmauern und Glasarkaden, welche 2007 für die Phänomenta Erweiterung teilentfernt wurden. Das Wissenschaftsmuseum Phänomenta nutz heute das Nordertor und stößt, mit seiner an das Tor direkt anschließenden glatten Glassfassade bei den meisten Flensburgern auf Ablehnung, so das weitere Veränderungen der Umfeldbebauung vorprogrammiert sind.

Hamburg „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…“

Dienstag, 24. Juni 2008

So oder so ähnlich könnte es lauten, wenn Sie die Stadt besuchen möchten, aber nicht nur auf der Reeperbahn zu Quatsch Comedy welches seit 2005 wieder in Hamburg ansässig, sondern auch Kulturell hat Hamburg eine Menge mehr zu bieten als nur die Reeperbahn. Die Freie Hansestadt als sich eigen bildendendes Bundesland von Deutschland ist für seine Musicals wie König der Löwen, Tanz der Vampiere, der Hamburger Staatoper mit ihrem Weltruf welches Künstler wie Monserrat Caballé die hier ihre Weltkarriere startete oder Luciano Pavarotti Ihr bestes zum Ausdruck brachten, Theater wie das Deutsche Schauspielhaus eines von zwei Staatstheatern oder das Varité, sowie das in Hamburg unter der Leitung von John Neumeier Ansässige weltbesten Ballett- Ensemble, hat Hamburg weit über die Grenzen hinaus bekannt werden lassen. Architektonisch ist die Stadt sehr vielseitig, welches diese auch einzigartig erscheinen lässt. Die wohl neben der Reeperbahn, bekanntesten Wahrzeichen wie die Kirche St. Michaelis (Michel) oder die Turmruine St. Nikolai Überbleibsel aus Weltkriegszeiten sind interessante Zeitzeugen für die es sich lohnt einen Abstecher nach Hamburg zu machen. Der Hamburger Fischmarkt, sowie die Speicherstadt, den Landesbrücken, dem Alten Elbtunnel sowie das Blankeneser Treppenviertel bietet Hamburg entlang der Elbe weitere Sehenswürdigkeiten die zur Erkundung einladen. Die über die Stadt verteilten Parks und Grünanlagen wie um nur die wichtigsten zu benennen, den Stadtpark, Landschaftspark, Planten un Blomen lassen die Stadt als „grüne“ Stadt erscheinen und bieten hier Entspannung und Erholung von den Unternehmungen.

Hannover

Dienstag, 24. Juni 2008

Die Landeshauptstadt Niedersachsens ist für seinen Herrenhäuser Garten, da er als der schönste und größte Garten Deutschland gilt und zu den bedeutendsten Barockgärten Europas zählt, bekannt. Der Herrenhauser Garten lädt nach einem Stadtbummel zum Entspannen, zur Seele baumeln lassen, sowie zur Erkundschaftung und Verzauberung durch die Blütenbracht und Fülle ein. Die zahlreichen Wasserspiele und die mit liebe und Sinnlichkeit angelegten Sonder- und Mustergärten lassen so manchen den Alltag vergessen. Wie schon erwähnt ist der Herrenhäuser Garten ein Barockgaren und seine Gründung ist im Jahre 1666 dem Calenberger Herzog Johann Friedrich zu verdanken. Sein Ausbau und dessen Pflege gehen auf die des Herzogs Frau Sophie Kurfürstin von Hannover und Mutter des ersten Hannoveraners zurück. Der Herrenhäuser Garten setzt sich aus mehreren Einzelgärten zusammen, dem Berggarten welcher ursprünglich als Nutzgarten des Hofes angelegt wurde und später zum Botanischen umgebaut wurde. Im Herzen des Berggartens liegt das Mausoleum, wo die Mitglieder der hannoverschen Königsfamilie ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Des weiteren hat der Berggarten das Pflanzhaus mit der größten Orchideensammlung Europas zu bieten welches eine Sammlung an seltener und fremdländischer Gewächse bietet, und mit seiner Blütenpracht so manchen Besucher „die Sinne raubt“. Des weiteren zählt der Georgengarten, welcher die Orangerie, das Wallmodenschloss, welches heut das Wilhelm-Busch-Museum beherbergt und die Herrenhäuser Allee mit seiner 2km länge, dazu. Der letzte Garten der zu dem Herrenhäuser Garten zählt ist der Welfengarten. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover wird seid 1879 von dem in dem Welfengarten liegenden Welfenschloss beherbergt. Der in den 80er Jahren als Drogenumschlagsplatz genutzte Garten, wird heute von einer friedlichen, studentischen Atmosphäre beherrscht, welcher im Sommer Freiluft- und Theateraufführungen anbietet.

Kassel

Dienstag, 24. Juni 2008

Die an der Fulda gelegene Stadt ist die historische Hauptstadt von Hessen. Sie hat einiges an bauwerklichen Sehenswürdigkeiten zu bieten und zahlreiche Museen, wie das Fridericianum. Dieses Gebäude auch wenn es nicht das erste öffentliche Museum war, ist aber doch, das erste Gebäude welches von Anfang an als Museumskomplex konzipiert wurde und war eines ersten öffentlichen Museen auf dem europäischen Kontinent. Es beherbergte die fürstliche Bibliothek und die vom hessischen Landgrafen gesammelten Kunstgegenstände. Von 1810 bis 1813 war das Fridericianum der Ständepalast mit Parlamentssaal des Königreiches Westfalen.

In über zehn Jahren, durch schwierigen Untergrund und steilen Gefälle immer wieder verzögert, wurde das Fridericianum von 1769 bis 1779 durch den Architekten Simon Louis du Ry erbaut. Es zählt neben dem Wörlitzer Schloss zum ersten klassizistischen Bau Deutschland. Gemäß den Plänen von Simon du Ry wurde der 1300 errichtete Zwehrenturm umgebaut und mit dem Museum verbunden. Der Zwehrenturm war ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Kassels und trägt ein aus 1554 Wappenstein und eine Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert, welche mit Kurven von Sternbildern, Monaten und den römischen Stundenzahlen gemalt ist.

Die symmetrische Dreiflügelanlage, welche aus dem Vorderbau von der Platzfront eine Länge von fast 80 Metern bildet und durch 19 Achsen gegliedert wird, die Fond von einem Porikus geprägt und sechs ionischen Säulen getragenen wobei die Fassade durch ionische Pilaster gegliedert wird, wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber Äußerlich wiederhergestellt. Im gleichen Zuge wurde das ursprüngliche durch den Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Gebäude mit nur zwei Geschossen, komplett entkernt und neu mit drei Geschossen ausgebaut. Aller fünf Jahre Mittelpunkt der documenta und ein Ausstellungsort für moderne Kunst, ist das Museum heute ein wichtiger Anziehungspunkt für junge Künstler, welche hier gefördert werden.

Erfurt

Montag, 23. Juni 2008

Welches die Landeshauptstadt von Thüringen ist und 742 erstmals Urkundlich erwähnt wurde, besitz einen knapp drei Quadratkilometer großen Altstadtkern der von mittelalterlichen Bauwerken wie Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern geprägt ist. Das Wahrzeichen der Dom und die Severinkirche welche auf dem Domplatz thronen und europaweit das einzigartigste Ensemble ist. Die Severinkirche welche ein Katholischer Bau ist, ist eine der bedeutendsten Bauten in gotischer Bauweise von Deutschland. 1238 wurde in einer Ablassurkunde über einen Neubau der Kirche geschrieben, welche erst in den Jahren um 1270 begonnen wurde, es lautet aus alten Quellen, dass die „alt Kirche“ eine Ruine sei und tatsächlich eingestürzt wäre. Nach urkundlichen Überlieferungen wurde 1308 der neue Hochaltar geweiht, nachdem das östliche Querhaus, die Ostteile sowie der Chor fertig gestellt waren. Das Langhaus wurde 1327 und fünf Jahre später war die gesamte Kirche weitgehend fertig gestellt. Wobei sich einige Nachrichten auf erste Reparaturen der Kirche in dieser Zeit beziehen und man vermutet das die Kirche erst in der Mitte des 14. Jahrhundert komplett vollendet war. Einen wesentlichen Einschnitt in der Geschichte der Kirche gab es zum 19. Juni 1472 wo ein verheerender Stadtbrand auch die St. Severin stark beschädigt hatte. Die Glockentürme, Glocken, Orgeln, die gesamte Bedachung, der Westchor mit Kreuzgang und Teile der Gewölbe wurden durch den brand entweder komplett zerstört oder beschädigt. Die Reparatur und Aufbauarbeiten dauerten bis um 1500 an, wobei die Sakristei und Kapitelsaal neu errichtet wurden. Aus dieser Zeit stammt das Walmdach welches das ganze Schiff überdeckt und der östlichen Dreiturmgruppe die heutige Gestalt verleiht. Die quadratischen Chorseitentürme welche heute schlanke Turmhelme besitzen, wurden wie der zweigeschossige Anbau mit Kreuzkapelle wurden 1494/1495 nach Vernichtung neu erbaut. Die im zweiten Weltkrieg kaum in Mitleidenschaft gezogene Kirche wurde in den 70er Anfang der 80er einer kompletten Innenrestaurierung und Dachsanierung unterzogen. Von 1993-1995 wurde der Kreuzgang restauriert. Welches die Kirche in seinem heutigen Glanze erscheinen lässt und dadurch zu einem beliebten Touristenziel geworden ist.

Bremen

Montag, 23. Juni 2008

Wer kennt es nicht, aus dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“.

Bremen welches Handel jeglicher Güter durch die Schifffahrt bekannt werden ließ und welches Bremen die Freie Hansestadt einbrachte, ist in ein sogenannten „Zwei Städte Staat“ geteilt, wozu das Städtchen 60km nördlich von Bremen, Bremerhaven zählt.

Bremen kann auf eine über 1200 Jahre alte Historik zurückgreifen von der ersten Entstehung im 1 Jahrhundert nach Chr. über die weiteren Epochen, dem zweiten Weltkrieg wo über 62% Bremens zerstört wurde bis heut und 2004 die Erklärung das, dass Rathaus und das mit bekannteste Wahrzeichen der Stadt, der steinerne Bremer Roland, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus welches zwischen 1405 und 1410 im Faszinierenden Renaissancestill errichtet wurde mit seinen unzähligen Hallen, Zimmern und Sälen oder dem St. Petri Dom welcher ein markanter Blickpunkt im Stadtgefüge bildet wurde 1041 von Erzbischof Bezelin begonnen und durch Adelbert seinem Nachfolger beendet. Über lange zeit hin verfiel der Dom zunehmend und wurde erst 1888 – 1901 umfangreich Saniert welches heut auch ein Museum beherbergt zieht zahlreiche Besucher in seinen Ban, welche sich zusätzlich von dem Universum welches Wissenschaft zum Abenteuer macht und mit seiner glänzenden Erscheinung, Form und Farbe an ein abgestürztes/ gestrandetes Ufo erinnert und so die Neugier in Jung und Alt weckt, in zahlreichen Ausstellung, den Forscherinstinkt und Erlebnisdrang freien Lauf zu lassen. Die Böttcherstraße welche zwischen 1922 und 1931 von Ludwig Roselius erbaut wurde lädt zusätzlich zu einem Stadtbummel in seinen kleinen Geschäften von Souvenirs, Glaskunst, Tee und Wein ein sowie bietet diese weitere Entdeckungsmöglichkeiten für Museumsfreunde im Museum Roselius-Haus und Paula Modersohn-Becker Museum.

Dresden

Montag, 23. Juni 2008

Die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, welches 1206 erstmals erwähnt wurde und sich zur kurfürstlichen sowie königlichen Residenz entwickelte, hat eine hohe Kulturelle Bedeutung und Bekanntheitsgrad allein durch das UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland und der Welt.

Sehenswürdigkeiten, wie das „Grüne Gewölbe“ welches eine der reichsten Schatzkammer Europas gilt und somit an Weltruf erlangte, hat mit der Wiedereröffnung 2006, zwei Dauerausstellungsbereiche Charakterisiert zum einem die Schätze des wettinischen Fürsten zum anderen Kunstwerk und Pracht aus Gold, Silber, Edelsteinen und Email, aus Elfenbein, Bronze und Bernstein.

Der Zwinger welcher sich im Herzen der Altstadt befindet und als schönstes barockes Bauwerk gilt wurde über mehrere Bauabschnitte und Epochen erbaut zu einem von 1710-1728 beauftragt durch den Kurfürsten von Sachsen Friedrich August I eher bekannt als August der Starke wodurch der Zwinger stark die Architektur des Barock aufweist und später, da bis 1855 die Südseite des Zwingers offen war durch Gottfried Semper im Stil des italienischen Renaissance entworfen, geprägt und geschlossen wurde. Im zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde der Zwinger danach schnell wieder aufgebaut, beherbergt heute den Mathematisch-Physikalischen Salon, die Porzellansammlung, kostbare Sammlungen, der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer, und das Tierkundemuseum. Durch das Anmutiges Ambiente des Dresdner Zwingers wird die Kulisse im Sommer zu Open-Air-Veranstaltungen genutzt und lädt gleichzeitig den Besucher zum Erholen und Entspannen in einer Traumhaften Umgebung ein.

Viele historische Baudenkmale und Ensemble wie die Frauenkirche, Semperoper und das Residenzschoß prägen nicht nur die Architektonisch Stadt sondern auch Dresdens Stadtgeschichte.

Was Dresden an Glanz, Anmutigkeit und Traumhaftigkeit im zweiten Weltkrieg verloren ging, ist man heut daran Interessiert und bestrebt dieses Flair, dessen Ausstrahlung wieder herzustellen, welches wer Dresden schon einmal gesehen hat dies bestätigen kann, dass es gelungen ist, mehr als denn je und zum Lohn mit dem Weltkulterbe UNESCO ausgezeichnet wurde.