Archiv für die Kategorie ‘Deutschland’

Last Minute Ostseeurlaub

Donnerstag, 31. Juli 2008

Temperaturen um die 30 Grad, kein Wind weht und die Sonne brennt, da sucht jeder nach einer Abkühlung. Was gibt es besseres als dann ans Meer zu fahren und sich am Strand beim baden zu erfrischen, also auf an die Ostsee.

Klingt einfach, aber kann doch kompliziert werden, wenn die passende Unterkunft fehlt. Mecklenburg Vorpommern ist das Urlaubsland Nr. 1 innerhalb Deutschland, was zur Folge hat, das zurzeit fast alle
Unterkünfte ausgebucht sind. Besonders in den großen Ostseebädern sind die Quartiere zurzeit knapp, zum Beispiel Ferienwohnungen in Kühlungsborn sind zurzeit sehr schlecht zu kriegen.

Unter dieser Vorraussetzung sollte man sich beim Last Minute Urlaub zurzeit nicht einfach so ins Auto setzen, sondern besser zu Hause telefonisch die Möglichkeiten abklären oder gleich Online ihre Ostsee
Ferienwohnung
buchen.

Rostock

Samstag, 28. Juni 2008

Die bekannte Hansestadt, welche die älteste Universitätsstadt in Nordeuropa ist, beginnt Ihre Universitätsgeschichte mit dessen Gründung durch den Herzögen Johann IV. und Albrecht V. von Mecklenburg 1419. Sie war die erste Universität Norddeutschlands und des gesamten Ostseeraumes. Zu Anfang bestehend aus einer juristischen, medizinischen und der Facultas artium (Der so genannte Vorläufer vieler geisteswissenschaftlicher und mathematischer Fakultäten), ist die Universität zunächst ohne die übliche theologische Fakultät. Dieser Bereich kam erst 1432 dazu.

Mit 400 bis 500 Studenten vorwiegend aus Skandinavien, Holland und dem Baltikum war die Universität im 15. Jahrhundert eine der größten Deutschlands. Im Jahre 1437 musste die Universität durch politische Wirren und Druck durch die Kirche unter Vorgabe eines Interdikts (Einstellung von gottesdienstlichen Handlungen als Strafe für ein Vergehen gegen das Kirchenrecht) nach Greifswald umziehen. Trotz dessen, das Interdikt bereits 1440 aufgehoben wurde, hielt dieser Zustand bis 1443 an. Danach befand sich der Sitz der Universität in der Hansestadt Lübeck von 1487 bis 1488 (nach nicht manifestierbaren Aussagen sogar bis 1492). 1542 wurde die Universität protestantisch und wurde 1760 aufgeteilt in eine rätliche Universität Rostock und eine fürstliche Universität in Bützow welche 1789 wiedervereinigt wurde. Für die Studenten und Mitarbeiter war die wichtigste Einrichtung die bereits schon 1569 gegründete Universitätsbibliothek, welche aus dem Universitätsarchiv, der Kustodie, dem Patent- und Normenzentrum, der drei Bereichsbibliotheken und der 10 Fachbibliotheken besteht. Die Universität Rostock war eine von 4 Universitäten welche eine führende gutachterliche Universität während der Hexenprozesse war. Durch einen Ausbau ende des 19. Jahrhunderts, erreichte sie wieder Anschluss an die anderen deutschen Universitäten, wobei das Hauptgebäude vom Schweriner Hofbaurat Hermann Willebrand 1866 bis 1870 im Neorenaissance Stil entworfen wurde.

Das „Deutsch-Philologische Seminar“ ist die erst gegründete akademische Einrichtung Deutschland, welche sich 1858 mit Germanistik beschäftigte. Heute ist diese ein Institut für Germanistik. 1946 nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Universität wiedereröffnet und hatte bis 1963 auch eine Arbeiter- und Bauernfakultät „Ernst Thälmann“. 1950 und 1951 wurde eine landwirtschaftliche Fakultät und ein Fachbereich für Schiffbau eröffnet, welche ab 1963 Technische Fakultät hieß. Die in Dresden ansässige Fakultät für Luftfahrtwesen, wurde ebenfalls 1952 in der Universität Rostock gegründet, die jedoch ein Jahr später nach Dresden verlegt wurde. Die Ingenieurökonomische Fakultät kam 1963 hinzu. In „Wilhelm-Pieck-Universität“ 1976 umbenannt, wird 1990 die Rückbenennung in die Universität Rostock vorgenommen.

Rügen

Samstag, 28. Juni 2008

Bekannt durch seine Kreidefelsen ist sie die größte Deutsche Insel und liegt in der Ostsee. Sie gehört zu Mecklenburg Vorpommern und wird über den 2 km breiten Strelasund ,durch den Rügendamm und der Stralsundbrücke mit dem Festland verbunden. Die 52 km lange (von Süd nach Nord) und 41 km breite Insel mit der Gesamtfläche von 926 km². Ist ihre Gestalt durch vorspringende Halbinseln, Landzungen und Meeresbuchten sehr zergliedert. Die vielfältige und Fassettenreiche landschaftliche Schönheit, sowie die langen und feinsandigen Badestrände, welche einen Teil der 574 km langen Küste ausmachen, sowie die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow ziehen viele Urlauber auf die Insel. Die Insel Rügen lässt sich gut in mehrere „Bereiche“ einteilen, so das man auf einen Blick das Sehenswerte und die Sehenswürdigkeiten im Überblick hat. So lädt die Insel Hiddensee zu einer Erkundschaftung im Kloster, Neuendorf und Vitte ein. Die Halbinsel Wittow mit seinem Kap Arkona und Putgarten ein Flächendenkmal, welches in seiner Art einmalig in Deutschland ist zu bieten hat, sowie das Ostseebad Juliusruh zum Entspannen und Erholen einlädt. Bergen und Umgebung lädt ein sich auf die Spur der Stadtgeschichte von Bergen zu begeben welches einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat oder Ralswiek ,welches jährlich tausende Besucher zu den Klaus-Störtebekerfestspiele lockt. Süd Rügen welches mit ländlichem Charme bezaubert und man in Garz sich auf die geschichtliche Spur von Rügen begeben kann oder Putbus welches mit seinem Rad- und Wanderwegenetz zur landschaftlichen Erkundung zu Fuß oder per Rad einlädt. Die Halbinsel Jasmund wo Glowe mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt begeistert, sowie dem Angler ein ausgezeichnetes Revier für Dorsch, Aal oder Flunder bietet, so manchen Besucher in seinen Ban zieht. Auch Lohme, Neu Mukran, Sagart und Sassnitz einiges an Sehenswertes bieten und zum Besuch einladen der niemals verkehrt ist. Oder man gönnt sich einen Ausgiebigen Ostseebadeurlaub in den Bädern Binz und Sellin oder sollte dieser gar in reizender landschaftlich Umgebung sein, wo Lanzen- Granitz ein schönes Plätzchen bietet, so finden Sie diese Rund um Granitz. Abschließend der Insel Rügen ist die Halbinsel Mönchgut welche mit seinem kleinen Fischerdorf Große Zicker im Biosphärenreservat Süd-Ost Rügen einlädt oder nach Middelhagen wo Menschen, die Ruhe vor Altagsstreß suchen, genau am richtigen Plätzchen sind oder man sich mit Kind und Kegel in den Ostseebädern Baabe, Göhren oder Thiessow austoben kann. Wem das alles zu Umfangreich ist kann, auch kleinere Unternehmungen mit der Kleinbahn dem sogenannten „Rasenden Roland“ die Insel gemütlich erkundschaften welcher die Orte Putbus- Binz- Sellin- Baabe und Göhren anfährt.

Usedom

Samstag, 28. Juni 2008

Die Insel in der Ostsee gelegen und zum größten Teil zum Bundesland Mecklenburg Vorpommern gehört, den ein kleine Teil gehört zu Polen. Ist mit seinen Kilometer langen Stränden den Ostseebädern Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Kölpinsee, Ückeritz, den Kaiserbädern Heringsdorf, Bansin, Ahlbeck ein beliebtes Reiseziel für Badeurlauber. Mit seinen Hügeln, Wäldern und Binnenseen wie den Schmollensee, Gothensee oder Wolgastsee lädt die Insel zur Erkundung mit dem Fahrrad ein. Mit der ersten Erwähnung Usedom im 12 Jahrhundert welche sich auf die gleichnamige Kleinstadt im Südwesten der Insel bezieht. Ein im 13 Jahrhundert die Lieblingsresidenz der Herzogin von Pommern verlor sie mitte des 13 Jahrhunderts diese Bedeutung. Nach Jahrzentelangen Kämpfen zwischen slawischen Einwohnern und den Dänen begann die Einwanderung Deutscher Siedler, wodurch die Insel dem deutschen Kulturraum angeschlossen wurde. 1824 bzw. 1825 wurde der Badbetrieb in Schwinemüde und Heringsdorf aufgenommen und bis ins 19 Jahrhundert auf Koserow, Zinnowitz und Ahlbeck ausgebaut. Durch die Reichsgründung begann die Zeit der Seebäder wodurch Usedom weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg befanden sich in Pennemünde ein Testgebiet für Raketen bekannt unter dem Namen Heeresversuchsanstalt Peenemünde, die Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West und der Marinestützpunkt in Schwinemünde welche für alliierten Luftangriffe ein Angriffsziel waren. Dabei wurden tausende Flüchtlinge die dort aus dem Osten stauten getötet, welche in Massengräbern auf dem Golm, einer Anhöhe bei Kamminke an der heute polnischen Grenze beigesetzt wurden und sich heut eine Gedenkstätte befindet und zu eine internationaler Jugendbegegnungsstätte des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2005 geworden ist. Hauptwirtschaftsfaktor heute ist der Tourismus, der nicht nur Einheimige sondern Besucher aus aller Region anzieht.

Potsdam

Freitag, 27. Juni 2008

Welches die Landeshauptstadt Brandenburg ist, zählt mit seinem 20 Schlössern und Palais zum UNESCO Weltkulturerbe und ist auch bekannt als die Stadt der Schlösser.

Schloss Sanssouci (welches aus dem französischen kommt und „ohne Sorge“ bedeutet) und nach eigenen Skizzen des preußische König Friedrich der Große von 1745 bis1747 durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut wurde. Im Stil des Rokoko errichtet, diente es als Sommerresidenz, Lustschloss und war der Lieblingsort des Königs. Sanssouci welches auf dem terrassierten Weinberg errichtet wurde, gilt als Hauptwerk deutscher Rokokoarchitekur. Die Räume sind original ausgestattet und zeugen somit von Pracht und Eleganz aus dieser Epoche, worin von Watteau, Panini und Pesne Meisterwerke ausgestellt sind. Im Ostteil des Schlosses liegt die Königswohnung, die ehemaligen Gästezimmer liegen im Wessteil und im Halbrund das „Rothenburgzimmer“, im Halbovalen Mittelbau auf der Südseite liegt im Inneren der Marmorsaal welches die Außenfassade der Schriftzug aus Bronzebuchstaben des Schlossnamens birgt. Die Hinterseite welches die Gartenseite ist, ist das Gebälk auf Karyatiden (ersetzen Säulen oder Pfeiler bei Portalen und in der Fassadengliederung) und Atlanten (haben im Unterschied zur Karyatiden die Arme erhoben, um die Last abzustützen) gestützt die Bacchanten und Bacchantinnen die, die Endverzierungen an den Karyatiden und Atlanten bilden, sind aus der Werkstatt des Bildhauers Friedrich Christian Glume. An das Schloss schließt sich der gleichnamige Park an, welcher in Zeitversetzten Epochen weitere Bauwerke beherbergt wie das barocke Neue Palais durch Friedrich den Großen 1763 begonnen und 1769 fertig gestellt, das Orangerieschloss von Friedrich Wilhelm IV 1851-1864 erbaut, das Marmorpalais im Stil des Frühklassizismus durch Friedrich Wilhelm II. in den Jahren 1787–1792 errichtet. Auf dem Areal des Park Sanssouci befinden sich auch die Historische Mühle und der Botanische Garten.

Riesa: Volle Nudelkraft voraus…

Freitag, 27. Juni 2008

Riesa die Stadt mit etwa 36.000 Einwohnern genau in der Mitte zwischen Dresden und Leipzig.
Früher war Riesa bekannt für sein riesiges Stahlwerk, das im Jahr der Wende 1989 / 90 geschlossen wurde. Die damit verbundene Arbeitslosigkeit für viele, war auch der Grund ,das die Einwohnerzahl rapide in den Keller ging. Das alte Stahlwerk wurde letztendlich abgerissen und der Platz für die Neuansiedlung großer Firmen wie z.B.: Freyler Industriebau und ESF (Elbe- Stahlwerke- Feralpi) genutzt. In Riesa sind aber auch Firmen wie “Goodyear- Dunlop Tires” ansässig. Wofür Riesa auch noch bekannt ist, sind die klassischen Riesaer Zündhölzer. Aber Riesa schmückt sich jetzt mehr mit dem Slogan “Sportstadt oder Volle Nudelkraft” voraus. Einfach deshalb, weil in Riesa natürlich die Riesaer Nudeln hergestellt werden, die ziemlich in alle Länder exportiert werden. Sehr sehenswert an der Nudelfabrik ist selbstverständlich, die gläserne Produktion, wo man hautnah bei einer Führung durch die Fabrik erlebt, wie denn die “Riesaer Nudel” in verschiedenen Variationen entstehen. Sportstadt nennt sich Riesa, weil es Riesa gelang, zahlreiche große Events in die “Erdgas Arena” zu holen wie z.B.: “Night of the Jumps, die Sumoweltmeisterschaften, Stepptanzweltmeisterschaften, Freiberger Hallenmasters, Boxen, auch das Eishockey Länderspiel Deutschland - Schwenden” fand in der Arena statt, auch Katharina Witt begab sich in Riesas Erdgas Arena schon aufs Eis. Bedeutende Namen die Riesa natürlich auch bekannt machten, sind z.B.: Ulf Kirsten der deutscher Fußball- Nationalspieler war und bei Bayer Leverkusen spielte, Maik Wagefeld der für Vereine wie Hansa Rostock kickte. Auch sehr bekannt ist -Harald Czudaj-, deutscher Bobfahrer. Was man aber in Riesa auf jedenfalls besucht haben sollte, ist die Klosterkirche St. Marien, wo man noch echte Mumien sehen kann. Einen Besuch ist sicherlich auch der Riesenhügel, der neben dem Wahrzeichen Riesaes steht, die Stahlgussplastik „Elbquelle“.

Passau

Freitag, 27. Juni 2008

Die Universitätsstadt liegt im Dreiflüssezentrum der Donau, des Inn und der Ilz von daher auch als Dreiflüssestadt bekannt, welche von der mächtigen Burg Veste Oberhaus überschattet wird. Die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs vom Hochstift Passau wurde im Jahr 1219 gegründet und auf dem St. Georgsberg linksseitig der Donau und gegenüberliegend der rechtsseitigen Altstadt von Passau erbaut und thront seit her über der Stadt. Die Burg diente zusätzlich auch als Herrschaftszentrum, Verwaltungs- und Wirtschaftsmittelpunkt der Fürstenbischöfe. Mit ihren 65.000 Quadratmeter umbauten Fläche, welche erbaut wurde um militärischen Rückhalt zu gebieten, gehört die Veste Oberhaus mit zur größten und mächtigsten Burganlage Europas. Fünf Mal und zwar 1250, 1298, 1367 und 1482 von Feinden, davon zwei mal von den eigenen Bürgern Passaus bedroht blieb sie in den umkämpften Jahren stets Erfolg- und Siegreich. Die weltliche Macht der Bischöfe büßten Sie durch die Säkularisation 1802 ein. Zunächst diente die Veste Oberhaus als Grenzfestung gegen Osterreich dem Kaiser Napoleon Bonaparte. Als „Bastille Bayerns“ bis 1918 gefürchtet wurde die Veste Oberhaus 1822 als Staatsgefängnis für politische Gefangene und als Militärstrafanstalt umfunktioniert und genutzt. Die Stadt Passau übernahm 1932 die Burg und richtete das Oberhausmuseum darin ein, welche seit 1991 wechselnde historische Sonderausstellungen und diverse Dauerausstellung zum Handel, Wandel und der Stadtgeschichte präsentiert. Zudem beherbergt die Burg im Generalsgebäude von 1597 eine Jugendherberge, im Observatorium aus dem 18 Jahrhundert einen Aussichtsturm der einen Atemberaubenden Blick über das Land und die Stadt Passau gewehrt, eine Sternenwarte und einen Restaurant wo man, nach der Geschichtlichen Erforschung und Entdeckungsreise, die kulinarischen Spezialitäten des Landes genießen kann.

München- Im Herzen Bayern´ s

Donnerstag, 26. Juni 2008

München hat noch mehr zu bieten als nur guten Fussball. Sportliche Highlights in München sicherlich die Allianzarena mit der Gabe in verschiedenen Farben zu leuchten je nachdem welche Mannschaft spielt. Gesehen sollte man aber auch den Olympiapark haben, der 1972 für die Olympischen Spiele in München gebaut wurde. Heute wird er für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt. Aber auch Meisterliche Bauwerke gilt es in München zu bewundern. Wie z.B.: Die “Domkirche zu unseren lieben Frauen“. Die Kirche erbaut im Zeitalter der Spätgotik ist mit ihren zwei Türmen, 99 Meter und 100 Meter hoch das Wahrzeichen München´s. Man hat vom Südturm der Kirche einen Atemberaubenden Blick über München, bis hin zu den Alpen. Auch sehr Sehenswert ist das Münchner Hofbräuhaus, es wurde 1589 gegründet und ist seit jeher ein Touristenmagnet. Wer zum Shoppen nach München kommt der ist auf der Maximilianstraße gut aufgehoben. Sie zählt mit ihren eleganten Geschäften zu den prachtvollsten und teuersten Straßen von München, dort sind Geschäfte wie z.B.: “Dior, Jil Sander, Gianfranco Ferre, Versace“ ansässig. Wenn man sich nicht die ganze Zeit direkt in München aufhalten will, dann ist das Schloss Neuschwanstein empfehlenswert. König Ludwig der II lies es damals 1868 in einer malerischen Bergszenerie errichten. Was an München aber nicht fehlen sollte ist natürlich das Oktoberfest das jährlich stattfindet. Zu diesem Spektakel kamen im Jahr 2007- 6,2 Millionen Menschen, tranken auf der „Wiesn“ 69.406 Hektoliter Bier, verspeisten 521.872 Brathähnchen und aßen 142.253 Paar Schweinswürste. Auf dem Oktoberfest, welches zahlreiche Jobs bietet, arbeiten jährlich 8000 Festangestellte- und 4000 wechselnde Arbeits- kräfte. Also dann „o´zapft is“ .

Neuschwanstein

Donnerstag, 26. Juni 2008

Welches oft und gern von Reiseveranstaltern als „Märchenschloss“ im Allgäu benannt, zählt zur Gemeinde Schwangau bei Füssen und wurde durch Ludwig II von Bayern zum erbau angewiesen. Es zählt zu den berühmtesten Schlössern und ist eines der bekanntesten Touristenziele in Deutschland. Die Stilepochen des romantischen Historismus und Eklektizismus im 19. Jahrhunderts werden durch die Architektur und Innenausstattung auf die Spitze getrieben. Die Wartburg galt für den König Ludwig II als Vorbild für das Schloss Neuschwanstein. Vor dem Bau des Schlosses befanden sich die Burgen Vor- und Hinterhohenschwangau, welche aber bereits zu König Ludwigs Lebzeiten nur noch Ruinen waren und zur Grundsteinlegung des Schlosses am 05 September 1869 komplett weggerissen wurden. Als Entwurfsvorlagen für den Rittersaal und dem Sängersaal dienten die Vorbilder von der Wartburg. Inspiriert von der maurischen Welt Spaniens sowie von der Sagenwelt Richard Wagners ließ sich Ludwig II zusätzlich von Eduard Riedel und Christian Jank Entwürfe liefern und lies diese mit einfließen. Für den König wurde im zweiten Obergeschoss eine abgeschlossene Wohnung eingerichtet. Für ausreichende Bequemlichkeit der gesamten Bauleitung, wurden komfortable Räume im ersten Stockwerk eingerichtet. Diese Räume bzw. das Schloss bewohnte Ludwig bis zu seinem Tode am 13. Juni 1886 in der bis dato17 jährigen Bauzeit gerade mal an 172 Tagen.
Gerade mal ein Drittel der geplanten Räume, waren bis zum Zeitpunkt seines Todes fertig gestellt. Bereits schon 6 Wochen nach Ludwigs Tod, wurde das Schloss für Besucher geöffnet. Ludwig II wollte sein Schloss niemals der Öffentlichkeit, aus Bedenken es könnte durch das gemeine Volk entzaubert werden, zugänglich machen und hätte dies lieber zerstört gewusst. Der Mosaikfußboden im Thronsaal, sowie einige Räume wurden, um einen reibungslosen Besichtigungsverlauf zu gewährleisten erst nach dem Tod des Königs vollendet. Neuschwanstein war das letzte von Ludwig II selbst in Auftrag gegebenen Schlösser, welches er auch bewohnte, bevor er am 9. Juni 1886 Entmündigt wurde. Heute zählt das Neuschwansteiner Schloss in der Hochsaison (Juni bis August) bis zu 5000 Besucher am Tag.

Lübeck

Mittwoch, 25. Juni 2008

Ist eine Kreisfreie Stadt in Schleswig Holstein. Die zum zweiten Weltkrieg teils stark zerstörte mittelalterliche Altstadt gehört heute zur Liste des UNESCO Weltkulturerbe. Das Wahrzeichen der Stadt, welches neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks ist, ist das Holstentor. Der spätgotische Bau mit seinen vier Stockwerken, gehört zu den Überresten der Befestigungsanlage, welches zur Lübecker Stadtbefestigung diente. Das Holstentor war damalig eine ansehnliche Anlage welches aus dem Inneren-, Mittleren-, Äußeren- und dem Zweites Äußeren Holstentor bestand. In den Zeiten der Industriealisierung sah man die Befestigungsanlagen nur noch als Hindernisse an, so das 1808 das Zweite Äußere-, 1828 das Innere und 1853 das Äußere Holstentor abgerissen wurde. 1855 wurde durch lübeckischer Bürger an den Senat die Eingabe eingereicht das verbliebene Tor ebenfalls abzureißen, da es dem Ausbau der Bahnanlagen im Wege stünde. Wiederstände gegen den Abriss der alten Bausubstanz, ließen Streite ausbrechen welche sich um die Entscheidung des Abbruches hinzogen. 1863 kam es durch die Lübecker Bürgerschaft zum Entschluss das Tor zu restaurieren. Das bis dahin stark in Mitleidenschaft gezogene Tor, welches jährlich einige Zentimeter im Erdboden versank und bereits die tiefsten Schießscharten sich 50 Zentimeter unter dem Erdboden befanden und die Neigung des gesamten Tores gefährliche Ausmaße annahm und durch die veränderte Statik der Einsturz befürchtet wurde. Wurde das Holstentor bis ins Jahr 1871 von Grund auf restauriert und galt ab da als Wahrzeichen der Stadt. Durch die weitere Neigung der Türme und die Befürchtung sowie die weiterhin bestehende Angst das das Gebäude einstürzt, wurde das Tor 1933/ 34 zum zweiten mal Restauriert und derartig befestigt das ein Einsturz ausgeschlossen werden konnte. Seid 1950 dient das Holstentor als Museum welches die Stadtgeschichte, Funde aus der Geschichte sowie Schiffsmodelle der Hanse wie das Flaggschiff Adler von Lübeck und die Entwicklung des mittelalterlichen Lübeck darstellte. Ebenfalls befand sich eine Folterkammer mit diversen Folterinstrumenten in der Ausstellung, welches durch die Modernisierung 2002 beseitigt wurde, da es eine solche im Holstentor nie gegeben hatte und somit nicht historisch Korrekt war. Alle Räume wurden nach neuem Konzept ausgestattet und Bild- sowie Tondokumenten wurden mit in die Ausstellung Einbezogen.