Archiv für die Kategorie ‘Budapest’

Der Budapester Weihnachtsmarkt

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Ungarische Hauptstadt Budapest ist bekanntermaßen eine Stadt mit ganz besonderer Tradition. Wie für traditionelle Städte üblich, hat auch Budapest im Winter einen Weihnachtsmarkt. Das besondere daran ist jedoch, dass es sich um einen sogenannten Weihnachts- und Neujahrsmarkt handelt, der jedes Jahr bereits am 25.11. beginnt und zum 01.01. des neuen Jahres endet. Der einzigartige Markt ist für Besucher aller Art täglich von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Der Weihnachts- und Neujahrsmarkt, der zu einem der größten Weihnachtsmärkte Europas zählt, findet auf dem zantral gelegenen Vörösmarty Platz statt, der sich im Zentrum Budapests befindet und nach dem Ungarischen Dichter und Schriftsteller Mihály Vörösmarty benannt wurde. Auf Grund der zentralen Lage ist der Markt problemlos auch mit öffentlichen Verkehrsmittel erreichbar. Ein Besuch ist für Touristen daher sehr zu empfehlen.

Anders als auf vielen anderen Weihnachtsmärkten ist das Warenangebot das einzigartige Warenangebot der Aussteller. Eine Jury achtet ausdrücklich darauf, dass keine Massenware angeboten wird. Vielmehr findet man hier von Hand gemachte Weihnachtsgeschenke und Weihnachtsdekoration die zum Großteil aus natürlichen Stoffen bestehen. Insgesamt gibt es auf dem Markt rund 100 unterschiedliche Verkaufsstände.

Weiterhin werden während der gesamten Weihnachtsmarktzeit diverse Programe angeboten. Für Kinder gibt es eine eigene Werkstatt, in der sie eigenhändig Schmuck und Geschenke herstellen dürfen. Außerdem treten mehre Tanzensembles sowie Puppentheater auf. Im vergangenen Jahr fand außerdem ein traditionelles Glockenspielkonzert unter der Leitung von Szilvia Kárászy statt.

Ein weiteres Highligt des Weihnachts- und Neujahrsmarktes ist die handgeschnitze Krippe die über die gesamte Dauer des Marktes ausgestellt wird. Sie wurde eigens für den Markt von einheimischen Holzkunstschnitzern angefertigt.

Shoppen Budapest – Die Plazas (Einkaufszentren)

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das Budapest als Stadt mit zu den Europäischen Shoppinggrößen wie Paris, Mailand oder Rom gehört ist längst kein Geheimnis oder Insiderwissen mehr. Budapest hat vor allem im Segment „Luxusgüter“ erheblich aufgeholt und viele Europäische Großstädte zwischenzeitlich sogar überholt.

Allerdings sei angemerkt, dass in Budapest nicht nur „Luxusshopping“ möglich ist. Viel mehr zeichnet sich die Shoppinghauptstadt Ungarns auch durch ihre kleinen Lädchen abseits der großen und bekannten Einkaufsstraßen wie der Andrássy Straße oder dem Vörösmarty Platz mit seinem Warenhaus „Luxus“ aus. In diesen Läden findet man oftmals einzigartige und von Hand gemachte Ware die kaum ein zweites Mal zu finden sein dürfte.

Für richtige Shoppingfans hat Budapest rund 85 große Einkaufszentren zu bieten. Ein Besuch aller dürfte für den „Ottonormaltouristen“ kaum zu bewältigen sein. Das mit Abstand größte Zentrum ist das WestEnd Shopping Centre das in der Nähe des Budapester Westbahnhofes zu finden ist. Es ist für Urlauber ganz besonders zu empfehlen, da das Shoppingcenter nicht nur riesig ist, sondern auch eine Meisterleistung ungarischer Architektur. Ein Besuch ist für Touristen ein absolutes „must“. Das Sortiment ist grundsätzlich auf die „breite Masse“ abgestimmt. Ein wenig auffällig ist allerdings, das auch hier das Luxussegment wie in den großen Einkaufsstraßen Budapests überdurchschnittlich ausgeprägt ist. Im Inneren des West End Shopping Centres befinden sich zahreiche Schmuck- und Uhren-, sowie Kunst- und Antiquitätenhändler.

Wie auch bei Einkäufen in anderen Ländern sollten Touristen vor der Abreise darauf achten, dass auch alle Ausfuhrbestimmungen des Zolls berücksichtigt wurden.

Weiterhin kann bares Geld im sogenannte „Tax – back – Verfahren“ gespart werden, da die Mehrwertsteuer, die in Ungarn in der Regel bei 25 % liegt von Zoll bei Ausfuhrlieferungen wieder erstattet wird.

Budapests Kaffeehauskultur

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die ungarische Hauptsadt Budapest hat sich im Laufe der Jahre nicht nur auf Grund seiner Heilwasser- und Thermalbäder auf Europäischer Ebene ein einzigartiges Image verschafft, viel mehr ist die einmalige Buapester Kaffeehauskultur bei Touristen Umfragen zu Folge die beliebteste Attraktion.

In Budapest gibt es noch richtige Kaffeehäuser wie sie in Europa zwischenzeitlich einzigartig sind. Da der Besuch dieser Häuser in Budapest bei Touristen sehr beliebt ist, wurden neben den nach dem zweiten Weltkrieg noch bestehenden Häusern inzwischen weitere neue Häuser eröffnet, die jedoch die einmalige Kaffeehaustradition pflegen und fortführen.

Besonders empfehlenswert ist das Kaffeehaus Central an der Ecke zur Károlyi Straße, sowie das Kaffeehaus Angelika in der Batthyány tér 7. Am berühmten Vörösmarty Platz in der Budapester Innenstadt, der seinen Namen nach dem bekannten Budapester Dichter und Schriftsteller Mihály Vörösmarty erhielt, befindet sich die berühmte Konditorei Gerbeaud.
Sie wurde bereits im Jahre 1885 von Hendrik Kugler gegründet. Hier trifft sich regelmäßig Stammpublikum, insbesondere Geschäftsleute aus den naheliegenden Bürokomplexen. Das Café ist lädt täglich von 09:00 Uhr und 21:00 Uhr zu Kaffe und traditionellen Leckereien wie guten Kuchen und feinste Torten ein.

Budapester Cafés und Konditoreien wurden unter anderem auch für Ihre süßen Leckereien bekannt. Rund um die Budaer Burg gibt es zahlreiche traditionelle Konditoreien wie z.B. die Konditorei Ruszwurm oder die Konditorei Hauer, die tagtäglich zwischen 10:00 und 19:00 Uhr bzw. zwischen 10:00 und 20:00 Uhr geöffnet haben.

Wer an Stelle von Kuchen und Torten lieber Eis ißt, der ist in der Marzipan – Fabrik in der Párizsi Straße sehr gut aufgehoben. Das Fabrikeigene Geschäft bietet neben dem fülligen Marzipanangebot auch eine Vielzahl unterschiedlicher Eissorten an.

Europas größtes Eisenbahnmuseum

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das Eisenbahnmuseum Füsti, auch  Eisenbahnhistorischer Park genannt, der Ungarischen Hauptstadt und Millionenmetropole Budapest ist das mit Abstand größte Eisenbahnmuseum auf dem Europäischen Kontinet. Das Gelände umfasst ca. 70.000 Quadratmeter Austellungsfläche. Zu sehen und zu bestaunen gibt es hier über einhundert verschiedene Eisenbahnmodelle, insbesondere Dampfloks, Elektroloks, Dieselloks, Triebwagen und Dienstfahrzeuge. Das Museum befindet sich im Westbahnhof der Stadt Budapest, hierfür wurde extra das Heizhaus aus dem Jahre 1910 umgebaut.

Ein ganz besonderes Highlight bietet das Museum an den Tagen, an denen es „Sondeveranstaltungen“ ausrichtet. Zumeist dürfen dann die alten Loks und Züge, die nahezu alle noch betriebsfähig sind von den Besuchern gefahren werden. An den anderen, regulären Tagen gibt neben zahlreichen Programmen auch die Möglichkeit an einem Lokotivsimulator zu fahren.

Im Jahr 2006 wurde das Museum erstmals um Exponate erweitert, die nicht unmittelbar mit Loks zu tun haben. 2006 kam erstmals ein Straßenbahn vom Typ UV hinzu.

Der Besuch dieses einmaligen Museums ist für Touristen und insbesondere für „Lokfans“ ein absoultes Muss. Die Besuchszeiten sind wie bei allen anderen Museen Budapests saisonabhängig.

Neben dem über Ungarns Grenzen hinaus bekannten Eisenbahnmuseum, hat Budapest auch noch ein U – Bahnmuseum zu bieten. Im Jahre 1986 wurde in Budapest die erste U – Bahn auf dem Europäischen Kontinent in Betrieb genommen.

Die erste U – Bahnstrecke verlief nur wenige Meter unterhalb der Erdoberfläche. Die Strecke verlief durch einen breiten Tunnel. In diesem Tunnel wurde später, als die neuen U – Bahnlinien, die weit tiefer unter der Erdoberfläche gebaut wurden, ein U – Bahnmuseum errichtet, in dem noch heute der erste verkehrende U – Bahnwaggon zu besichtigen ist.

Budapests Flughafen Ferihery

Mittwoch, 18. Juni 2008

Natürlich hat eine Millionenmetropole wie Budapest auch einen eigenen Flughafen internati-onaler Größenordnung Geographisch liegt dieser im Osten Budapest im Bezirk dreiund-zwanzig (Soroksar). Der Flughafen blickt bereits auf eine lange Tradition zurück. Baubeginn war bereits im Jahre 1939. Nach Fertigstellung löste er den damals ausgedienten Flughafen Budaörs ab. Zwar wurde der ungarische Architekt namens Károly Dávid mit dem Bau beauf-tragt, seinen Namen Ferihergy bekam er jedoch von Ferenc Magyarffy. Einmalig für diese Zeit war, das der Flughafen die Bauform eines Flughafens erhielt. Während die Gebäude und Hallen den Flugzeugkörper darstellen, sind Landebahnen in Form von Flügeln erbaut worden. Damit galt Ferihergy als einer der modernsten und zeitgemäßesten Flughäfen welt-weit.

Der Flughafen, der seinerzeit ausreichend mit nur einem Terminal ausgestattet war, wurde im Laufe der Zeit erweitert. Im Jahre 1985 kam ein zweites Terminal hinzu um den stetig zunehmenden Flugverkehr bewältigen zu können. Im Jahre 2005 wurde der Flughafen an den privaten Investor BAA plc. für über 1,5 Milliarden Euro veräußert. Dieses Jahr im Mai beteiligte sich HochTief Airport mit knapp 50 % für ca. 2 Milliarden Euro am Flughafen.

Zwischenzeitlich wurde auch ein drittes Terminal (Terminal 2A und 2B) gebaut und das erste Terminal nur für First- und Businessclass Passagiere mit dazugehörigen Luxuslounges um-gebaut. Aktuell werden vom ersten Terminal aus jedoch auch Economy Passagiere abgefer-tigt.

Das Terminal 2A dient aktuell ausschließlich der staatseigenen Malev Fluggesellschaft und deren nationalen und internationalen Partner. Im Jahr 2006 wurden insgesamt über acht Millionen Passagiere abgefertigt. Anzumerken ist , dass auch die Deutschen Fluggesell-schaften Air Berlin, DHL, Germanwings und Lufthansa den Flughafen Ferihergy anfliegen. Angeflogen werden eine Vielzahl internationaler Domizile, u.a. Athen, Bangkok, Belin, Istan-bul, Kairo, Frankfurt a.M., Kiev, New York, Mailand, Rom, Toronto, London, Paris, uvm.

Zwischenzeitlich hat sich auch die Verkehrsanbindung an den Flughafen deutlich verbessert. Im Juli 2007 nahm die Stadt Budapest den neu Konzipierten Bahnhof direkt am Terminal 1 in Betrieb. Zu ihm gelangt man in unmittelbarer Verbindung ab dem Westbahnhof. Züge fahren in der Regel halbstündig.

Budapest – Die Bäderstadt

Mittwoch, 18. Juni 2008

Budapest wird auch als Bäderhauptstadt Europas bezeichnet. Der ehemalige Stadtteil Buda, rechts der Donau gelegen, weist über einhundert Thermal- und Heilwasserquellen auf, die Budapest hervorragend zu nutzen und zu vermarkten weis. Budapest ist daher europaweit auch zu einer bekannten und beliebten Kurstadt herangereift.

Budapest zählt weit über zwanzig Hallen- und Freibäder. Die Wassertemperaturen der einzelnen Bäder sind sehr unterschiedlich, sie liegen zwischen 20 – und 78 Grad Celcius. Für Touristen lohnt es sich vor einem Badbesuch ein paar genauere Informationen über das jeweilige Bad einzuholen. Ein Großteil dieser Bäder gehört jedoch den sogenannten Kurbädern an, die ein äußerst reichhaltiges Angebot an therapeutischen- und Wellnessprogrammen darbieten.

Es gibt jedoch noch weitere Aspekte, die den Besuch eines der zahlreichen Bäder lohnenswert macht. Und zwar zeichnet sich nahezu jedes Bad durch eine einmalige Architektur aus. Für Touristen die auf Suche nach einem einmaligen Bädererlebnis sind, ist besonders dar Römer- oder das Pfingsbad zu empfehlen.

Auch wenn der Eindruck entsteht, als wären die Bäder von Touristen überfüllt, so ist dies nicht unbedingt der Fall, da auch einheimische das vielfältige Angebot gerne nutzen. Außerdem sind die Eintrittspreise äußerst moderat und für jedermann erschwinglich.

Die Budapester Bevölkerung nutzt in der Regel den Badbesuch zur Erholung und zur Entspannung von dem schnelllebigen Alltag der Großstadt. Die Bäder sind die Oasen der Ruhe.

Einige Bäder gehören zu Hotelanlagen, wie zum Beispiel das Géllertbad, das zum berühmten Géllerthotel gehört und aus einer der vielen Quellen unterhalb des Géllertberges entspringt. In diesen Bädern, die auf Grund der Hotelzugehörigkeit oftmals noch weitere Leistungen bieten, sind überwiegend Touristen anzutreffen, auch wenn sie in der Regel für jedermann zugänglich sind.

Die Corvinus Universität

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die ungarische Metropole und Hauptstadt Budapest beherbergt zahllose Bildungsangebote. Es gibt darunter auch mehrere international anerkannte Universitäten. Erwähnenswert sind hierbei die Andrássy Universität, die Corvinus Universität, die Semmelweis Universität, die technische und wirtschaftliche Universität Budapest, die Central European University, die Kunst und Filmhochschulen sowie die Hochschule für Fremdenverkehr und Touristik.

Die Corvinus Universität für Wirtschaftswissenschaften und Staatsverwaltung ist dabei eine staatliche Universität. Sie wurde jedoch erst im Jahre 1920 als Teil der Könglich Ungari-schen Universität gegründet. Mehrfach wechselte die Univerität ihren Namen. Sie hieß bereits Karl – Marx Universität Wirtschaftswissenschaften, benannt nach dem Deutschen Philosoph, Journalist und Kapitalismuskritiker Karl Heinrich Marx. Zwischenzeitlich wurde sie auch nur in Universität für Wirtschaftswissenschaften umbeannt.  Ihren aktuellen Namen Corvinus erhielt die Universität erst jüngst im Jahre 2003, nach dem von 1458 - 1490 regierenden ungarischen König Matthias Corvinus, dessen Statue auch heute noch vor dem Budapester Heldenplatz thront.

Der Name Corvinus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Der Rabe“, der aus dem Familienwappen der Hunyadi abzuleiten ist. König Matthias Corvinus erhielt liebevoll den Namen „Der Gerechte“, da er sich stets dem Volke widmete und sich dessen Anliegen annahm.

Die Universität besteht aus den folgenden sieben unterschiedlichen Fakultäten: Gartenbau, Sozialwissenschaften, Öffentliche Verwaltung, Volkswirtschaft, Betriebswirtschaft, Landschaftsarchitektur und Denkmalpflege sowie Nahrungsmittelindustrie.

Derzeit zählt die Universität mit ihren rund 17.500 Studenten und mehr als 650 Mitarbeitern und ihren Studiengängen nicht nur zu Budapests beliebtester Universität, viel mehr ist die Corvinus Universität eine der beliebtesten Universitäten Ungarns. Auch international genießt die Universität, mit ihren namhaften Professoren und der damit verbundenen Unterrichtsqua-lität bereits große Anerkennung.

Budapest – Grauzone Prostitution

Mittwoch, 18. Juni 2008

Natürlich liegt die Ungarische Landeshauptstadt und Metropole Budapest starkt im Aufwärtstrennd und ist Europaweit im Kommen. In den verschiedensten Bereichen hat sie andere Europäische Metropolen bereits auch längst überholt. Trotz der vielen Freizeitangebote, der namhaften Bildungseinrichtungen und den zahllosen kulturellen Einrichtungen hat auch Budapest, wie jede Stadt dieser Größenordnung mit ihren Schattenseiten zu kämpfen. Themen wie Menschenhandel und Prostitution füllen die Negativschlagzeilen Budapester Zeitungen.

Da sich das Land Ungarn jeodch immer fester in der Europäischen Union verankert und Städte wie Budapest auch Hoffnungsträger sind, kann Budapest hierbei auch auf Subventionen und Hilfeleistungen durch die EU hoffen. Schätzungen zur Folgen gibt es in Ungarn rund 100.000 Prostituierte, der Großteil von ihnen dürfe sich wohl in der Metropole Budapest aufhhalten. Alleine über 20.000 von Ihnen leben gänzlich von diesen Einnahmen und bestreiten daraus ihren Lebensunerhalt. Seit dem Jahr 1999 ist Prostitution in Ungarn jedoch legalisiert worden. Einzig und alleine ist darauf zu achten, dass die Leistungen nur in bestimmten vorgegebenen Zonen angeboten werden dürfen, ähnlich wie in den Deutschen Rotlichtmillieuen. Leider hält sich die „Szene“ nur selten an diese Vorgaben. Prostituierte bieten ihre Dienste vor allem an den berühmten Straßenstrichen, sowie in den mehr als 500 illegal existierenden Bordelclubs an. Budapests Sexindustrie verzeichnet jährlich weit über 700 Millionen Euro Einnahmen.

Um den daraus resultierenden Steuerausfällen entgegen zu wirken, beschäftigen sich die Ungarischen Steuerbehören sowie der Ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány derzeit damit, Ungarischen Prostituierten einen Gewerbeschein auszustellen. Dieses Verfahren ist jedoch noch sehr umstritten. Ob dies tatsächlich durchsetzbar ist und damit ein Großteil der Einnahmen auch versteuert wird, bleibt abzuwarten.

Mit EU Geldern werden seit einiger Zeit Programme und Schulen gefördert in denen Prostituierte einen richtigen Beruf erlernen und leichter zurück in das normale Leben finden sollen. Die Aufnahme- und Zulassungskriterien sind dabei jedoch sehr hart.

Budapest – Sport und Freizeitangebot

Mittwoch, 18. Juni 2008

In der Ungarischen Hauptstadt und Millionenmetropole Budapest wird einem sowohl als Einheimischer als auch als Tourist garantiert nicht langweilig. Die Sport, Freizeit und Wellnessangebote sind äußerst zahl- und zugleich abwechslungsreich. Budapest gilt auch als Kur- und Bäderhauptstadt Europas. Die mehr als zwanzig Hallen- und Freibäder bieten sowohl die Gelegenheit sich sportlich zu betätigen, wie auch die Gelegenheit sich auf Grund des zahlreichen Wellnessangebotes zu erholen und zu genießen. Im bekannten Rudas – Bad findet für Nachtschwärmer sogar einmal im Monat eine Nachtbadeparty statt. Weiteren sportlichen Ausgleich kann man hingegen auf den vier großen Budapester Tennisanlagen, der Go-Kart Bahn, den zahlreichen Golfclubs, den staatlichen und privaten Reitschulen sowie bei den Squash und Bowlingcentern finden. Außerdem gibt es vor allem in den vielen Hotelanlagen zahlreiche Fitnessstudios mit Saunen, Dampfbädern und Solarien.

Budapest beherbergt weiterhin zahllose Restaurants, Clubs, Bars und Lounges in denen der Tag einen wunderbaren Ausklang finden kann. Neben köstlicher ungarischer Küche, gibt es auch genügend Restaurants mit internationalen oder kulinarischen Feinheiten. Clubs findet man entlang der Budapester Hauptstraßen. Von Live- über Jazzmusik bis hin zu RnB oder Techno ist für jeden Musikgeschmack etwas dabei. Es gibt auch einige eigene Jazzclubs, in denen eine ganz besondere, einmalige, Atmosphäre herrscht.

Weiterhin gilt Budapest auch als heimliche Kulturhauptstadt Europas. Das liegt einerseits an den vielen interessanten und einmaligen Museen, wie zum Beispiel dem ungarischen Nationalmuseum oder dem Kindermuseum (Palast der Wunder), andererseits an der langen Tradition der Kabarettveranstaltungen und der Operetten.

Das Haus der ungarischen Staatsoper in Budapest, gilt als das schönste Opernhaus der Welt. Auch an Theaterbühnen mangelt es in der Millionenmetropole und Landeshauptstadt Budapest nicht, denn sie zählt weit mehr als fünzig unterschiedliche Bühnen.

Das Budapester Stadtwäldchen

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das berühmte Budapester Stadtwäldchen ist eine künstlichen angelegte Parkanlage aus dem Jahre 1810. Es bietet ähnlich dem New Yorker Central Park, oder dem Münchener Englischen Garten, den Bewohnern der Millionenmetropole Budapest einen Platz zur Erholung von ihrem stressigen und schnelllebigen Großstadtalltag. Das gesamte Parkareal um-fasst eine Fläche von ca. 1,2 Qudratkilometern. Der wohl bekannteste Eingang in die Parkanlage stellt wohl der Heldenplatz am Ende der Budapester Boulevardstraße, der Andrássy Straße dar. Den Heldenplatz erreicht man problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, z.B. mit der Budapester U-Bahn.

Im Inneren der Parkanlage befinden sich zahllose Touristenattraktionen. An erster Stelle ist „Burg Vajdahunyad“ zu nennen, die in Ihrer idyllischen Umgebung einem Märchenschloss gleicht. Beleuchtet spiegelt es sich nachts in dem davor künstlich angelegten See. In einem Gebäudeteil der Burg befindet sich zudem das größte Landwirtschaftsmuseum Europas.

Weiterhin befindet sich eines der berühmtesten und beliebtesten Budapester Bäder im Inne-ren des Parks, das sogenannte Széchenyi Bad. Das Bad wurde bereits im Jahre 1881 eröffnet und ist somit eines der ältesten Bäder Budapests. Das Bad besteht aus einem Hallenbad selbstverständlich mit einer für Budapest üblichen Thermalquelle, sowie aus drei Freibecken.

Äußerst sehenswert ist auch der zoologisch-botanische Garten im Inneren des Stadtwäld-chens, der erstmals im Jahre 1866 zu besichtigen war. Er zählt damit zu den ältesten Gärten Europas. Insgesamt können heutzutage über 500 unterschiedliche Tier- und über 2.000 un-terschiedliche Pflanzenarten begutachtet werden. Innerhalb des Gartens befindet sich unter anderem auch ein Elefantenhaus, ein Aquarium, ein Tropen- und ein Palmenhaus.

Im Osten des Stadtwäldchens gelegen befindet sich der hauptstädtische Großzirkus. Der Zirkus besteht schon seit dem Jahre 1891 und ist bis heute eines der beliebtesten Anlauf-stellen für Touristen und auch Einheimische. In dem Zirkusgebäude finden ganzjährig aller-dings auch andere Veranstaltungen, wie z.B. Modenschauen oder Sportveranstaltungen statt.

Weiterhin befinden sich innerhalb der Parkanlage ein Vergnügungspark, mehrere Restau-rants, das ungarische Verkehrsmuseum, sowie diverse Denkmäler und Statuen.