Archiv für die Kategorie ‘Budapest’

Der Szoborpark

Mittwoch, 18. Juni 2008

Der Budapester Szoborpark trägt viele Namen. In Reiseführern wird er oftmals auch als Skulpturen- oder Denkmalpark bezeichnet. Alle diese Bezeichnungen sind korrekt. Schließ-lich beherbergt der Szoborpark zahlreiche Skulpturen wie auch Denkmäler. Der Park ist eine absolute Touristenattraktion da er möglicherweise den aufregensten Park Budapests darstellt, da er Geschichte, und zwar die dunkle Geschichte Ungarns aufarbeitet.

Nach dem Systemwechsel in Ungarn, wurden die Denkmäler und Statuen von Ungarns Straßen entfernt und zu einem Platz gebracht, dem heutigen Szoborpark der von dem Ar-chitekten Ákos Eleöd im Jahre 1991 konstruiert und gebaut wurde. Der Park wurde sodann im Jahre 1993 eröffnet und kann seitdem von jedermann besichtigt werden. Besonders inte-ressant ist, dass dort heutzutage noch Statuen - insgesamt 42 an der Zahl - beispielsweise von Marx, Lenin, Dimitrov, Ostapenko oder Engels zu bestaunen sind. Demnach kaum ver-wunderlich das das Parkmotto lautet „Ein Blick hinter den eisernen Vorhang“.

Nachdem der Besucher den Eingang passiert und enge Gänge zwischen Gebäuden und Säulen passiert hat wirkt der Park äußerst großflächig. Die Aleen wurden symmetrisch angelegt. Die Atmosphäre wirkt dadurch kalt und sehr sachlich.

Der Park hat ganzjährig und täglich ab 10 Uhr morgens bis längstens zur Einbruch der Dun-kelheit geöffnet. Wer den Park nicht auf eigene Faust erkunden möchte, bzw. mehr Hinter-grundinformationen über die Statuen und Denkmäler möchte, für den gibt es selbstverständ-lich auch Führungen für die ca. eine Stunde eingeplant werden sollte. Wer den Park lieber selbst erkunden möchte, kann am Eingang eine 36-seitige Informationsbroschüre erwerben, sollte sich dann jedoch mindestens einen halben Tag für die Erkundung zeit nehmen. Die Eintrittspreise sind im Gegenzug äußerst moderat. Da der Park mit öffentlichen Verkehrs-mitteln oder dem eigenen PKW für Touristen eher schwierig zu erreichen ist, werden Bus-transfers inklusive Eintritt für umgerechnet ca. 10 Euro angeboten. Anzumerken ist, dass im Gegensatz zu üblichen „Museen“ Foto- und Videoaufnahmen erlaubt und unentgeltlich sind.

Das ungarische Nationaltheater

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das ungarische Nationaltheater in Budapest stellt wohl das bedeutendste Theater Ungarns dar und genießt einen außergewöhnlichen Ruf weltweit. Das erste ungarische Nationaltheater wurde im Stadtteil Pest im Jahre 1837 errichtet. Im Jahre 1913 wurde das alte Gebäude auf Grund überholter Brandschutzrichtlinien abgebrochen.

Den die ungarischen Schauspieler und die Entwicklung des kulturellen Horizonts weiter zu fördern, wurde das ehemalige Volkstheater angemietet. Das Volkstheater musste jedoch im Jahre 1965 auf Grund des U - Bahnbaues seinen Platz räumen. Bis in das Jahr 2002 wech-selten die Theaterstätten ständig. Zeitweise wurden im Zweijahrestakt neue Gebäude ange-mietet und bezogen.

Seit dem Jahre 1983 wurde jedoch ständig über einen Neubau eines Nationaltheaters disku-tiert. Im Jahre 1998 wurde sodann mit dem Bau begonnen, der jedoch kurze Zeit später er-neut zu Gunsten der U - Bahn gestoppt wurde.

1999 wurde erneut diskutiert und der Bau im Bajor - Gizi - Park beschlossen. Bereits in 2002, am 15. März 2002 konnte das neue Gebäude bezogen werden. Das im Postmodernen Stil errichtete Gebäude an der Lágymános - Brücke ist zu einem Wahrzeichen Budapests, gar Ungarns geworden. Die Gesamtfläche die dem eigentlichen Gebäude zugehörig ist, umfasst über 20.000 Quadratmeter.

Dazu gehört zum Beispiel eine eigene Open - Air - Bühne, ein mächtiger Brunnen vor dem Eingangsbereich des Hauptgebäudes, sowie ein eigener Garten und Statuenpark. An der Fassade des Gebäudes befinden sich die Statuen der neun Museen.

Die Innenräume des Hauptgebäudes, das sich architektonisch in drei Bereiche, den Zu-schauerraum, den Publikumsteil und den Betriebsteil, unterteilen lässt, ist in Blau- Gold- und vereinzelten dunkleren Bronzetönen gehalten. Weiterhin wurde viele Naturmaterialien wie Holz und Granit verarbeitet. Das viele Glas lässt die langen runden Gänge auch äußerst groß und freundlich wirken. An den Wänden findet man außerdem Wandbemalungen diver-ser ungarischer Künstler.

Das ungarische Nationaltheater, dessen Gebäude an ein übergroßes Dampfschiff erinnert ist vor allem auf Grund seiner weltweit einmaligen Architektur eine besondere Touristenattrakti-on.

Das Museum der bildenden Künste

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das Museum der bildenden Künste zu Budapest ist wohl eines der interessantesten und auch bedeutendsten Museen Budapests, Ungarns und ganz Europas. Das Museum befindet sich gegenüber der Kunsthalle auf dem Heldenplatz und ist somit vor allem für Touristen besonders gut gelegen, da es problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.

Das Museum der bildenden Künste beherbergt Kunstwerke, die weit älter sind das eigentli-che Gebäude, dessen Bau im Jahre 1896 beschlossen wurde, selbst. Erbaut wurde das ei-gentliche Gebäude jedoch erst im Jahre 1906 nach den Plänen von Albert Schickedanz und Fülöp Herzog. Es sind eine Vielzahl von Dauerausstellungen und Sammlungen zu betrach-ten. Unter anderem findet man Antike-, Ägyptische-, Glas-, Textil-, Grafik- und Statuen-sammlungen.

Zu Beginn, kurz nach der Eröffnung des Museums waren lediglich Bücher, aus den Spenden der Adeligen zu bestaunen. Nach und nach wurden jedoch auch Wappen, Münzen und auch Gemälde gespendet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Weiterhin kamen auch Skulpturen und Statuen durch die Nachlässe Geistlicher hinzu. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Budapester Museum der bildenden Künste mehr und mehr zu einer Gemäldegalerie. Diese Galerie umfasst heute bereits über 600 wertvolle Gemälde als längst vergangener Zeit.

Im Jahre 1912 bekam das Museum eine weitere große Sammlung, die Aristokratensammlung auch dem Nachlass der Pálffys. Graf Jan?s Pálffy vermachte dem Museum 177 Gemälde. Später, im Jahre 1934 wurde das Museum um die Ägyptische Sammlung, zu der unter anderem Götterskulpturen, Skarabäen und Amulette gehören, erweitert

Besonders erwähnenswert ist auch die Grafische Sammlung die das Museum der bildenden Künste beherbergt. Weit über 10.000 Grafiken und über 100.000 Stiche sind hier beherbergt. Unter diesen Grafiken befinden sich auch Werke von Leonardo da  Vinci und Picasso. Aller-dings können diese Werke auf Grund der Lichtschutzmaßnahmen nicht jederzeit öffentlich einsehbar sein, sondern werden nur zeitweise ausgestellt.

Heutzutage beherbergt das Museum nicht mehr nur ungarische Kunst, vielmehr sind bereits über 100.000 Werke ausländischer Kunst zu begutachten.

Budapests Stadtteile und Bezirke

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die ungarische Millionenmetropole und Landeshauptstadt Budapest hat blickt auf eine ein-malige und äußerst beeindruckende Geschichte zurück. Erst im Jahre 1873 wurden die drei bis dahin absolut autonomen Städte mit den Namen Buda, Pest und Óbuda zu einer Ge-meinde, dem heutigen Budapest, vereint. Der Fluss Donau trennt das heutige Budapest in zwei Teile, während ein Teil flächenmäßig ca. 1/3, der andere Teil ca. 2/3 beansprucht.

Im östlichen Teil Budapests, also „links der Donau“ war die ehemalige Stadt Pest gelegen. Dieser Teil zeichnet sich durch eine eher flache Landschaft aus. Im westlichen Teil der heu-tigen Landeshauptstadt, also „rechts der Donau“ lag die Stadt Buda. Genau Gegenteilig zum östlichen Stadtteil zeichnete sich Buda durch ihre hügelige, bergige Landschaft aus. Der flä-chenmäßige Rest entfällt auf die ehemalige Stadt Óbuda.

Zum 01. Januar des Jahres 1950 wurde Budapest verwaltungsrechtlich in 22 Bezirke einge-teilt. Zwischenzeitlich kam ein weiterer Bezirk, der 23. Bezirk mit dem Namen „Soroksár“ hinzu. Der erste Bezirk ist das sogenannte Burgviertel mit der bekannten und bei Touristen äußerst beliebten Budapester Kaiserburg, die Christinenstadt und die Wasserstadt. Hier nimmt alles seinen Ursprung. Die Bezirke werden von dort aus im Uhrzeigersinn fortlaufend durchnummeriert.

Der zweite Bezirk umfasst den Luxusbezirk Rosenhügel, in dem reiche einheimische Promi-nente und Politiker leben, das Ried, das Bergenland, das kühle Tal, den Kaltenbrunn, die Landstraße und den berühmten Rochusberg. Zum dritten Bezirk gehört Alt - Buda, Neustift, Krottendorf und die Altbuder Insel. Der vierte Bezirk wurde lediglich Neu-Pest zugeordnet.
Der fünfte Bezirk, der westlich der Kaiserburg liegt, ist der sogenannte Innenstadtbezirk mit der berühmten Leopoldstraße und einer Vielzahl von Touristenattraktionen. Die Bezirke sechs bis zehn sind jeweils nur einem Stadtteil wie folgt zugeordnet. Der Theresienstadt, der Elisabethstadt, der Josefstadt, der Franzstadt und dem Steinbruch.

Zum elften Bezirk gehört Neu - Buda, Kreintal, Kreinfeld, Leutmannosch, Albertdorf, der be-rühmte Géllertberg, der Adlerberg, Reichenried, der Feldhut, das beliebte Bergenland, die Wolfswiese und der Johannesberg. Dem zwölften Berirk gehören an,Teutschenthal mit seiner Vielzahl an Ferienwohnungen, Schwabenberg und Auwinkel. Bezirk dreizehn umfasst Neu-Leopoldstadt, Engelsland und die Margaretheninsel.

Der vierzehnte Bezirk ist einer der größten Bezirke und umfasst die Teile Unter - Rákos, Herminenwiese, Stefanswiese, Klein- und Großzugló, Rákos Dorf, den türkischen Wächter und das Stadtwäldchen mit seiner einmaligen Parkanlage und den vielen Sehenswürdigkei-ten.

Dem fünfzehnten Bezirk gehören an, der Rákos - Palast, Neu-Pest-Berg, sowie der neue Palast. Zu Bezirk sechzehn zählen Matthiasisland, der Adlerhügel, sowie Rákos - St. Mia-chel. Bezirk siebzehn umfasst Kreuzherr, den Rákos - Park, den Rákos - Berg und den Rákos - Garten. Den Bezirken achtzehn bis dreiundzwanzig ist jeweils nur der eine folgende Teil zugeordnet. Pest - St. Laurenz, Pest, St - Emmerich, Klein - Pest, Pest - Elisabeth, Csepel, Promontor und Soroksár.

Das Budapester Frühlings- und Herbstfestival

Mittwoch, 18. Juni 2008

Denkt man an Budapest, so kommen einem wohl sofort antike Bauwerke, die vielen Brücken oder die einmalige Landschaft in den Sinn. Jedenfalls bietet Budapest eine kulturelle Vielfalt die ihres gleichen sucht. Bemerkenswert ist jedoch auch wie Budapest auf ihre Höhepunkte aufmerksam macht. Beispielsweise findet jährlich ein sogenanntes Frühlingsfestival und ein sogenanntes Herbstfestival statt. Ziel dieser Festaktivitäten ist es, die Öffentlichkeit, das heißt einheimische und Touristen, auf die kulturelle Vielfalt, die bedeutenden ungarischen Künstler und ihre Kunstwerke aufmerksam zu machen. Hierbei wird kein Bereich ausgespart.
Die Dauer der Festivals beträgt seit dem Jahr 2004 jeweils zehn Tage.

Bevor die Stadtverwaltung Budapests diese Festivals in Leben rief, fanden von Zeit zu Zeit lediglich die Budapester Kunstwochen statt. Die Stadt verspricht sich davon insbesondere eine Stärkung des internationalen Bekanntheitsgrades, sowie der internationalen Anerken-nung Budapests Künstler- und Kulturvielfalt. Die Stadtverwaltung geizt daher nicht mit der Ladung internationaler Gäste, Künstler und Produktionen, auch wenn das Budget zur Aus-richtung der Großveranstaltung sonst eher knapp bemessen ist.

Das Herbstfestival ist Ungarns größtes Festival, und weist eine besondere Vielfalt zeitgenös-sischer Kunst auf. Die Ausstellungen finden in der Regel auf öffentlichen Plätzen statt, so-dass jedermann, egal ob geladen, einheimischer oder Tourist daran teilhaben kann und soll.

Im Jahr 2004 fand auf öffentlichen Plätzen erstmals eine beeindruckende Statuenausstellung statt die nachhaltig das Image des Festivals aufwertete. Insgesamt finden rund 100 Events auf über 40 Plätzen der Stadt statt, die alle samt gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.

Weiterhin sollen die Festivals insbesondere jungen Künstlern als Plattform dienen, die es sonst schwer haben nationalen oder internationalen Bekanntheitsgrad zu erlangen. Auch die vielen Budapester Hochschulen nutzen regelmäßig die Gelegenheit zu diesen Festivals Ihre Tore zu öffnen und sich und Ihr Programm zu präsentieren. Einige dieser Hochschulen ge-nießen bereits auch Bekanntheit über die Grenzen Budapests und Ungarns hinaus.

Die ungarische Filmschau

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das Budapest inzwischen zu einer internationalen Filmstadt empor gestiegen ist dürfte längst kein Geheimnis und Insiderwissen mehr sein. Auf der letztjährigen berühmt berüchtigten ungarischen Filmschau wurden über 220 Filme und Dokumentationen gezeigt. Im Jahr 2006 wurden Filmproduktionen für rund 50 Millionen Euro durchgeführt. Einige dieser Filme haben es sogar zu internationalen Preisen und Oscarnominierungen gebracht.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass das Filmsegment in Ungarns Hauptstadt und Millio-nenmetropole stetig wächst. Die neueste Errungenschaft ist wohl die 150 Millionen teuere Filmstadt, die nur rund 20 km außerhalb der Großstadt, in der nähe einer kleinen Gemeinde namens „Etyek“ gebaut wird.

Das neue Alexander Korda Filmstudio wird bereits jetzt als das neue „Hollywood Europas“ bezeichnet und soll nach Abschluss der Bauarbeiten Europas modernste Filmfabrik darstel-len. Die endgültige Fertigstellung soll voraussichtlich bis Anfang 2008 erfolgen, mit den ers-ten Dreharbeiten kann jedoch voraussichtlich bereits Mitte - Ende 2007 begonnen werden.

Hauptinvestoren dieses gigantischen Projektes sind Nathaniel Rothschild, Peter Munk, der Produzent Andy Vajna sowie der Immobilienmakler Sandor Demjan die einen besonderen Bezug zu Ihrer ungarischen Heimat haben.

Das gesamte Filmgelände umfasst ca. 15 Hektar Land. Errichtet werden auf ca. 40.000 Quadratmetern sechs unabhängige Filmproduktionsstätten die den höchsten internationalen Standards genügen. Ein besonderes Highlight ist, dass die Filmstudios so gebauten werden, dass bereits auch Unterwasseraufnahmen möglich sein sollen. Neben den sechs Filmstudios entstehen, wie für eine Stadt üblich, auch eigene Schulen und Hotels.

Ungarn profitiert dadurch insbesondere von einem weitere Imagegewinn auf internationaler Ebene, von dem Besuch internationaler Größen und der Schaffung einer beachtlichen An-zahl von Arbeitsplätzen die derzeit auf zwischen 500 - 1.500 geschätzt wird.

Sein Name „Alexander Korda Filmstudio“ ist auf den im Jahre 1956 verstorbenen Sir Alexan-der Korda zurückzuführen, einem ungarisch - britischen Regisseur und Filmproduzenten der seit dem Jahre 1915 die ersten ungarischen Stummfilme produzierte. Seine bekannteste Produktion stammt aus dem Jahre 1949 und trägt den Namen „Der dritte Mann.“ Weiterhin förderte Alexander Korda auch unzählig viele junge Talente wie z.B. David Lean, dem er zum internationalen Durchbruch verhalf.

Das Sziget Festival

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das Budapester Inselfestival, auch als „Sziget“ bezeichnet, ist eine jährliche Open - Air Mu-sikveranstaltung im August, deren Dauer eine gesamte Woche (sieben Tage) umfasst. In dieser Zeit besuchen rund eine halbe Million Zuhörer die Veranstaltung. Das Festival entwi-ckelte sich von einer kleinen Party in eine Großveranstaltung deren Budget zwischenzeitlich über zehn Millionen Euro beträgt. Inzwischen wird das Szigetfestival auch als das „Wood-stock“ des Ostens bezeichnet.

Der Hauptveranstaltungsort ist die nördlichste der drei Inseln die in der Donau liegen, die Schiffswertinsel, genannt „Óbudai“. Da sich auf der Insel auch zahllose Clubs, Bars und Dis-kotheken befinden, wird sie auch liebevoll als Budapests „Partyinsel“ bezeichnet.

Da auf der Insel keine eigene Versorgung geboten ist, wird für die Zeit des Szigetfestivals eigens eine kleine Stadt errichtet. Unter anderem werden Bankautomaten und Briefkästen aufgestellt, Interimsapotheken, kleine Supermärkte und über 100 Restaurants eröffnet.

Weiterhin werden Internetstationen eingerichtet die öffentlich und für jedermann nutzbar sind. Das Rahmenprogramm um das Festival umfasst zahllose Möglichkeiten, wie z.B. Tennis- Volleyball- oder Golfspielen. Außerdem findet man Tanzperformances und Theatervor-stellungen, diverse Kinderprogramme und Lesungen aber auch Tatoo- und Piercingstellen.

Das eigentliche Programm umfasst inzwischen über 1.000 Einzelveranstaltungen auf über 60 unterschiedlichen Plätzen. Künstler diverser Musikrichtungen, z.B. aus Pop, Rock, Elektro, Metal, HipHop und Klassik sind hier vertreten. Im Jahr 2007 war als deutsche Band die Sportfreunde Stiller vertreten. Die Highlight waren wohl der Auftritte der weltbekannten Künstler wie Pink, Chemical Brothers oder Faithless.

Der Auftaktauftritt wird jedoch jährlich an einheimische Bands vergeben, so wurde im Jahr 2007 der ungarischen Rockband „Locomotiv GT“ die Ehre zu teil vor einem so großen Publi-kum ihr Können unter Beweis zu stellen.

Tagestickets für das Festival können jederzeit vor Ort an den Festivalkassen erstanden wer-den. Die Wochentickets mit den begrenzen Campingrechten sind jedoch jährlich äußerst schnell vergriffen.

Das ungarische Kindermuseum - Palast der Wunder

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die ungarische Hauptstadt und Millionenmetropole Budapest beherbergt eine ganz besonde-re Touristenattraktion, die nicht nur für Touristen mit Kindern geeignet ist, und zwar das so-genannte Budapester Kindermuseum. Budapest ist längst nicht nur mehr für Insider und Kulturexperten als heimliche Kulturhauptstadt Europas bekannt, das Kindermuseum auch als „Palast der Wunder“ bezeichnet rechtfertigt diese Bezeichnung auf eine ganz besondere Weise.

Bei dem „Palast der Wunder“ handelt es sich um ein Wissenschaftsmuseum bei dem insbe-sondere Naturwissenschaften erlebbar gemacht werden. Die Ausstellungsfläche für die rund 100 chemischen und physikalischen Exponate beträgt ca. 1.000 Quadratmeter. Physikalische und chemische Gesetzte werden hier interaktiv präsentiert und stellen sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ein unvergleichliches Erlebnis dar.

Das interaktive Museum ist in mehrere Stationen aufgeteilt. Neben der Erfahrung der Ge-setzmäßigkeiten gibt es auch eine Station der optischen Täuschung, eine Geschicklichkeits-station, sowie eine besonders interessante Station der Strömungsgesetzte der Luft. Der Palast der Wunder bietet Lösungen für viele offene (Kinder-) und Erwachsenenfragen. Außerdem bietet das Museum eine riesige Wasserlandschaft in der tolle Erfahrungen gesammelt werden können. Neben den Erlebnisstationen bietet das Kindermuseum auch noch Spiel-möglichkeiten wie eine Kletterwand, Kinderspielzeug und Bausteine an.

Eine ganz besondere Attraktion stellen auch die sogenannten „flüsternden Spiegel“ dar. Spricht man ganz leise in einen Parabolspiegel, so ist das Gesagte selbst im weiter entfernten zweiten Spiegel ganz genau verständlich.

Das Museum liegt im XIII. Bezirk der Stadt Budapest, an der Váci út 19. Für Besucher bietet sich auch ein Besuch an einem Wochenende an, da dann meisten Sondervorstellungen stattfinden. Samstags und Sonntags ist das Museum ganzjährig von 10 - 18 Uhr geöffnet, werktags hingegen von 9 - 17 Uhr. Da der Eintritt pro Person unterhalb von drei Euro liegt, dürfte der Besuch für jedermann, insbesondere auch für Touristen mit Kindern erschwinglich sein.

Für den Besuch sollte je nach Interesse und „Spielfreude“ zwischen 3 Stunden und einem halben Tag eingeplant werden. In investierte Zeit ist bei diesem Besuch jedoch sehr gut an-gelegt.

Váci utca – Budapests Einkaufstraße

Mittwoch, 18. Juni 2008

Das Budapest zur einer der heimlichen Shoppinghauptstädte Europas herangewachsen ist, ist längst kein Geheimnis oder reines Insiderwissen mehr. Budapest bietet einerseits riesige Einkaufsmeilen, andererseits - außerhalb der Touristenstraßen - aber auch kleine Läden und Märke die ganz besondere, einmaliger Ware anbieten. In Ungarn befinden sich rund 85 Shoppingcenter. Die zehn größten davon befinden sich alleine in der Hauptstadt Budapest.

Die wohl größte Budapester Einkaufsmeile ist der sogenannte WestEnd Shopping Center, der zentral und sehr gut erreichbar in der Nähe des Budapester Westbahnhofs gelegen ist. Er besticht sowohl durch Größe wie auch durch seine einmaligen Architektur. Besonders ausgeprägt ist das Luxussegment mit exklusiven Uhren, Büchern, Lebensmitteln oder Tabak.

Für Budapesttouristen ist ein Besuch der Markthallen besonders lohnenswert. Insgesamt hat Budapest sechs Markthallen. Die Großmarkthalle, die Markthalle in der Hold Straße nahe des ungarischen Parlaments, Die Markthalle am Rákóczi Platz, die Markthalle am Hunyadi Platz mit ihren bekannten Delikatessengeschäften, die Markthalle am Klauzál Platz sowie die Markthalle am Batthyány Platz.

Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Trödel- und Antiquitätenmarktes (Ecseri Markt). Der Markt findet auf der Nagykorosi Straße statt, deren Fläche weit über 15.000 Quadratmeter umfasst.

Der Markt kann übrigens wetterunabhängig besucht werden, da er größtenteils überdacht ist. Unter der Woche ist der Markt täglich von 08:00 - 16:00 Uhr geöffnet. Samstags bereits ab 06:00 Uhr, dafür nur bis 15:00 Uhr und Sonn- und Feiertags von 08:00 Uhr - 13:00 Uhr. Der Markt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos auch für Touristen zu erreichbar.

Sehr interessant ist auch einmal die berühmte Budapester Antiquitätenstraße (Falk Miksa Straße) entlang zu laufen. Dort findet man ähnlich wie in Paris bildschöne Kunstobjekte die zum Verkauf angeboten werden.

Als Tipp für Touristen ist anzumerken, dass in den meisten Artikeln Umsatzsteuer i.H.v. 25 % enthalten ist. Lebensmittel, Bücher und Zeitungen werden in der Regel ermäßigt mit 12 % besteuert. Im Wege des Tax back Verfahrens können sich Besucher diese beim am Flugha-fen beim Zoll zurückerstatten lassen.

Das Warenhaus Luxus

Mittwoch, 18. Juni 2008

Der Budapester Vörösmarty Platz ist einer der berühmtesten und bei Touristen beliebtesten Plätze Budapests. Der Vörösmarty Platz liegt im ehemaligen Stadtteil Pest (links der Donau), im fünften Stadtbezirk (Innere Stadt und Leopoldstadt). An diesem Platz endet und beginnt die berühmte Budapester Einkaufsstraße Váci utca.

Der Vörösmarty Platz ist nach dem berühmten ungarischen Dichter, Schriftsteller und Übersetzer Mihály Vörösmarty benannt. Vörösmarty wurde in einer adeligen Familie geboren und lebte zwischen 1800 und 1855. Sein bekanntestes Gedicht ist wohl der Szózat (zu Deutsch „Der Aufruf“), der an jedem ungarischen Nationalfeiertag zu Abschluß der Feierlichkeiten aufgesagt wird. In der Mitte des Vörösmarty Platzes befindet sich ein marmoriertes Denkmal das weiterhin an den Dichter erinnern soll. Es wurde im Jahre 1908 erbaut. In dem Denkmalsockel ist der erste Vers seines berühmtes Gedichtes Szózat gemeiselt, der da lautet „Deiner Heimat sei unerschütterlich treu, oh Ungar! Dies ist Deine Wiege und dereinst auch Dein Grab die Dich hebt und bedeckt. Auf der großen Welt gibt es sonst keinen Platz für Dich. Mag die Hand des Schicksals Dich segnen oder schlagen – hier musst Du leben und sterben.“

Rund um den Vörösmarty Platz befinden sich zahlreiche Cafés, sowie diverse Bürokomple-xe. Auf der linken Seite des Platzes steht ein besonders imposantes Bauwerk, in dem sich das berühmt berüchtigte sogenannte Warenhaus Luxus befindet. Darin findet man überwiegend Boutiquen die alles samt Luxusartikel anbieten.

Im Norden des Platzes befindet sich das bekannte Café Gerbeaud. Im Jahre 1885 entstand dort die Konditorei Gerbeaud die Henrik Kugler eröffnete. Aktuell dient dieses Café haupt-sächlich als Businesstreffpunkt für Geschäftsleute aus den umliegenden Bürogebäuden.