Archiv für die Kategorie ‘Algerien’

Sehenswürdigkeit Sahara

Donnerstag, 19. Juni 2008

Mit einer Fläche von 9 Quadratkilometern ist die Sahara die größte  Trockenwüste der Erde. Trotz der unwirklichen Landschaft zählt die Sahara zu den eindrucksvollsten Gegenden von Algerien.
Die Sahara ist kaum bewohnt, wird jedoch als Urlaubsziel immer beliebter. In vielen Gebieten gibt es heute sehr gute und preisgünstige Hotels, wobei es jedoch vor allem in der Saison für Touristen oft schwer ist eine Unterkunft zu finden. Viele vorhandene Oasen haben sich bereits zu sehr schönen Städten entwickelt, die zudem mit wunderschönen Palmen bewachsen sind. Innerhalb der einzelnen Städte finden sich viele schöne Moscheen und Denkmäler.
Touristen, welche gerne eine Sahara-Expediton durchführen möchten, können als Startpunkt unterschiedliche Städte wählen, wie zum Beispiel Laghouat. Die Oase Djanet wird in der Regel als Zwischenstation bei Sahara-Expeditionen genutzt. Die vulkanische Ebene wird von riesigen Schluchten durchzogen und das gesamte Gebiet umfasst eine Fläche von rund 130000 Quadratkilometern. Die Oase Djanet ist vor allem für sein alten Felsmalereien bekannt, welche bereits über 6000 Jahre alt sind.
Touristen können die Sahara von der Atlantikküste bis zur Küste des Roten Meeres erkunden. In Ägypten wird die Sahara durch die Flussoase des Nils unterbrochen.
Das Klima der Sahara ist trocken und heiß und während des ganzen Jahres spüren Urlauber die heißen Passatwinde, welche zudem nur wenig Regen bringen. In der Sahra herrschen zum Teil heftige Temperaturunterschiede, die tagsüber bis zu 60 Grad Celsius betragen können, während diese in der Nacht auf bis zu 30 Grad Celsius, bzw. minus 10 Grad Celsius fallen.

Sehenswürdigkeiten Algier

Donnerstag, 19. Juni 2008

Algier ist die Hauptstadt von Algerien. Das Stadtgebiet umfasst heute rund 273 Quadratkilometer, während alle Provinzen und das Stadtgebiet rund 1138 Quadratkilometer umfassen. Heute leben insgesamt circa 6,3 Millionen Einwohner in Algier und Umgebung.
Im Jahr 1992 wurde die Altstadt von Algier von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das alte Viertel der Stadt wird vor allem durch die Kasbah geprägt, eine alte Burg, welche bereits im 16. Jahrhundert errichtet wurde. In diesem Viertel befindet sich ebenfalls die Große Moschee aus dem 11. Jahrhundert und die meisten Gebäude stammen noch aus der französischen Kolonialzeit.
In den modernen Stadtteilen von Algier finden sich viele Opern und Museen. Besonders sehenswert ist das Museè Le Bardo, welches ethnographische Gegenstände ausstellt, wie zum Beispiel Fossilien, Werkzeuge, Waffen, Kostüme und Schmuck. Die meisten Gegenstände stammen dabei aus der Alt- und Jungsteinzeit.
In der Nähe des Hafens befindet sich der Boulevard Che Guevera. Die 2000 Meter lange und mit einem ornamentalen Geländer versehene Terrasse, wurde in den Jahren 1860-1866 erbaut. Besonders bemerkenswert ist, dass die Terrasse dabei auf einer doppelten Reihe von rund 350 Bögen aufgebaut wurde. An dem Boulevard finden Besucher weitere palastartige Gebäude, wie zum Beispiel den Justizpalast oder Bauten von Banken.
Etwa 50 Kilometer von Algier entfernt befindet sich die im Jahr 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Ruinenstadt Tipasa. Die Stadt wurde von den Phöniziern gegründet und anschließend durch die Römer zu einer römischen Militärkolonie umgebaut.
Im Osten von Algier finden Touristen einen wunderschönen botanischen Garten mit einem Zoo sowie einem Vergnügungspark. Die Anlage umfasst eine Fläche von 80 Hektar und neben exotischen Pflanzen bietet der Park sehr schöne, große Gartenanlagen.

Sehenswürdigkeiten Constantine

Donnerstag, 19. Juni 2008

Mit einer Einwohnerzahl von circa 450000 ist Constantine die drittgrößte Stadt des Landes Algerien. In Constantine befindet sich heute neben einer Universität ebenfalls eine islamische Hochschule.
Die bekannteste Attraktion der Stadt ist die Statue des römischen Kaisers Konstantin. Neben vielen mittelalterlichen Bauten, wie zum Beispiel den Ahmed Bey-Palast, beherbergt die Stadt zudem viele Museen. Besonders sehenswert ist das Gustave Mercier Museum und die besonders alten Bauten der Stadt, wie das Soumma Mausoleum oder die Ben-Badis-Moschee.
In der näheren Umgebung von Constantine befindet sich Tiddis. Tiddis beherbergt die Reste einer alten Stadtanlage und liegt rund 30 Kilometer von Constantine entfernt. Ebenfalls sehenswert ist Timgad. Die Stadt gehört heute zu den wichtigsten in Numidien, und wurde bereits von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Touristen können in Timgad unterschiedliche Tempel, Termen und Theater besichtigen.
Zu den bekanntesten archäologischen Stätten in Algerien gehört Djemila. In früheren Zeiten war die Stadt eine berberisch-römische Handelsstadt, in der Touristen heute noch eine reiche Ornamentik bewundern können. Ebenfalls sind noch Spuren eines Tempels sowie eines Triumphbogens vorhanden.
In der Stadt Kasbah befinden sich heute zwei alte, sehenswerte Moscheen, und zwar die Moschee Sidi-El Kettani und die Moschee Djemaa El-Kebir. Aufgrund der guten Verkehrsanbindung sind Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung schnell zu erreichen.

Sehenswürdigkeiten Oran

Donnerstag, 19. Juni 2008

Oran ist die zweitgrößte Stadt des Landes Algerien. Die Stadt liegt direkt an der Küste und zählt heute zu den bedeutendsten Industriestädten im Land. Oran ist heute ein Kulturzentrum in den Bereichen Theater, Museen und Universitäten.
Das Wahrzeichen der Stadt Oran ist das Altstadtviertel Sidi El Houari. Dieser Stadtteil wurde bereits vor über 1000 Jahren durch andalusische Seeleute gegründet. Besonders beliebt bei Touristen ist die Stadt vor allem wegen den vielen Sandstränden. Zu den beliebtesten Stränden gehören unter anderem die Strände Coralès, La Grande, Les Andalouses und Bousfer.
Neben der Altstadt ist vor allem das Fort Santa Cruz besonders zu empfehlen, welches bereits im 16. Jahrhundert durch die Spanier erbaut wurde. Das Fort überragt die Stadt Oran in rund 400 Metern Höhe.
Die Stadt Oran ist vor allem durch die unterschiedlichen Bauwerke bekannt, welche durch die damalige Besatzung entstanden sind. Zu den bekanntesten gehören unter anderem Le Fort-Mers-el Kebir und die Pachas Moschee. Diese beiden Bauwerke gehören heute zu den Attraktionen für Touristen in der Stadt Oran.
Kulturliebhaber finden im Demaeght-Museum eine umfassende Ausstellung von prähistorischen, paläontologischen und neolithischen Funden.
In der näheren Umgebung von Oran finden sich weitere Sehenswürdigkeiten, welche mit den guten Verkehrsanbindungen leicht zu erreichen sind, wie zum Beispiel die alte Kaiserstadt Tlemencen. Neben den maurischen und spanischen Denkmälern finden Besucher ebenfalls berühmte Handwerker- und Händlerviertel.
Mit den guten Fährverbindungen der Stadt ist es zudem möglich die französischen Städte Sète und Marseile zu besuchen oder den spanischen Ort Alicante.

Sehenswürdigkeiten Tipasa

Donnerstag, 19. Juni 2008

Die Stadt Tipasa liegt an der algerischen Küste und derzeit leben dort nur rund 8100 Einwohner. Die Stadt befindet sich rund 50 Kilometer von Algier entfernt und ist vor allem als moderne Stadt bekannt. Gegründet wurde Tipasa im Jahr 1857 und als Touristenziel ist diese wegen ihrer sandigen Küste und der schönen Lage beliebt.
Die Ruinen von Tipasa wurde von der UNESCO bereits zum Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinen der Stadt befinden sich auf insgesamt drei Hügeln. Von den ehemaligen Häusern, die sich auf dem mittleren Hügel befanden, sind keine Reste mehr vorhanden. Die Stadt verfügte jedoch über einige Kirchen, von denen heute noch die Große Basilika und die Basilika Alexander auf dem westlichen Hügel sichtbar sind, sowie die Basilika von St. Salsa auf dem östlichen Hügel.
Sehenswert sind ebenfalls das Amphitheater und das Nymphaeum. Die ehemaligen Stadtmauern, welche die Stadt in früheren Zeiten umgaben, sind heute noch gut zu sehen und am Fuße des östlichen Hügels können Touristen die vorhandenen Reste des antiken Hafens besichtigen.
Die vorhandenen Basiliken sind von sehr schönen Friedhöfen umgeben. Die Friedhöfe umfassen sehr viele mit Mosaiken verzierte Särge.
In früheren Jahren wurde die Große Basilika hauptsächlich als Steinbruch genutzt, wobei der entworfene, siebenachsige Bauplan noch zu erkennen ist. Unterhalb der Kirche befinden sich in den Fels gehauene Gräber. Ein vorhandener Raum wurde kreisförmig angelegt und umfasst einen Durchmesser von 18 Metern, welcher Raum für durchschnittlich 24 Särge bot.

Algier

Mittwoch, 18. Juni 2008

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Die Hauptstadt Algeriens welches die Altstadt Kasbah zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Unzählige Moscheen wie die Fischermoschee welche am Platz der Märtyrer gelegen ist, unzählige Paläste aus der maurischen Zeit zählen dazu, welche zur Kulturellen Erforschung einladen. Die Zitadelle aus dem 16 Jahrhundert befindet sich ebenfalls dort. Die auf eine doppelt Reihe mit 350 Bögen gelagerte Terrasse nach den Plänen von Morton Peto 1860-1866 erbaut und mit ihren 2000 Meter Länge, sowie dem mit seinen ornamentalen vielverzierten Geländer laden zu einem längeren Spaziergang ein. Auch ein Museumsbesuch bietet sich an wie das Museum Musée Le Bardo welches Relikte und Fossilen aus Alt und Jungsteinzeit ausstellt. 1858 wurde die Drahtseilbahn fertiggestellt worüber die Basilique Notre-Dame d’Afrique, welche im Stadtteil Z’ghara liegt. Im Gedenken an die Opfer der nationalen Befreiung wurde ein 90m hohes Denkmal 1984 errichtet welches aus drei Palmenblättern zusammen geführt wird und in der Mitte die sogenannte „ewige Flamme“ beherbergt. Auch einen Blick über die Stadt bei Nacht sollte man nicht verschmähen, denn sie bietet einen wunderbaren Blick über ein Lichtermeer. Kulinarisch bietet Algier reichlich viel, vor allem lieben es die Algerier, wie man das hiesige Volk nennt, scharfe Gerichte mit Schafs-, Lamm-, oder Rindfleisch auch Fisch und Eintöpfe mit Paprika, Zwiebeln und Eiern gereicht in einer Tanije (aus Ton gebranntes Schmorgefäß) mit edlen Gewürzen wie Safran oder Koriander, sind landestypische Speisen. Zur Erholung, Entspannung und Schwimmen kann man in den Wasserpark des Landes gehen, welcher östlich der Stadt mit 2 Hektar Fläche befindet, worin sich Kinder- und Erwachsenenschwimmbecken, sowie eine Go-Kart-Bahn bestaunen lässt.

Annaba

Mittwoch, 18. Juni 2008

Annaba, die algerische gut geschützte Hafen- und Bezirkshauptstadt mit 385.00 Einwohner, nahe der östlichen Küste ist neben Algier, Béjaia, Oran und Skikda eine der wichtigsten Hafenstädte Algeriens. Von Annaba sind alle weiteren großen Hafenstädte mit staatlichen Fähren zu erreichen. Bis zur tunesischen Grenze sind es circa 80 Kilometer. Seit 1975 ist eine Universität in Annaba ansässig, an dieser Universität waren im Jahr 2007 etwa 40.000 Studenten eingeschrieben. Annaba ist ein guter Exporteur für Roheisen, Rohstahl, Phosphat, Kupfer, Agrarprodukte und Düngemittel. Weiterhin verfügt Annaba über einen internationalen Flughafen der ca. 12 Kilometer außerhalb liegt. Eine 500 Meter lange Allee zwischen “Kasbah” und Bahnhof ist überfüllt mit Cafes unter Arkaden. Am ende des 19. Jahrhunderts wurde eine Basilika über den römischen Ruinen zu Ehren des “Sankt Augustinus” erbaut. “Sankt Augustinus” wurde im 4. Jahrhundert geboren und starb in Annaba.
Heute besuchen jährlich bis zu 15.000 Touristen diese Kirche mit maurischen Elementen. Die Überreste des “Heiligen”, ein Ellbogenknochen, hat man in eine Statue des “Sankt Agustinus” eingebracht. Zwischen Annaba und der Tunesischen Grenze liegt ein 80.000 Hektar großer Nationalpark. Der “El- Kala” Nationalpark wurde auch zum Weltkulturerbe im Jahr 1990 der UNESCO durch die unberührte Natur ernannt. Der “Tonga See” beeindruckt mit einer Vielzahl von Fröschen, Vögel, Schilf und Orchideen. Annaba ist auch ein sehr guter Ausgangsort für Ausflüge in Thermal- und Luftkurorte. Auch der Sport kommt nicht zu kurz, sehr beliebt sind Fußball und Pferderennen. Da Annaba direkt an der Mittelmeerküste liegt wird es bei Wassersport und Badespaß sicher nicht langweilig.

Constantine

Mittwoch, 18. Juni 2008

Auf einem mächtigen Plateau gelegenen im Osten des Landes und nur über Brücken erreichbare Constantine, welche im Altertum schon als die reichste blühende Stadt Numidiens galt, wurde durch den Sohn Massinassas unter Hilfe der griechischen Kolonisten 203 vor Chr. geründet und zur Hauptstadt Numidiens erklärt und hieß bis 311 nach Chr. Citra. Durch Zerfall und vollständigen Zerstörung durch Domitius Alexander, welcher sich als Kaiser ausgerufen hatte, wurde 312 nach Chr. die Stadt durch Konstantin I. der Große, wurde die Stadt vollständig wieder hergestellt und bekam, den bis heute erhaltenen Namen Constantina.
Durch französische Truppen am 13. Oktober 1837 erobert und dem gesamten Norden des heutigen Algeriens wieder zugeschriebene Constantine, welches 1851 ins Zollgebiet und 1865 politisch und wirtschaftlich ins Französische Staatsgebiet eingegliedert, wurde die Stadt 1962 Teil des unabhängigen Staates Algerien.
Sehenswürdigkeiten wie, Ruinen des römischen Aquäduktes, welches die Überreste einer Wasserleitung die üblich und typisch für die Länder des römischen Reiches waren, von daher auch überall wo das römische Reich herrschte zu finden sind oder die zwei Moscheen Djemaa El-Kebir und Sidi-El-Kettani, die Rummel Schlucht oder die Sidi M’Cid Hängebrücke die nach Constantine hinein führt und die Schlucht überspannt, das Gustave Mercier Museum und das Soumma Mausoleum, der Ahmed BeyPalast welches als einer der schönsten Paläste des Maghreb gilt, Emir Abdel Kader Universität welcher als berühmte Araberführer von mehreren aufständischen arabischen Stämmen bei Mascara zum Emir gewählt in 1807 oder um 1808 in Algerien geboren, lohnen eine Erkundung.
Viele weitere Sehenswürdigkeiten vor Ort, laden zur Kulturellen Erforschung und auf die Spurensuche des vergangenen Citra, Sittlanorum Colonia, Constantina und dessen Herrscher und Geschichten über Constantine ein.

Oran

Mittwoch, 18. Juni 2008

Ist eine bedeutende Industriestadt Algeriens besitz einen eigenen Flughafen, ist Kulturreich an Theatern und Museen. Der Roman „Die Pest“ von dem französischen Schriftstellers Albert Camus ist Oran der Ort des Geschehens. Von muslimischen Kaufleuten vermutlich im 10. Jahrhundert gegründet, wechselte die Stadt, nach dem Untergang des Reichs der Abdalwadiden, mehrmals den Besitz zwischen Spanien und den Korsaren. 1830 ging die Stadt in den Besitz von Frankreich über. Mit 54% europäischer Bevölkerung in ganz Algerien hatte 1962 Oran den höchsten Prozentsatz, welche meist Franzosen und Italiener waren und 1962 in die Unabhängigkeit des Staates Algerien übergegangen von den neuen Machthabern enteignet und vertrieben wurden. Die zahlreichen Moscheen wie Sidi El Houari, Eckmühl, El Mouahidine um nur drei von sieben zu benennen weißen von der wichtigsten Religion im Lande den Islam. Die Sidi El Houari ist das Altstadtviertel eine der wichtigen Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen Orans. Eine erste Siedlung gegründet von andalusischen Seeleuten vor über tausend Jahren, stritten sich Spanier und Türken über Jahrhunderten über dessen Vorherrschaft. Die durch die Besatzung entstandenen verschiedenen Bauwerke sind bekannt, wie die le Fort-Mers-el Kebir und Pachas Moschee. Zu einem wichtigen Industrie- und Handelszentrum entwickelte sich die Stadt in der Kolonialzeit durch den großen Hafen. Angesiedelt sind hier unter anderem die Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, sowie findet hier der Export des Erdgas aus der algerischen Sahara statt. Eine große Anzahl von Sandständen bietet die Küste um Oran, wobei die Strände Coralès, La Grande, Les Andalouses und Bousfer am berühmtesten sind und dem Urlauber einen unvergesslichen Badespaß ermöglichen.

Tuareg

Mittwoch, 18. Juni 2008

Der unabhängige Staat, welcher perfekt ist um das Land per Kameltrekking, Wandertrekking oder per Motorrad zu Erkunden. Eines welche wohl eine Interessante Möglichkeit ist das Land zu Erkunden, ist das Kameltrekking, welches durch die Tuareg und Ihren weißen Reitkamelen angeboten werden. Nicht nur zu Führungen zu den Oasen wie Djanet Oase und durch die Wüste der Sahara laden diese ein, sondern man kann gleichzeitig auch Ihre Geschichte, Bräuche und Sitten kennen lernen. Die Tuareg sind wohl das bekannteste Volk der Sahara und sind durch geheimnisvolle Verschleierung der Gesichter schon früher den europäischen Reisenden aufgefallen. Ihre weißen Reitkamele und ihre Bewaffnung mit den Schwertern und Schildern bescherten den Tuareg den Ruhm und Ruf die „Ritter der Wüste“ zu sein. Welche die Tuareg noch zusätzlich Ausdruck und Gewicht, durch Ihre kriegerischen Begegnungen mit den europäischen Kolonialtruppen gegen Ende des 19. Jahrhundert, verliehen. Sie sind ein Nomadenvolk und wandern mit Ihren Viehherden um Ihre Lagerplätze im kleinen Radius umher. Sie stammen von den Berbern ab, Sie sollen auch die Nachkommen der Germanen sein, welche im 7. Jahrhundert von den Muslime und den Fessan vertrieben wurden. Um als freies Volk anerkannt zu werden und in Ihren Traditionen leben zu dürfen, mussten die Tuareg immer wieder um Ihr Recht kämpfen. In der Handwerkskunst von Schmieden der Waffen bis hin zur Herstellung von Ohrringen sind die Tuareg sehr gewandt und stellen diese aus Eisen, Silber und Buntmetalle im Gelbguss Verfahren her. Leider folgen heute nur noch wenige Ihren alten Traditionen wie vor Jahrhunderten und wandern mit den Kamel-Karawanen von den saharischen Salzlagerstätten wie Amadror, Bilma (Niger) und Taoudeni (Mali) 800 km weit zu den Märkten im Sahel um zu tauschen, verkaufen und kaufen. Heute betreiben die Sahara- Tuareg, neben Angebote wie Kameltrekking, da Sie davon allein nicht leben können, Handel mit Salz aus der Amadror-Ebene und anderen Orten, sowie Datteln welche Sie mit ihren Kamelen zu den Händlern und Märkten bringen. Von dem Erlös kaufen sich die Sahara- Tuareg die Lebensmittel und Stoffe die Sie zum Leben benötigen ohne diesen Karawanenhandel könnten Sie nicht leben.