Budapest – Grauzone Prostitution
Natürlich liegt die Ungarische Landeshauptstadt und Metropole Budapest starkt im Aufwärtstrennd und ist Europaweit im Kommen. In den verschiedensten Bereichen hat sie andere Europäische Metropolen bereits auch längst überholt. Trotz der vielen Freizeitangebote, der namhaften Bildungseinrichtungen und den zahllosen kulturellen Einrichtungen hat auch Budapest, wie jede Stadt dieser Größenordnung mit ihren Schattenseiten zu kämpfen. Themen wie Menschenhandel und Prostitution füllen die Negativschlagzeilen Budapester Zeitungen.
Da sich das Land Ungarn jeodch immer fester in der Europäischen Union verankert und Städte wie Budapest auch Hoffnungsträger sind, kann Budapest hierbei auch auf Subventionen und Hilfeleistungen durch die EU hoffen. Schätzungen zur Folgen gibt es in Ungarn rund 100.000 Prostituierte, der Großteil von ihnen dürfe sich wohl in der Metropole Budapest aufhhalten. Alleine über 20.000 von Ihnen leben gänzlich von diesen Einnahmen und bestreiten daraus ihren Lebensunerhalt. Seit dem Jahr 1999 ist Prostitution in Ungarn jedoch legalisiert worden. Einzig und alleine ist darauf zu achten, dass die Leistungen nur in bestimmten vorgegebenen Zonen angeboten werden dürfen, ähnlich wie in den Deutschen Rotlichtmillieuen. Leider hält sich die „Szene“ nur selten an diese Vorgaben. Prostituierte bieten ihre Dienste vor allem an den berühmten Straßenstrichen, sowie in den mehr als 500 illegal existierenden Bordelclubs an. Budapests Sexindustrie verzeichnet jährlich weit über 700 Millionen Euro Einnahmen.
Um den daraus resultierenden Steuerausfällen entgegen zu wirken, beschäftigen sich die Ungarischen Steuerbehören sowie der Ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány derzeit damit, Ungarischen Prostituierten einen Gewerbeschein auszustellen. Dieses Verfahren ist jedoch noch sehr umstritten. Ob dies tatsächlich durchsetzbar ist und damit ein Großteil der Einnahmen auch versteuert wird, bleibt abzuwarten.
Mit EU Geldern werden seit einiger Zeit Programme und Schulen gefördert in denen Prostituierte einen richtigen Beruf erlernen und leichter zurück in das normale Leben finden sollen. Die Aufnahme- und Zulassungskriterien sind dabei jedoch sehr hart.