Sehenswürdigkeiten Tipasa
Die Stadt Tipasa liegt an der algerischen Küste und derzeit leben dort nur rund 8100 Einwohner. Die Stadt befindet sich rund 50 Kilometer von Algier entfernt und ist vor allem als moderne Stadt bekannt. Gegründet wurde Tipasa im Jahr 1857 und als Touristenziel ist diese wegen ihrer sandigen Küste und der schönen Lage beliebt.
Die Ruinen von Tipasa wurde von der UNESCO bereits zum Weltkulturerbe erklärt. Die Ruinen der Stadt befinden sich auf insgesamt drei Hügeln. Von den ehemaligen Häusern, die sich auf dem mittleren Hügel befanden, sind keine Reste mehr vorhanden. Die Stadt verfügte jedoch über einige Kirchen, von denen heute noch die Große Basilika und die Basilika Alexander auf dem westlichen Hügel sichtbar sind, sowie die Basilika von St. Salsa auf dem östlichen Hügel.
Sehenswert sind ebenfalls das Amphitheater und das Nymphaeum. Die ehemaligen Stadtmauern, welche die Stadt in früheren Zeiten umgaben, sind heute noch gut zu sehen und am Fuße des östlichen Hügels können Touristen die vorhandenen Reste des antiken Hafens besichtigen.
Die vorhandenen Basiliken sind von sehr schönen Friedhöfen umgeben. Die Friedhöfe umfassen sehr viele mit Mosaiken verzierte Särge.
In früheren Jahren wurde die Große Basilika hauptsächlich als Steinbruch genutzt, wobei der entworfene, siebenachsige Bauplan noch zu erkennen ist. Unterhalb der Kirche befinden sich in den Fels gehauene Gräber. Ein vorhandener Raum wurde kreisförmig angelegt und umfasst einen Durchmesser von 18 Metern, welcher Raum für durchschnittlich 24 Särge bot.