Sehenswürdigkeiten Algier
Algier ist die Hauptstadt von Algerien. Das Stadtgebiet umfasst heute rund 273 Quadratkilometer, während alle Provinzen und das Stadtgebiet rund 1138 Quadratkilometer umfassen. Heute leben insgesamt circa 6,3 Millionen Einwohner in Algier und Umgebung.
Im Jahr 1992 wurde die Altstadt von Algier von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das alte Viertel der Stadt wird vor allem durch die Kasbah geprägt, eine alte Burg, welche bereits im 16. Jahrhundert errichtet wurde. In diesem Viertel befindet sich ebenfalls die Große Moschee aus dem 11. Jahrhundert und die meisten Gebäude stammen noch aus der französischen Kolonialzeit.
In den modernen Stadtteilen von Algier finden sich viele Opern und Museen. Besonders sehenswert ist das Museè Le Bardo, welches ethnographische Gegenstände ausstellt, wie zum Beispiel Fossilien, Werkzeuge, Waffen, Kostüme und Schmuck. Die meisten Gegenstände stammen dabei aus der Alt- und Jungsteinzeit.
In der Nähe des Hafens befindet sich der Boulevard Che Guevera. Die 2000 Meter lange und mit einem ornamentalen Geländer versehene Terrasse, wurde in den Jahren 1860-1866 erbaut. Besonders bemerkenswert ist, dass die Terrasse dabei auf einer doppelten Reihe von rund 350 Bögen aufgebaut wurde. An dem Boulevard finden Besucher weitere palastartige Gebäude, wie zum Beispiel den Justizpalast oder Bauten von Banken.
Etwa 50 Kilometer von Algier entfernt befindet sich die im Jahr 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Ruinenstadt Tipasa. Die Stadt wurde von den Phöniziern gegründet und anschließend durch die Römer zu einer römischen Militärkolonie umgebaut.
Im Osten von Algier finden Touristen einen wunderschönen botanischen Garten mit einem Zoo sowie einem Vergnügungspark. Die Anlage umfasst eine Fläche von 80 Hektar und neben exotischen Pflanzen bietet der Park sehr schöne, große Gartenanlagen.