Oran
Ist eine bedeutende Industriestadt Algeriens besitz einen eigenen Flughafen, ist Kulturreich an Theatern und Museen. Der Roman „Die Pest“ von dem französischen Schriftstellers Albert Camus ist Oran der Ort des Geschehens. Von muslimischen Kaufleuten vermutlich im 10. Jahrhundert gegründet, wechselte die Stadt, nach dem Untergang des Reichs der Abdalwadiden, mehrmals den Besitz zwischen Spanien und den Korsaren. 1830 ging die Stadt in den Besitz von Frankreich über. Mit 54% europäischer Bevölkerung in ganz Algerien hatte 1962 Oran den höchsten Prozentsatz, welche meist Franzosen und Italiener waren und 1962 in die Unabhängigkeit des Staates Algerien übergegangen von den neuen Machthabern enteignet und vertrieben wurden. Die zahlreichen Moscheen wie Sidi El Houari, Eckmühl, El Mouahidine um nur drei von sieben zu benennen weißen von der wichtigsten Religion im Lande den Islam. Die Sidi El Houari ist das Altstadtviertel eine der wichtigen Sehenswürdigkeit und das Wahrzeichen Orans. Eine erste Siedlung gegründet von andalusischen Seeleuten vor über tausend Jahren, stritten sich Spanier und Türken über Jahrhunderten über dessen Vorherrschaft. Die durch die Besatzung entstandenen verschiedenen Bauwerke sind bekannt, wie die le Fort-Mers-el Kebir und Pachas Moschee. Zu einem wichtigen Industrie- und Handelszentrum entwickelte sich die Stadt in der Kolonialzeit durch den großen Hafen. Angesiedelt sind hier unter anderem die Chemie- und Nahrungsmittelindustrie, sowie findet hier der Export des Erdgas aus der algerischen Sahara statt. Eine große Anzahl von Sandständen bietet die Küste um Oran, wobei die Strände Coralès, La Grande, Les Andalouses und Bousfer am berühmtesten sind und dem Urlauber einen unvergesslichen Badespaß ermöglichen.