Constantine
Auf einem mächtigen Plateau gelegenen im Osten des Landes und nur über Brücken erreichbare Constantine, welche im Altertum schon als die reichste blühende Stadt Numidiens galt, wurde durch den Sohn Massinassas unter Hilfe der griechischen Kolonisten 203 vor Chr. geründet und zur Hauptstadt Numidiens erklärt und hieß bis 311 nach Chr. Citra. Durch Zerfall und vollständigen Zerstörung durch Domitius Alexander, welcher sich als Kaiser ausgerufen hatte, wurde 312 nach Chr. die Stadt durch Konstantin I. der Große, wurde die Stadt vollständig wieder hergestellt und bekam, den bis heute erhaltenen Namen Constantina.
Durch französische Truppen am 13. Oktober 1837 erobert und dem gesamten Norden des heutigen Algeriens wieder zugeschriebene Constantine, welches 1851 ins Zollgebiet und 1865 politisch und wirtschaftlich ins Französische Staatsgebiet eingegliedert, wurde die Stadt 1962 Teil des unabhängigen Staates Algerien.
Sehenswürdigkeiten wie, Ruinen des römischen Aquäduktes, welches die Überreste einer Wasserleitung die üblich und typisch für die Länder des römischen Reiches waren, von daher auch überall wo das römische Reich herrschte zu finden sind oder die zwei Moscheen Djemaa El-Kebir und Sidi-El-Kettani, die Rummel Schlucht oder die Sidi M’Cid Hängebrücke die nach Constantine hinein führt und die Schlucht überspannt, das Gustave Mercier Museum und das Soumma Mausoleum, der Ahmed BeyPalast welches als einer der schönsten Paläste des Maghreb gilt, Emir Abdel Kader Universität welcher als berühmte Araberführer von mehreren aufständischen arabischen Stämmen bei Mascara zum Emir gewählt in 1807 oder um 1808 in Algerien geboren, lohnen eine Erkundung.
Viele weitere Sehenswürdigkeiten vor Ort, laden zur Kulturellen Erforschung und auf die Spurensuche des vergangenen Citra, Sittlanorum Colonia, Constantina und dessen Herrscher und Geschichten über Constantine ein.