Sehenswürdigkeiten Luxor

Errichtet für den Gott Amun

Am Rande der ägyptischen Stein- und Sandwüste mitten im prallen grünen Leben des längsten Flusses Afrikas, liegt Luxor, eine der geschichtsträchtigsten Städte Ägyptens. Entlang der langen Promenade auf der Ostseite des Nils spazieren die Touristen auf der Suche nach ihrem Schiff, dass sie innerhalb von sieben Tagen den Nil hinauf nach Assuan und wieder zurück bringen wird. Wer jedoch in Luxor verweilt, hat viel zu entdecken. Nur wenige Kilometer voneinander entfernt befinden sich Karnak- und Luxor-Tempel. Ersterer ist eine riesige Anlage, in der nichts so ist, wie es begonnen wurde. Zahlreiche Bauphasen folgten aufeinander. Heute sind u.a. Teile der Widder-Allee, der Säulenhalle sowie der Obelisk zu besichtigen. Der Tempel wurde für den Gott Amun errichtet. Der Luxor-Tempel entstand während der Zeit des Neuen Reiches. Jedes Jahr zum ägyptischen Neujahrstag wurde hier das Opet-Fest gefeiert und dazu die Statuen von Amun, dessen Gattin Mut und des Sohnes Chons aus Karnak gebracht. Die Überreste des Tempels (Sphingenallee, Statue Ramses I, Säulenhalle und Säulengang) erscheinen vor allem am Abend angeleuchtet in einem faszinierenden Licht. Auf der Westseite des Nils steht der Tempel der Hatschepsut, der berühmten Pharaonin der 18. Dynastie, die es vermochte, ihre Regierungszeit einer Glanzzeit der ägyptischen Geschichte zu machen. Der Terrassen-Tempel schmiegt sich an die Felswand, scheint untrennbar mit dieser verbunden. Der Vater der Hatschepsut war Thutmosis I., der seine letzte Ruhestätte unweit des Tempels seiner Tochter im Tal der Könige fand. Nach ihm wurden dort zahlreiche weitere Gräber angelegt, u.a. für Ramses I., Ramses II., Sethos I. und natürlich Tutenchamun.

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